Jack Frost Biographie
Jack Frost
Seit 1993 haben sich die österreichischen Gloom Rock Bastards mit fünf Full-Length-Alben, drei Tourneen, hunderten Clubshows und Festivalauftritten (u.a. Summer Breeze, Party.San, Wave Gotik Treffen) zu einer Marke mit Kultfaktor im Metal-Underground entwickelt. Musikalisch wollten Jack Frost nie so recht in das der Band oft übergestreifte Doom Metal Korsett passen, dafür war die Affi nität zu den britischen Gothic- und Wave-Anfängen der 70er und 80er zu sehr spürbar.
Aber auch die in einen monolithischen Sound verpackte Loser-Mentalität, eine rotzige Scheissdrauf-Attitude und ihre eigene, unverwechselbare Interpretation von Rock‘n‘Roll haben Jack Frost während ihrer Label-Odyssee stets zu Rebellen zwischen den Genres gemacht. Vielleicht hat gerade deshalb der Vierer mit „Wannadie Songs“ alles andere als die logische Konsequenz auf seine letzten beiden Tonträger abgeliefert, sondern sich unerwartet schwer verdaulicher Kost zugewandt. Zwar findet man auf dem Album wieder einige Midtempokracher mit den bekannt eingängigen Jack Frost - Hooklines, doch hat die Band mit ihrem sechsten Studio-Output ihr Tempo wieder merklich gedrosselt. Mit einer hörbar weiterentwickelten Liebe zum Arrangement, gefühlvoll-minimalistischen Akustikparts, wuchtig-narkotisierenden Gitarrengewittern im mattschwarzen Zeitlupenformat, ebenso wie mit dosierten Cello- und Pianoeinsätzen, haben Jack Frost ihr seit langem düsterstes und depressivstes, aber zugleich heaviestes Werk, oder wenn man so will, schlicht ihren Soundtrack zum Freitod, produziert.
LIine-Up:
Phred Phinster - Bass, Vocals
Mournful Morales - Guitars
Gary Gloom - Guitars
Collossos Rossos - Drums
Aber auch die in einen monolithischen Sound verpackte Loser-Mentalität, eine rotzige Scheissdrauf-Attitude und ihre eigene, unverwechselbare Interpretation von Rock‘n‘Roll haben Jack Frost während ihrer Label-Odyssee stets zu Rebellen zwischen den Genres gemacht. Vielleicht hat gerade deshalb der Vierer mit „Wannadie Songs“ alles andere als die logische Konsequenz auf seine letzten beiden Tonträger abgeliefert, sondern sich unerwartet schwer verdaulicher Kost zugewandt. Zwar findet man auf dem Album wieder einige Midtempokracher mit den bekannt eingängigen Jack Frost - Hooklines, doch hat die Band mit ihrem sechsten Studio-Output ihr Tempo wieder merklich gedrosselt. Mit einer hörbar weiterentwickelten Liebe zum Arrangement, gefühlvoll-minimalistischen Akustikparts, wuchtig-narkotisierenden Gitarrengewittern im mattschwarzen Zeitlupenformat, ebenso wie mit dosierten Cello- und Pianoeinsätzen, haben Jack Frost ihr seit langem düsterstes und depressivstes, aber zugleich heaviestes Werk, oder wenn man so will, schlicht ihren Soundtrack zum Freitod, produziert.
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Phred Phinster - Bass, Vocals
Mournful Morales - Guitars
Gary Gloom - Guitars
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