J.J. Cale Biographie
J.J. Cale
Nach Jahren gegenseitiger Bewunderung, und nachdem ERIC CLAPTON große Hits mit den CALE-Kompositionen „Cocaine“ und „After Midnight“ feierte, haben sich J.J. CALE und ERIC CLAPTON zum ersten Mal zusammen geschlossen und präsentieren nun ein gemeinsames Album: The Road To Escondido. Das Ergebnis sind 14 Songs, aufgenommen und produziert im August 2005 in Kalifornien, die sich jeder Kategorisierung verweigern, ihre Einflüsse aber aus dem gesamten Spektrum von Blues, Rock, Country und Folk schöpfen. Die Songs selbst sind warm und reich an Musikalität, verfügen über fließende Rhythmen und zeigen sich mit sparsamen Texten sehr ausdrucksstark. Und sie haben einen Sound, der musikalisch einmalig ist, aber deutlich die Signatur beider Künstler trägt.
CALE und CLAPTON produzierten alle Songs gemeinsam. CALE schrieb 11 der Songs auf dem Album, von CLAPTON stammt Three Little Girls, John Mayer schrieb Hard To Thrill, zusätzlich befindet sich der Klassiker Sporting Life Blues in einer souverän durchgeführten Coverversion auf dem Album. Die Backing Band bildet JJ CALEs Live-Band, aber mit Taj Mahal, John Mayer, Derek Trucks, Doyle Bramhall II, Albert Lee, Nathan East, Willie Weeks und Steve Jordan haben CALE und CLAPTON auch hochkarätige Gäste empfangen. Ein ganz besonderer Gast ist dabei Billy Preston, der sein unübertroffenes Talent über das ganze Album hinweg strahlen lässt. The Road To Escondido ist Prestons und CLAPTONs jüngst verstorbenem Freund Brian Roylance gewidmet.
„ERIC und ich kennen uns schon seit langer Zeit, und es war eine großartige Erfahrung, endlich ein gemeinsames Album aufzunehmen. Er ist ein großartiger Musiker, und es war eine Freude, so eng mit ihm an diesem Projekt zu arbeiten,“ so J.J. CALE.
„Dieses Projekt ist vielleicht die Verwirklichung dessen, was einer meiner letzten offenen Wünsche ist: Mit jenem Mann zu arbeiten, dessen Musik mich so lang inspiriert hat, wie ich mich erinnern kann. Es gibt nicht genügend Worte, die ausdrücken könnten, was JJ CALE mir bedeutet, musikalisch und persönlich, und außerdem möchte ich ihm nicht zu nahe treten, indem ich zu überschwänglich werde - er ist so ein bescheidener Mensch... Ich glaube, es reicht, wenn ich sage: Wir hatten Spaß, haben ein großartiges Album gemacht und ich für meinen Teil würde gern noch eines aufnehmen,“ so CLAPTON.
ERIC CLAPTON hat mehrfach betont, dass er immer wieder versuchte, CALEs Sound zu erreichen, und ebenso oft schreibt er CALE einen einzigartigen Einfluss auf sein Werk zu. So fragte das Mojo-Magazin CLAPTON im Jahr 2000, welcher Musiker er gern wäre, wenn er nicht er selbst wäre, und seine Antwort kam umgehend: „Ich eifere ihm nicht nach, aber ich mag JJ CALE, seine Philosophie, sein Können als Komponist und Musiker. Er ist ein sehr guter, überragender Musiker, einer der großen Meister der letzten drei Dekaden.“
J.J. CALE ist bekannt für seine Zurückgezogenheit. Er lässt seine Musik für sich sprechen und ist auf eigenen Wunsch nie berühmt im klassischen Sinne gewesen. Stattdessen meidet er das Rampenlicht und konzentriert sich darauf, sein musikalisches Werk zu schaffen. Ironischerweise ist es gerade dieser Umstand, der ihn in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einer Gitarristen-Legende hat werden lassen. Die Tragweite seines Einflusses hört man im Werk CLAPTONs oder Mark Knopflers, aber seine wirkliche Spannbreite wird deutlich, wenn man sich weitere Künstler vergegenwärtigt, die seine Songs spielten: von Johnny Cash, Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers bis zu Brian Ferry, Purple'>Deep Purple, Santana und jüngeren Jam-Bands wie Widespread Panic.
CALE wuchs in Tulsa, Oklahoma, auf und benennt Chet Atkins, Les Paul und Chuck Berry als seine stärksten Einflüsse. Seine Äußerung: „Ich verfehlte sie, indem ich versuchte, sie zu imitieren. Und so kam ich mit meinem eigenen Stil“ wird oft zitiert. JJ CALE begann seine Karriere in der lokalen Clubszene Tulsas in den 50ern neben David Gates (Bread) und Leon Russell, bevor er Mitte der Sechziger nach Los Angeles ging, wo er „After Midnight“ aufnahm.
Als CLAPTON seine Solokarriere 1970 mit dem Album „Eric Clapton“ begann, war er durch die Yardbirds, Cream und Blind Faith bereits ein anerkannter Musiker. Delaney Bramlett, ein gemeinsamer Freund von CALE und CLAPTON, gab CLAPTON eines Tages eine Kopie von „After Midnight“. CLAPTON entschied sich, den Song in sein Repertoire aufzunehmen und als erste Single aus dem Album auszukoppeln. Der Song wurde sofort ein Chart-Topper, und CLAPTON verwies im Laufe der Promotion für das Album stets auf das große Potenzial CALEs. Man hatte CALE von der CLAPTON-Version erzählt, aber der sagte, er schenke dem keine Beachtung, bis der Song auch in Tulsa im Radio zu hören sei.
Jahre später trat J.J. CALE im Londoner Hammersmith’s Odeon auf. CLAPTON befand sich natürlich unter den Zuschauern und überraschte CALE kurze Zeit später im Studio mit seiner Version von „Cocaine“, das ebenfalls zu einem Charthit wurde, als es auf CLAPTONs Album „Slowhand“ erschien.
In den folgenden Jahren kreuzten sich ihre Wege eher zufällig. Erst 2004 organisierte CLAPTON ein dreitägiges Gitarrenfestival mit dem Titel „Crossroads“ in Dallas, das einige der besten Gitarristen auf dem Billing führte. CLAPTON lud CALE ein, auf dem Festival zu spielen, und CALE sagte zu. Im Gegenzug holte CALE CLAPTON während seines Auftritts auf die Bühne und CLAPTON spielte - unangekündigt - während des gesamten Sets in CALEs Backing-Band. Es wurde zum Highlight des gesamten Festivals.
Das Crossroad-Festival gab CLAPTON die Chance, CALE zu fragen, ob dieser sein nächstes Album produzieren wollte. Wenn CLAPTON also je auf der Suche nach dem CALE-Sound war, dann hatte er nun die Gelegenheit, dies mit CALE als Produzent zu erreichen. Und während beide an diesem Projekt arbeiteten, kamen die kreativen Ideen in Bewegung, und sie beschlossen, eine gemeinsame Produktion daraus zu machen. The Road To Escondido ist das erste Album, das beide zusammen geschaffen haben.
In seiner über 40 Jahre währenden Karriere, erschienen bisher erst 13 Alben von J.J. CALE, aber fast alle Kritiker sind sich einig, dass es sich immer lohnt, auf ein neues Album zu warten. Gelobt von seiner Gefolgschaft und völlig unbeeinflusst von musikalischen Moden, ist J.J. CALE eine Ikone der amerikanischen Musik und ein Meister seines Faches.
CLAPTONs Karriere währt ebenfalls seit 40 Jahren und brachte ihm insgesamt 18 Grammys sowie die besondere Ehre ein, gleich dreifach in der Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen worden zu sein.
CALE und CLAPTON produzierten alle Songs gemeinsam. CALE schrieb 11 der Songs auf dem Album, von CLAPTON stammt Three Little Girls, John Mayer schrieb Hard To Thrill, zusätzlich befindet sich der Klassiker Sporting Life Blues in einer souverän durchgeführten Coverversion auf dem Album. Die Backing Band bildet JJ CALEs Live-Band, aber mit Taj Mahal, John Mayer, Derek Trucks, Doyle Bramhall II, Albert Lee, Nathan East, Willie Weeks und Steve Jordan haben CALE und CLAPTON auch hochkarätige Gäste empfangen. Ein ganz besonderer Gast ist dabei Billy Preston, der sein unübertroffenes Talent über das ganze Album hinweg strahlen lässt. The Road To Escondido ist Prestons und CLAPTONs jüngst verstorbenem Freund Brian Roylance gewidmet.
„ERIC und ich kennen uns schon seit langer Zeit, und es war eine großartige Erfahrung, endlich ein gemeinsames Album aufzunehmen. Er ist ein großartiger Musiker, und es war eine Freude, so eng mit ihm an diesem Projekt zu arbeiten,“ so J.J. CALE.
„Dieses Projekt ist vielleicht die Verwirklichung dessen, was einer meiner letzten offenen Wünsche ist: Mit jenem Mann zu arbeiten, dessen Musik mich so lang inspiriert hat, wie ich mich erinnern kann. Es gibt nicht genügend Worte, die ausdrücken könnten, was JJ CALE mir bedeutet, musikalisch und persönlich, und außerdem möchte ich ihm nicht zu nahe treten, indem ich zu überschwänglich werde - er ist so ein bescheidener Mensch... Ich glaube, es reicht, wenn ich sage: Wir hatten Spaß, haben ein großartiges Album gemacht und ich für meinen Teil würde gern noch eines aufnehmen,“ so CLAPTON.
ERIC CLAPTON hat mehrfach betont, dass er immer wieder versuchte, CALEs Sound zu erreichen, und ebenso oft schreibt er CALE einen einzigartigen Einfluss auf sein Werk zu. So fragte das Mojo-Magazin CLAPTON im Jahr 2000, welcher Musiker er gern wäre, wenn er nicht er selbst wäre, und seine Antwort kam umgehend: „Ich eifere ihm nicht nach, aber ich mag JJ CALE, seine Philosophie, sein Können als Komponist und Musiker. Er ist ein sehr guter, überragender Musiker, einer der großen Meister der letzten drei Dekaden.“
J.J. CALE ist bekannt für seine Zurückgezogenheit. Er lässt seine Musik für sich sprechen und ist auf eigenen Wunsch nie berühmt im klassischen Sinne gewesen. Stattdessen meidet er das Rampenlicht und konzentriert sich darauf, sein musikalisches Werk zu schaffen. Ironischerweise ist es gerade dieser Umstand, der ihn in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einer Gitarristen-Legende hat werden lassen. Die Tragweite seines Einflusses hört man im Werk CLAPTONs oder Mark Knopflers, aber seine wirkliche Spannbreite wird deutlich, wenn man sich weitere Künstler vergegenwärtigt, die seine Songs spielten: von Johnny Cash, Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers bis zu Brian Ferry, Purple'>Deep Purple, Santana und jüngeren Jam-Bands wie Widespread Panic.
CALE wuchs in Tulsa, Oklahoma, auf und benennt Chet Atkins, Les Paul und Chuck Berry als seine stärksten Einflüsse. Seine Äußerung: „Ich verfehlte sie, indem ich versuchte, sie zu imitieren. Und so kam ich mit meinem eigenen Stil“ wird oft zitiert. JJ CALE begann seine Karriere in der lokalen Clubszene Tulsas in den 50ern neben David Gates (Bread) und Leon Russell, bevor er Mitte der Sechziger nach Los Angeles ging, wo er „After Midnight“ aufnahm.
Als CLAPTON seine Solokarriere 1970 mit dem Album „Eric Clapton“ begann, war er durch die Yardbirds, Cream und Blind Faith bereits ein anerkannter Musiker. Delaney Bramlett, ein gemeinsamer Freund von CALE und CLAPTON, gab CLAPTON eines Tages eine Kopie von „After Midnight“. CLAPTON entschied sich, den Song in sein Repertoire aufzunehmen und als erste Single aus dem Album auszukoppeln. Der Song wurde sofort ein Chart-Topper, und CLAPTON verwies im Laufe der Promotion für das Album stets auf das große Potenzial CALEs. Man hatte CALE von der CLAPTON-Version erzählt, aber der sagte, er schenke dem keine Beachtung, bis der Song auch in Tulsa im Radio zu hören sei.
Jahre später trat J.J. CALE im Londoner Hammersmith’s Odeon auf. CLAPTON befand sich natürlich unter den Zuschauern und überraschte CALE kurze Zeit später im Studio mit seiner Version von „Cocaine“, das ebenfalls zu einem Charthit wurde, als es auf CLAPTONs Album „Slowhand“ erschien.
In den folgenden Jahren kreuzten sich ihre Wege eher zufällig. Erst 2004 organisierte CLAPTON ein dreitägiges Gitarrenfestival mit dem Titel „Crossroads“ in Dallas, das einige der besten Gitarristen auf dem Billing führte. CLAPTON lud CALE ein, auf dem Festival zu spielen, und CALE sagte zu. Im Gegenzug holte CALE CLAPTON während seines Auftritts auf die Bühne und CLAPTON spielte - unangekündigt - während des gesamten Sets in CALEs Backing-Band. Es wurde zum Highlight des gesamten Festivals.
Das Crossroad-Festival gab CLAPTON die Chance, CALE zu fragen, ob dieser sein nächstes Album produzieren wollte. Wenn CLAPTON also je auf der Suche nach dem CALE-Sound war, dann hatte er nun die Gelegenheit, dies mit CALE als Produzent zu erreichen. Und während beide an diesem Projekt arbeiteten, kamen die kreativen Ideen in Bewegung, und sie beschlossen, eine gemeinsame Produktion daraus zu machen. The Road To Escondido ist das erste Album, das beide zusammen geschaffen haben.
In seiner über 40 Jahre währenden Karriere, erschienen bisher erst 13 Alben von J.J. CALE, aber fast alle Kritiker sind sich einig, dass es sich immer lohnt, auf ein neues Album zu warten. Gelobt von seiner Gefolgschaft und völlig unbeeinflusst von musikalischen Moden, ist J.J. CALE eine Ikone der amerikanischen Musik und ein Meister seines Faches.
CLAPTONs Karriere währt ebenfalls seit 40 Jahren und brachte ihm insgesamt 18 Grammys sowie die besondere Ehre ein, gleich dreifach in der Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen worden zu sein.
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