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Piero Mazzocchetti Biographie

Piero Mazzocchetti

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Für den 26-jährigen Ausnahmesänger und Pianisten Piero Mazzocchetti ist "Amore Mio" das dritte Album, aber es ist in vielerlei Hinsicht auch ein höchst ambitionierter Neubeginn. Für den in deutsch und italienisch aufgenommenen Longplayer, mit dem Mazzocchetti seinen Einstand bei Capitol feiert, hat der vielseitig talentierte Musiker ein Jahr lang intensiv deutsch gelernt. Der nunmehr zweisprachige Sänger glänzt einmal mehr mit seiner atemberaubenden Vokalkunst, die einfühlsamen Popgesang und klassische Tenorstimme vereint. Im Vorfeld des neuen Albums hat er mit Dieter Weidenfeld einen erfahrenen Manager verpflichtet und neben seinem bewährten Kompagnon Marco Marrone gehören auch Joachim Horn-Bernges und André Franke, die die Single "Ciao mio amor" komponiert haben, zu dem harmonierenden Autorenteam. Gerade dieser schwungvolle Popsong zeigt eine ungewohnte Facette von Piero Mazzocchetti, der sonst vor allem in edel produzierten Balladen sein ganzes Können als Sänger und Pianist, aber eben auch als Komponist und Texter entfaltet.

Es ist schon erstaunlich, dass ein Musiker mit einer so außergewöhnlichen Gesangsstimme nicht längst zu den großen Namen gehört. "Amore Mio" ist das Album eines von seiner Musik besessenen Künstlers. In jedem Moment sind die Ernsthaftigkeit und die Hingabe spürbar, die eher den klassisch ausgebildeten Musiker charakterisieren. Gleichzeitig hat sich Piero eine Kindlichkeit und Spielfreude bewahrt, um die ihn viele Sänger beneiden dürften. Sein erklärtes Ziel: sich endgültig in der deutschen Musikszene zu etablieren. Neben den mit einem liebenswerten Akzent gesungenen deutschen Titeln wie "Ich geh mit dir" und "Vergiss auch du" sowie den rein italienischen Canzonen wie "Tu" und "Cerco te" (Ich suche dich) gibt es auch Songs, bei denen Piero beide Sprachen nahtlos miteinander verwebt, so etwa in "Amore mio" und "Ciao mio amor". Bei allen Songs erweist er sich als vollendeter Romantiker. Ein ganz besonderes Duett krönt den musikalischen Liebesreigen. "Vincerò" (Ich werde siegen) ist ein Duett mit der kanadischen Sopranistin Anna Maria Kaufmann, die mit dem Musical "Phantom der Oper" in Deutschland bekannt wurde. Es zeigt beide Stimmen in einer ehrfurchtgebietenden Pop-Arie, die der Glanzpunkt einer jeden Gala wäre und hier das klassisch kolorierte Highlight des Albums bildet.

Piero Mazzocchetti wird am 23. März 1978 in der kleinen Küstenstadt Pescara an der italienischen Adria geboren. "Es ist eine herrliche Stadt. Wenn ich auch inzwischen eine zweite Wohnung in München habe und einen großen Teil meiner Zeit in Deutschland verbringe, ist Pescara mein eigentliches Zuhause, meine Heimat. Dort bin ich aufgewachsen, dort habe ich meine Jugendfreunde und dort habe ich schon als Junge meine ersten Auftritte gehabt. Diese Stadt hat mich geprägt." Schon als kleiner Schuljunge ist Piero von Musik begeistert und erhält früh Klavierunterricht. Bereits als Jugendlicher gibt er kleine Konzerte in Bars und Kneipen. Während er sein Klavierspiel am Konservatorium perfektioniert, dauert es mit der Stimmausbildung noch ein paar Jahre. Zunächst absolviert er auf Wunsch seiner Eltern ein technisches Studium, doch als Landvermesser arbeitet er nie.

"Eigentlich war ein katholischer Priester ausschlaggebend dafür, dass ich Sänger wurde", erinnert sich Piero. "Er hatte mich in der Kirche singen gehört und riet mir, die Gottesgabe dieser Stimme anzunehmen und sie ausbilden zu lassen." Und es ist mehr als eine glückliche Fügung, dass im Nachbarort Pesaro Emma Raggi Valentini lebt, eine Gesangslehrerin, die keinen Geringeren als Luciano Pavarotti ausgebildet hat. Piero Mazzocchetti absolviert bei ihr eine Ausbildung zum Tenor mit Bravour, doch lässt ihn seine Passion als Poppianist und -sänger nicht los. Und so beginnt seine ungewöhnliche Karriere in einem italienischen Luxusrestaurant in München, in dem er auf Einladung des Besitzers auftritt, mit dem er befreundet ist. Damals spielt Mario Basler noch für Bayern München und kommt mit Piero eines Abends ins Gespräch. So lernt Piero den Sportmanager Roger Wittmann kennen, der den Sänger unter Vertrag nimmt und ihm den renommierten Produzenten Leslie Mandoki vermittelt.

Bereits die erste gemeinsame Zusammenarbeit sollte Furore machen. 1999 wird "L'eternità" die Abschiedshymne von Axel Schulz bei seinem Kampf gegen Wladimir Klitschko und bald darauf zum Singlehit in den deutschen Media Control Charts. Auch das gleichnamige Debütalbum "L'eternità" kann sich einige Wochen in den Albumcharts notieren. Piero Mazzocchetti ist plötzlich ein gefragter Shootingstar, tritt in "Top Of The Pops" ebenso auf wie in der "Carreras-Gala" und etlichen anderen Musiksendungen und Talkshows. Doch dann ebbt das Interesse an dem sympathischen Künstler langsam ab und das zweite Album "Parole Nuove" bleibt hinter den Erwartungen zurück. Aber Piero Mazzocchetti ist nicht der Mann, der so schnell aufgibt.

Für "Amore Mio" ist das Blatt des jungen Künstlers neu gemischt. Die Balance zwischen federleichten Popsongs und schwer beeindruckenden Stimmlagen ist so perfekt wie noch nie. Die beiden Produzenten Werner Becker (Howard Carpendale) und Marco Marrone haben sich bei der Arbeit des in Pescara, Rom und Hamburg entstandenen Albums als deutsch-italienisches Dreamteam erwiesen. Und die in Rom aufgenommenen Orchesterarrangements verleihen vielen Liedern ein besonders edles Flair. Kein Wunder, dass Piero Mazzochetti der im September anstehenden Veröffentlichung von "Amore Mio" entgegenfiebert. Der sympathische Italiener hat nicht nur ein Optimum an Liebe, Lust und Leidenschaft in sein jüngstes Werk gepackt, sondern beweist auch ein Gespür für packende Melodien. Sichtlich gereift, trifft der zweisprachige Künstler mit den zwei Stimmlagen stets den richtigen Ton und wohl auch mitten ins Herz. Und wer will, kann mit "Amore mio" sogar ein wenig Italienisch lernen.
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