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Raptile Biographie

Raptile

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Was einst Mitte der 90er in einer kleinen, bescheidenen Wohnung in München begann, hat sich im letzten Jahr endlich bezahlt gemacht. Die erste Single seines Albums Classic Material, „Make Ya’ll Bounce“ – eine Kollaboration mit Xzibit - hält sich 12 Wochen lang in den deutschen Top 40 und krönt Raptile über Nacht zum erfolgreichsten englisch rappenden MC aus Deutschland. Kein Wunder, die Feature Gäste ließen uns nicht schlecht staunen: Xzibit, Redman, Rah Digga, Looptroop’s Promoe, Wordsworth, Young Zee, Necro und Reggae Superstar Wayne Wonder waren unter anderen mit von der Partie und sorgten für deutschlandweiten Gesprächsstoff. Classic Material ging in Deutschland auf 8 in die Charts.

Was ihn von anderen Künstlern unterscheidet? Die Tatsache, dass RAPTILE’s Kollaborationen nicht „the easy way“ vom Label klargemacht werden, sondern er höchstpersönlich in die Staaten reist, eigene Verbindungen knüpft und seine Album-Gäste und Producer selbst akquiriert. Im gleichen Zuge mit dem Album launchte RAPTILE im letzten Jahr auch sein eigenes Label Monstablokaz Entertainment, zu dem neben ihm auch noch seine Queen Da Lioness, DJ Polique und der Nürnberger MC Cronite zählen. In naher Zukunft ist auch ein Monstablokaz Album geplant, das die einzelnen Members ausgiebig vorstellen wird.

Nachdem sich Raptile in den letzten Monaten in Florida verschanzte, um seinen neuen Tracks den letzten Schliff zu verpassen, kündigt er nun auch den Nachfolger zu „Classic Material“ an. Am 12. September erscheint die 12-Track Langrille „Mozez“ und beweist, das RAPTILE auch ohne prominente Features bestehen kann. Schon die erste Nummer des Albums „Fight Back“, welche am 22. August auch als erste Single veröffentlicht wird, reißt seinen Hörer vom Hocker. Mit peitschenden harten Hip Hop Beats des Ruff Ryder Inhouse Producers Mr. Devine (Jadakiss, DMX, The Lox, Cassidy) und einem sarkastischem „I know y’all happy i’m back“ macht er konkrete Battleansagen und bringt zielgerade Punchlines, die sitzen und lange Gesichter provozieren: „Monstablokaz, we’re all soldiers, never give up we’re all focused, plus I don’t need Splash/HipHop Open, rock a ski-mask and keep Hip Hop open”. Die Zeiten in denen RAPTILE sich ungerechtfertigte Kritik gefallen ließ, sind endgültig vorbei.

Ein weiteres Highlight des Albums ist auch der Song „Get Outta My Face“, der deutlich zeigt, dass „Mozez“ voller Hitpotential steckt, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Obendrein besitzt der Track wohl eine der powervollsten Hooklines des Albums und zeigt einen RAPTILE, der sich alles von der Seele redet, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen: “MC’s come and go like the G on my socket, everybody tryin to get beats like I did. This is Grown Man Music, read from my lips: ya’ll rappers sound like desperate housewives. They all think they got the game on lock, coz they made a few G’s and got a chain on top. If u ain’t on my level, I won’t fight u… naw… I just treat you like taxes and write you off”. Weitere Produzenten des Albums waren, neben RAPTILE selbst, der New Yorker Mercury aka X (Megahertz), der schon P. Diddy’s „Bad Boy 4 Life“ zum Welthit machte und der aus Atlanta stammende LT-MOE (Ludacris, Stat Quo), der auch sehr eng mit Shady/Aftermath zusammen arbeitet. Auch in den USA werden die Deal Angebote immer konkreter. Es ist bereits die Rede von einer US Version, die eine Art Best Of Classic Material und Mozez werden soll und auch exklusiv speziell für den amerikanischen Markt beinhalten wird.

RAPTILE selbst ist mit seinem neuesten Werk mehr als zufrieden und da er aus den Fehlern anderer lernt, weiß er genau wo’s hingehen soll: “Mozez ist um Längen besser als Classic Material, die Struktur ist klarer und definiert den MONSTABLOKAZ Sound sehr gut und in welche Richtung es in Zukunft laufen wird! Mit diesem Album kann sich kein anderer deutscher Künstler messen...ich habe das Gefühl, die deutsche Hip Hop Szene wird immer mehr zur Spielwiese für Kleinkinder! Ich nehme (bis auf 2-3 Ausnahmen) keinen dieser “HipHop Typen” ernst...die Qualität sinkt von Tag zu Tag und es scheint so, als ob es keiner merkt!” Wer daran zweifelt, dass RAPTILE mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht und ihm Oberflächlichkeit und Materialismus unterstellen möchte, dem wird hoffentlich Track Nummer 8 die Augen öffnen. „My Girl“ ist ein wunderschöner, unglaublich deeper Slowjam und eine Hommage an die Person, die immer seinen Rücken hatte und die auch in den härtesten Tagen seines Lebens niemals von seiner Seite wich:

“That’s how it all started from nuthin’, to our own home zone studio apartment. We been through shit they can’t relate to, same dreams, hip hop mainstream breakthrough. I rather be with you broke as fuck, then rich and famous, but lonely at the top”. Natürlich fragt sich nun der eine oder andere: Wie? RAPTILE sitzt in Florida und brüstet sich nicht mit großen Namen, die auf „Mozez“ vertreten sind? NO! Lasst euch überraschen!

Raptile Reeeeewind! Mitte der 90er als Hip Hop in Deutschland, vom Mainstream noch meilenweit entfernt war, machte sich RAPTILE auf kleinen Underground Jams einen Namen und liess keine Open Mic Night aus. Er behauptete sich damals u.a. als Vorgruppe für Pharcyde und den Beginnern. 2000 zierte er zusammen mit Samy Deluxe und David Pe das Line Up der deutschlandweiten „Freestyle Tour“ und rockte nicht nur das Mic, sondern legte sich im gleichen Jahr auch als Remixer ins Zeug, u.a. für US-Größen wie Outkast und Angie Stone. Das war’s! Nach dem Motto: All Eyes On Raptile, dauerte es nicht lange, bis auch das SONY BMG Hip Hop Label Subword auf RAPTILE aufmerksam wurde und den energetischen und hungrigen Rapper unter Vertrag nahm. Neben diversen Maxi-Singles releaste er 2001 sein von ihm selbst und Glammerlicious (Main Concept) produziertes Debütalbum „Da Basilisk’s Eye“, das deutlich machte mit wem man es hier zu tun hatte: einem verdammt kreativen und zielstrebigen MC, dessen Album damals locker mit amerikanischen Produktionen mithalten konnte. Besondere Erfolge erzielte der Münchner Rapper in Kanada, wo man ihm auch noch heute Respekt zollt. Dort mutierte die Langrille in kürzester Zeit zum echten Underground-Hit. Mittlerweile klopfen Leute wie Stat Quo (Shady/Aftermath) oder Focus (Aftermath) an seine Tür, um ihn für Mixtape Features zu begeistern.

Eins steht fest, mit seinem im September kommenden Album „Mozez“, beweist RAPTILE, dass man ihn nicht unterschätzen, geschweige denn in eine Schublade stecken sollte. Denn wie sein Name schon vermuten lässt, schlägt er dann zu, wenn man es am wenigsten erwartet.
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„AND NOW EVERYBODY’S SO MAD AT ME BECAUSE I SAID GERMAN RAP IS ON LOW BATTERY“ - mit Punchlines wie dieser sorgt Raptile für viel Aufsehen in der deutschen HipHop-Szene und dreht den Spieß um. Wurden englisch-rappende Deutsche lange Zeit von den deutschsprachigen Rappern nicht ernst genommen, so wendet sich gerade das Blatt. RAPTILE macht es vor: Er ist einzigartig, er ist rebellisch, er ist international – und er ist der erste europäische Rapper, der mit englischen Texten in den Staaten und jetzt endlich auch in seinem Mutterland Deutschland Credits bekommt, was ja bekanntlich oft am schwierigsten ist.

Nun kommt RAPTILE mit Single Nummer 3 aus dem Erfolgsalbum "Classic Material", das im August auf Platz 8 der Media Control Charts einstieg. "My Everything" featured Jamaika's Reggae Superstar WAYNE WONDER, der letztes Jahr mit "No Letting Go" weltweit die Charts stürmte, und wurde von WAYNE WONDER's Band RIDDIMFINGAZ und RAPTILE's Produktionsteam DA UNBEATABLES (RAPTILE, GHOST WRITERS, JIMMY LEDRAC) produziert.

RAPTILE zeigt mit dieser Rap Ballade, dass der harte Typ, den Deutschland durch seine Hit Singles "Make Y'All Bounce" feat. XZIBIT & "Da Unbeatables" feat. VALEZKA kennen gelernt hat, auch eine Ader für gefühlvolle und lebenslustige Lyrics hat. Mit seinem Homie WAYNE WONDER präsentiert sich ein eingespieltes Player-Team, das Frauenherzen zum Schmelzen und Frauenbooties zum Shaken bringt. Bei einigen gemeinsamen Performances der beiden hat "My Everything" bei den Fans bereits für Begeisterung gesorgt. Auch das in Miami gedrehte Sommer-Video lässt keine Wünsche offen und bringt den positiven Sunshine-Vibe des Songs rüber. Als B-Seite hat RAPTILE einen Song mit der Band HUTCH aufgenommen und setzt damit nach dem Albumtrack "Mind Elevation" feat. Tammy Rochelle seine Kollaborationen mit Künstlern aus der christlichen Szene fort. Als Special für seine Fans bringt Raptile außerdem eine streng limitierte Limited Edition Version der Single auf den Markt, die nur in der ersten Woche zu erhalten sein wird. Darauf gibt es u.a. einen exklusiven Remix von "My Everything" und einen Non-Album-Bonustrack mit den lebenden HipHop-Legenden BUSH BABIES.

Für DJ Clark Kent (Produzent von Jay-Z, The Notorious B.I.G., Rakim, Junior M.A.F.I.A. etc.) zum Beispiel ist RAPTILE das Beste, was er „je aus Europa gehört“ hat. Seine Connections zu Produzenten und Rappern aus New York City und Los Angeles hat RAPTILE mittlerweile perfekt ausgebaut und arbeitete bereits mit HipHop-Hochkarätern wie dem G UNIT-Produzenten DJ KAHLIL und US-Rap-Superstar XZIBIT. Mit ihm nahm Raptile „Make Y’All Bounce“ auf, die erste Single des Albums, die 12 (!) Wochen in den deutschen TOP 40 verweilte.

Auf der zweiten Single „Da Unbeatables“ featured RAPTILE „Germany’s First Lady of R&B“ Valezka, und zwar zum ersten Mal auf Englisch! Der Track stieg auf Platz 11 der deutschen Singlecharts ein und hielt sich wochenlang in den Top 20.

Das Album „CLASSIC MATERIAL“ setzt mittlerweile die Erfolgsstory auf internationalem Level fort: In Schweden, der Schweiz, Österreich, Norwegen, Finnland, Griechenland, Ungarn, Tschechien, Russland, Frankreich, der Türkei, Taiwan und Korea wird das Album nun veröffentlicht.

2005 wird Raptile als erster MC aus deutschen Landen auch in den USA veröffentlicht. Kein Wunder, denn auf „Classic Material arbeitete Raptile mit Größen wie REDMAN, RAH DIGGA, PROMOE von LOOPTROOP, WORDSWORTH, YOUNG ZEE, NECRO und Reggae-Superstar WAYNE WONDER zusammen. Für den Track mit REDMAN war übrigens kein anderer als DENAUN PORTER an den Reglern (produzierte u.a. D12, Snoop Dogg und G-Unit).

Außerdem wird Raptile seit seinem letzten Aufenthalt in USA regelmäßig nach Beiträgen für hochkarätige Mix-Tapes gebeten. Zuletzt für den Künstler STAT QUO von Shady Records – als keinem geringeren als d e n neuen Schützling von Eminem.

CLASSIC MATERIAL ist ein Konzeptalbum, in dem RAPTILE drei Charaktere spielt. Einen jungen, hungrigen Player, der mit seiner jugendlichen Unbekümmertheit sein Leben regelt, den authentischen RAPTILE, der die Story seines Lebens im und ausserhalb des HipHop-Games erzählt und einen in die Tage gekommenen Rapper, der seinen Zenit überschritten hat ohne es wirklich je „geschafft“ zu haben, und sich über Verrücktheit und Aggression abreagiert, dabei aber auch melancholische Seiten zeigt. RAPTILE schafft es, diese Metamorphosen auf eindrucksvolle Weise und mit bildhafter Sprache darzustellen und liefert so ein inhaltlich durchdachtes und emotional bewegendes Album ab, das „Battlegespitte“ fließend mit tiefsinnigem „Storytelling“ verbindet und so auch RAPTILE’s Allrounderqualitäten am Mic belegt.

Doch von Anfang an: Es muss so Mitte der 90er Jahre gewesen sein, als RAPTILE das erste Mal mit der HipHop-Kultur in Berührung kam. Damals, als der große Majorboom noch bevorstand und man sich erst auf kleinen Underground-Jams einen Namen machen musste, lange bevor man irgendwann einmal das große Rampenlicht genießen durfte. Etwas was natürlich auch RAPTILE tat. So rockte er zum Beispiel als Support von PHARCYDE und den BEGINNERN, war im Jahr 2000 zusammen mit SAMY DELUXE und DAVID PE auf deutschlandweiter „Freestyle Tour“ und glänzte so ganz nebenbei als Remixer für u.a. OUTKAST und ANGIE STONE.

Alles Dinge, die im Laufe der Zeit bei einer Menge von Leuten doch ein reges Interesse an dem smarten Münchner erzeugten. So unter anderem auch bei dem erfolgreichen BMG-HipHop-Label SUBWORD (u.a. KOOL SAVAS, EKO FRESH, CURSE, MELBEATZ), das RAPTILE bereits im Jahre 2000 unter Vertrag nahm. Raptile veröffentlichte neben diversen Maxis, auch seinen, von ihm selbst sowie Produzentenlegende GLAMMERLICIOUS (MAIN CONCEPT) produzierten Longplayer „Da Basilisk’s Eye“. Ein Album das sich hinter keiner US-Produktion verstecken brauchte, was unter anderem die Reaktionen auf dessen Veröffentlichung in Nordamerika, sprich Kanada, eindrucksvoll bestätigten. Dort wollte nämlich am Anfang niemand so recht glauben das RAPTILE nicht aus Amiland, sondern aus Deutschland kommt. Dennoch oder aber gerade deshalb avancierte das Album in Übersee zu einem echten Untergrundhit, was überraschender Weise, neben ordentlichen Absatzzahlen, auch noch den einen oder anderen Bühnenauftritt, im Schlepptau kanadischer Rap-Größen, mit sich brachte.

Raptile hat einmal wieder eindrucksvoll bewiesen, dass es sich durchaus lohnen kann, gegen den Strom zu schwimmen.
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