Melissa Auf Der Maur Biographie
Melissa Auf Der Maur
"Wenn ich nicht langsam die Gelegenheit bekommen hätte, diese Platte zu machen, wäre meine Seele in Stücke zerfallen und gestorben. Ich habe so unendlich lange darauf gewartet. Ich bin so hungrig, dass ich mich fühle wie ein neugieriges Kind. Ich bin so mitgerissen und überwältigt wie damals, als ich meine erste Band hatte."
Dieses Album hätte auch schon vor knapp zehn Jahren erscheinen können, nein: sollen. Sicher: Es hätte anders geklungen damals. Einfacher. Naiver, möglicherweise. Unbekümmerter. Und sicherlich kindlicher. Dabei war sie schon damals kein Kind mehr. Mit 21 bekam sie von ihrem Vater ihren ersten Bass geschenkt, brachte sich selbst bei, wie man dieses Instrument auf eine möglichst eigenwillige Weise bedient. "Ich war definitiv keine gute Bassistin damals", so glaubt sie. "Ich habe immer ziemlich schräge Sachen gespielt, aber im Prinzip hatte ich überhaupt keine Idee, was ich da spiele." Mit ihrem damaligen Partner Steve Durand gründete sie daraufhin Tinker, ihre erste Band. Sie spielten sich durch die Clubs, nahmen ein Album auf, "ein wildes Stück ambitionierter Rockmusik. Aber ich mag es heute noch sehr", sagt sie.
Überhaupt war sie ein Kind der Kunst. Ihre Mutter war die erste weibliche Rock-DJane der Gegend, begeisterte sie für die Platten der Siebziger und Achtziger. Sie selbst studierte damals Fotografie, bis heute eines ihrer prägenden Interessen. Auch die Affinität zu Mode, Design und Literatur wurde in ihr damals losgetreten. "Die Mischung von visuellen und audiophilen Eindrücken und Impulsen: Das ist es, worüber du dich als Individuum definierst. Erst deine Interessen machen dich zu einem vollwertigen, einzigartigen Menschen." Sie fotografierte, modelte ein wenig (was sie sogar heute noch ganz gerne tut - vorausgesetzt, ihr gefällt der Designer) und schrieb: Gedichte, Songs, Geschichten, Diarys. Schrieb sich ihre Sorgen, Wünsche, Bedürfnisse, Hoffnungen von der Seele. Und bekam ein Angebot: Werde Bassistin bei Hole. Die vielleicht größte Chance ihres Lebens.
Doch sie wollte nicht. Wollte daheim bleiben, ihre eigenen Visionen verfolgen. "Melissa hatte ein Problem mit der Vorstellung, in einer Band zu spielen, in der jemand anderes das Sagen hat", so Nick auf der Maur, ihr Vater. "Was für ein Mädchen, dachte ich. Ihr eigener Boss. Ein eigener Geist, nicht einfach zu beeindrucken, voller künstlerischer Integrität." Er war es, der Melissa förmlich zu den Auditions für Courtney Loves Band prügeln musste. Sie spielte vor, bekam den Job - und wollte eigentlich noch immer nicht. Nur ein fester Fünf-Jahres-Vertrag hinderte sie daran, es sich wieder anders zu überlegen. Sie verließ Montreal, ihre Heimat, ihre Familie, ihren Freund, ihr Studium für Hole. Und ihre eigene Musik.
"Meine eigene Musik ist seitdem auf Warteposition. Es kam mir vor, als ob ich erst einen Abschluss in Musik bekommen, Studien betreiben musste. Dann, als ich Hole nach den vorher vereinbarten fünf Jahren verließ, wollte ich endlich los legen mit meiner Solo-Platte. Aber... dann kam Billy Corgan. So jemandem sagst du nicht ab, wenn er dich fragt, ob du in seiner Band spielst. Zumal er schon immer eine unglaublich große Inspiration für mich gewesen ist. Wie ein großer musikalischer Bruder." Wohl wahr - immerhin hatte Corgan, dessen Band Smashing Pumpkins sie bereits mit Tinker zu Beginn der Neunziger einmal supportet hatte, sie schon damals Cortney Love empfohlen, als diese eine neue Bassistin für Hole suchte. Und wieder: ein Vertrag. Über exakt ein Jahr. Die vielleicht größte Erfahrung ihres Lebens. "Bei Hole lernte ich meine Popseite kennen. Ich lernte, wie man griffige, eingängige, schöne Lieder schreibt, die hängen bleiben. Bei den Smashing Pumpkins lernte ich den krassesten, lautesten Basssound kennen, den ich je gehört habe. Beides war unendlich wichtig. Ohne diese Erfahrungen wäre ich sehr viel weniger selbstbewusst und gestärkt an mein eigenes Album gegangen."
Sieben Jahre später ist sie zurück in Montreal. Bevor sie ernsthaft beginnt, ihr eigenes Album entstehen zu lassen, groovt sie sich ein. Gemeinsam mit James Iha, dem ehemaligen Gitarristen der Pumpkins, kreiert sie den Score zu "Luck", einer kanadischen Indie-Filmproduktion. Es ging dabei ums Öffnen, sagt sie. Darum, zu sehen, wie weit man aus dem Rockkontext ausbrechen kann. Die vielleicht ungewöhnlichste Erfahrung ihres Lebens
Sie lässt sich Zeit. Wartet ab. "Ich hatte so lange gewartet, dass es nun auf ein paar Monate nicht ankam. Dachte ich. Ich wollte zunächst ganz zu mir selbst finden." Doch dann: der 11. September 2001. Von der Terrasse ihrer Suite im New Yorker Chelsea-Hotel sieht sie, wie ein Flugzeug in das World Trade Center bricht, explodiert und Tausende Tote fordert. Sie rennt auf die Straße, hilft drei Tage ununterbrochen den Einsatzkräften beim Versorgen der Verletzten. Und begreift, wie unvorhersehbar und plötzlich das Leben ein Ende finden kann. "Es gab ab dem Moment keine Zeit mehr zu verlieren. Ich fuhr zurück nach Montreal, begann unmittelbar mit den Aufnahmen zu meiner ersten Solo-Platte."
Eines war von Anbeginn klar, sagt sie: "Ich wollte keine statische, feste Band. Ich wollte offene Bezüge, spontane Situationen, und brillante Musiker, die zuvor noch nie zusammen Musik gemacht haben." Die Jahre, Erfahrungen und nicht zuletzt Bekanntschaften der letzten Dekade halfen ihr dabei - alle ihre musikalischen Freunde, ob prominent oder nicht, sagten umgehend ihre Mitwirkung zu. Und so gestalteten sich die Aufnahmen zum Album zu einer einzigen Star-Session. Wobei: "Um Stars ging es mir nie. Es ging mir nur um den künstlerischen Austausch mit guten Musikern und lieb gewonnen Menschen." Und so finden sich auf dem Album Kollaborationen mit Mark Lanegan, James Iha, Josh Homme und Nick Oliveri (Queens of The Stone Age), Brandt Bjork (Kyuss, Fu Manchu), Paz Lenchantin (A Perfect Circle, Zwan), Twiggy Ramirez (Marilyn Manson, A Perfect Circle), John Stanier (Helmet, Tomahawk) und Kelli Scott (Failure), um nur einige zu nennen.
Zwei Menschen spielten indes eine noch entscheidendere Rolle: Chris Goss, Sänger und Kopf der Masters of Reality, "einer der nettesten Menschen und visionärsten Musiker, die ich jemals kennen gelernt habe." Mit ihm zusammen produzierte sie "Auf der Maur", verlieh den wuchtigen, wie eine Rockbombe ins Gehör einberechenden Songs den letzten Schliff. Der andere war Steve Durand, ihr ehemaliger Freund aus den Tinker-Tagen, ihr frühester Impuls, mit dem sie einige Songs zusammen schrieb.
Nun also liegt es vor, dieses voluminöse, vielschichtige, doch vor allem ganz und gar zeitlose Album mit dem schlichten Titel "Auf der Maur". Es steht für einen Lebensweg von neun Jahren, für alle Erfahrungen, Eindrücke und Geschichten, die Melissa auf der Maur in ihren Zwanzigern gesammelt hat. Der Pop-getriebene Hang zur Melodie, wie bei Hole gelernt, findet sich darauf ebenso wieder wie das Laute, Ungestüme, Eruptive der Smashing Pumpkins-Zeit. Man findet Einflüsse der Platten ihrer Mutter - die Gitarren erinnern zuweilen an Johnny Marrs Sound bei The Smiths, der melodiöse Vibe atmet die späten Achtziger, man glaubt, Joy Division, Fugazi und die Pixies zu hören.
Es gibt klangliche Experimente wie auf ihrem Soundtrack zu "Luck". Und es gibt sehr viel Persönliches von Melissa auf der Maur. Ihre Gedanken. Ihre Sehnsüchte. Ihre Enttäuschungen. "Einige der Songs und Lyrics sind schon viele Jahre alt", sagt sie. "Obwohl ich einige der Gedanken ‚upgedatet' habe, ist es ein komisches Gefühl, sie zu singen: Sie stammen allesamt von mir, und wirken doch, als ob sie zu einem anderen Leben von mir gehören würden. Eine zusätzliche Ebene der Herausforderung, mich mit mir selbst und meinem Innersten auseinander zu setzen."
Zum ersten Mal singt sie, ist sie selbst - und nur sie - verantwortlich für Songs, Lyrics, Produktion, Klang, Drive, Intensität und Richtung einer Platte. Ein Druck? "Sicherlich. Aber ein ausgesprochen positiver. Es war wie das kontinuierliche Öffnen eines kreativen Ventils, das über viele Jahre künstlich verstopft blieb", erklärt sie. "Es steckt so viel in diesem Album. Ich hoffe, ich halte das aus." Es ist also nicht nur einfach eine Platte. Es ist die größte Aufgabe ihres Lebens.
Dieses Album hätte auch schon vor knapp zehn Jahren erscheinen können, nein: sollen. Sicher: Es hätte anders geklungen damals. Einfacher. Naiver, möglicherweise. Unbekümmerter. Und sicherlich kindlicher. Dabei war sie schon damals kein Kind mehr. Mit 21 bekam sie von ihrem Vater ihren ersten Bass geschenkt, brachte sich selbst bei, wie man dieses Instrument auf eine möglichst eigenwillige Weise bedient. "Ich war definitiv keine gute Bassistin damals", so glaubt sie. "Ich habe immer ziemlich schräge Sachen gespielt, aber im Prinzip hatte ich überhaupt keine Idee, was ich da spiele." Mit ihrem damaligen Partner Steve Durand gründete sie daraufhin Tinker, ihre erste Band. Sie spielten sich durch die Clubs, nahmen ein Album auf, "ein wildes Stück ambitionierter Rockmusik. Aber ich mag es heute noch sehr", sagt sie.
Überhaupt war sie ein Kind der Kunst. Ihre Mutter war die erste weibliche Rock-DJane der Gegend, begeisterte sie für die Platten der Siebziger und Achtziger. Sie selbst studierte damals Fotografie, bis heute eines ihrer prägenden Interessen. Auch die Affinität zu Mode, Design und Literatur wurde in ihr damals losgetreten. "Die Mischung von visuellen und audiophilen Eindrücken und Impulsen: Das ist es, worüber du dich als Individuum definierst. Erst deine Interessen machen dich zu einem vollwertigen, einzigartigen Menschen." Sie fotografierte, modelte ein wenig (was sie sogar heute noch ganz gerne tut - vorausgesetzt, ihr gefällt der Designer) und schrieb: Gedichte, Songs, Geschichten, Diarys. Schrieb sich ihre Sorgen, Wünsche, Bedürfnisse, Hoffnungen von der Seele. Und bekam ein Angebot: Werde Bassistin bei Hole. Die vielleicht größte Chance ihres Lebens.
Doch sie wollte nicht. Wollte daheim bleiben, ihre eigenen Visionen verfolgen. "Melissa hatte ein Problem mit der Vorstellung, in einer Band zu spielen, in der jemand anderes das Sagen hat", so Nick auf der Maur, ihr Vater. "Was für ein Mädchen, dachte ich. Ihr eigener Boss. Ein eigener Geist, nicht einfach zu beeindrucken, voller künstlerischer Integrität." Er war es, der Melissa förmlich zu den Auditions für Courtney Loves Band prügeln musste. Sie spielte vor, bekam den Job - und wollte eigentlich noch immer nicht. Nur ein fester Fünf-Jahres-Vertrag hinderte sie daran, es sich wieder anders zu überlegen. Sie verließ Montreal, ihre Heimat, ihre Familie, ihren Freund, ihr Studium für Hole. Und ihre eigene Musik.
"Meine eigene Musik ist seitdem auf Warteposition. Es kam mir vor, als ob ich erst einen Abschluss in Musik bekommen, Studien betreiben musste. Dann, als ich Hole nach den vorher vereinbarten fünf Jahren verließ, wollte ich endlich los legen mit meiner Solo-Platte. Aber... dann kam Billy Corgan. So jemandem sagst du nicht ab, wenn er dich fragt, ob du in seiner Band spielst. Zumal er schon immer eine unglaublich große Inspiration für mich gewesen ist. Wie ein großer musikalischer Bruder." Wohl wahr - immerhin hatte Corgan, dessen Band Smashing Pumpkins sie bereits mit Tinker zu Beginn der Neunziger einmal supportet hatte, sie schon damals Cortney Love empfohlen, als diese eine neue Bassistin für Hole suchte. Und wieder: ein Vertrag. Über exakt ein Jahr. Die vielleicht größte Erfahrung ihres Lebens. "Bei Hole lernte ich meine Popseite kennen. Ich lernte, wie man griffige, eingängige, schöne Lieder schreibt, die hängen bleiben. Bei den Smashing Pumpkins lernte ich den krassesten, lautesten Basssound kennen, den ich je gehört habe. Beides war unendlich wichtig. Ohne diese Erfahrungen wäre ich sehr viel weniger selbstbewusst und gestärkt an mein eigenes Album gegangen."
Sieben Jahre später ist sie zurück in Montreal. Bevor sie ernsthaft beginnt, ihr eigenes Album entstehen zu lassen, groovt sie sich ein. Gemeinsam mit James Iha, dem ehemaligen Gitarristen der Pumpkins, kreiert sie den Score zu "Luck", einer kanadischen Indie-Filmproduktion. Es ging dabei ums Öffnen, sagt sie. Darum, zu sehen, wie weit man aus dem Rockkontext ausbrechen kann. Die vielleicht ungewöhnlichste Erfahrung ihres Lebens
Sie lässt sich Zeit. Wartet ab. "Ich hatte so lange gewartet, dass es nun auf ein paar Monate nicht ankam. Dachte ich. Ich wollte zunächst ganz zu mir selbst finden." Doch dann: der 11. September 2001. Von der Terrasse ihrer Suite im New Yorker Chelsea-Hotel sieht sie, wie ein Flugzeug in das World Trade Center bricht, explodiert und Tausende Tote fordert. Sie rennt auf die Straße, hilft drei Tage ununterbrochen den Einsatzkräften beim Versorgen der Verletzten. Und begreift, wie unvorhersehbar und plötzlich das Leben ein Ende finden kann. "Es gab ab dem Moment keine Zeit mehr zu verlieren. Ich fuhr zurück nach Montreal, begann unmittelbar mit den Aufnahmen zu meiner ersten Solo-Platte."
Eines war von Anbeginn klar, sagt sie: "Ich wollte keine statische, feste Band. Ich wollte offene Bezüge, spontane Situationen, und brillante Musiker, die zuvor noch nie zusammen Musik gemacht haben." Die Jahre, Erfahrungen und nicht zuletzt Bekanntschaften der letzten Dekade halfen ihr dabei - alle ihre musikalischen Freunde, ob prominent oder nicht, sagten umgehend ihre Mitwirkung zu. Und so gestalteten sich die Aufnahmen zum Album zu einer einzigen Star-Session. Wobei: "Um Stars ging es mir nie. Es ging mir nur um den künstlerischen Austausch mit guten Musikern und lieb gewonnen Menschen." Und so finden sich auf dem Album Kollaborationen mit Mark Lanegan, James Iha, Josh Homme und Nick Oliveri (Queens of The Stone Age), Brandt Bjork (Kyuss, Fu Manchu), Paz Lenchantin (A Perfect Circle, Zwan), Twiggy Ramirez (Marilyn Manson, A Perfect Circle), John Stanier (Helmet, Tomahawk) und Kelli Scott (Failure), um nur einige zu nennen.
Zwei Menschen spielten indes eine noch entscheidendere Rolle: Chris Goss, Sänger und Kopf der Masters of Reality, "einer der nettesten Menschen und visionärsten Musiker, die ich jemals kennen gelernt habe." Mit ihm zusammen produzierte sie "Auf der Maur", verlieh den wuchtigen, wie eine Rockbombe ins Gehör einberechenden Songs den letzten Schliff. Der andere war Steve Durand, ihr ehemaliger Freund aus den Tinker-Tagen, ihr frühester Impuls, mit dem sie einige Songs zusammen schrieb.
Nun also liegt es vor, dieses voluminöse, vielschichtige, doch vor allem ganz und gar zeitlose Album mit dem schlichten Titel "Auf der Maur". Es steht für einen Lebensweg von neun Jahren, für alle Erfahrungen, Eindrücke und Geschichten, die Melissa auf der Maur in ihren Zwanzigern gesammelt hat. Der Pop-getriebene Hang zur Melodie, wie bei Hole gelernt, findet sich darauf ebenso wieder wie das Laute, Ungestüme, Eruptive der Smashing Pumpkins-Zeit. Man findet Einflüsse der Platten ihrer Mutter - die Gitarren erinnern zuweilen an Johnny Marrs Sound bei The Smiths, der melodiöse Vibe atmet die späten Achtziger, man glaubt, Joy Division, Fugazi und die Pixies zu hören.
Es gibt klangliche Experimente wie auf ihrem Soundtrack zu "Luck". Und es gibt sehr viel Persönliches von Melissa auf der Maur. Ihre Gedanken. Ihre Sehnsüchte. Ihre Enttäuschungen. "Einige der Songs und Lyrics sind schon viele Jahre alt", sagt sie. "Obwohl ich einige der Gedanken ‚upgedatet' habe, ist es ein komisches Gefühl, sie zu singen: Sie stammen allesamt von mir, und wirken doch, als ob sie zu einem anderen Leben von mir gehören würden. Eine zusätzliche Ebene der Herausforderung, mich mit mir selbst und meinem Innersten auseinander zu setzen."
Zum ersten Mal singt sie, ist sie selbst - und nur sie - verantwortlich für Songs, Lyrics, Produktion, Klang, Drive, Intensität und Richtung einer Platte. Ein Druck? "Sicherlich. Aber ein ausgesprochen positiver. Es war wie das kontinuierliche Öffnen eines kreativen Ventils, das über viele Jahre künstlich verstopft blieb", erklärt sie. "Es steckt so viel in diesem Album. Ich hoffe, ich halte das aus." Es ist also nicht nur einfach eine Platte. Es ist die größte Aufgabe ihres Lebens.
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