Rodney Jones Biographie
Rodney Jones
Langjährige Zusammenarbeit mit Maceo Parker, Auftritte in der US-Soul-Fernsehshow "Showtime At The Apollo", musikalischer Direktor für die Rhythm'n'Blues-Königin Ruth Brown und noch einiges mehr: Gitarrist Rodney Jones hat sich immer schon gerne auf dem Terrain von Funk und Soul engagiert. Nur seine Einspielungen unter eigenem Namen blieben seltsamerweise immer frei von funkigen Grooves. Bis jetzt jedenfalls: Denn Jones' nun erscheinende Blue Note-Veröffentlichung "Soul Manifesto" ist ein heftig brodelndes, die Hüften massiv in Bewegung setzendes Funk-Album.
"Dieses Album ist wirklich etwas Besonderes für mich", so der Künstler. "Zum ersten Mal beschäftige ich mich als Leader mit der Musik, mit der ich aufgewachsen bin und die ich Zeit meines Lebens höre. Auf diesem Album gehe ich zurück zu meinen musikalischen Wurzeln." Und dabei lässt er sich von einer hochkarätigen All-Star-Band unterstützen, die keine Wünsche offen lässt: Maceo Parker (Alt-Saxophon), Arthur Blythe (ebenfalls Alt-Saxophon), Dr. Lonnie Smith (Orgel), Lonnie Plaxico (Bass) und Idris Muhammad (Schlagzeug).
Die vorliegende CD kocht geradezu über vor funkelnden Bläserlinien, saftigen Orgelakzenten und fetten Gitarrenlicks. Besonders brodelnd und explosiv gerieten "Groove Bone, Part 1" und "Groove Bone, Part 2", die das Album wie zwei Buchstützen zusammenhalten. Trotzdem legt Jones Wert auf die Feststellung, dass es sich bei "Soul Manifesto" nicht einfach nur um eine prima Tanzparty-Platte handelt: "Es gibt ja zwei Aspekte des Wortes 'Soul'. Da ist zum einen die Soulmusik als organische, körperliche Erfahrung. Und dann gibt es Soul auf der spirituellen Ebene - die Seele eben, die über den Körper hinausgeht und auch jenseits des Todes weiterlebt. Dieses Album soll eine Brücke zwischen diesen beiden Bedeutungen bilden, soll zeigen, dass es da eine Verbindung gibt, dass beide Elemente sich gegenseitig bedingen. Du hast den Soul, der von Gott geschaffen wurde, und du hast den Soul, der von James Brown geschaffen wurde. Diese Verbindung hat mich immer schon fasziniert."
Die erste Musikform, die Jones kennenlernte, waren die Spirituals in der Kirche seines Vaters. Auch an die Auftritte lokaler Rhythm'n'Blues-Acts im Regionalfernsehen seiner Kindertage kann sich Jones noch kristallklar erinnern. Mit einer derart seelenvollen Basis ausgestattet, machte sich Jones im zarten Alter von sechs Jahren ans Erlernen der Gitarre. Zwei Jahre später, die Familie war gerade nach New York gezogen, erhielt Rodney seine ersten Unterrichtsstunden. Dann tauchte er kopfüber in die Popmusik jener Tage ein - die Beatles, Jimi Hendrix, Sly Stone, The Ohio Players, The Whispers, The Moments. Und natürlich auch James Brown, dessen Nummern er als Vierzehnjähriger allesamt locker aus dem Ärmel seiner Greifhand schütteln konnte. Und so war es für ihn ein magischer Moment, als er, mittlerweile Lehrer an der Manhattan School of Music, vor rund einem Jahrzehnt erstmals in persönlichen Kontakt mit den JB-Meisterbläsern Maceo Parker, Fred Wesley und Pee Wee Ellis kam. Parker suchte für seinen Solo-Durchbruch "Roots Revisited" (übrigens auf dem kleinen, aber feinen deutschen Jazzlabel Minor Music erschienen) noch einen Gitarristen. Es war schließlich Parkers Neffe, der den Kontakt zwischen seinem Gitarrenlehrer und seinem Onkel herstellte. "Mit diesen Jungs zu spielen, die ja meine Helden waren, war eine schier einzigartige Erfahrung", so Rodney Jones, "ein seit vielen Jahren gehegter Traum wurde da wahr."
Seitdem ist einige Zeit vergangen - Zeit, in der Parker und Jones immer wieder zusammen spielten. Und "Soul Manifesto" zeigt, dass die beiden mit der Präzision eines Uhrwerks miteinander zu grooven verstehen. Ob das ultrafunkige "Groove Bone, Part 1", die fröhliche Interpretation des Manu Dibango-Klassikers "Soul Makossa", der samtig mahlende Titelsong, das bluesige "One Turnip Green" oder das Bill Withers-Cover "Ain't No Sunshine" - in diesem Album steckt einfach sagenhaft viel Soul und Seele drin.
"Dieses Album ist wirklich etwas Besonderes für mich", so der Künstler. "Zum ersten Mal beschäftige ich mich als Leader mit der Musik, mit der ich aufgewachsen bin und die ich Zeit meines Lebens höre. Auf diesem Album gehe ich zurück zu meinen musikalischen Wurzeln." Und dabei lässt er sich von einer hochkarätigen All-Star-Band unterstützen, die keine Wünsche offen lässt: Maceo Parker (Alt-Saxophon), Arthur Blythe (ebenfalls Alt-Saxophon), Dr. Lonnie Smith (Orgel), Lonnie Plaxico (Bass) und Idris Muhammad (Schlagzeug).
Die vorliegende CD kocht geradezu über vor funkelnden Bläserlinien, saftigen Orgelakzenten und fetten Gitarrenlicks. Besonders brodelnd und explosiv gerieten "Groove Bone, Part 1" und "Groove Bone, Part 2", die das Album wie zwei Buchstützen zusammenhalten. Trotzdem legt Jones Wert auf die Feststellung, dass es sich bei "Soul Manifesto" nicht einfach nur um eine prima Tanzparty-Platte handelt: "Es gibt ja zwei Aspekte des Wortes 'Soul'. Da ist zum einen die Soulmusik als organische, körperliche Erfahrung. Und dann gibt es Soul auf der spirituellen Ebene - die Seele eben, die über den Körper hinausgeht und auch jenseits des Todes weiterlebt. Dieses Album soll eine Brücke zwischen diesen beiden Bedeutungen bilden, soll zeigen, dass es da eine Verbindung gibt, dass beide Elemente sich gegenseitig bedingen. Du hast den Soul, der von Gott geschaffen wurde, und du hast den Soul, der von James Brown geschaffen wurde. Diese Verbindung hat mich immer schon fasziniert."
Die erste Musikform, die Jones kennenlernte, waren die Spirituals in der Kirche seines Vaters. Auch an die Auftritte lokaler Rhythm'n'Blues-Acts im Regionalfernsehen seiner Kindertage kann sich Jones noch kristallklar erinnern. Mit einer derart seelenvollen Basis ausgestattet, machte sich Jones im zarten Alter von sechs Jahren ans Erlernen der Gitarre. Zwei Jahre später, die Familie war gerade nach New York gezogen, erhielt Rodney seine ersten Unterrichtsstunden. Dann tauchte er kopfüber in die Popmusik jener Tage ein - die Beatles, Jimi Hendrix, Sly Stone, The Ohio Players, The Whispers, The Moments. Und natürlich auch James Brown, dessen Nummern er als Vierzehnjähriger allesamt locker aus dem Ärmel seiner Greifhand schütteln konnte. Und so war es für ihn ein magischer Moment, als er, mittlerweile Lehrer an der Manhattan School of Music, vor rund einem Jahrzehnt erstmals in persönlichen Kontakt mit den JB-Meisterbläsern Maceo Parker, Fred Wesley und Pee Wee Ellis kam. Parker suchte für seinen Solo-Durchbruch "Roots Revisited" (übrigens auf dem kleinen, aber feinen deutschen Jazzlabel Minor Music erschienen) noch einen Gitarristen. Es war schließlich Parkers Neffe, der den Kontakt zwischen seinem Gitarrenlehrer und seinem Onkel herstellte. "Mit diesen Jungs zu spielen, die ja meine Helden waren, war eine schier einzigartige Erfahrung", so Rodney Jones, "ein seit vielen Jahren gehegter Traum wurde da wahr."
Seitdem ist einige Zeit vergangen - Zeit, in der Parker und Jones immer wieder zusammen spielten. Und "Soul Manifesto" zeigt, dass die beiden mit der Präzision eines Uhrwerks miteinander zu grooven verstehen. Ob das ultrafunkige "Groove Bone, Part 1", die fröhliche Interpretation des Manu Dibango-Klassikers "Soul Makossa", der samtig mahlende Titelsong, das bluesige "One Turnip Green" oder das Bill Withers-Cover "Ain't No Sunshine" - in diesem Album steckt einfach sagenhaft viel Soul und Seele drin.
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