John Legend Biographie
John Legend
Man schrieb das Jahr 2004, als John Legend – bis zu jenem Zeitpunkt einer der begehrtesten und renommiertesten Studio- und Sessionmusiker der Vereinigten Staaten – in seiner neuen Rolle als Singer/Songwriter/Pianist/Performer erstmals ins gleißende Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit trat. Mit seinem Debütalbum „Get Lifted“, das mit „Ordinary People“ und „Used To Love You“ gleich zwei Billboard-Hitsingles hervorbrachte, gewann er auf Anhieb Musikkritiker als auch –käufer für sich. Die Bilanz: Drei Grammys (bei rekordverdächtigen acht Nominierungen) in den Kategorien „Best New Artist”, „Best Male R&B Vocal Performance” (für „Ordinary People”) und „Best R&B Album” sowie mehr als drei Millionen verkaufte Alben weltweit.
Für die meisten Künstler wäre ein solches Szenario fraglos die Erfüllung aller Träume. Doch nicht für John Legend: Awards und Verkaufszahlen nimmt der 27-jährige lediglich als (positive) Randnotiz wahr. Sein Hauptaugenmerk gilt nach wie vor denjenigen, die seine Musik lieben. Sein erklärtes Ziel ist und bleibt es, bei seinen Hörern „etwas Ehrliches und Wahrhaftiges zu berühren und auf diesem Level mit ihnen zu kommunizieren“. Befragt nach den etwaigen Erwartungen, die seine Fans an sein mit Spannung erwartetes Follow-Up-Album haben dürfen, erklärt John: „Ich möchte, dass sie hören, dass ich mich weiterentwickelt habe. Dass ich versuche, sie in vollkommen neue Gefilde zu führen und zu spüren, wie aufregend das sein kann. Ich sehe das Album als eine Art ‚Erweiterung’. Ich versuche weiterhin, ich selbst zu sein und all jene Elemente mit einzubeziehen, die sich in meinem Leben weiter entwickelt haben: Ich habe mehr Musik gehört und vielfältigere Einflüsse in mich aufgenommen. ‚Get Lifted’ ist, wie ich damals war. Das bin ich heute.”
„Once Again”, Johns neues Album, ist vieles - doch vor allem ist es ein großartiges Pop/Soul-Album, dem man Intuition, Sensibilität, Intelligenz, Kreativität und das Genie seines Schöpfers jederzeit anmerkt. Doch ein Werk wie „Once Again“ wäre letztendlich nicht möglich ohne die Mithilfe der bewährten Produzentenriege Raphel Saadiq, Kanye West, Craig Street und will.i.am. Letzterer war es auch, dem John die Vorabsingle „Save Room“ verdankt. Der Song ist luftig und sexy, ein optimistisches, cooles Liebeslied, das inspiriert wurde von dem Stück „Stormy“ der Sixties-Formation Classics IV (größter Hit: „Spooky“). „Will brachte das Sample an. Ich kannte das Original überhaupt nicht”, erinnert sich John, „ich wusste nur, dass es einen schönen Orgelsound hatte und ich wollte dazu schreiben. Ich fing an, etwas vor mich hin zu murmeln und meinen Weg innerhalb der Melodie zu finden und irgendwann passte alles.“
Etwas dramatischer geht es beim Mid-Tempo-Song „Where Did My Baby Go“ zu. „Das war einer der wenigen Songs, der vor den Aufnahmen bereits fertig war. Ich hatte ihn bereits seit einiger Zeit in meinem Kopf“, erklärt John. „Ich wusste nicht, was ich damit anstellen wollte, denn es klang wie nichts, was ich bis dahin geschrieben hatte. Letzten Endes passte es aber perfekt, weil ich immer mehr Sachen in dieser Richtung schrieb, es war also eine Art ‚Wegweiser’ für mich.”
Bei „Coming Home“ wird John politisch. „Das Stück handelt von einem Soldaten, der wieder zu seiner Familie will und von seiner Unsicherheit, weit weg von zu Hause zu sein und nicht zu wissen, ob man stirbt oder nicht. Es ist zwar recht subtil, aber trotzdem kommen darin einige wichtige Dinge zu den Themen Leben und Tod, Krieg und Frieden zur Sprache.“
Die Höhen und Tiefen, die Beziehungen mit sich bringen, sind das Thema des von Kanye West produzierten „Heaven Only Knows“. „Dieser Song entstand völlig natürlich und ganz ohne Anstrengungen - das ist die Art und Weise, wie Kanye und ich zusammen arbeiten“, erklärt John. „Er spielt mir ein Sample und ein Drumloop vor und ich fange an, etwas darum herum zu komponieren“. Insgesamt nahm Legend für das neue Album dreißig Stücke auf, darunter vier mit Kanye. Zwei der West-Produktionen schafften es ins endgültige Tracklisting des Albums, bei dem Kanye auch die Position des Co-Executive Producers übernahm. „In seiner Funktion als Kreativ-Berater profitiere ich extrem von seinem Geschmack und seinem Urteilsvermögen“, erklärt John.
Eines von Legends erklärten Lieblingsstücken des Albums ist das zurückgenommene, packende und vorsätzlich vieldeutige „Show Me“. Der Song entstand in Zusammenarbeit mit Raphael Saadiq und Craig Street (Me’Shell NdegéOcello, Cassandra Wilson) und sollte laut John „ursprünglich von Gott handeln. Aber ich wollte, dass er auch eine romantische Komponente hat. Ich hätte es natürlich wie immer machen und einfach über Beziehungen schreiben können, aber ich wollte, dass es ein spiritueller Song wird. Ich habe noch nie so gesungen, geschweige denn meine Stimme in dieser Art und Weise aufgenommen. Wenn ich mit einem Mädchen zusammen bin und ich einen Song im Kopf habe, dann hauche ich ihn ihr ins Ohr, wie ein sehr intimes Flüstern. Und genauso habe ich den Gesang für dieses Lied angelegt.“
Mehr noch als auf „Get Lifted” entschied sich John auf „Once Again“ beherzt, seine eigene künstlerische Linie einzuschlagen und nicht etwa aus einer „Marketing-Perspektive“ zu schreiben, sondern den Anliegen seines Herzens und seiner Seele zu folgen und persönliche Erfahrungen einfließen zu lassen. „Ich höre mir jede Menge Musik an“, erzählt er von den Vorbereitungen zum Album. „Die Produzenten, mit denen ich arbeite – wie Kanye, will und Craig – hören sich allerdings noch wesentlich mehr an. Wir setzen uns dann zusammen und brainstormen und beschränken uns dabei keineswegs auf das, was gerade in der ‚urbanen Musik’ passiert. Wir sind da völlig offen. Man macht Musik, versucht, dass sie so gut wir möglich wird, vertraut den Menschen, die einen umgeben und betet, dass das, was man selbst liebt auch bei vielen anderen Menschen ein solches Gefühl auszulösen vermag. Mit ‚Get Lifted’ war es uns gelungen, ein wirklich starkes Album zu schaffen, mit dem viele Menschen etwas anfangen konnten. Wir hatten Erfolg, weil es sich von anderen Veröffentlichungen abhob und bei vielen einen Nerv traf. Also dachte ich mir: ‚Lasst uns doch einfach weiterhin Musik machen, die gut ist und die die Menschen berührt. Musik, die sie fühlen können, der eine ganz spezielle Schönheit inne wohnt, die über all das hinausgeht, was die Marketingleute dir erzählen wollen – und sie wird ihren Weg zu den Menschen finden’.“
John Legend (bürgerlich Stephens) wuchs in Ohio auf, wo er allen erdenklichen musikalischen Einflüssen ausgesetzt war - von Gospel bis HipHop und wieder zurück. Während seiner Zeit an der Universität von Pennsylvania (Hauptfach: Englisch) fand Legend die Zeit, seine eigene Musik zu machen, Alben aufzunehmen, bei Talentshows und „Open Mic“-Abenden aufzutreten oder den Chor der örtlichen Kirche zu leiten. Seine neunjährige Tätigkeit als Musik- und Chorleiter an der „Bethel A.M.E. Church“ im Nordosten Pennsylvanias beendete er erst ein paar Monate bevor er die Arbeit an „Get Lifted“ begann.
1998 bekam John erstmals einen Vorgeschmack, was es bedeutet, Erfolg zu haben: Auf dem Stück „Everything Is Everything“ von Lauryn Hills mehrfach Grammy-preisgekröntem Solodebütalbum „The Miseducation of Lauryn Hill” spielte er Piano. Weitere Erfahrungen sammelte er in der Folgezeit mit Auftritten an der Ostküste, wo er im Vorprogramm größerer R&B-Acts spielte. Nebenbei nahm er einige Live-Alben auf und verkaufte sie bei den Shows. 2001 machte ihn ein Zimmergenosse mit dem seinerzeit aufstrebenden Produzenten/Rapper Kanye West bekannt. Ein Jahr später war er bereits fester Bestandteil in Wests Kreativ-Team und wirkte an Produktionen von Talib Kweli, Common, Mary J Blige und Wests genialem 2004-Breakthrough-Album „The College Dropout” mit.
2003 war Legend der erste Künstler, den Kanye West für seine Produktionsgesellschaft „KonMan Entertainment“ (später umbenannt in „Getting Out Our Dreams“) unter Vertrag nahm, ein Deal mit Columbia Records folgte im Mai 2004. Im Vorfeld von der Kritik hoch gelobt, enterte „Get Lifted“ drei Tage nach Weihnachten 2004 die Billboard Top 200 schließlich auf Anhieb auf Platz sieben.
Vor drei Jahren war John Legend ein angesehener Session-Musiker. Heute ist er ein Künstler, der belegt, dass selbst in einer Zeit, die von Eigennutz und Kommerzialisierung geprägt ist, wirkliches Talent tatsächlich noch von Bedeutung ist - und anerkannt wird. Wenn man ihn fragt, welche Auswirkungen der Erfolg der vergangenen Jahre auf ihn hatte, antwortet John: „Ich denke, ich bin ganz einfach glücklicher. Nicht, weil ich Grammys gewonnen und viele Platten verkauft habe, sondern weil es sehr erfüllend ist, dass dies alles aufgrund von Dingen passiert, die man sehr, sehr gerne tut. Dass man sieht, wie Musik ein erhebendes Gefühl vermitteln kann und wie man von überall auf der Welt ein positives Feedback bekommt – das gibt mir Tag für Tag ein besseres Gefühl. Ich bin zufriedener und inspiriert, und das macht Spaß. Ich fühle mich sehr kreativ und ich hoffe, dass dieses Gefühl anhalten wird, denn ich glaube, dass die Menschen, die meine Musik mögen, gemeinsam mit mir wachsen werden, um neue Dinge erforschen und zu erleben.“
Für die meisten Künstler wäre ein solches Szenario fraglos die Erfüllung aller Träume. Doch nicht für John Legend: Awards und Verkaufszahlen nimmt der 27-jährige lediglich als (positive) Randnotiz wahr. Sein Hauptaugenmerk gilt nach wie vor denjenigen, die seine Musik lieben. Sein erklärtes Ziel ist und bleibt es, bei seinen Hörern „etwas Ehrliches und Wahrhaftiges zu berühren und auf diesem Level mit ihnen zu kommunizieren“. Befragt nach den etwaigen Erwartungen, die seine Fans an sein mit Spannung erwartetes Follow-Up-Album haben dürfen, erklärt John: „Ich möchte, dass sie hören, dass ich mich weiterentwickelt habe. Dass ich versuche, sie in vollkommen neue Gefilde zu führen und zu spüren, wie aufregend das sein kann. Ich sehe das Album als eine Art ‚Erweiterung’. Ich versuche weiterhin, ich selbst zu sein und all jene Elemente mit einzubeziehen, die sich in meinem Leben weiter entwickelt haben: Ich habe mehr Musik gehört und vielfältigere Einflüsse in mich aufgenommen. ‚Get Lifted’ ist, wie ich damals war. Das bin ich heute.”
„Once Again”, Johns neues Album, ist vieles - doch vor allem ist es ein großartiges Pop/Soul-Album, dem man Intuition, Sensibilität, Intelligenz, Kreativität und das Genie seines Schöpfers jederzeit anmerkt. Doch ein Werk wie „Once Again“ wäre letztendlich nicht möglich ohne die Mithilfe der bewährten Produzentenriege Raphel Saadiq, Kanye West, Craig Street und will.i.am. Letzterer war es auch, dem John die Vorabsingle „Save Room“ verdankt. Der Song ist luftig und sexy, ein optimistisches, cooles Liebeslied, das inspiriert wurde von dem Stück „Stormy“ der Sixties-Formation Classics IV (größter Hit: „Spooky“). „Will brachte das Sample an. Ich kannte das Original überhaupt nicht”, erinnert sich John, „ich wusste nur, dass es einen schönen Orgelsound hatte und ich wollte dazu schreiben. Ich fing an, etwas vor mich hin zu murmeln und meinen Weg innerhalb der Melodie zu finden und irgendwann passte alles.“
Etwas dramatischer geht es beim Mid-Tempo-Song „Where Did My Baby Go“ zu. „Das war einer der wenigen Songs, der vor den Aufnahmen bereits fertig war. Ich hatte ihn bereits seit einiger Zeit in meinem Kopf“, erklärt John. „Ich wusste nicht, was ich damit anstellen wollte, denn es klang wie nichts, was ich bis dahin geschrieben hatte. Letzten Endes passte es aber perfekt, weil ich immer mehr Sachen in dieser Richtung schrieb, es war also eine Art ‚Wegweiser’ für mich.”
Bei „Coming Home“ wird John politisch. „Das Stück handelt von einem Soldaten, der wieder zu seiner Familie will und von seiner Unsicherheit, weit weg von zu Hause zu sein und nicht zu wissen, ob man stirbt oder nicht. Es ist zwar recht subtil, aber trotzdem kommen darin einige wichtige Dinge zu den Themen Leben und Tod, Krieg und Frieden zur Sprache.“
Die Höhen und Tiefen, die Beziehungen mit sich bringen, sind das Thema des von Kanye West produzierten „Heaven Only Knows“. „Dieser Song entstand völlig natürlich und ganz ohne Anstrengungen - das ist die Art und Weise, wie Kanye und ich zusammen arbeiten“, erklärt John. „Er spielt mir ein Sample und ein Drumloop vor und ich fange an, etwas darum herum zu komponieren“. Insgesamt nahm Legend für das neue Album dreißig Stücke auf, darunter vier mit Kanye. Zwei der West-Produktionen schafften es ins endgültige Tracklisting des Albums, bei dem Kanye auch die Position des Co-Executive Producers übernahm. „In seiner Funktion als Kreativ-Berater profitiere ich extrem von seinem Geschmack und seinem Urteilsvermögen“, erklärt John.
Eines von Legends erklärten Lieblingsstücken des Albums ist das zurückgenommene, packende und vorsätzlich vieldeutige „Show Me“. Der Song entstand in Zusammenarbeit mit Raphael Saadiq und Craig Street (Me’Shell NdegéOcello, Cassandra Wilson) und sollte laut John „ursprünglich von Gott handeln. Aber ich wollte, dass er auch eine romantische Komponente hat. Ich hätte es natürlich wie immer machen und einfach über Beziehungen schreiben können, aber ich wollte, dass es ein spiritueller Song wird. Ich habe noch nie so gesungen, geschweige denn meine Stimme in dieser Art und Weise aufgenommen. Wenn ich mit einem Mädchen zusammen bin und ich einen Song im Kopf habe, dann hauche ich ihn ihr ins Ohr, wie ein sehr intimes Flüstern. Und genauso habe ich den Gesang für dieses Lied angelegt.“
Mehr noch als auf „Get Lifted” entschied sich John auf „Once Again“ beherzt, seine eigene künstlerische Linie einzuschlagen und nicht etwa aus einer „Marketing-Perspektive“ zu schreiben, sondern den Anliegen seines Herzens und seiner Seele zu folgen und persönliche Erfahrungen einfließen zu lassen. „Ich höre mir jede Menge Musik an“, erzählt er von den Vorbereitungen zum Album. „Die Produzenten, mit denen ich arbeite – wie Kanye, will und Craig – hören sich allerdings noch wesentlich mehr an. Wir setzen uns dann zusammen und brainstormen und beschränken uns dabei keineswegs auf das, was gerade in der ‚urbanen Musik’ passiert. Wir sind da völlig offen. Man macht Musik, versucht, dass sie so gut wir möglich wird, vertraut den Menschen, die einen umgeben und betet, dass das, was man selbst liebt auch bei vielen anderen Menschen ein solches Gefühl auszulösen vermag. Mit ‚Get Lifted’ war es uns gelungen, ein wirklich starkes Album zu schaffen, mit dem viele Menschen etwas anfangen konnten. Wir hatten Erfolg, weil es sich von anderen Veröffentlichungen abhob und bei vielen einen Nerv traf. Also dachte ich mir: ‚Lasst uns doch einfach weiterhin Musik machen, die gut ist und die die Menschen berührt. Musik, die sie fühlen können, der eine ganz spezielle Schönheit inne wohnt, die über all das hinausgeht, was die Marketingleute dir erzählen wollen – und sie wird ihren Weg zu den Menschen finden’.“
John Legend (bürgerlich Stephens) wuchs in Ohio auf, wo er allen erdenklichen musikalischen Einflüssen ausgesetzt war - von Gospel bis HipHop und wieder zurück. Während seiner Zeit an der Universität von Pennsylvania (Hauptfach: Englisch) fand Legend die Zeit, seine eigene Musik zu machen, Alben aufzunehmen, bei Talentshows und „Open Mic“-Abenden aufzutreten oder den Chor der örtlichen Kirche zu leiten. Seine neunjährige Tätigkeit als Musik- und Chorleiter an der „Bethel A.M.E. Church“ im Nordosten Pennsylvanias beendete er erst ein paar Monate bevor er die Arbeit an „Get Lifted“ begann.
1998 bekam John erstmals einen Vorgeschmack, was es bedeutet, Erfolg zu haben: Auf dem Stück „Everything Is Everything“ von Lauryn Hills mehrfach Grammy-preisgekröntem Solodebütalbum „The Miseducation of Lauryn Hill” spielte er Piano. Weitere Erfahrungen sammelte er in der Folgezeit mit Auftritten an der Ostküste, wo er im Vorprogramm größerer R&B-Acts spielte. Nebenbei nahm er einige Live-Alben auf und verkaufte sie bei den Shows. 2001 machte ihn ein Zimmergenosse mit dem seinerzeit aufstrebenden Produzenten/Rapper Kanye West bekannt. Ein Jahr später war er bereits fester Bestandteil in Wests Kreativ-Team und wirkte an Produktionen von Talib Kweli, Common, Mary J Blige und Wests genialem 2004-Breakthrough-Album „The College Dropout” mit.
2003 war Legend der erste Künstler, den Kanye West für seine Produktionsgesellschaft „KonMan Entertainment“ (später umbenannt in „Getting Out Our Dreams“) unter Vertrag nahm, ein Deal mit Columbia Records folgte im Mai 2004. Im Vorfeld von der Kritik hoch gelobt, enterte „Get Lifted“ drei Tage nach Weihnachten 2004 die Billboard Top 200 schließlich auf Anhieb auf Platz sieben.
Vor drei Jahren war John Legend ein angesehener Session-Musiker. Heute ist er ein Künstler, der belegt, dass selbst in einer Zeit, die von Eigennutz und Kommerzialisierung geprägt ist, wirkliches Talent tatsächlich noch von Bedeutung ist - und anerkannt wird. Wenn man ihn fragt, welche Auswirkungen der Erfolg der vergangenen Jahre auf ihn hatte, antwortet John: „Ich denke, ich bin ganz einfach glücklicher. Nicht, weil ich Grammys gewonnen und viele Platten verkauft habe, sondern weil es sehr erfüllend ist, dass dies alles aufgrund von Dingen passiert, die man sehr, sehr gerne tut. Dass man sieht, wie Musik ein erhebendes Gefühl vermitteln kann und wie man von überall auf der Welt ein positives Feedback bekommt – das gibt mir Tag für Tag ein besseres Gefühl. Ich bin zufriedener und inspiriert, und das macht Spaß. Ich fühle mich sehr kreativ und ich hoffe, dass dieses Gefühl anhalten wird, denn ich glaube, dass die Menschen, die meine Musik mögen, gemeinsam mit mir wachsen werden, um neue Dinge erforschen und zu erleben.“
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