Mustafa Sandal Biographie
Mustafa Sandal
Künstler treffen manchmal komische Entscheidungen. Zumindest sieht es von außen betrachtet so aus. Was etwa sollte man davon halten, als Mustafa Sandal 1997 bekannt gab, dass er nach London übersiedeln wolle? Der Mann aus Istanbul, damals 27 Jahre jung, hatte im Sommer des Jahres gerade sein zweites Album veröffentlicht, welches die ohnehin hohen Erwartungen noch übertreffen konnte. "Golgede Ayni" wurde 2,5 Millionen mal als Tape verkauft, dazu 600.000 mal als CD. Sandal gab über 200 Konzerte, die nicht nur in der Türkei begeisterte Fans zurückließen. Und seine Experimente mit neuen Videoclip-Techniken, etwa für die Action-Story zu "Bir Anda", ließen nicht nur Technik-Freaks staunen. Also: Warum dann London?
Seine ebenso ehrliche wie verblüffende Antwort lautete: "Ich muss einfach in eine Stadt, wo ich wieder meine Füße auf dem Boden sehen kann. Ich habe das Gefühl, dass ich immer noch viel über mich und meine Arbeit entdecken muss. Doch wie kann ich dahin kommen, wenn ich nicht das Gefühl habe, Schritt für Schritt gehen zu können?" London also. Mustafa Sandal lebte dort ein vergleichsweise gewöhnliches Leben, nahm sein Studium wieder auf, das er einst in den USA für die Musik aufgegeben hatte.
Gut zwei Jahre war Mustafa Sandal damals für Marketing im Bostoner New Hampshire College eingeschrieben, nachdem er seinen College-Abschluss in der Schweiz (Genf) gemacht hatte. Als er sich nach seiner Rückkehr nach Istanbul vorerst ganz der Musik verschrieb, kam ihm seine Reise- und Auslandserfahrung zugute. In den Gelisim Studios arbeitete Sandal mit bekannten Musikern wie Onno Tunc, Selcuk Basar, Ugur Basar und Garo Mafyan. Die Freundschaft mit Bulent Tezcan öffnete ihm weitere Türen für seine musikalische Karriere. Schon bald war Mustafa Sandal ein begehrter Songschreiber und Produzent für berühmte SängerInnen wie Ajda Pekkan, Zerrin Ozer, Aysegul Aldinc, Yonca Evcimik und Sezen Aksu.
Doch der begehrte Komponist und Studiohelfer wollte mehr. Sein eigenes Album. 1994 war es soweit. "Suc Bende" wurde mit 1, 5 Millionen verkauften Tapes und 200.000 verkauften CD�s zum Seller des Jahres. Kein Jahr später hatten Mustafa Sandal 140 Konzerte in der Türkei und 30 in Rest-Europa auch als außergewöhnlichen Performer etabliert. Anschließend vertiefte er seine Instrumental-/Arrangier- und Programmier-Kenntnisse, um dann wieder als Produzent für die junge Sängerin Sibel Alas in Erscheinung zu treten. Ihr Album "Adam" fand 400.000 glückliche Abnehmer. Ja, und dann kam "Golgede Ayni". Und London. Und dann?
Und dann wurde Mustafa Sandal natürlich klar, dass er doch nicht von der Musik lassen kann. Er schrieb weiter Songs, gab auch das eine oder andere Konzert. Und konnte in London auch dem Angebot nicht widerstehen, die junge aufstrebende Künstlerin Izel zu produzieren. Muss noch erwähnt werden, dass auch ihr Album eine gute halbe Million mal verkauft wurde.
Die Zeit war also reif, wieder ein eigenes Album aufzunehmen. Genug Songs hatte Mustafa Sandal auch in London geschrieben, aber interpretieren wollte er sie dann doch lieber in der Türkei. Es zog ihn erneut in die Gelisim Studios, wo für ihn alles begonnen hatte, musikalisch jedenfalls. Und nach vier Monaten intensiver Arbeit stand "Detay" am Start. "Aya Benzer", die erste Single, startete im Herbst 1998 gleich in der zweiten Woche nach der Veröffentlichung auf Platz 1 der türkischen Charts durch und machte Sandal zum Fall für alle Generationen. Das Album gewann zwei Kral-Awards, in der Türkei das Äquivalent zum Grammy. Die anschließende Tour war mit über 130 Shows fast durchweg ausverkauft, und Mustafa Sandal gastierte auch in den USA, in Deutschland, Österreich, Dänemark, Holland, England, Schweden, Turkmenistan und Aserbeidschan.
Der nächste Schritt? Mustafa Sandal unterschrieb 1999 einen Vertrag mit Sony in Frankreich, der ihm weltweite Präsenz ermöglichte. "Araba", einer seiner größten Hits, kam in einer Remix-Version auf den europäischen Markt, das Video dazu wurde in Marrakesch aufgenommen. Die ersten TV-Auftritte in Frankreich, Deutschland, Belgien und der Schweiz ließen da nicht lange auf sich warten.
Im Juni 2000 veröffentlichte Mustafa Sandal sein Album "Akisina Birak", eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Komponisten und Musiker Iskender Paydas. Den Songs "Tek Gecerim" und "Hatirla Beni" konnte man in diesem Sommer nur entgehen, wenn man sich daheim im Kühlschrank eingesperrt hatte. Zudem etablierte Sandal sein eigenes Label Yada Productions, um andere Künstler unabhängiger produzieren zu können. Im Juni 2002 schließlich brachte Mustafa Sandal sein letztes Album "Kop� heraus mit den Hits "Pazara Kadar" und dem Titelsong. Es folgte eine große Tour, die ihn diesmal auch nach Russland und Bosnien-Herzegowina führte. Und einen Kral-Award gab's auch wieder, diesmal als "Best Male Pop Star". Dieselbe Kategorie gewann er auch bei den M.G.D- Awards, wo zudem noch seine Website www.mustinet.net ausgezeichnet wurde.
Mit einer Neuauflage seines Top-Hits "Aya Benzer" startet Mustafa Sandal nun noch einmal durch. Und was für eine Neuauflage das ist. Denn keine andere als Gülcan Karahanci ist hier mit dem Superstar aus der Türkei zu hören. Die hübsche Viva-Moderatorin macht nicht nur vor der Kamera oder als Gast beim Promi-Boxen eine gute Figur, sondern weiß auch hinter dem Mikro zu überzeugen. Aber mit so einem erfahrenen Partner an ihrer Seite kann ja auch nicht allzuviel schiefgehen
Seine ebenso ehrliche wie verblüffende Antwort lautete: "Ich muss einfach in eine Stadt, wo ich wieder meine Füße auf dem Boden sehen kann. Ich habe das Gefühl, dass ich immer noch viel über mich und meine Arbeit entdecken muss. Doch wie kann ich dahin kommen, wenn ich nicht das Gefühl habe, Schritt für Schritt gehen zu können?" London also. Mustafa Sandal lebte dort ein vergleichsweise gewöhnliches Leben, nahm sein Studium wieder auf, das er einst in den USA für die Musik aufgegeben hatte.
Gut zwei Jahre war Mustafa Sandal damals für Marketing im Bostoner New Hampshire College eingeschrieben, nachdem er seinen College-Abschluss in der Schweiz (Genf) gemacht hatte. Als er sich nach seiner Rückkehr nach Istanbul vorerst ganz der Musik verschrieb, kam ihm seine Reise- und Auslandserfahrung zugute. In den Gelisim Studios arbeitete Sandal mit bekannten Musikern wie Onno Tunc, Selcuk Basar, Ugur Basar und Garo Mafyan. Die Freundschaft mit Bulent Tezcan öffnete ihm weitere Türen für seine musikalische Karriere. Schon bald war Mustafa Sandal ein begehrter Songschreiber und Produzent für berühmte SängerInnen wie Ajda Pekkan, Zerrin Ozer, Aysegul Aldinc, Yonca Evcimik und Sezen Aksu.
Doch der begehrte Komponist und Studiohelfer wollte mehr. Sein eigenes Album. 1994 war es soweit. "Suc Bende" wurde mit 1, 5 Millionen verkauften Tapes und 200.000 verkauften CD�s zum Seller des Jahres. Kein Jahr später hatten Mustafa Sandal 140 Konzerte in der Türkei und 30 in Rest-Europa auch als außergewöhnlichen Performer etabliert. Anschließend vertiefte er seine Instrumental-/Arrangier- und Programmier-Kenntnisse, um dann wieder als Produzent für die junge Sängerin Sibel Alas in Erscheinung zu treten. Ihr Album "Adam" fand 400.000 glückliche Abnehmer. Ja, und dann kam "Golgede Ayni". Und London. Und dann?
Und dann wurde Mustafa Sandal natürlich klar, dass er doch nicht von der Musik lassen kann. Er schrieb weiter Songs, gab auch das eine oder andere Konzert. Und konnte in London auch dem Angebot nicht widerstehen, die junge aufstrebende Künstlerin Izel zu produzieren. Muss noch erwähnt werden, dass auch ihr Album eine gute halbe Million mal verkauft wurde.
Die Zeit war also reif, wieder ein eigenes Album aufzunehmen. Genug Songs hatte Mustafa Sandal auch in London geschrieben, aber interpretieren wollte er sie dann doch lieber in der Türkei. Es zog ihn erneut in die Gelisim Studios, wo für ihn alles begonnen hatte, musikalisch jedenfalls. Und nach vier Monaten intensiver Arbeit stand "Detay" am Start. "Aya Benzer", die erste Single, startete im Herbst 1998 gleich in der zweiten Woche nach der Veröffentlichung auf Platz 1 der türkischen Charts durch und machte Sandal zum Fall für alle Generationen. Das Album gewann zwei Kral-Awards, in der Türkei das Äquivalent zum Grammy. Die anschließende Tour war mit über 130 Shows fast durchweg ausverkauft, und Mustafa Sandal gastierte auch in den USA, in Deutschland, Österreich, Dänemark, Holland, England, Schweden, Turkmenistan und Aserbeidschan.
Der nächste Schritt? Mustafa Sandal unterschrieb 1999 einen Vertrag mit Sony in Frankreich, der ihm weltweite Präsenz ermöglichte. "Araba", einer seiner größten Hits, kam in einer Remix-Version auf den europäischen Markt, das Video dazu wurde in Marrakesch aufgenommen. Die ersten TV-Auftritte in Frankreich, Deutschland, Belgien und der Schweiz ließen da nicht lange auf sich warten.
Im Juni 2000 veröffentlichte Mustafa Sandal sein Album "Akisina Birak", eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Komponisten und Musiker Iskender Paydas. Den Songs "Tek Gecerim" und "Hatirla Beni" konnte man in diesem Sommer nur entgehen, wenn man sich daheim im Kühlschrank eingesperrt hatte. Zudem etablierte Sandal sein eigenes Label Yada Productions, um andere Künstler unabhängiger produzieren zu können. Im Juni 2002 schließlich brachte Mustafa Sandal sein letztes Album "Kop� heraus mit den Hits "Pazara Kadar" und dem Titelsong. Es folgte eine große Tour, die ihn diesmal auch nach Russland und Bosnien-Herzegowina führte. Und einen Kral-Award gab's auch wieder, diesmal als "Best Male Pop Star". Dieselbe Kategorie gewann er auch bei den M.G.D- Awards, wo zudem noch seine Website www.mustinet.net ausgezeichnet wurde.
Mit einer Neuauflage seines Top-Hits "Aya Benzer" startet Mustafa Sandal nun noch einmal durch. Und was für eine Neuauflage das ist. Denn keine andere als Gülcan Karahanci ist hier mit dem Superstar aus der Türkei zu hören. Die hübsche Viva-Moderatorin macht nicht nur vor der Kamera oder als Gast beim Promi-Boxen eine gute Figur, sondern weiß auch hinter dem Mikro zu überzeugen. Aber mit so einem erfahrenen Partner an ihrer Seite kann ja auch nicht allzuviel schiefgehen
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