Mario Winans Biographie
Mario Winans
Mario Winans hat jetzt schon mehr erreicht als viele Musiker, die doppelt so alt sind. Unzählige HipHop-, R&B- und Gospelkünstler haben bereits auf sein Talent als Produzent und Vokalist zurückgegriffen. Daher ließt sich sein Lebenslauf wie eine Nominierungsliste einer Grammy-Nacht: Mary J. Blige, Whitney Houston, R.Kelly, Jennifer Lopez, Brian McKnight, The Notorious B.I.G., P.Diddy, 702 und natürlich auch seine eigene Familie, die Winans.
Marios Geschichte begann in der Küche seiner Großmutter. „Ich habe immer auf ihren Töpfen und Pfannen rumgehämmert,“ erklärt Mario und lacht. „Mir kam das so vor, als würde ich am Schlagzeug sitzen.“ Die Faszination, die Rhythmusinstrumente in ihm hervorriefen, wurde über die Jahre immer stärker und wurde zusätzlich von den Gospel-Stars der weltbekannten Winans-Family gefördert. In der Schule lernte er dann aufmerksam die theoretischen Aspekte von Musik kennen. Und wenn die Schule aus war, ging’s nach Hause, wo Mario im eigenen Zimmer die Beats schraubte, die er hören wollte.
„Klar kann ich Noten lesen,“ sagt Mario, der unter anderem Klavier, Schlagzeug und Keyboard spielt. „Aber für mich geht es beim Komponieren mehr um das Gefühl und nicht so sehr um die Theorie dahinter.“ Der Grundstein zu Marios Karriere wurde gelegt, als seine Mutter – die berühmte Gospelsängerin Vickie Winans – sein komplettes Zimmer mit Equipment ausstattete. „In dem Zimmer habe ich mir selbst beigebracht, mit den verschiedenen Geräten umzugehen und habe seitdem pausenlos Beats gemacht.“
Nur eine Woche nachdem Mario die Highschool hinter sich gebracht hatte, produzierte er ein komplettes Album für eine lokale Gospelgruppe. Eine spätere Reise nach Atlanta brachte ihn mit Dallas Austin in Kontakt, der ihn sofort als festen Produzenten einstellte, weil er dermaßen von seinen Produktionen beeindruckt war. Bald darauf folgte ein Projekt mit R. Kelly, und Marios Ruf als angesagter Songwriter und Produzent machte schnell die Runde.
Dabei ging es Mario gar nicht in erster Linie ums Aufnehmen. Trotzdem begann er ein Soloprojekt bei Motown, nachdem er dazu überredet worden war. Doch dort ging alles nur sehr langsam voran, und er wollte schneller aufs nächste Level kommen: „Ich rief einen Freund von mir an, der wiederum Freund von P. Diddy ist,“ sagt Mario. „Fünf Minuten später hatte ich ihn am anderen Ende der Leitung. Er kannte meine Arbeiten und sagte, dass ich das Zeug zu einem Bad Boy hätte. Eine Woche später waren schon alle Verträge unterzeichnet.“
Mario Winans Debüt auf Bad Boy, „Hurt No More“, ist das Ergebnis einer zehn Jahre langen Reise. Es ist „Soul Music“, die Elemente von modernem R&B mit den ehrlichen Emotionen und der Verletzlichkeit von viel älterer Musik verbindet. Daher handelt „Hurt No More“ auch in weiten Teilen von Verletzlichkeit. Mario fügt dieser Art von Musik eine ehrliche Note hinzu, die man in den letzten Jahren nirgends hören konnte. „Die Platte handelt von Beziehungen. Was sonst? Wir alle haben ein Herz. Manchmal müssen wir unsere Worte genauer unter die Lupe nehmen, und das aussprechen, was uns im Leben wichtig erscheint. Wenn man das versucht, fühlt sich das immer tief an.“
Das Album beginnt mit seiner erfolgreichen ersten Single “I Don’t Wanna Know” (featuring Enya & P.Diddy), in dem er sich in eine Situation begibt, die bisher nur wenige R&B-Sänger thematisiert haben – die Entscheidung, mit der Untreue einer Frau ohne weiteren Kommentar zu leben. „Ich kann meine Gefühle am besten mit Musik ausdrücken. Ich mag Musik, bei der sich einem der Magen zusammenzieht. Ich meine damit Musik, die in dem Moment so intensiv wirkt, dass sie einen alles andere vergessen lässt. Ich singe diese Songs für jeden. Frauen müssen nämlich auch wissen, dass Männer genauso ein Herz haben, wie sie es in ihrer Brust tragen. Trotzdem müssen wir immer Männer sein, und nettes Verhalten von Männern wird oft als Schwäche abgestempelt. Aber diese Songs sind nun einmal für alle – denn Männer können auch Schmerzen empfinden.”
“Three Days Ago” ist ein offener Brief an jemanden, den er stark vermisst. Man kann fast schon sagen, dass das Album ausschließlich von Liebe handelt. “Disbelief” ist ein modernes Mid-Tempo-Stück, das von schönem Piano durchzogen ist, wobei Marios seichte Stimme konstant auftaucht und wieder verschwindet, während sie sich inhaltlich mit dem Schmerz einer verflossenen Liebe auseinandersetzt. Trotzdem macht “Can’t Judge Me” klar, dass es bei Mario nicht nur um Schmerzen und Trauer geht. Über der dichten Produktion warnt er seine Frau, dass sie ihn nicht als eine Selbstverständlichkeit ansehen soll – ein Thema, dass sowohl von Männern als auch Frauen überdacht werden sollte. Zu guter Letzt gibt es noch “Pretty Girl Bullsh*t”, das auf einem komplexen, technoiden Beat beruht und oberhalb der dicken Bassline deutlich macht, dass Mario auch eine Nonsens-Seite in sich trägt. Hier zeigt er, dass er all diejenigen versteht, die genug davon haben, dass ihre „ach so schöne“ Frau ihnen aufgrund ihres von allen umjubelten Aussehens nicht genügend Respekt entgegenbringt.
„Ich habe mit dieser Platte viel erlebt,“ sagt Mario. „Und ich kann darüber reden oder darüber singen. Solange ich es schaffe, Gefühle in den Leuten zu erwecken, mache ich das, wofür Gott mich bestimmt hat.“
Marios Geschichte begann in der Küche seiner Großmutter. „Ich habe immer auf ihren Töpfen und Pfannen rumgehämmert,“ erklärt Mario und lacht. „Mir kam das so vor, als würde ich am Schlagzeug sitzen.“ Die Faszination, die Rhythmusinstrumente in ihm hervorriefen, wurde über die Jahre immer stärker und wurde zusätzlich von den Gospel-Stars der weltbekannten Winans-Family gefördert. In der Schule lernte er dann aufmerksam die theoretischen Aspekte von Musik kennen. Und wenn die Schule aus war, ging’s nach Hause, wo Mario im eigenen Zimmer die Beats schraubte, die er hören wollte.
„Klar kann ich Noten lesen,“ sagt Mario, der unter anderem Klavier, Schlagzeug und Keyboard spielt. „Aber für mich geht es beim Komponieren mehr um das Gefühl und nicht so sehr um die Theorie dahinter.“ Der Grundstein zu Marios Karriere wurde gelegt, als seine Mutter – die berühmte Gospelsängerin Vickie Winans – sein komplettes Zimmer mit Equipment ausstattete. „In dem Zimmer habe ich mir selbst beigebracht, mit den verschiedenen Geräten umzugehen und habe seitdem pausenlos Beats gemacht.“
Nur eine Woche nachdem Mario die Highschool hinter sich gebracht hatte, produzierte er ein komplettes Album für eine lokale Gospelgruppe. Eine spätere Reise nach Atlanta brachte ihn mit Dallas Austin in Kontakt, der ihn sofort als festen Produzenten einstellte, weil er dermaßen von seinen Produktionen beeindruckt war. Bald darauf folgte ein Projekt mit R. Kelly, und Marios Ruf als angesagter Songwriter und Produzent machte schnell die Runde.
Dabei ging es Mario gar nicht in erster Linie ums Aufnehmen. Trotzdem begann er ein Soloprojekt bei Motown, nachdem er dazu überredet worden war. Doch dort ging alles nur sehr langsam voran, und er wollte schneller aufs nächste Level kommen: „Ich rief einen Freund von mir an, der wiederum Freund von P. Diddy ist,“ sagt Mario. „Fünf Minuten später hatte ich ihn am anderen Ende der Leitung. Er kannte meine Arbeiten und sagte, dass ich das Zeug zu einem Bad Boy hätte. Eine Woche später waren schon alle Verträge unterzeichnet.“
Mario Winans Debüt auf Bad Boy, „Hurt No More“, ist das Ergebnis einer zehn Jahre langen Reise. Es ist „Soul Music“, die Elemente von modernem R&B mit den ehrlichen Emotionen und der Verletzlichkeit von viel älterer Musik verbindet. Daher handelt „Hurt No More“ auch in weiten Teilen von Verletzlichkeit. Mario fügt dieser Art von Musik eine ehrliche Note hinzu, die man in den letzten Jahren nirgends hören konnte. „Die Platte handelt von Beziehungen. Was sonst? Wir alle haben ein Herz. Manchmal müssen wir unsere Worte genauer unter die Lupe nehmen, und das aussprechen, was uns im Leben wichtig erscheint. Wenn man das versucht, fühlt sich das immer tief an.“
Das Album beginnt mit seiner erfolgreichen ersten Single “I Don’t Wanna Know” (featuring Enya & P.Diddy), in dem er sich in eine Situation begibt, die bisher nur wenige R&B-Sänger thematisiert haben – die Entscheidung, mit der Untreue einer Frau ohne weiteren Kommentar zu leben. „Ich kann meine Gefühle am besten mit Musik ausdrücken. Ich mag Musik, bei der sich einem der Magen zusammenzieht. Ich meine damit Musik, die in dem Moment so intensiv wirkt, dass sie einen alles andere vergessen lässt. Ich singe diese Songs für jeden. Frauen müssen nämlich auch wissen, dass Männer genauso ein Herz haben, wie sie es in ihrer Brust tragen. Trotzdem müssen wir immer Männer sein, und nettes Verhalten von Männern wird oft als Schwäche abgestempelt. Aber diese Songs sind nun einmal für alle – denn Männer können auch Schmerzen empfinden.”
“Three Days Ago” ist ein offener Brief an jemanden, den er stark vermisst. Man kann fast schon sagen, dass das Album ausschließlich von Liebe handelt. “Disbelief” ist ein modernes Mid-Tempo-Stück, das von schönem Piano durchzogen ist, wobei Marios seichte Stimme konstant auftaucht und wieder verschwindet, während sie sich inhaltlich mit dem Schmerz einer verflossenen Liebe auseinandersetzt. Trotzdem macht “Can’t Judge Me” klar, dass es bei Mario nicht nur um Schmerzen und Trauer geht. Über der dichten Produktion warnt er seine Frau, dass sie ihn nicht als eine Selbstverständlichkeit ansehen soll – ein Thema, dass sowohl von Männern als auch Frauen überdacht werden sollte. Zu guter Letzt gibt es noch “Pretty Girl Bullsh*t”, das auf einem komplexen, technoiden Beat beruht und oberhalb der dicken Bassline deutlich macht, dass Mario auch eine Nonsens-Seite in sich trägt. Hier zeigt er, dass er all diejenigen versteht, die genug davon haben, dass ihre „ach so schöne“ Frau ihnen aufgrund ihres von allen umjubelten Aussehens nicht genügend Respekt entgegenbringt.
„Ich habe mit dieser Platte viel erlebt,“ sagt Mario. „Und ich kann darüber reden oder darüber singen. Solange ich es schaffe, Gefühle in den Leuten zu erwecken, mache ich das, wofür Gott mich bestimmt hat.“
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