La Mosca Tse-Tse Biographie
La Mosca Tse-Tse
Argentinien ist das Land, in dem der Tango so ziemlich alles gilt, gleichwohl die argentinische Jugend vornehmlich auf zünftige Rockklänge steht. Umso überraschender mutet der Siegeszug der zehnköpfigen Big Band La Mosca Tse- Tse an, die aus der argentinischen Provinz stammt und mit ihrer lockeren Mixtur aus Salsa, Reggae, Jazz sowie einem eher folkloristischen Musikstil, den sie "Candombe" nennt, erst die heimischen Musikfans eroberte und nun auch international Furore macht. In Italien etwa führte die Single "Para no verte más" sogar die Charts an. Das zum Mitpfeifen animierende Lied à la Candombe stammt aus ihrem aktuellen und bis dato zweiten Studioalbum "Visperas de Carnaval", das in Argentinien zum absoluten Bestseller avancierte.
Die zehn Musiker von La Mosca Tse-Tse stammen aus Ramallo, einem kleinen Provinzstädtchen, das ungefähr 200 km weit von Buenos Aires entfernt ist und am Rande eines Flusses liegt, an dem sich auch ein riesiges Sumpfgebiet erstreckt. Stechfliegen sind hier allgegenwärtig - und so lag der Bandname eigentlich auf der Hand. Doch zunächst nannte man sich 'La Reggae & Roll Band' und spezialisierte sich auf Coverversionen aus ganz Lateinamerika. Das war 1995. Mit zunehmenden Ambitionen änderten sie ihren Bandnamen und arbeiteten unter dem Banner La Mosca Tse Tse an eigenem Material in der bis heute gültige Besetzung, bestehend aus dem Leadsänger und Gitarristen Guillermo Novallis, Machi Borean (Klavier, Percussion), Walter Cortagerena (Gitarre, Gesang), Adrian Cionco (Bass), Pablo 'Chivia' Tisera (Trompete), Raúl Mendoza (Trompete, Percussion), Julio Clark (Tenorsaxophon), Marcelo Lutri (Trombone), Fernando Castro (Schlagzeug) und Mariano Balcarce (Percussion).
Nach vielen Mühen und noch mehr Konzerten gelingt es La Mosca Tse-Tse 1997 einen Vertrag mit EMI Odeon abzuschließen, was deshalb besonders erwähnenswert ist, weil in Argentinien eigentlich nur Bands aus der Hauptstadt Buenos Aires Chancen eingeräumt werden. Im Frühjahr des Jahres 1998 erscheint das von langer Hand vorbereitete Debütalbum "Corazones Antarticos", auf dem die Band ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis stellt und mit "Tranquilo Venancio" sogar einen ersten Radiohit landet. Mehr noch: Auf dem "Buenos Aires Vivo Festival" werden sie als beste neue Band ausgezeichnet. Bereits im Sommer 1999 erscheint das Nachfolgealbum "Visperas da Carnaval", das bereits drei Wochen nach seiner Veröffentlichung in Argentinien mit Gold ausgezeichnet wird und mit "Para no verte más" und "Yo te quiero dar" zwei Spitzenreiter der Radiocharts hervorbringt. Nach Tourneen durch anderen lateinamerikanischen Ländern werden sie sogar nach Spanien eingeladen, von wo aus sie nach und nach in Griechenland, Italien, Portugal und nun hierzulande entdeckt werden.
Sicherlich profitieren La Mosca Tse-Tse von den spürbaren Veränderungen im globalen Publikumsgeschmack. Internationale Erfolge wie der vom Buena Vista Social Club und Manu Chao unterstreichen dies. La Mosca Tse-Tse betonen immer wieder, wie wichtig ihnen der Einfluss perkussiver afrikanischer Rhythmen ist, die sie in die eigene Kultur einbinden. So gelingen dieser eigenwilligen Big Band Ohrwürmer wie "Para no verte más", während "El dominio" eher an einen Spaghetti-Western erinnert; luftige Ska-Rhythmen dominieren bei "Marineros" und "Gira el ventilador", "Chá, Chá, Chá" erklärt sich von selbst, "Sobre illuminados e illuminadores" wartet mit herrlichem Big Band Swing auf und der humorvoll überkandidelte Salsa in "Yo te quiero dar" und "Sin carnaval" rahmt dieses höchst abwechslungsreiche Album ein. Die spielerische Leichtigkeit, mit der sie das alles unter einem Hut bringen, ist vielleicht ihr größter Trumpf.
Die zehn Musiker von La Mosca Tse-Tse stammen aus Ramallo, einem kleinen Provinzstädtchen, das ungefähr 200 km weit von Buenos Aires entfernt ist und am Rande eines Flusses liegt, an dem sich auch ein riesiges Sumpfgebiet erstreckt. Stechfliegen sind hier allgegenwärtig - und so lag der Bandname eigentlich auf der Hand. Doch zunächst nannte man sich 'La Reggae & Roll Band' und spezialisierte sich auf Coverversionen aus ganz Lateinamerika. Das war 1995. Mit zunehmenden Ambitionen änderten sie ihren Bandnamen und arbeiteten unter dem Banner La Mosca Tse Tse an eigenem Material in der bis heute gültige Besetzung, bestehend aus dem Leadsänger und Gitarristen Guillermo Novallis, Machi Borean (Klavier, Percussion), Walter Cortagerena (Gitarre, Gesang), Adrian Cionco (Bass), Pablo 'Chivia' Tisera (Trompete), Raúl Mendoza (Trompete, Percussion), Julio Clark (Tenorsaxophon), Marcelo Lutri (Trombone), Fernando Castro (Schlagzeug) und Mariano Balcarce (Percussion).
Nach vielen Mühen und noch mehr Konzerten gelingt es La Mosca Tse-Tse 1997 einen Vertrag mit EMI Odeon abzuschließen, was deshalb besonders erwähnenswert ist, weil in Argentinien eigentlich nur Bands aus der Hauptstadt Buenos Aires Chancen eingeräumt werden. Im Frühjahr des Jahres 1998 erscheint das von langer Hand vorbereitete Debütalbum "Corazones Antarticos", auf dem die Band ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis stellt und mit "Tranquilo Venancio" sogar einen ersten Radiohit landet. Mehr noch: Auf dem "Buenos Aires Vivo Festival" werden sie als beste neue Band ausgezeichnet. Bereits im Sommer 1999 erscheint das Nachfolgealbum "Visperas da Carnaval", das bereits drei Wochen nach seiner Veröffentlichung in Argentinien mit Gold ausgezeichnet wird und mit "Para no verte más" und "Yo te quiero dar" zwei Spitzenreiter der Radiocharts hervorbringt. Nach Tourneen durch anderen lateinamerikanischen Ländern werden sie sogar nach Spanien eingeladen, von wo aus sie nach und nach in Griechenland, Italien, Portugal und nun hierzulande entdeckt werden.
Sicherlich profitieren La Mosca Tse-Tse von den spürbaren Veränderungen im globalen Publikumsgeschmack. Internationale Erfolge wie der vom Buena Vista Social Club und Manu Chao unterstreichen dies. La Mosca Tse-Tse betonen immer wieder, wie wichtig ihnen der Einfluss perkussiver afrikanischer Rhythmen ist, die sie in die eigene Kultur einbinden. So gelingen dieser eigenwilligen Big Band Ohrwürmer wie "Para no verte más", während "El dominio" eher an einen Spaghetti-Western erinnert; luftige Ska-Rhythmen dominieren bei "Marineros" und "Gira el ventilador", "Chá, Chá, Chá" erklärt sich von selbst, "Sobre illuminados e illuminadores" wartet mit herrlichem Big Band Swing auf und der humorvoll überkandidelte Salsa in "Yo te quiero dar" und "Sin carnaval" rahmt dieses höchst abwechslungsreiche Album ein. Die spielerische Leichtigkeit, mit der sie das alles unter einem Hut bringen, ist vielleicht ihr größter Trumpf.
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