Pet Shop Boys Biographie
Pet Shop Boys
Auch die neue Single "Miracles", produziert und mitkomponiert von Drum'n'Bass-Spezialist Adam F, wird zweifellos die Hitlisten im Sturm erobern, zumal die Pet Shop Boys nach überraschenden Abstechern in geschmackvolle Gitarrenpop-Bereiche auf ihrem letzten Studioalbum "Release" hier wieder jenen eleganten Electro-Sound zelebrieren, der sie zum erfolgreichsten Zweiergespann aller Zeiten gemacht hat. Der mit einem Streicherarrangement von Anne Dudley veredelte, federleichte Song ist einer von zwei neuen Titeln - der andere heißt wie er klingt: "Flamboyant" - auf der bis dato umfangreichsten Werkschau des Duos, "PopArt". Die mit dem Untertitel "The Hits" versehene Doppel-CD vereint erstmals alle 33 britischen Top 20-Hits der extraordinären Band, die sich im Laufe ihrer Karriere im Studio, auf der Bühne, bei Videoproduktionen oder beim Coverdesign immer auf dem schmalen Grat zwischen Pop und Kunst bewegte.
Dem tragen der Albumtitel "PopArt" und die Präsentation Rechnung. Die Pet Shop Boys haben ihre Hits fein säuberlich und absolut subjektiv nach den Kriterien Pop und Art auf zwei CDs verteilt. "Pop" enthält laut Neil Tennant im wesentlichen ungeschminkte, euphorische Popsongs à la "Go West", "Always On My Mind", "It's A Sin", "New York City Boy" und "Red Letter Day", während jene auf der "Art" betitelten CD die eher ungewöhnlichen Songs mit tiefgründigeren und komplexeren Texten sind - Singles wie "Being Boring", "I Don't Know What You Want But I Can't Give It Any More", "You Only Tell Me You Love Me When You're Drunk", "Yesterday When I Was Mad" und "Left To My Own Devices". Songs also, die trotz aufreizender Lust an hymnischen Melodien mehr zu bieten haben als perfektes Entertainment.
"PopArt" erscheint darüber hinaus auch in einer limitierten Ausgabe mit einer zusätzlichen CD. "Mix" präsentiert Neil Tennants und Chris Lowes persönliche Favoriten aus dem großen Fundus an Pet Shop Boys-Remixen. Die kongenialen Arbeiten von Rollo, David Morales, Moby, Jam & Spoon und Jones'>Blank & Jones beweisen einmal mehr, dass die Musik der Pet Shop Boys nicht nur in den Popcharts, sondern auch auf dem Dancefloor zu Hause ist.
Wer indes das Phänomen Pet Shop Boys von allen Seiten beleuchtet sehen will, ihr intelligentes und humorvolles Spiel mit Kitsch und Kunst, Symbolen und Zitaten, Glamour, Fashion und Erotik, kommt an der zeitgleich veröffentlichten DVD "PopArt - The Videos" nicht vorbei. 41 Videos in chronologischer Reihenfolge von der Debütsingle "Opportunities (Let's Make Lots Of Money)" bis zu "I Get Along" aus dem letzten Studioalbum "Release" liefern ein beispiel- wie lückenloses visuelles Dokument eines Duos, das von Designermode und extravaganten Anzügen des japanischen Modezaren Issey Miyake bis zu Lack und Leder, Kegelhüten und retro-futuristischem Matrix-trifft-Beethoven-Look alles, was man sich nur vorstellen kann, an ausgefallenem Outfit ausprobiert hat. Bei ihren Kreationen von Phantasiewelten standen Tennant und Lowe immer die besten und innovativsten Regisseure zur Seite: Künstler ihres Fachs wie der verstorbene Kultregisseur Derek Jarman und die Meisterfotografen Wolfgang Tillmanns und Bruce Weber. Nicht zu vergessen Eric Watson und Howard Greenhalgh, die regelmäßig mit den Pet Shop Boys zusammenarbeiten.
Abgerundet wird die DVD, die mit über sechs Stunden Spieldauer wirklich keine Fanwünsche offen lässt, durch ein Interview, in dem die beiden Kreativpartner die letzten Geheimnisse des Gesamtkunstwerks Pet Shop Boys lüften. Wer jedoch die beiden Ausnahmekünstler kennt, weiß, dass sie bereits wieder aufregend innovative Sound- und Design-Delikatessen aushecken, die uns genauso verblüffen werden wie in der Vergangenheit das orangefarbene Noppencover von "Very", das im Museum Of Modern Art zu bestaunen ist, ihr opulentes Musical "Closer To Heaven" sowie natürlich all ihre Songs und die dazugehörigen Videoclips. Selbst Andy Warhol wäre heute wohl einer der Bewunderer der faszinierenden Klang- und Bilderwelten der Pet Shop Boys.
Dem tragen der Albumtitel "PopArt" und die Präsentation Rechnung. Die Pet Shop Boys haben ihre Hits fein säuberlich und absolut subjektiv nach den Kriterien Pop und Art auf zwei CDs verteilt. "Pop" enthält laut Neil Tennant im wesentlichen ungeschminkte, euphorische Popsongs à la "Go West", "Always On My Mind", "It's A Sin", "New York City Boy" und "Red Letter Day", während jene auf der "Art" betitelten CD die eher ungewöhnlichen Songs mit tiefgründigeren und komplexeren Texten sind - Singles wie "Being Boring", "I Don't Know What You Want But I Can't Give It Any More", "You Only Tell Me You Love Me When You're Drunk", "Yesterday When I Was Mad" und "Left To My Own Devices". Songs also, die trotz aufreizender Lust an hymnischen Melodien mehr zu bieten haben als perfektes Entertainment.
"PopArt" erscheint darüber hinaus auch in einer limitierten Ausgabe mit einer zusätzlichen CD. "Mix" präsentiert Neil Tennants und Chris Lowes persönliche Favoriten aus dem großen Fundus an Pet Shop Boys-Remixen. Die kongenialen Arbeiten von Rollo, David Morales, Moby, Jam & Spoon und Jones'>Blank & Jones beweisen einmal mehr, dass die Musik der Pet Shop Boys nicht nur in den Popcharts, sondern auch auf dem Dancefloor zu Hause ist.
Wer indes das Phänomen Pet Shop Boys von allen Seiten beleuchtet sehen will, ihr intelligentes und humorvolles Spiel mit Kitsch und Kunst, Symbolen und Zitaten, Glamour, Fashion und Erotik, kommt an der zeitgleich veröffentlichten DVD "PopArt - The Videos" nicht vorbei. 41 Videos in chronologischer Reihenfolge von der Debütsingle "Opportunities (Let's Make Lots Of Money)" bis zu "I Get Along" aus dem letzten Studioalbum "Release" liefern ein beispiel- wie lückenloses visuelles Dokument eines Duos, das von Designermode und extravaganten Anzügen des japanischen Modezaren Issey Miyake bis zu Lack und Leder, Kegelhüten und retro-futuristischem Matrix-trifft-Beethoven-Look alles, was man sich nur vorstellen kann, an ausgefallenem Outfit ausprobiert hat. Bei ihren Kreationen von Phantasiewelten standen Tennant und Lowe immer die besten und innovativsten Regisseure zur Seite: Künstler ihres Fachs wie der verstorbene Kultregisseur Derek Jarman und die Meisterfotografen Wolfgang Tillmanns und Bruce Weber. Nicht zu vergessen Eric Watson und Howard Greenhalgh, die regelmäßig mit den Pet Shop Boys zusammenarbeiten.
Abgerundet wird die DVD, die mit über sechs Stunden Spieldauer wirklich keine Fanwünsche offen lässt, durch ein Interview, in dem die beiden Kreativpartner die letzten Geheimnisse des Gesamtkunstwerks Pet Shop Boys lüften. Wer jedoch die beiden Ausnahmekünstler kennt, weiß, dass sie bereits wieder aufregend innovative Sound- und Design-Delikatessen aushecken, die uns genauso verblüffen werden wie in der Vergangenheit das orangefarbene Noppencover von "Very", das im Museum Of Modern Art zu bestaunen ist, ihr opulentes Musical "Closer To Heaven" sowie natürlich all ihre Songs und die dazugehörigen Videoclips. Selbst Andy Warhol wäre heute wohl einer der Bewunderer der faszinierenden Klang- und Bilderwelten der Pet Shop Boys.
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