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Neil Diamond Biographie

Neil Diamond

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Die Saga von Neil Diamond ist eine typisch amerikanische Geschichte, die es lohnt, noch einmal aufgerollt zu werden: Geboren in eine Middle-Class-Familie in Brooklyn, New York, erhielt er zum 16. Geburtstag als Präsent eine Gitarre. Erstem Unterricht folgten schon bald selbstkomponierte Songs. Etwas später besuchte er die New York University als Student der Medizin auf der Basis eines Stipendiums. Doch das Songwriting blieb seine erste große Liebe. Sechs Monate, bevor er graduieren sollte, verließ er das College, um einen Job als bezahlter Komponist im legendären Brill Building für $50 die Woche annehmen zu können - Neil Diamond sollte diese Entscheidung nie bereuen. Schließlich mietete er für $35 im Monat ein Büro auf dem Broadway, wo er sich intensiv aufs Schreiben konzentrieren konnte. Nach einigen etwas mageren Jahren sprachen ihn die beiden legendären Komponisten/Produzenten Ellie Greenwich und Jeff Barry an. Dieses Treffen mündete in einem Kontrakt als Solokünstler und Komponist für Bang Records.

Schon bei seiner ersten Bang Session nahm Neil drei seiner späteren Hitsingles auf: Solitary Man, Cherry, Cherry und I Got The Feeling (Oh No No). Kurz darauf schrieb er seinen ersten Nummer 1-Hit: Im A Believer für die TV-Serien-Band The Monkees. Weitere Hits für Lulu (The Boat That I Row), The Monkees (A Little Bit Me, A Little Bit You) und Purple'>Deep Purple (Kentucky Woman) folgten. Mit Cherry, Cherry erfolgte 1966 auch der Durchbruch als Interpret. Diamonds Bang Records-Katalog beinhaltet die Alben The Feel Of Neil Diamond (66er Debütwerk), Just For You (67), Neil Diamonds Greatest Hits (68) und Shilo (70).


1969 brachte ihm seinen bis dato größten Erfolg der frühen Jahre, Sweet Caroline, aus dem Album Brother Loves Traveling Salvation Show, ein Werk, das Gospelthemen mit Popformaten kombinierte. Im folgenden Jahr veröffentlichte er die Alben Touching You, Touching Me (mit der Hitsingle Holly Holy) sowie Tap Root Manuscript, ein Experiment mit afrikanischen Arrangements. Weitere Alben aus dieser Periode beinhalten Velvet Gloves And Spit (1968), Stones (1971) und Moods (1972), die # 1-Hits wie Cracklin Rosie, Song Sung Blue und I Am...I Said enthielten. Hot August Night von 1972, ein Live-Doppel-Album, zählt zu den zehn besten Konzertmitschnitten jener Ära.


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