OPM Biographie
OPM
OPM lassen es auf ihrem überraschenden Debütalbum "MENACE TO SOBRIETY" mit Songs über die rebellische Jugend, sich andernde Verhältnisse und Skater-Stories ordentlich krachen. Mit einem reichen Büffet der Musikstile widersetzen sich OPM eindrucksvoll der üblichen Kategorisierung. Das Album, vom kalifornischen Trio im Heimstudio aufgenommen unda uf Atlantic Records veröffentlicht, ist ein elektrifizierende Cocktail aus Rock, HipHop, Dancehall, Pop, Dub, Ska und Latin, der ein massives und homogenes musikalisches Statement abgibt.
Die Songs auf "MENACE TO SOBRIETY" fangen auf einzigartige Weise die Quintessenz des "Golden State" der USA ein, transportieren die natürliche Schönheit des Sonnenstaates, die durchdringende Entfremdung, die alten Mythen, das Leben in der Bay Area und verschmelzen alles zu einem "California Dreaming" des neuen Jahrtausends.
"Kalifornien ist ein seltsamer Platz", sagt Matthew. "So entspannt es hier auch zugeht und jedermann locker drauf it, spürst du eben auch die starke Polizeipräsenz und eine seltsame Spannung, die zweifelsohne existiert. Es ist schon ein sonderbarer Kontrast."
So verwundert es nicht, dass diese Kontraste auch auf "MENACE TO SOBRIETY" reichlich zu finden sind. Vom rotzigen, bassgetriebenen "Stash up" über die Ska-Party von "Unda" zum ausgedehnten old-school-Hardcore-Track "15 Minutes" und den autobiographischen HipHop-Style von "Reality Check" bis zum Reggae-inspirierten "Undercover Freak" ist alles vertreten, mit ergänzenden Produktionen von David Kahne (Sugar Ray, Sublime, Super Cat).
"Als wir uns an die Arbeit für das Album machten, haben wir sehr viel darüber nachgedacht, wo unsere musikalischen Roots liegen, was uns eigentlich zur Musik gebracht hat", sagt Casper. "Ich erinnerte mich, wie aufgewühlt ich war, als ich damals zum ersten mal NWA, Run DMC und die alten Slayer und D:R:I:-Scheiben gehört habe. Genau wie diesen Bands geht es uns mit OPM in erster Linie um die innere Einstellung."
"MENACE TO SOBRIETY" wurde im bandeigenen MNO-Studio/Gallery in Los Angeles mit Michael Patterson (Biggie, Lil' Kim, Beck) als Produzenten fertiggestellt, mit dem sich die Band die Credits für einige der Songs teilt (OPM haben einen Teil der Songs auch in New York City mit den Produzenten Josh Deutsch und Craig Kallman aufgenommen).
Zusätzlich kam reichlich Input von Jane's Addiction's Eric Avery, der seine Gitarrenkünste auf "Stash up" beisteuerte, Angelo Moore von Fishbone, der nicht nur auf "Better Daze" zu hören ist, sondern auch das Saxophon zu "Unda" spielte. Asdrubal Sierra und Ulises Bella von Ozomatli steuerten Gesang zu "Trucha" bei. Weitere Größen wie Melvin Gibbs, angesehener Jazz-Bassist und ehemaliges Mitglied der Rollins Band (sowie Sonny Sharrock, Power Tools und Defunkt), Linus of Hollywood (Smashing Pumpkins, Lil' Kim), Mickey "Huidos" Huidobro von Molotov, DJ Swamp (Beck), Bassist Sean-E Demott (Famous) und DJ Malcolm Micheles (Garbage).
"Normalerweise komme ich mit einem Beat oder einer Melodie an, zu der John e. und ich dann einen Text schreiben und Geoff die passenden Gitarrenparts spielt", erklärt Matthew die typische Entstehungsweise ihrer Songs. So entstand auch ihr Hit, die Skater-Hymne "Heaven is a halfpipe". "Wir wollten nur einen Gute-Laune-Song schreiben," sagt Matthew. "Aber wenn du mal genauer auf den Text achtest, entdeckst du einen ernsten und dunklen Part. ‚Wenigstens im Himmel kann ich skaten', das ist schon morbide, ja."
Casper (aka Geoff Turney) und John e. Necro haben sich 1996 während eines von Camel gespnserten Bustrips nach Las Vegas kennengelernt. "Wir hatten eine fantastische Zeit", sagt Casper. "Ich habe in einigen lokalen Bands gespielt und John e. hatte einen Job bei Island Records, also war das Thema klar: Musik. Anfang 1997 schaute sich John e. einen Gig von Caspers Band Alpha Jerk an, wo er Gitarre spielte. Woraufhin beschlossen wurde, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. "Nach dem Gig lud mich John e. in ein Studio nach Oakland ein, wo er mit Freunden an einigen Songs arbeiten wollte. Ich sagte ihm sofort zu. Es dauerte zwar noch eine ganze Weile, bis wirklich etwas passierte, abe rdann wurde auch gleich Matthew ins Spiel gebracht", erklärt Casper.
Letztlich trafen die drei erst im Januar 1999 während einer Vernissage in der MNO-Galler aufeinander, die John e. organisiert hatte und wo auch regelmäßig DJs auflegten. Im Verlauf des Abends präsentierte Matthew den beiden ein Tape mit einigen Songideen. Dann ging plötzlich alles ganz schnell und das Trio hatte innerhalb weniger Tage in Demo mit 4 Songs in der Tasche, darunter der Song "Better Daze", der ihnen letztlich den Vertrag mit Atlantic Records einbrachte.
Während der folgenden Wochenend-Sessions kamen schnell weitere Songs zustande, darunter "Heaven is a halfpipe" und "Stash up".
"Ich war es gewohnt, Ewigkeiten mit einer Band zu proben und etliche Monate zu brauchen, bevor der erste Auftritt in Sicht kam", sagt Casper. "Bei uns war das völlig anders. Wir haben insgesamt vielleicht 50 Stunden damit verbracht, Songs zu schreiben und aufzunehmen. Dann kamen schon die ersten Angebote seitens der Plattenfirmen. Ich konnte es anfangs gar nicht fassen." "Unsere Songs bestehen zu 99 Prozent aus Inspiration und nur 1 Prozent Schweiss", ergänzt Matthew lachend.
Von ihrem Vorschuss kaufte das Trio eine Pro Tools-Ausstattung um autark in ihrem eigenen Studio arbeiten zu können , was letztlich in "MENACE TO SOBRIETY" münden sollte.
"Wenn du lange Zeit in Bands gespielt und den Dauerfrust bei der Suche nach geeigneten Musikern erlebt hast, kommst du zwangsläufig zu dem Schluss, dass es einfacher ist, einen Sampler zu kaufen und die Drums zu programmieren", sagt Casper. "In den Anfangstagen des Punk war es spannend und aufregend, denn alles schien so einfach und grundlegend. Man hörte einen Punksong und dachte, 'das kann ich auch'. So war es auch mit den Sex Pistols. Ich glaube, heute verhält es sich genauso mit HipHop. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Kids nicht mehr mit Gitarre und Schlagzeug in irgendeiner Garage stehen, sondern in ihrem Zimmer mit einem Sampler an ihren Songs basteln. Wir betrachten OPM als eine Punkband, die im Jahr 2000 angekommen is. Für uns ist das eine ganz natürliche Sache.
Die Songs auf "MENACE TO SOBRIETY" fangen auf einzigartige Weise die Quintessenz des "Golden State" der USA ein, transportieren die natürliche Schönheit des Sonnenstaates, die durchdringende Entfremdung, die alten Mythen, das Leben in der Bay Area und verschmelzen alles zu einem "California Dreaming" des neuen Jahrtausends.
"Kalifornien ist ein seltsamer Platz", sagt Matthew. "So entspannt es hier auch zugeht und jedermann locker drauf it, spürst du eben auch die starke Polizeipräsenz und eine seltsame Spannung, die zweifelsohne existiert. Es ist schon ein sonderbarer Kontrast."
So verwundert es nicht, dass diese Kontraste auch auf "MENACE TO SOBRIETY" reichlich zu finden sind. Vom rotzigen, bassgetriebenen "Stash up" über die Ska-Party von "Unda" zum ausgedehnten old-school-Hardcore-Track "15 Minutes" und den autobiographischen HipHop-Style von "Reality Check" bis zum Reggae-inspirierten "Undercover Freak" ist alles vertreten, mit ergänzenden Produktionen von David Kahne (Sugar Ray, Sublime, Super Cat).
"Als wir uns an die Arbeit für das Album machten, haben wir sehr viel darüber nachgedacht, wo unsere musikalischen Roots liegen, was uns eigentlich zur Musik gebracht hat", sagt Casper. "Ich erinnerte mich, wie aufgewühlt ich war, als ich damals zum ersten mal NWA, Run DMC und die alten Slayer und D:R:I:-Scheiben gehört habe. Genau wie diesen Bands geht es uns mit OPM in erster Linie um die innere Einstellung."
"MENACE TO SOBRIETY" wurde im bandeigenen MNO-Studio/Gallery in Los Angeles mit Michael Patterson (Biggie, Lil' Kim, Beck) als Produzenten fertiggestellt, mit dem sich die Band die Credits für einige der Songs teilt (OPM haben einen Teil der Songs auch in New York City mit den Produzenten Josh Deutsch und Craig Kallman aufgenommen).
Zusätzlich kam reichlich Input von Jane's Addiction's Eric Avery, der seine Gitarrenkünste auf "Stash up" beisteuerte, Angelo Moore von Fishbone, der nicht nur auf "Better Daze" zu hören ist, sondern auch das Saxophon zu "Unda" spielte. Asdrubal Sierra und Ulises Bella von Ozomatli steuerten Gesang zu "Trucha" bei. Weitere Größen wie Melvin Gibbs, angesehener Jazz-Bassist und ehemaliges Mitglied der Rollins Band (sowie Sonny Sharrock, Power Tools und Defunkt), Linus of Hollywood (Smashing Pumpkins, Lil' Kim), Mickey "Huidos" Huidobro von Molotov, DJ Swamp (Beck), Bassist Sean-E Demott (Famous) und DJ Malcolm Micheles (Garbage).
"Normalerweise komme ich mit einem Beat oder einer Melodie an, zu der John e. und ich dann einen Text schreiben und Geoff die passenden Gitarrenparts spielt", erklärt Matthew die typische Entstehungsweise ihrer Songs. So entstand auch ihr Hit, die Skater-Hymne "Heaven is a halfpipe". "Wir wollten nur einen Gute-Laune-Song schreiben," sagt Matthew. "Aber wenn du mal genauer auf den Text achtest, entdeckst du einen ernsten und dunklen Part. ‚Wenigstens im Himmel kann ich skaten', das ist schon morbide, ja."
Casper (aka Geoff Turney) und John e. Necro haben sich 1996 während eines von Camel gespnserten Bustrips nach Las Vegas kennengelernt. "Wir hatten eine fantastische Zeit", sagt Casper. "Ich habe in einigen lokalen Bands gespielt und John e. hatte einen Job bei Island Records, also war das Thema klar: Musik. Anfang 1997 schaute sich John e. einen Gig von Caspers Band Alpha Jerk an, wo er Gitarre spielte. Woraufhin beschlossen wurde, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. "Nach dem Gig lud mich John e. in ein Studio nach Oakland ein, wo er mit Freunden an einigen Songs arbeiten wollte. Ich sagte ihm sofort zu. Es dauerte zwar noch eine ganze Weile, bis wirklich etwas passierte, abe rdann wurde auch gleich Matthew ins Spiel gebracht", erklärt Casper.
Letztlich trafen die drei erst im Januar 1999 während einer Vernissage in der MNO-Galler aufeinander, die John e. organisiert hatte und wo auch regelmäßig DJs auflegten. Im Verlauf des Abends präsentierte Matthew den beiden ein Tape mit einigen Songideen. Dann ging plötzlich alles ganz schnell und das Trio hatte innerhalb weniger Tage in Demo mit 4 Songs in der Tasche, darunter der Song "Better Daze", der ihnen letztlich den Vertrag mit Atlantic Records einbrachte.
Während der folgenden Wochenend-Sessions kamen schnell weitere Songs zustande, darunter "Heaven is a halfpipe" und "Stash up".
"Ich war es gewohnt, Ewigkeiten mit einer Band zu proben und etliche Monate zu brauchen, bevor der erste Auftritt in Sicht kam", sagt Casper. "Bei uns war das völlig anders. Wir haben insgesamt vielleicht 50 Stunden damit verbracht, Songs zu schreiben und aufzunehmen. Dann kamen schon die ersten Angebote seitens der Plattenfirmen. Ich konnte es anfangs gar nicht fassen." "Unsere Songs bestehen zu 99 Prozent aus Inspiration und nur 1 Prozent Schweiss", ergänzt Matthew lachend.
Von ihrem Vorschuss kaufte das Trio eine Pro Tools-Ausstattung um autark in ihrem eigenen Studio arbeiten zu können , was letztlich in "MENACE TO SOBRIETY" münden sollte.
"Wenn du lange Zeit in Bands gespielt und den Dauerfrust bei der Suche nach geeigneten Musikern erlebt hast, kommst du zwangsläufig zu dem Schluss, dass es einfacher ist, einen Sampler zu kaufen und die Drums zu programmieren", sagt Casper. "In den Anfangstagen des Punk war es spannend und aufregend, denn alles schien so einfach und grundlegend. Man hörte einen Punksong und dachte, 'das kann ich auch'. So war es auch mit den Sex Pistols. Ich glaube, heute verhält es sich genauso mit HipHop. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Kids nicht mehr mit Gitarre und Schlagzeug in irgendeiner Garage stehen, sondern in ihrem Zimmer mit einem Sampler an ihren Songs basteln. Wir betrachten OPM als eine Punkband, die im Jahr 2000 angekommen is. Für uns ist das eine ganz natürliche Sache.




