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Rage Biographie

Rage

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Auf Rage können sich die Fans verlassen: Seitdem Sänger und Bassist Peavy Wagner die Band im Jahr 1983 aus der Taufe hob, bleibt sie einerseits stets ihren Metal-Wurzeln treu, unterwirft sich jedoch bei ihrer Entwicklung keinen Grenzen.

Der internationale Durchbruch gelingt Rage bereits 1988 mit dem Album PERFECT MAN, welches den unsterblichen Metal-Klassiker 'Don't Fear The Winter' enthält. Es folgen weitere starke Veröffentlichungen, doch mit TRAPPED (1992) und THE MISSING LINK (1993) machen Rage einen mächtigen Satz nach oben. Höchstnoten in heimischen ebenso wie ausländischen Magazinen und der endgültige Durchbruch in Japan krönen diese beiden Alben zu Meilensteinen des deutschen Metal. Mit langen Tourneen in ausverkauften Hallen festigen die Deutschen ihre führende Position. In der zweiten Hälfte der Neunziger experimentieren Rage dann äußerst erfolgreich mit klassischer Orchestrierung. Wieder betont die Band ihre Ausnahmestellung in der deutschen Szene, tritt sogar mit einem kompletten Orchester auf und wird auf den größten europäischen Festivals mit Ovationen gefeiert. Nach dieser äußerst fruchtbaren Phase, dokumentiert durch Alben wie Lingua Mortis (1996) und XIII (1998), läutet Bandkopf Peavy durch einen Besetzungswechsel eine neue Ära ein. Mit dem weißrussische Multiinstrumentalisten Victor Smolski (Gitarre, Keyboards) sowie dem amerikanische Schlagzeuger Mike Terrana stoßen international erfahrene Musiker zu Rage. Diese neue Reife findet zunächst mit dem Erfolgsalbum UNITY (2002) einen vorläufigen Höhepunkt: Stilistische Vielfalt, perfekte Arrangements und genau die richtige Mischung aus harten Klängen mit melodischer Zugänglichkeit begeistern Publikum wie Kritiker.

Jetzt folgt mit SOUNDCHASER das dritte Album im internationalen Line-up, und erneut schreiten Rage voran. In Peavys eigenen Worten: "Wir waren mit UNITY auf dem richtigen Weg, aber die aktuellen Nummern kommen einfach besser auf den Punkt. Unsere neuen Songs wirken kompakter und setzen mit sehr melodischen, eingängigen Refrains sofort im Ohr fest." SOUNDCHASER klingt vor allem noch abwechslungsreicher als sein Vorgänger. Denn das neue Album liefert neben beinharten Metal-Granaten, wie den beiden Openern 'War Of Worlds' und 'Great Old Ones', mit 'Flesh And Blood' endlich wieder eine der starken Halbballaden in bester Rage-Tradition. Oder es knüpft beispielsweise mit 'Secrets In A Weird World' an die orchestrale Vergangenheit an. Damit nicht genug, stoßen Rage mit dem epischen Zweiteiler 'Falling From Grace' in neue Dimensionen der Dynamik vor, wobei der Gastauftritt von Andi Deris (Helloween) dem ersten Teil 'Wake The Nightmares' einen zusätzlichen Reiz beschert. Veredelt wird dieser Silberling wiederum durch die tontechnischen Künste von Erfolgsproduzent Charlie Bauerfeind, den die Band erneut für eine Zusammenarbeit gewinnen konnte. Schon UNITY zeichnete sich durch einen sehr druckvollen modernen Sound aus, aber das Kunststück gelang, auf SOUNCHASER ein noch ausgefeilteres Klangbild zu offenbaren.

Auch inhaltlich widmet sich Peavy der Musik seiner Band mit ganzer Kraft. Nach GHOSTS (1999) liegt mit SOUNDCHASER zum zweiten Mal ein Konzeptalbum vor. Schon lange fragen die Fans nach dem geheimnisvollen Wesen, welches zahlreiche

Rage-Alben seit 1988 als Maskottchen schmückt. Jetzt endlich enthüllt Peavy einen Teil des Rätsels: Es handelt sich um einen "Soundchaser". Diese biomechanischen Kreaturen wurden vor Urzeiten von außerirdischen Intelligenzen, den "Großen Alten" des amerikanischen Schriftstellers H. P. Lovecraft, als Verteidigungswaffe geschaffen, die vor allem auf akustische Signale reagieren. Neuzeitliche Expeditionen entdeckten Überreste und Baupläne der Soundchaser in riesigen Höhlensystemen unter dem ewigen Eis der Antarktis. Die moderne Wissenschaft baute neue Soundchaser, kombinierte sie mit menschlichem Genmaterial und gab ihnen einen ausgeprägten musikalischen Verstand ein. Von Musik aktiviert, gelangten Soundchaser in geheimen Missionen gegen Diktatoren und Terroristen zum Einsatz. Vor der Öffentlichkeit verborgen, konnten die intelligenten Soundchaser nur untereinander ihre Gedanken und Gefühle austauschen, doch als biomechanische Mischwesen mussten auch sie schließlich dem Tod ins Auge blicken. SOUNDCHASER erzählt von einem der Letzten seiner Art, welcher einsam und vergessen starb...

Rage lassen ihren SOUNDCHASER jetzt auf die Menschheit los, und wir können sicher sein: Dieses Monster-Album wird uns noch lange verfolgen.
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