Nancy Sinatra Biographie
Nancy Sinatra
Nancy Sinatra - die "First Lady" des Rock'n' Roll
In den 60er Jahren revolutionierte Nancy Sinatra das Frauenbild des Rock 'n' Roll, als sie mit Titeln wie "Johnny Angel" und "Judy's Turn To Cry" erstmals in die Fußstapfen ihres legendären Vaters trat - ein weibliches Pendant zu "Ol' Blue Eyes', das sich zudem in einer härteren Gangart bewegte, mit Songs, die Frauenpower zum Thema hatten (wie "So Long Babe") und das unsterbliche "These Boots Are Made For Walking". Diese "Boot-Steps" prägten mehr als eine Generation von Sängern und Songs, und die aktuelle Musikszene beweist erst recht, wie viel Einfluss Nancy Sinatra hatte. Ein Blick in die Charts beweist: Top-Stars wie Madonna, Robbie Williams, Paula Cole und Sheryl Crow stehen in ihrer Tradition.
Die Jack White Productions AG veröffentlicht jetzt 22 ihrer größten Erfolge auf dem vorliegenden Album "Somethin' Stupid". Darunter alle Welthits (u.a. "Jackson", "Summer Wine", "You Only Live Twice") sowie Duette der Künstlerin mit ihrem Vater Frank Sinatra, mit Dean Martin und Lee Hazlewood. Titelsong und Originalfassung des Vater-Tochter-Duettes "Somethin' Stupid" erschien bereits im Dezember 2001 als Single-Áuskopplung; parallel zur Veröffentlichung der Cover-Version von Robbie Williams und Nicole Kidman.
Mit dem aktuellen Album hofft Nancy Sinatra an ihre jüngsten Erfolge in den USA anschließen zu können - und läßt die revolutionären 60er Jahre auch in Deutschland wieder lebendig werden. "Nancy Sinatra is the First Lady of Rock 'n' Roll", urteilt KROQ DJ Rodney Bingenheimer anerkennend.
Mit der Carnaby-Street-Mode, die durch sie aufkam und auf allen Covern und Magazinen zu sehen war, sowie dank eines pubertären Freiheitsdrangs und der Böse-Mädchen-Ausstrahlung stieg Nancy Sinatra nicht nur 21 Mal in die Charts ein, sondern avancierte über Nacht zum Idealbild der starken, unabhängigen jungen Frau, zu einer Ikone der Popkultur.
"Nancys Kombination von ahnungsloser Unschuld und dem Sexappeal eines Vamps brachte perfekt das Lebensgefühl der Sixties zum Ausdruck", schrieb Karen Schoemer in ihrem Buch "Rolling Stone: Women In Rock". James Vickerson kam in seinem Werk "Women On Top" zu dem Ergebnis: "Nancy war die erste Frau, die für Männer das Blatt wendete, indem sie sich derselben Technik bediente, die Elvis Presley perfektionierte."
Der Chart-Hit "Sugar Town", Platz 5 in den Charts, Anfang 1967, und der Titel "How Does That Grab You, Darlin'", der im Frühling 1966 Platz 7 erreichte, vereinigten die Themen Unabhängigkeit (Gleichberechtigung) und freies Denken, die junge Frauen wie Männer gleichermaßen ansprachen.
Mitte 1967 verabschiedete sich Nancy kurz von ihrem rebellischen Küken-Image und nahm den Titelsong des James-Bond-Films "You Only Live Twice" auf. Der Soundtrack wurde zur Hymne, ist bis heute bei Konzerten der meistgewünschte Titel der Sängerin. Ihr legendärer Hit "Somethin' Stupid", den Nancy Sinatra 1966 mit ihrem Vater Frank sang, erscheint noch heute auf den ewigen Bestenlisten der Pop- und Rock-Klassiker. Ebenso wie viele ihrer Duette mit ihrem Mentor und Produzenten Lee Hazlewood - darunter die Chart-Hits "Jackson", "Some Velvet Morning", "Sand", "Summer Wine" und andere.
Das Herz ihrer Band (einige der Musiker treten noch heute mit Nancy auf) bildete die weltberühmte "Wrecking Crew", von vielen als "L.A.s beste Rythm Section" apostrophiert. Eine Formation, die auch mit Phil Spector, The Righteous Brothers, den Beach Boys und anderen Ikonen dieser Zeit arbeiteten.
Nancy schätzt sich auch glücklich, mit Produzenten wie Don Costa, Bones Howe, Snuff Garrett, Charles Calello, Jimmy Bowen, Tutti Camaratta, L. Russell Brown, Billy Strange und Duane Eddy gearbeitet zu haben.
Die umstrittene Rock'n' Rollerin war Lieblingsgast verschiedenster TV-Shows der 60er und 70er Jahre - mit zahlreichen Gast-Auftritten in der Ed Sullivan Show, The Smothers Brothers Comedy Hour, The Glen Campbell Show, The Bobby Darin Show, The Tonight Show mit Johnny Carson, Rowan & Martin's Laugh-In, The Perry Como Show, The Kraft Music Hall, Hollywood Palace und zu vielen weiteren, um sie an dieser Stelle anzuführen.
Während des Vietnamkrieges war Nancy Sinatra ein beliebtes Pin-up-Girl der GIs auf den Schlachtfeldern und zur See. Ihr süß-verruchtes, sexy und dennoch verletzliches Image wurde zum Idealbild des Mädchens, zu dem jeder Mann nach Hause zurückkehren wollte. Im Begleittext von Nancys Album "Sugar" versuchte Lee Hazlewood den Zwiespalt der Kindfrau zu erklären, die so viele Herzen zu erobern schien. Er bezeichnete sie als Mädchen und Frau, gleichermaßen ruhig wie laut, anständig, aber dennoch gewitzt.
Es gab noch andere Meilensteine auf ihrem Weg. Neben Grammy-Nominierungen und Jukebox Awards war Nancy eine feste Größe in Las Vegas. Ende 1967 produzierten sie und Jack Haley Jr. Das ‚Emmy'-gekrönte Fernsehspecial "Movin´ With Nancy", eine Zusammen-stellung von Musikvideos - zehn Jahre bevor dieses Genre überhaupt aufkam! Das Special wurde erstmals im Mai 2000, nach mehr als 30 Jahren, beim American Movie Classic Channel gesendet, und ist mittlerweile für Fans auf VHS und DVD erhältlich. Die Fortsetzungen "Movin´ With Nancy On Stage" und "Movin´With Nancy Nice ´n´ Easy" sind ebenfalls zur Veröffentlichung vorgesehen.
Nancys Fähigkeiten beschränkten sich nicht nur aufs Entertainment, sondern reichten weit darüber hinaus. Sie zog zwei Töchter groß und schrieb zwei Bücher über ihren Vater Frank Sinatra, um dessen Andenken über den Tod hinaus zu bewahren.
Politisch sehr engagiert, setzt sie sich für die amerikanischen Veteranen ein, die ihr seit der USO-Tour in Vietnam während des Krieges am Herzen liegen.
Nachdem sich ihre Töchter glücklich auf dem College eingelebt hatten, startete Nancy 1995 ihre Karriere neu durch: mit dem Album "One More Time" und einer Playboy-Fotostrecke, die wieder einmal bewies, dass Sexualität und Feminismus sich nicht gegenseitig ausschließen.
Mit ausverkauften Rock-Konzerten in den USA und Skandinavien konzentrierte sich Nancy Sinatra darauf, den Kontakt zum Rockpublikum wieder aufzubauen: Sie trat in den angesagtesten Veranstaltungsorten auf - vom "Limelight" in New York übers "RPM" in Toronto, dem "Fillmore" und "Bimbo's" in San Francisco, dem "Trocadero" in Philadelphia und dem "Viper Room" und dem "House of Blues" in Los Angeles.
Während ihrer "One-More-Time"-Tour erfuhr Nancy aus erster Hand, welchen Einfluß sie auf junge Rocker hatte. Der Sänger Kim Deal von The Breeders und Bassist Kim Gordon von Sonic Youth waren nur zwei populäre Musiker, die zu Nancys Auftritten kamen, um sich bei ihr dafür zu bedanken, dass Nancy ihnen den richtigen Weg gewiesen habe. Madonna ist eine weitere Langzeitbewunderin: "Nancy Sinatra hatte großen Einfluß auf mich", wird sie zitiert. "Ich wollte damals meine Go-Go-Stiefel anziehen und einfach los mar-schieren!"
Gegen Ende der 90er gab Nancy Sinatra in den Staaten 13 ihrer Alben als CD heraus und sprach so eine gänzlich neue Generation von Fans an. Weitere sechs Neuauflagen sind in Arbeit, sowie ein Album mit neuen Songs, das bald eingespielt und auf den Markt kommen soll. Produziert wird es von ihrem langjährigen Freund und Mitarbeiter Michael Lloyd.
Durch eine 30 Jahre anhaltende "Legacy in Rock ´n´ Roll" hat Nancy Sinatra den Weg für aktuelle Rock-Heroinnen wie Alanis Morisette, Sheryl Crow und Paula Cole geebnet. David Wild schrieb zum Album "How Does It Feel" (1998): "Nancy ist wegbereitend ("groundbreaking"), herzzerreißend und immer für Überraschungen gut..." Einfach: "Sensational."
In den 60er Jahren revolutionierte Nancy Sinatra das Frauenbild des Rock 'n' Roll, als sie mit Titeln wie "Johnny Angel" und "Judy's Turn To Cry" erstmals in die Fußstapfen ihres legendären Vaters trat - ein weibliches Pendant zu "Ol' Blue Eyes', das sich zudem in einer härteren Gangart bewegte, mit Songs, die Frauenpower zum Thema hatten (wie "So Long Babe") und das unsterbliche "These Boots Are Made For Walking". Diese "Boot-Steps" prägten mehr als eine Generation von Sängern und Songs, und die aktuelle Musikszene beweist erst recht, wie viel Einfluss Nancy Sinatra hatte. Ein Blick in die Charts beweist: Top-Stars wie Madonna, Robbie Williams, Paula Cole und Sheryl Crow stehen in ihrer Tradition.
Die Jack White Productions AG veröffentlicht jetzt 22 ihrer größten Erfolge auf dem vorliegenden Album "Somethin' Stupid". Darunter alle Welthits (u.a. "Jackson", "Summer Wine", "You Only Live Twice") sowie Duette der Künstlerin mit ihrem Vater Frank Sinatra, mit Dean Martin und Lee Hazlewood. Titelsong und Originalfassung des Vater-Tochter-Duettes "Somethin' Stupid" erschien bereits im Dezember 2001 als Single-Áuskopplung; parallel zur Veröffentlichung der Cover-Version von Robbie Williams und Nicole Kidman.
Mit dem aktuellen Album hofft Nancy Sinatra an ihre jüngsten Erfolge in den USA anschließen zu können - und läßt die revolutionären 60er Jahre auch in Deutschland wieder lebendig werden. "Nancy Sinatra is the First Lady of Rock 'n' Roll", urteilt KROQ DJ Rodney Bingenheimer anerkennend.
Mit der Carnaby-Street-Mode, die durch sie aufkam und auf allen Covern und Magazinen zu sehen war, sowie dank eines pubertären Freiheitsdrangs und der Böse-Mädchen-Ausstrahlung stieg Nancy Sinatra nicht nur 21 Mal in die Charts ein, sondern avancierte über Nacht zum Idealbild der starken, unabhängigen jungen Frau, zu einer Ikone der Popkultur.
"Nancys Kombination von ahnungsloser Unschuld und dem Sexappeal eines Vamps brachte perfekt das Lebensgefühl der Sixties zum Ausdruck", schrieb Karen Schoemer in ihrem Buch "Rolling Stone: Women In Rock". James Vickerson kam in seinem Werk "Women On Top" zu dem Ergebnis: "Nancy war die erste Frau, die für Männer das Blatt wendete, indem sie sich derselben Technik bediente, die Elvis Presley perfektionierte."
Der Chart-Hit "Sugar Town", Platz 5 in den Charts, Anfang 1967, und der Titel "How Does That Grab You, Darlin'", der im Frühling 1966 Platz 7 erreichte, vereinigten die Themen Unabhängigkeit (Gleichberechtigung) und freies Denken, die junge Frauen wie Männer gleichermaßen ansprachen.
Mitte 1967 verabschiedete sich Nancy kurz von ihrem rebellischen Küken-Image und nahm den Titelsong des James-Bond-Films "You Only Live Twice" auf. Der Soundtrack wurde zur Hymne, ist bis heute bei Konzerten der meistgewünschte Titel der Sängerin. Ihr legendärer Hit "Somethin' Stupid", den Nancy Sinatra 1966 mit ihrem Vater Frank sang, erscheint noch heute auf den ewigen Bestenlisten der Pop- und Rock-Klassiker. Ebenso wie viele ihrer Duette mit ihrem Mentor und Produzenten Lee Hazlewood - darunter die Chart-Hits "Jackson", "Some Velvet Morning", "Sand", "Summer Wine" und andere.
Das Herz ihrer Band (einige der Musiker treten noch heute mit Nancy auf) bildete die weltberühmte "Wrecking Crew", von vielen als "L.A.s beste Rythm Section" apostrophiert. Eine Formation, die auch mit Phil Spector, The Righteous Brothers, den Beach Boys und anderen Ikonen dieser Zeit arbeiteten.
Nancy schätzt sich auch glücklich, mit Produzenten wie Don Costa, Bones Howe, Snuff Garrett, Charles Calello, Jimmy Bowen, Tutti Camaratta, L. Russell Brown, Billy Strange und Duane Eddy gearbeitet zu haben.
Die umstrittene Rock'n' Rollerin war Lieblingsgast verschiedenster TV-Shows der 60er und 70er Jahre - mit zahlreichen Gast-Auftritten in der Ed Sullivan Show, The Smothers Brothers Comedy Hour, The Glen Campbell Show, The Bobby Darin Show, The Tonight Show mit Johnny Carson, Rowan & Martin's Laugh-In, The Perry Como Show, The Kraft Music Hall, Hollywood Palace und zu vielen weiteren, um sie an dieser Stelle anzuführen.
Während des Vietnamkrieges war Nancy Sinatra ein beliebtes Pin-up-Girl der GIs auf den Schlachtfeldern und zur See. Ihr süß-verruchtes, sexy und dennoch verletzliches Image wurde zum Idealbild des Mädchens, zu dem jeder Mann nach Hause zurückkehren wollte. Im Begleittext von Nancys Album "Sugar" versuchte Lee Hazlewood den Zwiespalt der Kindfrau zu erklären, die so viele Herzen zu erobern schien. Er bezeichnete sie als Mädchen und Frau, gleichermaßen ruhig wie laut, anständig, aber dennoch gewitzt.
Es gab noch andere Meilensteine auf ihrem Weg. Neben Grammy-Nominierungen und Jukebox Awards war Nancy eine feste Größe in Las Vegas. Ende 1967 produzierten sie und Jack Haley Jr. Das ‚Emmy'-gekrönte Fernsehspecial "Movin´ With Nancy", eine Zusammen-stellung von Musikvideos - zehn Jahre bevor dieses Genre überhaupt aufkam! Das Special wurde erstmals im Mai 2000, nach mehr als 30 Jahren, beim American Movie Classic Channel gesendet, und ist mittlerweile für Fans auf VHS und DVD erhältlich. Die Fortsetzungen "Movin´ With Nancy On Stage" und "Movin´With Nancy Nice ´n´ Easy" sind ebenfalls zur Veröffentlichung vorgesehen.
Nancys Fähigkeiten beschränkten sich nicht nur aufs Entertainment, sondern reichten weit darüber hinaus. Sie zog zwei Töchter groß und schrieb zwei Bücher über ihren Vater Frank Sinatra, um dessen Andenken über den Tod hinaus zu bewahren.
Politisch sehr engagiert, setzt sie sich für die amerikanischen Veteranen ein, die ihr seit der USO-Tour in Vietnam während des Krieges am Herzen liegen.
Nachdem sich ihre Töchter glücklich auf dem College eingelebt hatten, startete Nancy 1995 ihre Karriere neu durch: mit dem Album "One More Time" und einer Playboy-Fotostrecke, die wieder einmal bewies, dass Sexualität und Feminismus sich nicht gegenseitig ausschließen.
Mit ausverkauften Rock-Konzerten in den USA und Skandinavien konzentrierte sich Nancy Sinatra darauf, den Kontakt zum Rockpublikum wieder aufzubauen: Sie trat in den angesagtesten Veranstaltungsorten auf - vom "Limelight" in New York übers "RPM" in Toronto, dem "Fillmore" und "Bimbo's" in San Francisco, dem "Trocadero" in Philadelphia und dem "Viper Room" und dem "House of Blues" in Los Angeles.
Während ihrer "One-More-Time"-Tour erfuhr Nancy aus erster Hand, welchen Einfluß sie auf junge Rocker hatte. Der Sänger Kim Deal von The Breeders und Bassist Kim Gordon von Sonic Youth waren nur zwei populäre Musiker, die zu Nancys Auftritten kamen, um sich bei ihr dafür zu bedanken, dass Nancy ihnen den richtigen Weg gewiesen habe. Madonna ist eine weitere Langzeitbewunderin: "Nancy Sinatra hatte großen Einfluß auf mich", wird sie zitiert. "Ich wollte damals meine Go-Go-Stiefel anziehen und einfach los mar-schieren!"
Gegen Ende der 90er gab Nancy Sinatra in den Staaten 13 ihrer Alben als CD heraus und sprach so eine gänzlich neue Generation von Fans an. Weitere sechs Neuauflagen sind in Arbeit, sowie ein Album mit neuen Songs, das bald eingespielt und auf den Markt kommen soll. Produziert wird es von ihrem langjährigen Freund und Mitarbeiter Michael Lloyd.
Durch eine 30 Jahre anhaltende "Legacy in Rock ´n´ Roll" hat Nancy Sinatra den Weg für aktuelle Rock-Heroinnen wie Alanis Morisette, Sheryl Crow und Paula Cole geebnet. David Wild schrieb zum Album "How Does It Feel" (1998): "Nancy ist wegbereitend ("groundbreaking"), herzzerreißend und immer für Überraschungen gut..." Einfach: "Sensational."
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