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Nevermore Biographie

Nevermore

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Seattles NEVERMORE heißen euch willkommen zu “This Godless Endeavor”- einer großen Ouvertüre, die musikalische Offenbarungen auf faszinierende, komplexe, aber dennoch zugängliche Weise verknüpft. Das sechste Album markiert einen weiteren Schritt NEVERMOREs auf dem Weg zur Spitze, der sich dank dessen hochgelobter Vorgänger-Werke in Schallgeschwindigkeit vollzog und neue Maßstäbe setzt. Zum fulminanten Back-Katalog gehört natürlich das 1995, nur ein Jahr nach der offiziellen Bandgründung durch die einstigen Sanctuary-Mitglieder Warrel Dane (Vocals), Jeff Loomis (Gitarre) und Jim Sheppard (Bass) sowie Neuzugang Van Williams (Drums) erschienene, selbst betitelte Debüt-Album. Obwohl sich die Welt in dieser Zeit mit Vorliebe der Grunge-Bewegung hingab, wagte es das Kollektiv, seine Vision kreativer und mehr als fassettenreicher Metal-Sounds fortzuführen. Der international angesehene Produzent Neil Kernon (Queensryche, Judas Priest, Flotsam & Jetsam, Yes, Rolling Stones, Journey) glaubte an das Potential NEVERMOREs und nahm sie auf eigenes Risiko für die Aufnahmen des beeindruckenden Erstlings unter seine Fittiche.

Es dauerte nicht lange, bis die Band von Century Media Records unter Vertrag genommen wurde. Aufgrund der Unterstützung durch Sanctuary-Fans sowie NEVERMOREs Touraktivitäten, die sie zum Beispiel nach Europa mit Blind Guardian und durch die USA mit Death führten, erspielten sie sich ein stattliches Maß Aufmerksamkeit in der Metal-Szene und fanden rasch dankenswerte Käufer. Die Folgewerke, die “In Memory”-EP (1996) sowie auch das zweite Album “The Politics Of Ecstasy” (1996), zeigten NEVERMORE bei der Erkundung ihres eigenen, unverwechselbaren Sounds. So experimentierte die Gruppe mit einer Menge Einflüsse verschiedenster Stilrichtungen und überzeugte mit einem gewaltigen Maß hochtechnischer Finesse, ohne je die Ohrwurmtauglichkeit der Kompositionen zu gefährden. Nach “The Politics Of Ecstasy” trennte man sich vom zweiten Gitarristen Pat O’Brien (nun Axtschwinger bei Cannibal Corpse) und benötigte fast ein Jahr, bis man in dem ehemaligen Forbidden-Mitglied Tim Calvert den adäquaten Ersatz gefunden hatte. Mit diesem Line-Up produzierten NEVERMORE das meisterliche “Dreaming Neon Black” (1999), welches die perfekte Balance zwischen all den verschiedenen Komponenten des Bandsounds darstellte. So fand man darauf kleine, verschachtelte Mini-Dramen ebenso wie arschtretende, kantige Thrasher, leise, emotionale Töne sowie wütende Krach-Eruptionen. NEVERMORE hatten es geschafft, ein Album inklusive unzähliger Metal-untypischer Markenzeichen zu erzeugen, das sogar bei der sonst in puncto Stilmixereien sehr sensiblen True-Metal-Fraktion auf riesigen Anklang stieß. Oder hatte es schlicht und einfach immer noch genügend Metal in den Venen, so dass nicht mal absolute Die-Hard-Puristen sich beschweren konnten?

So oder so ist Fakt, dass die Karriere unserer fünf Helden schnurstracks nach oben schnellte. Scheinbar endlose, extrem erfolgreiche Touren folgten nach der Veröffentlichung. Die USA wurden nicht weniger als vier Mal bereist, Europa gehörte zur regelmäßigen Chefvisite (mit LeFay, die nun wieder auf Morgana Lefay hören, Sacred Steel, Nocturnal Rites), in Australien legte man für einige Konzerte ebenfalls Zwischenstopp ein. Im Jahre 2000 entschied sich Gitarrist Tim Calvert dazu, die Band zu verlassen, um sich zukünftig auf nicht-musikalische Aktivitäten zu konzentrieren. Die übrigen Musiker fassten den Entschluss, fortan als Quartett weiterzumachen und zögerten nicht, ihr viertes Album namens “Dead Heart In A Dead World (2000)”aufzunehmen. Zum ersten Mal nahm nun statt Neil Kernon Andy Sneap (Machine Head, Testament, Skinlab, Napalm Death, Stuck Mojo) hinter den Reglern Platz und stellte vor allem Loomis’ knochenschälendes Gitarrenspiel in den Vordergrund.

Wieder einmal tourten und tourten die Ausnahme-Metaller und sorgten dafür, dass Tracks wie “Narcosynthesis”und “Inside Four Walls”in Windeseile zu Fanhymnen wurden. Das deutsche Rock Hard-Magazin bemerkte passender Weise: „Dies ist das Meisterwerk einer der talentiertesten Bands der Gegenwart!“ „Enemies Of Reality“(2003) erntete ähnliche Lobeshymnen: “Must-have-Album des Jahres” nannte es das Outburn Magazin, und Guitar One beschrieb die neuen Tracks als “Epen, die mit dunkel-symphonischen Höhepunkten glänzen”. Es folgten Auftritte auf den größten Europäischen Festivals, unter anderem Dynamo und Wacken, und man teilte die Bühne mit Bands wie Arch Enemy, Children of Bodom, Dimmu Borgir, Iced Earth, King Diamond sowie Opeth. NEVERMORE schafften es spielend, sich vollends in der Oberliga der Metal-Szene zu etablieren.

Das Jahr 2005 bringt nun „This Godless Endeavor“ans Tageslicht. Das Menü wurde in den englischen Backstage Studios aufgenommen, einmal mehr unter der Obhut von Andy Sneap, der nicht nur „Dead Heart In A Dead World“produzierte, sondern jüngst auch „Enemies Of Reality“neu bearbeitete. „This Godless Endeavor“offeriert “die mitreißendste Gitarrenarbeit, die wir je aufgenommen haben”, verlautbart Sänger Warrel Dane. Ein markanter Einstand für Gitarrist Steve Smyth (ex-Testament / Dragonlord), der die Crew - Dane, Jeff Loomis, Jim Sheppard und Van Williams- nun bereichert. Hugh Syme (Rush, Megadeth) lieferte indes das Album-Artwork, welches laut Dane “die Thematik weiter führt, dass sich jeder hinter einer Maske versteckt”.
Im Sommer wird die Band auf der Giantour von Megadeth die Bühnenbretter zum wackeln bringen, zudem stehen einige Europa-Festivals auf dem Plan, sowie eine Club-Tour im September. NEVERMORE laden dich ein, dieses furiose Abenteuer mit ihnen zu bestreiten und das Unergründliche zu erfahren. „This Godless Endeavor“hat zweifellos das Zeug dazu, zukünftig ein Klassiker der Metal-Bewegung zu werden.

Line-Up:
Warrel Dane – Gesang
Jeff Loomis – Lead-, Rhythmus- und Akustikgitarren
Steve Smyth – Lead-, Rhythmus- und Akustikgitarren
Jim Sheppard – Bass
VanWilliams – Drums
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