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Pitbull Biographie

Pitbull

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Armando „Pitbull“ Perez lässt sich nicht als typischer MC abstempeln. Obwohl er Lieder übers weibliche „Culo“ kriegen schreibt, ist der Kubanisch-Amerikanische Künstler vielmehr damit beschäftigt, das Image von seiner La Isla Bonita Kuba hochzuheben und U.S. President George Bush´s irreführenden Krieg zu enttarnen.

Mit seinem neuen Diaz Bros. / TVT Records Album EL MARIEL, welches benannt wurde nach der berüchtigten, kubanischen Schiffsüberfahrt, als 125,000 Kubaner nach Florida übersiedelten, wird Pit eine bedeutungsreiche Auswirkung als Latino auf Hip Hop machen seit Big Pun.

Inspiriert von einem der wohl dramatischsten Erlebnisse in der kubanischen Geschichte beinhaltet EL MARIEL eine Vielzahl an erhellende Juwelen, Rap Balladen und derbe Club Kracher. Nach dem Erfolg vom vergoldeten M.I.A.M.I hatte die Musik Community Schwierigkeiten eine geeignete Nische für Pitbull zu finden.

„Sie haben eine falsche Vorstellung über Pit“ sagt der 25jährige MC. „Sie sagen, er ist nur so ein Latino Rapper. Er ist ein Reggaeton Künstler, er ist Crunk. Sie wissen nicht, was sie über mich sagen sollen. Viele Leute werden (nach El Mariel) anfangen zu sagen, oh shit, auf diesen Jungen Pit musst du aufpassen.“

Als direkter Nachkomme kubanischer Immigranten wurde Pitbull von seiner Mutter alleine erzogen in Miami. Mit seiner Mutter, die meistens drei Jobs bewältigte, musste Pitbull oft als Jugendlicher seinen Wohnort wechseln. Das konstante Umziehen machte Pitbull anpassungsfähig gegenüber jeder sozialen Umgebung und gab ihm die Möglichkeit mit unterschiedlichen Menschen zu kommunizieren. Sein ferngebliebener Vater trat wieder in Pitbulls Leben ein als er 18 Jahre alt wurde. Pitbull pflegte die Freundschaft mit seinem Vater bis zu seinem diesjährigen Tode. Während seiner kompletten Jugend war Pitbull dabei dem Hip Hop zu verfallen. Durch sein konstantes Gewinnen von verbalen Kriegen und seine VIP Freundschaften (Lil Jon und Luke) unterschrieb Pitbull einen Deal mit TVT und veröffentlichte sein Debüt Album M.I.A.M.I (Money Is A Major Issue) in 2004 mit Gold Status. Obwohl Pitbull eine Mainstream Akzeptanz und Top Club Hits im Schlepptau hat, muss ein Latino MC noch Hürden bewältigen, die Non-Latinos niemals erleben werden.

„Mein Vater sah wie ich die gleichen Sachen machte, die er schon vor Jahren tat nur mit einem anderen Produkt. Leute von Stadt zu Stadt und Land zu Land für etwas begeistern“, sagt Pit. „Er hat mich immer in Bewegung gesehen. Ich denke, was er an mir geliebt hat war, daß ich mich als erstes immer um meine Familie gekümmert habe. Das Album dreht sich viel um ihn, meine Kultur, und dann gibt es da noch mein eigenes Mariel, meine Übersiedlung in 2006, wo das Rap Spiel mich rein lässt und ich die Vorteile voll ausnutzen kann in der Latino Welt und dem amerikansichen Markt und wie ich sie nun im Vergleich zu den letzten Jahren näher aneinander rücken kann.“

Das Kreuzen von verschiedenen Kulturen gehört zu den Stärken Pitbulls. Auf der Kollaboration „Dime“ mit dem Puerto Ricanischem Gesangs-Helden Ken Y produziert Lil Jon seine Latino Version von Usher´s „Lovers and Friends“. Auf „Luenga A Fuera“ findet man Ying Yang Twins Produzent Mr. Collipark, der Pit mit einem basslastigem Booty Shaker ausstattet.

„Ich möchte Latino Künstler in den amerikanischen Markt reinbringen und große amerikanische Künstler in den Latino Markt einführen. Ich versuche kein riesen Rap Star zu sein“, sagt Pit, der lieber in Immobilien investiert als in eine kitschige Gold Kette. „Ich versuche dieses Wyclef International ´Lass mich zum World Cup´ Ding zu spielen.“

Dennoch gibt sich Pit nicht zufrieden damit nur auf den US Markt mit Erfolg gekrönt zu werden. Obwohl er Zeuge wurde wie Reggaeton durch seine Hilfe explodierte, ist Pitbull nicht der Typ, der nur auf einer Hochzeit tanzt. Nach dem Release von El Mariel wird Pitbull sein aller erstes, komplett spanisches Album „Armando“ in 2007 veröffentlichen. Erwartet aber nicht, daß der aktuelle Trend auch dem Bühnenbild entspricht.

„Es ist ein Afro-Kubanisches Projekt. Sehr viel Energie und einfach mal eine andere Bewegung.“ sagt Pit. „Lil Jon, The Diaz Brothers, Jim Jonsin, Orishas, Echo aus Puerto Rico und Mr. Collipark werden mit daran arbeiten. Ich würde es lieben, wenn Lil Jon und ich einmal ein Nummer Eins Album in den Latin Charts erreichen könnten. So wie er mich auf seine Seite brachte, könnte ich ihn auf meine bringen. “

Während sein spanisches Debüt noch ein paar Monate dauern wird bis zur Veröffentlichung konzentriert sich Pitbull darauf ein Opus mit Bildungsniveau und viel Entertainment mit El Mariel abzuliefern. Von einem aufstrebenden Untergrund MC bis hin zu einem international bekannten Künstler folgt Pit den Fußstapfen der in 1980 berüchtigten „Boatlift“ übersiedelten Kubaner.

„Manche „Marielitos“ waren Kriminelle, manche haben einen negativen Background, aber man hat auch die, die Politiker, Anwälte, Richter und Doktoren geworden sind,“ sagt Pit.

Jetzt wo ich meinen Fuß in der Tür habe, muss ich die Gelegenheiten nutzen, wie es die Marielitos getan haben.“ Gesprochen wie ein vorbildlicher Botschafter.
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