Rolando Villazon Biographie
Rolando Villazon
Rolando Villazón, 1972 in Mexico City geboren, begann bereits im Alter von 11 Jahren mit dem Musikstudium an der dortigen Espacios-Akademie für Darstellende Künste, an der er auch Schauspiel- und Ballettunterricht erhielt. Der Bariton Arturo Nieto weckte 1990 sein Interesse am Operngesang und wurde auch sein erster Gesangslehrer. Villazón setzte seine Gesangsausbildung am nationalen Musikkonservatorium bei Enrique Jaso fort und gewann zwei nationale mexikanische Gesangswettbewerbe. Danach nahm der Bariton Gabriel Mijares den jungen Tenor unter seine Fittiche und brachte ihn auf den Weg zu einer internationalen Karriere.
1998 trat Rolando Villazón dem renommierten Merola Opera Program der San Francisco Opera bei, wo er u.a. an Meisterklassen von Joan Sutherland teilnahm. Das Young Artists Program der Pittsburgh Opera war die nächste wichtige Station, mit erfolgreichen Auftritten in Bellinis I Capuleti e i Montecchi, Donizettis Lucia di Lammermoor und Samuel Barbers Vanessa. 1999 gewann Villazón u.a. den Zarzuela Prize und belegte den Zweiten Platz in Plácido Domingos Operalia-Gesangswettbewerb.
Den Start seiner internationalen Karriere feierte Rolando Villazón 1999 mit seinem gefeierten Europa-Debüt in Genua als Des Grieux in Massenets Manon, unmittelbar gefolgt von erfolgreichen Auftritten an einigen der großen Opernhäuser der Welt wie u.a. der Opéra Bastille Paris, der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro dell'Opera di Roma, der New Yorker Met sowie der Los Angeles Opera, gefeiert in Partien wie Rodolfo in Puccinis La Bohème, Alfredo in Verdis La Traviata, Roméo in Gounods Roméo et Juliette, Nemorino in Donizettis L'Elisir d'amore und Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor.
Erfolgreiche Auftritte führten Rolando Villazón auch auf renommierte Festivals u.a. nach Bregenz, Antibes und Glyndebourne. Sein erfolgreiches Covent Garden-Debüt gab er in der Saison 2003/04 in Offenbachs Les Contes d'Hoffmann, sein Rollendebüt als Don Carlo (Verdi) in einer Inszenierung der Nederlandse Opera Amsterdam unter Riccardo Chailly. Absoluter Höhepunkt war bisher sein Metropolitan-Debüt im Oktober 2003 als Alfredo in Verdis La Traviata: "Das vielversprechendste Tenor-Debüt seit Juan Diego Florez" (Classics Today, Oktober 2003).
Für die Spielzeit 2002/2003 lud die Staatsoper Berlin Rolando Villazón zu zwei Neuproduktionen ein: La Traviata (unter Daniel Barenboim) und L'Elisir d'amore. Sein Brüsseler Debüt gab er als Rodolfo am Théâtre La Monnaie unter Antonio Pappano. An der Berliner Staatsoper war Rolando Villazón im Dezember 2004/Januar 2005 als Don José in Carmen zu erleben, stürmisch gefeiert vom Publikum wie von der Tagespresse. Zusammen mit der gleichermaßen medienpräsenten wie bejubelten Star-Sopranistin Anna Netrebko wird Rolando Villazón nach sensationellen gemeinsamen Auftritten in Los Angeles (Roméo et Juliette) und Wien (L'Elisir d'amore) bereits als "aktuelles Traumpaar der Opernszene" (Spiegel) gefeiert. Einen wahren Triumph bei Presse wie Publikum feierte Rolando Villazón übrigens im August 2005 an der Seite von Anna Netrebko in der neuen Salzburger Traviata - ein Erfolg, der ihn endgültig in die Liga der wenigen internationalen Spitzentenöre katapultierte.
Rolando Villazón ist Exklusiv-Künstler von Virgin Classics. Sein Debüt-Album kam im Februar 2004 auf den Markt: Italienische Opernarien vom Belcanto bis zum Verismo, aufgenommen mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Marcello Viotti. Für diese CD - von der internationalen Fachkritik enthusiastisch rezensiert - wurde Rolando Villazón im Oktober 2004 mit einem ECHO Klassik 2004 (Operneinspielung des Jahres, Kategorie: Arien & Duette), sowie mit einem Diapason d'or de l'année des französischen Fachmagazins Diapason (bestes Opern-Recital des Jahres 2004) sowie einem Preis der Académie du Disque Lyrique als bestes Debüt-Recital ausgezeichnet. Im Februar 2005 erschien ein Opernrecital mit Arien von Gounod und Massenet, das zusammen mit seinem Debüt-Recital monatelang in den deutschen Klassik-Charts zu finden war. Auch dieses Album wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Neben dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste 2/2005), erhielt Villazon einen weiteren ECHO Klassik (Sänger des Jahres). Die CD wurde mit einem Victore de la Musique Classique 2005 (dem französischen Äquivalent zum Grammy) in der Kategorie Classical Recording Of The Year geehrt und erhielt 2006 zudem einen Grammy (Best Classical Vocal Performance).
Ende November 2005 wurde der Soundtrack zu dem Film Merry Christmas des französischen Regisseurs Christian Carion auf Virgin Classics veröffentlicht, bei dem Rolando Villazón seine Tenorstimme Benno Fürmann leiht, der einen deutschen Tenor spielt. Ein drittes Recital diesmal mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Michel Plasson wurde am 17. Februar 2006 veröffentlicht. Die CD, die italienischen, französischen, deutschen und russischen Arien gewidmet ist, wird darüber hinaus auch in einer Deluxe-Version mit DVD erscheinen.
Der temperamentvolle Künstler, zu dessen Hobbys auch Lesen und Malen zählen (wie Caruso ist er ein talentierter Karikaturist), lebt mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Söhnen in Paris.
1998 trat Rolando Villazón dem renommierten Merola Opera Program der San Francisco Opera bei, wo er u.a. an Meisterklassen von Joan Sutherland teilnahm. Das Young Artists Program der Pittsburgh Opera war die nächste wichtige Station, mit erfolgreichen Auftritten in Bellinis I Capuleti e i Montecchi, Donizettis Lucia di Lammermoor und Samuel Barbers Vanessa. 1999 gewann Villazón u.a. den Zarzuela Prize und belegte den Zweiten Platz in Plácido Domingos Operalia-Gesangswettbewerb.
Den Start seiner internationalen Karriere feierte Rolando Villazón 1999 mit seinem gefeierten Europa-Debüt in Genua als Des Grieux in Massenets Manon, unmittelbar gefolgt von erfolgreichen Auftritten an einigen der großen Opernhäuser der Welt wie u.a. der Opéra Bastille Paris, der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro dell'Opera di Roma, der New Yorker Met sowie der Los Angeles Opera, gefeiert in Partien wie Rodolfo in Puccinis La Bohème, Alfredo in Verdis La Traviata, Roméo in Gounods Roméo et Juliette, Nemorino in Donizettis L'Elisir d'amore und Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor.
Erfolgreiche Auftritte führten Rolando Villazón auch auf renommierte Festivals u.a. nach Bregenz, Antibes und Glyndebourne. Sein erfolgreiches Covent Garden-Debüt gab er in der Saison 2003/04 in Offenbachs Les Contes d'Hoffmann, sein Rollendebüt als Don Carlo (Verdi) in einer Inszenierung der Nederlandse Opera Amsterdam unter Riccardo Chailly. Absoluter Höhepunkt war bisher sein Metropolitan-Debüt im Oktober 2003 als Alfredo in Verdis La Traviata: "Das vielversprechendste Tenor-Debüt seit Juan Diego Florez" (Classics Today, Oktober 2003).
Für die Spielzeit 2002/2003 lud die Staatsoper Berlin Rolando Villazón zu zwei Neuproduktionen ein: La Traviata (unter Daniel Barenboim) und L'Elisir d'amore. Sein Brüsseler Debüt gab er als Rodolfo am Théâtre La Monnaie unter Antonio Pappano. An der Berliner Staatsoper war Rolando Villazón im Dezember 2004/Januar 2005 als Don José in Carmen zu erleben, stürmisch gefeiert vom Publikum wie von der Tagespresse. Zusammen mit der gleichermaßen medienpräsenten wie bejubelten Star-Sopranistin Anna Netrebko wird Rolando Villazón nach sensationellen gemeinsamen Auftritten in Los Angeles (Roméo et Juliette) und Wien (L'Elisir d'amore) bereits als "aktuelles Traumpaar der Opernszene" (Spiegel) gefeiert. Einen wahren Triumph bei Presse wie Publikum feierte Rolando Villazón übrigens im August 2005 an der Seite von Anna Netrebko in der neuen Salzburger Traviata - ein Erfolg, der ihn endgültig in die Liga der wenigen internationalen Spitzentenöre katapultierte.
Rolando Villazón ist Exklusiv-Künstler von Virgin Classics. Sein Debüt-Album kam im Februar 2004 auf den Markt: Italienische Opernarien vom Belcanto bis zum Verismo, aufgenommen mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Marcello Viotti. Für diese CD - von der internationalen Fachkritik enthusiastisch rezensiert - wurde Rolando Villazón im Oktober 2004 mit einem ECHO Klassik 2004 (Operneinspielung des Jahres, Kategorie: Arien & Duette), sowie mit einem Diapason d'or de l'année des französischen Fachmagazins Diapason (bestes Opern-Recital des Jahres 2004) sowie einem Preis der Académie du Disque Lyrique als bestes Debüt-Recital ausgezeichnet. Im Februar 2005 erschien ein Opernrecital mit Arien von Gounod und Massenet, das zusammen mit seinem Debüt-Recital monatelang in den deutschen Klassik-Charts zu finden war. Auch dieses Album wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Neben dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste 2/2005), erhielt Villazon einen weiteren ECHO Klassik (Sänger des Jahres). Die CD wurde mit einem Victore de la Musique Classique 2005 (dem französischen Äquivalent zum Grammy) in der Kategorie Classical Recording Of The Year geehrt und erhielt 2006 zudem einen Grammy (Best Classical Vocal Performance).
Ende November 2005 wurde der Soundtrack zu dem Film Merry Christmas des französischen Regisseurs Christian Carion auf Virgin Classics veröffentlicht, bei dem Rolando Villazón seine Tenorstimme Benno Fürmann leiht, der einen deutschen Tenor spielt. Ein drittes Recital diesmal mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Michel Plasson wurde am 17. Februar 2006 veröffentlicht. Die CD, die italienischen, französischen, deutschen und russischen Arien gewidmet ist, wird darüber hinaus auch in einer Deluxe-Version mit DVD erscheinen.
Der temperamentvolle Künstler, zu dessen Hobbys auch Lesen und Malen zählen (wie Caruso ist er ein talentierter Karikaturist), lebt mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Söhnen in Paris.
Mehr Informationen zu Rolando Villazon
Rolando Villazon Portrait
Rolando Villazon Diskographie
Rolando Villazon Biographie
Rolando Villazon
Steckbrief
Rolando Villazon Bildergalerie




