Lou Reed Biographie
Lou Reed
Reed unterschreibt kurze Zeit nach dem Ausstieg einen Vertrag bei RCA und veröffentlicht sein Solo-Debüt - mit bisher unveröffentlichten Songs aus Velvet-Tagen. Sein 72er Werk trägt nicht nur die Handschrift des Glam-Rock: Produzent ist "Ziggi Stardust" David Bowie. Mit dem Song "Walk On The Wild Side" landet Lou Reed zum ersten Mal in den obersten Chartpositionen. Mit "Transformer", das auch die Songs "Vicious" und "Satellite Of Love" enthält, schafft es Reed, nach seinen Underground-Jahren auch endgültig eine der prägensten Persönlichkeiten der Siebziger zu werden. Er ändert seinen Stil radikal: Der nächste Longplayer "Berlin" fokussiert die dunklen Seiten des Lebens, wirkt depressiv. Die Kritik lobt zwar das Werk, der kommerzielle Erfolg bleibt aber aus.
Nachdem ihm das Publikum die kalte Schulter gezeigt hatte, entschied Reed wohl, dem Publikum das zu geben, was es wollte: Seine Gitarristen Steve Hunter und Dick Wagner verpassten seiner Musik ein poppigeres und radiotauglicheres Gewand. Und er entschied sich, in der Rolle aufzutreten, in der das Publikum ihn offenbar sehen wollte: In der Rolle des Junkies mit gebleichtem Haar, lackierten Fingernägeln und das Fixen simulierend. Auf Platte war’s das Gegenteil: 1974 erschien "Sally Can’t Dance", das sich wiederum gut verkaufte. Mit "Metal Machine Music" und seinen unhörbaren elektronischen Klängen, änderte sich dies aber wieder schlagartig und die Meinungen gingen auseinander, ob Reed damit ein künstlerisches Statement abgeben, seinen Plattenvertrag loswerden oder seinem Publikum einen Schlag ins Gesicht verpassen wollte.
Nachdem ihm das Publikum die kalte Schulter gezeigt hatte, entschied Reed wohl, dem Publikum das zu geben, was es wollte: Seine Gitarristen Steve Hunter und Dick Wagner verpassten seiner Musik ein poppigeres und radiotauglicheres Gewand. Und er entschied sich, in der Rolle aufzutreten, in der das Publikum ihn offenbar sehen wollte: In der Rolle des Junkies mit gebleichtem Haar, lackierten Fingernägeln und das Fixen simulierend. Auf Platte war’s das Gegenteil: 1974 erschien "Sally Can’t Dance", das sich wiederum gut verkaufte. Mit "Metal Machine Music" und seinen unhörbaren elektronischen Klängen, änderte sich dies aber wieder schlagartig und die Meinungen gingen auseinander, ob Reed damit ein künstlerisches Statement abgeben, seinen Plattenvertrag loswerden oder seinem Publikum einen Schlag ins Gesicht verpassen wollte.




