Natural Biographie
Natural
„Die großspurige Ankündigung verhieß den üblichen Quark: ’Sie werden Ihr siebtes Wunder erleben ... Die machen Musik wie keine Band zuvor‘ und so weiter. Das Erstaunliche: Nach dem Konzert muss man den Promotern Recht geben.“
(Süddeutsche Zeitung)
„Würde man nicht sehen, was man hört, es wäre unglaublich.“
(Bild)
„Sie imitieren Instrumente und Geräusche so echt, dass man an Zauberei glaubt. Selbst die Keyboards von ’Broken Wings‘ sind aus purem Kehlengold.“
(Neue Presse)
„Himmlische Harmonien, betörende Satzgesänge und Soli, die mühelos die Drei-Oktav-Grenze übersteigen.“
(Hannoversche Allgemeine)
„Was auch immer die Jungs veranstalten, es ist klasse.“
(Westfalen-Blatt)
„Nicht ein einziges Mal an diesem Abend erscheint ein Track unvollkommen in seiner Ehrlichkeit.“
(Main-Echo)
„Weshalb Geld für Gitarren ausgeben?“
(Die Welt)
„Wo war denn die Band?“
(Kölner Stadt-Anzeiger)
Hier ist sie wieder, die Band ohne Band:
NATURALLY 7
Christmas … It’s A Love Story
Die erstaunlichste Vokal-Band des vergangenen Jahres kommt zurück. Am 1. November erscheinen ein Weihnachtsalbum und am 08. November eine DVD.
Es war ein furioser Start. Aus New York kamen sieben Sänger nach Deutschland, wo niemand zuvor von ihnen gehört hatte. Sie waren unsicher. Ob sie als US-Bürger überhaupt willkommen sein würden? Und deutsches Publikum sei sehr zurückhaltend, wurden sie gewarnt …
Ein halbes Jahr nach ihrem ersten Probe-Auftritt vor hundert geladenen Gästen in Berlin standen Naturally 7 auf Platz eins der deutschen Single-Charts: „Music Is The Key“ verkaufte sich 220.000 Mal.
Sarah Connor nahm den Song mit den sieben Jungs auf, ganz spontan, ein Tag, nachdem sie sie zum ersten Mal gesehen und gehört hatte. Deutschlands erfolgreichste Pop-Sängerin war so überwältigt wie alle anderen auch, die die Band live erleben durften.
Es folgten ein Auftritt bei Wetten dass..? und eine Mini-Tournee zur Adventszeit, die in der ausverkauften Muffathalle in München begann. Die letzte Eintrittskarte für jenes Konzert wurde auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung für 1.550 Euro ersteigert! Sind Naturally 7 sowas Besonderes?
Ja. Und sie sind besonders schwer erklärlich. So drehte sich alles, was Journalisten und Fans bislang interessierte, um die eine Frage: Was ist das, was ihr da macht? Es wurde daher sogar zum Titel ihres ersten Albums: „What Is It?“
Entsprechend ergiebig war die Suche nach einem Etikett für Naturally 7: „Vokal-virtuosen“, kaprizierte einer, „Oral-Orchester“ alliterierte ein anderer. Ein dritter drehte sich auf der Flucht nach vorn im Kreis und rief monarchisch-anarchisch: „A-capella ist tot, es lebe A-capella.“ Die Band selbst fühlte sich ebenfalls zur Findung herausgefordert: „Non-strumental-Band“, feixte Gruppenkasper Rod. Gruppenchef Roger machte dem Treiben irgendwann ein Ende: „Wir sind eine Vokal-Band. Von A-capella kannst du kein ganzes Album hören. Wir wollen aber Musik machen, die auch ohne ihr Geheimnis gut ins Ohr geht.“
Ihr Geheimnis ist, dass sie keine Instrumente haben, aber trotzdem welche spielen; genauer: imitieren.
Seit 1999 verzaubern sie mit ihrer Kunst Konzertsäle überall in den USA. Damals be-schlossen sie, ihre traditionelle Gospel-Musik aufzugeben und einen neuen, unverwechselbaren Stil zu schaffen. Auslöser war Rod, der urplötzlich aus Jux und Dollerei eine Mund-harmonika nachmachte. Sie muss verblüffend echt geklungen haben. Wenig später outete sich auch Marcus als dienlicher Klangapparat und zeigte, wie man Bass spielt, wenn man sich keinen leisten kann. „Ich habe in der Schule immer musikalische Geräusche gemacht. Die Lehrerin versuchte deshalb, überall ein verstecktes Radio zu finden“, erinnert er sich und grinst. Irgendwann beherrschte jeder ein oder mehrere Instrumente und Klänge, die nur der Stimme entsprangen, und Naturally 7 stiegen dick ins Täuschgeschäft ein: Sie „singen“ Gitarre, Schlagzeug, Keyboards, Trompete, Schallplattenspieler … und das Publikum glaubt es!
Naturally 7 sind große Illusionisten. Aber nicht nur. „Wir sind keine Tricktechniker, das wäre zu langweilig. Ohne gute Songs ist unser Talent höchstens was für eine Zirkusnummer“, erklärt Roger, Gründer und Arrangeur der Band. Selbstbewusst arbeiten er und seine Stimmwunder gegen den Ruf exotischer Nischenkünstler. „Am besten, die Hörer lieben die Musik und erfahren erst hinterher von ihrem Geheimnis.“
Christmas … It’s A Love Story
Entsprechend viel verspricht daher das kommende zweite Album der sieben New Yorker. Zur Hälfte Weihnachtsalbum, zur Hälfte Soulalbum, unterstreicht es den universellen Anspruch der Gruppe statt sich in gelackter Festlichkeit zu erschöpfen. Naturally 7 dürfen darauf vertrauen, dass sie ein Generationen und Stile übergreifendes Publikum haben, das Roger so beschreibt: „Wir haben diesen HipHop-Einschlag, der Ältere irritieren könnte, und diesen Simon-and-Garfunkel-Touch, den Junge uncool finden müssten. Unser Mix aber macht alle glücklich.“
Das Weihnachtsalbum entstand auf Wunsch der Band selbst. Als bekennende Christen begehen auch sie das höchste Fest der Christenheit – aber lieber ohne den US-typisch pathetischen Kitsch. „Weihnachten sind Tage, an denen jeder ein wenig Jesus ähnlicher ist als sonst. Wie wenn ein Geist die Menschen befiele, der sie netter, freundlicher, wärmer und christlicher werden lässt. – Wir sollten versuchen, mehr davon in den Alltag zu tragen“, fasst Sänger Jamal zusammen, was Naturally 7 von Weihnachten erwarten. Und so erklingen unter den 12 Liedern nicht nur Weihnachtsklassiker (Greensleeves, White Christmas, Little Drummer Boy, Silent Night, War Is Over, O Holy Night), sondern auch vier neue Eigenkompositionen von Roger Thomas sowie Dwight Stewart, die keinen ausdrücklichen Festtagsbezug haben. Zudem schmücken Zwischenspiele – Interludes – das Album, so dass sich „Christmas … It’s A Love Story“ mit 28 Stücken wie ein bunter Weihnachtsteller ins Ohr legt. („Silent Night“ kommt gar fünfteilig daher, weil die Gruppe es auf Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Japanisch intoniert.)
Allen gemein ist der frische Naturally-7-Sound, der vokale Artistik, Harmoniegesang, innigen Soul und frechen R&B zusammenfügt. Feierlich, warm, jung und glaubwürdig. Ein familienfreundliches Gesamtkunstwerk.
Naturally 7 wissen, wie man Familien bei Laune hält, denn die ihren hätten allen Grund zur Klage: Die Chorreichen Sieben sind nämlich so oft unterwegs oder im Studio, dass ihre Frauen und Kinder sie kaum zu Gesicht kriegen. Schuld daran ist der extreme Aufwand, den die Arrangements ihrer Kunststücke erfordern, trotz gewisser Routine: An ihrem ersten Arrangement („Bless This House“) arbeiteten sie 1998 noch sechs Monate, inzwischen schaffen Naturally 7 kleinere Stücke schon in einer Woche – wohlgemerkt, einer 7-Mann-Vollzeit-Woche!
DVD aus Berlin
Zusätzlich zu dem Weihnachtsalbum erscheint eine DVD, die einen blendenden Eindruck jener ersten Konzerte vermittelt, mit denen Naturally 7 ein so staunendes wie begeistertes deutsches Publikum hinterließen. Es wurde am 13. März 2004 im Berliner „Meilenwerk“ während eines Gala-Konzerts aufgezeichnet.
Im Januar wird das Septett auch wieder eine Tour durch Deutschland bestreiten, auf der vor allem das neue Album zur Adelung kommt. Naturally-7-Konzerte dürften inzwischen als Ereignisse besonderer Güte bekannt sein: Über zwei Stunden Bühnenzauber zwischen Stimmakrobatik, hoher Gesangsschule, New Yorker Street Style und selbstironischem Slapstick.
Berlin, September 2004
NATURALLY 7 in personae
Roger Thomas 1. Bariton, Rap
Dwight Stewart 2. Bariton
Rod Eldridge 1. Tenor, Scratching, Trompete, Gitarre
Garfield Buckley 2. Tenor, Harmonika
Warren Thomas 3. Tenor, Percussion, Gitarre
Jamal Reed 4. Tenor
Marcus Davis Bass
Roger Anthony Thomas
1. Bariton (H1 bis F4), Rap
Roger ist Naturally Sevens zentrales Nerven-system, Gründer, musikalischer Leiter, Komponist und Arrangeur. Geboren in Manchester, wuchs in New York auf, lebt in der Bronx, NYC. Voriger Beruf: Englisch- und Mathelehrer. Musikalische Inspiration: Sting, Simon & Garfunkel, The Jacksons, die Gospel-Gruppe seines Vaters.
Dwight Martindale Stewart
2. Bariton (C1 bis Es3)
Mit seinem samtenen, fülligen Bariton tourte Dwight als Solo-R&B-Künstler durch die Staaten, bevor er zu Naturally Seven stieß. Geboren und wohnhaft in Brooklyn, NYC. Voriger Beruf: Vitaminspezialist. Musikalische Inspiration: Céline Dion, Jimmy Jam / Terry Lewis, James Ingram, Teddy Pendergrass …
Roderick Lowell Eldridge
1. Tenor (D2 bis D5) Scratching, Trompete
Er singt die kompliziertesten Melodien der Gruppe und macht die meisten Mätzchen auf der Bühne. Sein virtuelles DJ-Setting ist phänomenal! Geboren in Rochester, NY, lebt in Queens, NYC. Voriger Beruf: Computer-techniker. Musikalische Inspiration: Wyclef Jean, EW&F, Michael Jackson, Take 6.
Garfield Rolando Buckley
2. Tenor (D2 bis F4), Harmonika
Garfield ist seit seinem 10. Lebensjahr Gospelsänger und mit einer reichen Stimmtechnik gesegnet, die Tenor und Bariton umfasst. Geboren in London, lebt auf Long Island, NYC. Voriger Beruf: Computerfachmann für Architekturan-wendungen. Musikalische Inspiration: Stevie Wonder, Donnie Hathaway, Luther Vandross, Brian McKnight (Take 6) …
Warren Andrew Thomas
3. Tenor (B1 bis E5), Percussion, Gitarre
Warren ist Rogers jüngerer Bruder und der aufregendste Vokalpercussionist dieser Tage. Lebt in Queens, NYC. Voriger Beruf: Werktätiger der Autoindustrie. Musikalische Inspiration: The Jackson Five, James Brown, The Beatles …
Jamal Mackram Reed
4. Tenor (B1 bis C5)
„Mein Teil in der Gruppe ist weniger zu hören als zu fühlen.“ Jamal ist der Bescheidenste der Gruppe, aber mit seinem mittleren Tenor sorgt er für die Vollendung der Klangharmonie. Hat eine professionelle Stimmausbildung am Jazz-Konservatorium absolviert. Geboren und wohnhaft in der Bronx, NYC. Voriger Beruf: Jurastudent. Musikalische Inspiration: Stevie Wonder, Kim Burrell …
Marcus H. Davis
Bass (B bis B2)
Marcus ist der Herzschlag der Gruppe und elektrifiziert sie mit seinen Bassläufen und Licks. Geboren in Norristown, Philadelphia, lebt auf Long Island, NYC. Voriger Beruf: Angestellter. Musikalische Inspiration: Stevie Wonder, Take 6 …
(Süddeutsche Zeitung)
„Würde man nicht sehen, was man hört, es wäre unglaublich.“
(Bild)
„Sie imitieren Instrumente und Geräusche so echt, dass man an Zauberei glaubt. Selbst die Keyboards von ’Broken Wings‘ sind aus purem Kehlengold.“
(Neue Presse)
„Himmlische Harmonien, betörende Satzgesänge und Soli, die mühelos die Drei-Oktav-Grenze übersteigen.“
(Hannoversche Allgemeine)
„Was auch immer die Jungs veranstalten, es ist klasse.“
(Westfalen-Blatt)
„Nicht ein einziges Mal an diesem Abend erscheint ein Track unvollkommen in seiner Ehrlichkeit.“
(Main-Echo)
„Weshalb Geld für Gitarren ausgeben?“
(Die Welt)
„Wo war denn die Band?“
(Kölner Stadt-Anzeiger)
Hier ist sie wieder, die Band ohne Band:
NATURALLY 7
Christmas … It’s A Love Story
Die erstaunlichste Vokal-Band des vergangenen Jahres kommt zurück. Am 1. November erscheinen ein Weihnachtsalbum und am 08. November eine DVD.
Es war ein furioser Start. Aus New York kamen sieben Sänger nach Deutschland, wo niemand zuvor von ihnen gehört hatte. Sie waren unsicher. Ob sie als US-Bürger überhaupt willkommen sein würden? Und deutsches Publikum sei sehr zurückhaltend, wurden sie gewarnt …
Ein halbes Jahr nach ihrem ersten Probe-Auftritt vor hundert geladenen Gästen in Berlin standen Naturally 7 auf Platz eins der deutschen Single-Charts: „Music Is The Key“ verkaufte sich 220.000 Mal.
Sarah Connor nahm den Song mit den sieben Jungs auf, ganz spontan, ein Tag, nachdem sie sie zum ersten Mal gesehen und gehört hatte. Deutschlands erfolgreichste Pop-Sängerin war so überwältigt wie alle anderen auch, die die Band live erleben durften.
Es folgten ein Auftritt bei Wetten dass..? und eine Mini-Tournee zur Adventszeit, die in der ausverkauften Muffathalle in München begann. Die letzte Eintrittskarte für jenes Konzert wurde auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung für 1.550 Euro ersteigert! Sind Naturally 7 sowas Besonderes?
Ja. Und sie sind besonders schwer erklärlich. So drehte sich alles, was Journalisten und Fans bislang interessierte, um die eine Frage: Was ist das, was ihr da macht? Es wurde daher sogar zum Titel ihres ersten Albums: „What Is It?“
Entsprechend ergiebig war die Suche nach einem Etikett für Naturally 7: „Vokal-virtuosen“, kaprizierte einer, „Oral-Orchester“ alliterierte ein anderer. Ein dritter drehte sich auf der Flucht nach vorn im Kreis und rief monarchisch-anarchisch: „A-capella ist tot, es lebe A-capella.“ Die Band selbst fühlte sich ebenfalls zur Findung herausgefordert: „Non-strumental-Band“, feixte Gruppenkasper Rod. Gruppenchef Roger machte dem Treiben irgendwann ein Ende: „Wir sind eine Vokal-Band. Von A-capella kannst du kein ganzes Album hören. Wir wollen aber Musik machen, die auch ohne ihr Geheimnis gut ins Ohr geht.“
Ihr Geheimnis ist, dass sie keine Instrumente haben, aber trotzdem welche spielen; genauer: imitieren.
Seit 1999 verzaubern sie mit ihrer Kunst Konzertsäle überall in den USA. Damals be-schlossen sie, ihre traditionelle Gospel-Musik aufzugeben und einen neuen, unverwechselbaren Stil zu schaffen. Auslöser war Rod, der urplötzlich aus Jux und Dollerei eine Mund-harmonika nachmachte. Sie muss verblüffend echt geklungen haben. Wenig später outete sich auch Marcus als dienlicher Klangapparat und zeigte, wie man Bass spielt, wenn man sich keinen leisten kann. „Ich habe in der Schule immer musikalische Geräusche gemacht. Die Lehrerin versuchte deshalb, überall ein verstecktes Radio zu finden“, erinnert er sich und grinst. Irgendwann beherrschte jeder ein oder mehrere Instrumente und Klänge, die nur der Stimme entsprangen, und Naturally 7 stiegen dick ins Täuschgeschäft ein: Sie „singen“ Gitarre, Schlagzeug, Keyboards, Trompete, Schallplattenspieler … und das Publikum glaubt es!
Naturally 7 sind große Illusionisten. Aber nicht nur. „Wir sind keine Tricktechniker, das wäre zu langweilig. Ohne gute Songs ist unser Talent höchstens was für eine Zirkusnummer“, erklärt Roger, Gründer und Arrangeur der Band. Selbstbewusst arbeiten er und seine Stimmwunder gegen den Ruf exotischer Nischenkünstler. „Am besten, die Hörer lieben die Musik und erfahren erst hinterher von ihrem Geheimnis.“
Christmas … It’s A Love Story
Entsprechend viel verspricht daher das kommende zweite Album der sieben New Yorker. Zur Hälfte Weihnachtsalbum, zur Hälfte Soulalbum, unterstreicht es den universellen Anspruch der Gruppe statt sich in gelackter Festlichkeit zu erschöpfen. Naturally 7 dürfen darauf vertrauen, dass sie ein Generationen und Stile übergreifendes Publikum haben, das Roger so beschreibt: „Wir haben diesen HipHop-Einschlag, der Ältere irritieren könnte, und diesen Simon-and-Garfunkel-Touch, den Junge uncool finden müssten. Unser Mix aber macht alle glücklich.“
Das Weihnachtsalbum entstand auf Wunsch der Band selbst. Als bekennende Christen begehen auch sie das höchste Fest der Christenheit – aber lieber ohne den US-typisch pathetischen Kitsch. „Weihnachten sind Tage, an denen jeder ein wenig Jesus ähnlicher ist als sonst. Wie wenn ein Geist die Menschen befiele, der sie netter, freundlicher, wärmer und christlicher werden lässt. – Wir sollten versuchen, mehr davon in den Alltag zu tragen“, fasst Sänger Jamal zusammen, was Naturally 7 von Weihnachten erwarten. Und so erklingen unter den 12 Liedern nicht nur Weihnachtsklassiker (Greensleeves, White Christmas, Little Drummer Boy, Silent Night, War Is Over, O Holy Night), sondern auch vier neue Eigenkompositionen von Roger Thomas sowie Dwight Stewart, die keinen ausdrücklichen Festtagsbezug haben. Zudem schmücken Zwischenspiele – Interludes – das Album, so dass sich „Christmas … It’s A Love Story“ mit 28 Stücken wie ein bunter Weihnachtsteller ins Ohr legt. („Silent Night“ kommt gar fünfteilig daher, weil die Gruppe es auf Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Japanisch intoniert.)
Allen gemein ist der frische Naturally-7-Sound, der vokale Artistik, Harmoniegesang, innigen Soul und frechen R&B zusammenfügt. Feierlich, warm, jung und glaubwürdig. Ein familienfreundliches Gesamtkunstwerk.
Naturally 7 wissen, wie man Familien bei Laune hält, denn die ihren hätten allen Grund zur Klage: Die Chorreichen Sieben sind nämlich so oft unterwegs oder im Studio, dass ihre Frauen und Kinder sie kaum zu Gesicht kriegen. Schuld daran ist der extreme Aufwand, den die Arrangements ihrer Kunststücke erfordern, trotz gewisser Routine: An ihrem ersten Arrangement („Bless This House“) arbeiteten sie 1998 noch sechs Monate, inzwischen schaffen Naturally 7 kleinere Stücke schon in einer Woche – wohlgemerkt, einer 7-Mann-Vollzeit-Woche!
DVD aus Berlin
Zusätzlich zu dem Weihnachtsalbum erscheint eine DVD, die einen blendenden Eindruck jener ersten Konzerte vermittelt, mit denen Naturally 7 ein so staunendes wie begeistertes deutsches Publikum hinterließen. Es wurde am 13. März 2004 im Berliner „Meilenwerk“ während eines Gala-Konzerts aufgezeichnet.
Im Januar wird das Septett auch wieder eine Tour durch Deutschland bestreiten, auf der vor allem das neue Album zur Adelung kommt. Naturally-7-Konzerte dürften inzwischen als Ereignisse besonderer Güte bekannt sein: Über zwei Stunden Bühnenzauber zwischen Stimmakrobatik, hoher Gesangsschule, New Yorker Street Style und selbstironischem Slapstick.
Berlin, September 2004
NATURALLY 7 in personae
Roger Thomas 1. Bariton, Rap
Dwight Stewart 2. Bariton
Rod Eldridge 1. Tenor, Scratching, Trompete, Gitarre
Garfield Buckley 2. Tenor, Harmonika
Warren Thomas 3. Tenor, Percussion, Gitarre
Jamal Reed 4. Tenor
Marcus Davis Bass
Roger Anthony Thomas
1. Bariton (H1 bis F4), Rap
Roger ist Naturally Sevens zentrales Nerven-system, Gründer, musikalischer Leiter, Komponist und Arrangeur. Geboren in Manchester, wuchs in New York auf, lebt in der Bronx, NYC. Voriger Beruf: Englisch- und Mathelehrer. Musikalische Inspiration: Sting, Simon & Garfunkel, The Jacksons, die Gospel-Gruppe seines Vaters.
Dwight Martindale Stewart
2. Bariton (C1 bis Es3)
Mit seinem samtenen, fülligen Bariton tourte Dwight als Solo-R&B-Künstler durch die Staaten, bevor er zu Naturally Seven stieß. Geboren und wohnhaft in Brooklyn, NYC. Voriger Beruf: Vitaminspezialist. Musikalische Inspiration: Céline Dion, Jimmy Jam / Terry Lewis, James Ingram, Teddy Pendergrass …
Roderick Lowell Eldridge
1. Tenor (D2 bis D5) Scratching, Trompete
Er singt die kompliziertesten Melodien der Gruppe und macht die meisten Mätzchen auf der Bühne. Sein virtuelles DJ-Setting ist phänomenal! Geboren in Rochester, NY, lebt in Queens, NYC. Voriger Beruf: Computer-techniker. Musikalische Inspiration: Wyclef Jean, EW&F, Michael Jackson, Take 6.
Garfield Rolando Buckley
2. Tenor (D2 bis F4), Harmonika
Garfield ist seit seinem 10. Lebensjahr Gospelsänger und mit einer reichen Stimmtechnik gesegnet, die Tenor und Bariton umfasst. Geboren in London, lebt auf Long Island, NYC. Voriger Beruf: Computerfachmann für Architekturan-wendungen. Musikalische Inspiration: Stevie Wonder, Donnie Hathaway, Luther Vandross, Brian McKnight (Take 6) …
Warren Andrew Thomas
3. Tenor (B1 bis E5), Percussion, Gitarre
Warren ist Rogers jüngerer Bruder und der aufregendste Vokalpercussionist dieser Tage. Lebt in Queens, NYC. Voriger Beruf: Werktätiger der Autoindustrie. Musikalische Inspiration: The Jackson Five, James Brown, The Beatles …
Jamal Mackram Reed
4. Tenor (B1 bis C5)
„Mein Teil in der Gruppe ist weniger zu hören als zu fühlen.“ Jamal ist der Bescheidenste der Gruppe, aber mit seinem mittleren Tenor sorgt er für die Vollendung der Klangharmonie. Hat eine professionelle Stimmausbildung am Jazz-Konservatorium absolviert. Geboren und wohnhaft in der Bronx, NYC. Voriger Beruf: Jurastudent. Musikalische Inspiration: Stevie Wonder, Kim Burrell …
Marcus H. Davis
Bass (B bis B2)
Marcus ist der Herzschlag der Gruppe und elektrifiziert sie mit seinen Bassläufen und Licks. Geboren in Norristown, Philadelphia, lebt auf Long Island, NYC. Voriger Beruf: Angestellter. Musikalische Inspiration: Stevie Wonder, Take 6 …




