Richard Marx Biographie
Richard Marx
Als Sänger hat sich Richard Marx in den vergangenen Jahren rar gemacht. Das letzte Soloalbum des Superstars, der zwischen 1987 und 1991 gut 15 Millionen Alben verkaufte und zahlreiche US-Top-Ten-Hits verbuchte, darunter "Don't Mean Nothing", "Right Here Waiting", "Hold On To The Night" und "Satisfied", liegt immerhin schon sieben Jahre zurück. Der Songwriter und Produzent Richard Marx war hingegen alles andere als untätig und dazu noch immens erfolgreich mit seinen Arbeiten für Künstler wie NSYNC, Barbra Streisand, Sarah Brightman, Kenny Rogers, Michael Bolton, Kenny Loggins und Natalie Cole, um nur die bekanntesten zu nennen. Erst im Februar diesen Jahres gewann er einen Grammy in der Rubrik Song Of The Year für Luther Vandross' "Dance With My Father".
"Ich liebe meine Arbeit als Produzent und Komponist für andere Künstler", bekennt Richard Marx, der als Sänger von Werbespots seine Musikerkarriere begann und später als Background-Vokalist bei Lionel Richie das kommerzielle Pop-Handwerk erlernte. "Aber manchmal schreibe ich Lieder, die nur ich singen kann, weil sie viel zu persönlich sind, um sie an jemand anderen weiterzugeben." Zwölf dieser von eigenen Erfahrungen sowie Gedichten von Rainer Maria Rilke, Emily Dickinson und Pablo Neruda inspirierten Songs erblicken jetzt das Licht der Öffentlichkeit auf seinem sechsten Soloalbum "My Own Best Enemy".
Den Anstoß, Songs wie die ergreifende Abschiedsode an seinen verstorbenen Vater, "The Other Side", überhaupt zu veröffentlichen, lieferte der legendäre Musikindustrie-Manager und Chef von EMI Jazz & Classics sowie Manhattan Records Bruce Lundvall. "Bei einem Treffen sagte Bruce zu mir: Lass uns ein Album machen", erzählt der in Chicago lebende Sänger. "Und ich antwortete: Großartig! Wer ist der Künstler? Worauf Bruce sagte: Du. Ich bin mir sicher, du hast genügend Songs, die du aufnehmen kannst."
Womit er natürlich Recht hatte. Problematischer gestalteten sich hingegen die Studioaufnahmen, da Marx und sein Co-Produzent David Cole gleichzeitig an diversen Projekten arbeiteten und für das Album nur sporadisch Zeit fanden. Deshalb entstanden die Songs mit wechselnden Musikern in Studios in Nashville, Los Angeles und in Richards eigenem Heimstudio in Illinois. Unter den Mitwirkenden waren die Gitarristen Michael Landau, Michael Thompson und Shane Fontayne, Bassist Glen Whorf, Schlagzeuger Matt Laug, der Country-Star Keith Urban, der zur ersten Single "When You're Gone" ein brillantes Gitarrensolo beisteuert, sowie Fee Waybill, der seit Jahren als Co-Autor von Richard Marx fungiert und den wohl komplexesten Song des Albums, "Suspicion", mitverfasste.
Vom entspannten Midtempo-Opener "Nothin' Left To Say" bis zum sensiblen Ausklang "Falling" mit wunderschönen Streicherpassagen erscheint "My Own Best Enemy" wie ein klassisches Richard-Marx-Album im Stil seines 1987 erschienenen Debüts oder des nicht minder eindrucksvollen "Repeat Offender" von 1989. Dazu tragen zeitlose, unschlagbar optimistisch klingende Popsongs wie "Love Goes On", sonnige Uptempo-Rocker vom Schlage "Colder" sowie große Balladen wie "Ready To Fly" und "One Thing Left", bei denen Marx' rauchiges Timbre besonders starke Wirkung zeigt, bei. Doch anders als früher steht die Musik im krassen Gegensatz zur düsteren Stimmung der Texte. "My Own Best Enemy" malt das Porträt eines Menschen, der mit sich hadert und inmitten von zerbrochenen Beziehungen, Verlustängsten und privaten Katastrophen einen Ausweg sucht.
"Ich will keine fröhlichen Lieder mehr schreiben", bekennt Richard Marx. "Die Dunkelheit ist es, die mich anzieht. Deshalb auch der Albumtitel und Songs wie 'Everything Good', der die Idee, melancholische Texte mit heiterer Musik zusammenzubringen, am besten auf den Punkt bringt. Er klingt wie 'Feeling Groovy', aber der Typ, von dem hier die Rede ist, reinigt in Wirklichkeit eine Schusswaffe."
Die düstere Seite steht Richard Marx gut zu Gesicht und straft ein für allemal Kritiker Lügen, die seine Songs immer als zwar perfektes aber auch wenig gehaltvolles Mainstream-Pophandwerk abgetan haben. Inzwischen empfindet Marx selbst jene Perfektion, für die er früher berühmt war, als langweilig. "Die menschliche Seite an Musik mit allen möglichen Fehlern ist es, die mich heute beschäftigt."
Menschlich ist auch das Adjektiv, das am besten auf "My Own Best Enemy" zutrifft, mit dem sich Richard Marx eindrucksvoll und überzeugend als Sänger, Songschreiber und nach langer Bühnenabstinenz demnächst auch als Live-Performer zurückmeldet. "Ich weiß eine ganz neue Band mit jungen Musikern hinter mir und werde jeden Abend alles geben." Seine Fans wissen, dass dies keine leere Floskel ist. Mit der Veröffentlichung von "My Own Best Enemy" wird Richard Marx garantiert nicht nur alte Fans begeistern, sondern auch jede Menge neue Freunde hinzugewinnen.
"Ich liebe meine Arbeit als Produzent und Komponist für andere Künstler", bekennt Richard Marx, der als Sänger von Werbespots seine Musikerkarriere begann und später als Background-Vokalist bei Lionel Richie das kommerzielle Pop-Handwerk erlernte. "Aber manchmal schreibe ich Lieder, die nur ich singen kann, weil sie viel zu persönlich sind, um sie an jemand anderen weiterzugeben." Zwölf dieser von eigenen Erfahrungen sowie Gedichten von Rainer Maria Rilke, Emily Dickinson und Pablo Neruda inspirierten Songs erblicken jetzt das Licht der Öffentlichkeit auf seinem sechsten Soloalbum "My Own Best Enemy".
Den Anstoß, Songs wie die ergreifende Abschiedsode an seinen verstorbenen Vater, "The Other Side", überhaupt zu veröffentlichen, lieferte der legendäre Musikindustrie-Manager und Chef von EMI Jazz & Classics sowie Manhattan Records Bruce Lundvall. "Bei einem Treffen sagte Bruce zu mir: Lass uns ein Album machen", erzählt der in Chicago lebende Sänger. "Und ich antwortete: Großartig! Wer ist der Künstler? Worauf Bruce sagte: Du. Ich bin mir sicher, du hast genügend Songs, die du aufnehmen kannst."
Womit er natürlich Recht hatte. Problematischer gestalteten sich hingegen die Studioaufnahmen, da Marx und sein Co-Produzent David Cole gleichzeitig an diversen Projekten arbeiteten und für das Album nur sporadisch Zeit fanden. Deshalb entstanden die Songs mit wechselnden Musikern in Studios in Nashville, Los Angeles und in Richards eigenem Heimstudio in Illinois. Unter den Mitwirkenden waren die Gitarristen Michael Landau, Michael Thompson und Shane Fontayne, Bassist Glen Whorf, Schlagzeuger Matt Laug, der Country-Star Keith Urban, der zur ersten Single "When You're Gone" ein brillantes Gitarrensolo beisteuert, sowie Fee Waybill, der seit Jahren als Co-Autor von Richard Marx fungiert und den wohl komplexesten Song des Albums, "Suspicion", mitverfasste.
Vom entspannten Midtempo-Opener "Nothin' Left To Say" bis zum sensiblen Ausklang "Falling" mit wunderschönen Streicherpassagen erscheint "My Own Best Enemy" wie ein klassisches Richard-Marx-Album im Stil seines 1987 erschienenen Debüts oder des nicht minder eindrucksvollen "Repeat Offender" von 1989. Dazu tragen zeitlose, unschlagbar optimistisch klingende Popsongs wie "Love Goes On", sonnige Uptempo-Rocker vom Schlage "Colder" sowie große Balladen wie "Ready To Fly" und "One Thing Left", bei denen Marx' rauchiges Timbre besonders starke Wirkung zeigt, bei. Doch anders als früher steht die Musik im krassen Gegensatz zur düsteren Stimmung der Texte. "My Own Best Enemy" malt das Porträt eines Menschen, der mit sich hadert und inmitten von zerbrochenen Beziehungen, Verlustängsten und privaten Katastrophen einen Ausweg sucht.
"Ich will keine fröhlichen Lieder mehr schreiben", bekennt Richard Marx. "Die Dunkelheit ist es, die mich anzieht. Deshalb auch der Albumtitel und Songs wie 'Everything Good', der die Idee, melancholische Texte mit heiterer Musik zusammenzubringen, am besten auf den Punkt bringt. Er klingt wie 'Feeling Groovy', aber der Typ, von dem hier die Rede ist, reinigt in Wirklichkeit eine Schusswaffe."
Die düstere Seite steht Richard Marx gut zu Gesicht und straft ein für allemal Kritiker Lügen, die seine Songs immer als zwar perfektes aber auch wenig gehaltvolles Mainstream-Pophandwerk abgetan haben. Inzwischen empfindet Marx selbst jene Perfektion, für die er früher berühmt war, als langweilig. "Die menschliche Seite an Musik mit allen möglichen Fehlern ist es, die mich heute beschäftigt."
Menschlich ist auch das Adjektiv, das am besten auf "My Own Best Enemy" zutrifft, mit dem sich Richard Marx eindrucksvoll und überzeugend als Sänger, Songschreiber und nach langer Bühnenabstinenz demnächst auch als Live-Performer zurückmeldet. "Ich weiß eine ganz neue Band mit jungen Musikern hinter mir und werde jeden Abend alles geben." Seine Fans wissen, dass dies keine leere Floskel ist. Mit der Veröffentlichung von "My Own Best Enemy" wird Richard Marx garantiert nicht nur alte Fans begeistern, sondern auch jede Menge neue Freunde hinzugewinnen.
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