Jem Biographie
Jem
Jem Griffith erblickte das Licht der Welt in Wales – jener nebelverhangenen, eigentümlich geformten Halbinsel im Westen des Vereinigten Königreichs, der auch Tom Jones und Shirley Bassey entstammen. Seit sie dreizehn war, sang sie, schrieb Songs und nahm Musik auf. Schon früh war sich Jem sicher, dass sie Sängerin werden wollte. Trotzdem behielt sie ihre Träume erst einmal für sich, machte ihren Schulabschluss und schrieb sich an der Universität von Sussex im Süden Englands ein. Dort, im angesagten englischen Seebad Brighton, fand sie Kontakt zur Musikindustrie und arbeitete zunächst hinter den Kulissen. Sie war zuständig für Club- und Festivalpromotion, arbeitete für eine DJ-Agentur und half, das Label „Marine Parade“ aufzubauen. Mit der Zeit wurde das Gefühl stärker, dass ihr etwas fehlte. Es war Zeit, etwas Neues zu wagen. Doch der grosse Schritt nach vorne erforderte erst einmal einen mutigen Schritt zurück.
Im November 1999 verblüffte Jem ihre Kollegen, als sie ihren Job kündigte und zurück ins beschauliche Wales zog. Dort fand sie die Ruhe und Inspiration, um endlich ihre eigene Musikkarriere in Angriff zu nehmen. Anfangs nur mit einem Diktiergerät ausgestattet, baute sie sich nach und nach ein eigenes kleines Studio auf und fing an, Songs zu schreiben und zu produzieren. Schliesslich hatte sie vier Demos fertig. Die walisische Idylle hatte ihren Zweck erfüllt. Jem zog nach London und fing an, mit anderen Autoren und Produzenten zusammenzuarbeiten. Nach einer nur zwei Tage dauernden Session mit dem renommierten Elektronik-Produzenten Guy Sigsworth (Björk, Frou Frou) war der Song „Nothing Fails“ fertig. Der Track erschien 2003 auf Madonnas Album „American Life.“ Kein schlechter Einstand.
Ihre Leidenschaft für Beats und Bässe führte Jem als nächstes nach Brooklyn, wo sie sich mit dem New Yorker HipHop-Produzenten Ge-ology (Mos Def, Talib Kweli) zusammentat und im Herbst 2002 ihren jetzigen Co-Produzenten Yoad Nevo traf. Gemeinsam gelang es den beiden, Jems vielfältige musikalische Einflüsse und Inspirationen zu einem eigenen Sound zu verarbeiten. Jems Musik ist eine Kombination aus gescheiten Melodien, anrührenden Texten und unwiderstehlichen Rhythmen, der man sich nur schwer entziehen kann. Ihre nur scheinbar unbedarften Texte enthalten dabei genau jene hervorragend beobachteten Details, die einen Song besonders und herausragend machen.
Es war das Stück „Finally Woken”, das das Interesse des US-Radiosenders KCRW 89,9 FM in Los Angeles weckte, einer der einflussreichsten Radiostationen des Landes. Musikchef Nic Harcourt persönlich sorgte dafür, dass Jems Demo in der landesweit beachteten Show „Morning Becomes Eclectic“ lief und Jems Songs stiessen auf vorbehaltlose Begeisterung. „Ich hatte gar keine Wahl“, erinnert sich Nic Harcourt. „Das Demo war brillant, es musste einfach auf unsere Playlist. ‚Finally Woken’, dieses wunderschöne Lied, spielten wir zum ersten Mal im März 2002. Und ‚Flying High’ ist inzwischen eines meiner Lieblingsstücke.“ Bei jedem Einsatz ihres Demos lief die Telefonzentrale des Senders heiss. Alle wollten wissen, wer Jem war und im Handumdrehen gehörte sie zu den fünf meistgespielten Interpreten des Senders. Umso sensationeller, bedenkt man dass sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal einen Plattenvertrag hatte.
Auch A&R-Manager Bruce Flohr hörte Jems Demo im Radio und überzeugte sie, bei Dave Matthews Label ATO zu unterschreiben, das unter anderem David Gray, My Morning Jacket, Ben Kweller und Patty Griffin unter Vertrag hat. Jems Debüt-EP „It All Starts Here“ erschien im Oktober 2003 bei ATO und wurde zu einer der meist beachteten Veröffentlichungen einer neuen Künstlerin des Jahres. Auch bei der in den USA äusserst erfolgreichen TV-Serie „O.C., California“ wurde man auf Jem aufmerksam. Eine Reihe ihrer Songs wurden in der Serie gespielt und man bot ihr sogar einen Gastauftritt an.
„Finally Woken”, das langerwartete Debütalbum, erschien in den USA im März 2004 und erhielt euphorische Kritiken in der New York Times, USA Today, Blender Magazine, URB Magazine, der Los Angeles Times und Entertainment Weekly. Im Juni 2004 begann Jems erste US-Tour. Die erste Single „They“ wurde erneut zum Airplay-Hit, das Album verkaufte sich bisher 75.000 mal. Im Herbst 2004 erschien „Finally Woken“ in Grossbritannien.
Im November 1999 verblüffte Jem ihre Kollegen, als sie ihren Job kündigte und zurück ins beschauliche Wales zog. Dort fand sie die Ruhe und Inspiration, um endlich ihre eigene Musikkarriere in Angriff zu nehmen. Anfangs nur mit einem Diktiergerät ausgestattet, baute sie sich nach und nach ein eigenes kleines Studio auf und fing an, Songs zu schreiben und zu produzieren. Schliesslich hatte sie vier Demos fertig. Die walisische Idylle hatte ihren Zweck erfüllt. Jem zog nach London und fing an, mit anderen Autoren und Produzenten zusammenzuarbeiten. Nach einer nur zwei Tage dauernden Session mit dem renommierten Elektronik-Produzenten Guy Sigsworth (Björk, Frou Frou) war der Song „Nothing Fails“ fertig. Der Track erschien 2003 auf Madonnas Album „American Life.“ Kein schlechter Einstand.
Ihre Leidenschaft für Beats und Bässe führte Jem als nächstes nach Brooklyn, wo sie sich mit dem New Yorker HipHop-Produzenten Ge-ology (Mos Def, Talib Kweli) zusammentat und im Herbst 2002 ihren jetzigen Co-Produzenten Yoad Nevo traf. Gemeinsam gelang es den beiden, Jems vielfältige musikalische Einflüsse und Inspirationen zu einem eigenen Sound zu verarbeiten. Jems Musik ist eine Kombination aus gescheiten Melodien, anrührenden Texten und unwiderstehlichen Rhythmen, der man sich nur schwer entziehen kann. Ihre nur scheinbar unbedarften Texte enthalten dabei genau jene hervorragend beobachteten Details, die einen Song besonders und herausragend machen.
Es war das Stück „Finally Woken”, das das Interesse des US-Radiosenders KCRW 89,9 FM in Los Angeles weckte, einer der einflussreichsten Radiostationen des Landes. Musikchef Nic Harcourt persönlich sorgte dafür, dass Jems Demo in der landesweit beachteten Show „Morning Becomes Eclectic“ lief und Jems Songs stiessen auf vorbehaltlose Begeisterung. „Ich hatte gar keine Wahl“, erinnert sich Nic Harcourt. „Das Demo war brillant, es musste einfach auf unsere Playlist. ‚Finally Woken’, dieses wunderschöne Lied, spielten wir zum ersten Mal im März 2002. Und ‚Flying High’ ist inzwischen eines meiner Lieblingsstücke.“ Bei jedem Einsatz ihres Demos lief die Telefonzentrale des Senders heiss. Alle wollten wissen, wer Jem war und im Handumdrehen gehörte sie zu den fünf meistgespielten Interpreten des Senders. Umso sensationeller, bedenkt man dass sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal einen Plattenvertrag hatte.
Auch A&R-Manager Bruce Flohr hörte Jems Demo im Radio und überzeugte sie, bei Dave Matthews Label ATO zu unterschreiben, das unter anderem David Gray, My Morning Jacket, Ben Kweller und Patty Griffin unter Vertrag hat. Jems Debüt-EP „It All Starts Here“ erschien im Oktober 2003 bei ATO und wurde zu einer der meist beachteten Veröffentlichungen einer neuen Künstlerin des Jahres. Auch bei der in den USA äusserst erfolgreichen TV-Serie „O.C., California“ wurde man auf Jem aufmerksam. Eine Reihe ihrer Songs wurden in der Serie gespielt und man bot ihr sogar einen Gastauftritt an.
„Finally Woken”, das langerwartete Debütalbum, erschien in den USA im März 2004 und erhielt euphorische Kritiken in der New York Times, USA Today, Blender Magazine, URB Magazine, der Los Angeles Times und Entertainment Weekly. Im Juni 2004 begann Jems erste US-Tour. Die erste Single „They“ wurde erneut zum Airplay-Hit, das Album verkaufte sich bisher 75.000 mal. Im Herbst 2004 erschien „Finally Woken“ in Grossbritannien.




