Sentenced Biographie
Sentenced
Liebe Metal-Gemeinde, wir haben uns nun alle versammelt, um schweren Herzens SENTENCED zu Grabe zu tragen. Darum lasst uns einen kurzen Blick zurück werfen auf die sechzehn glorreichen Jahre ihres Bandlebens: Nach einem kurzen Vorspiel hoben die beiden Gitarristen Miika Tenkula und Sami Lopakka sowie Drummer Vesa Ranta im Jahr 1989 in der Provinzstadt Oulu im kühlen Norden Finnlands ihr neues Death Metal-Baby aus der Taufe und nannten es: SENTENCED. Nur ein Jahr später gab das Todeskind mit dem Demo "When Death Joins Us..." (1990) einen ersten durchdringenden Schrei von sich. Als sich seine Stimme kurz darauf mit der Anwerbung des Wodka geschwängerten Organs von Bassist und Sänger Taneli Jarva schon in jungen Jahren extrem charismatisch entwickelte, winkte ein erster Plattenvertrag und die Veröffentlichung des traditionellen Todesmetall-Bolzens "Shadows Of The Past" (1991). Zwei Jahre später schlugen SENTENCED mit "North From Here" (1993) einen deutlich melodischeren Kurs ein und schufen ein eindringliches Album, das noch heute als Meilenstein gilt. Nur wenig später huldigte der heranwachsende Racker mit der MCD "The Trooper" (1993) nicht nur seinen Iron Maiden-Wurzeln, sondern setzte weitere Akzente bei seiner Entwicklung weg von der Härte, hin zur Melodie. Mit einem frischen, weltweiten Deal bei Century Media und dem Album "Amok" (1995) gelang der große Durchbruch: Emotional, melancholisch aber dennoch schroff und von Tanelis rauchiger Stimme mit Seele erfüllt, wurmten sich die Nordfinnen in die Herzen der Fans. Anschließend deuteten SENTENCED erneut weitere Kurskorrekturen mit einer MCD ("Love & Death", 1995) an. Im besten Flegelalter öffnete sich der Bengel rockigeren Einflüssen und erweiterte seinen musikalischen Horizont. Aber auf diesem ersten Höhepunkt des Erfolgs forderten das Leben auf Tour und der schnelle Lifestyle des Rock'n'Roll ihren Tribut: Frontröhre Taneli Jarva musste erschöpft das Handtuch werfen und tauchte erst Jahre später mit seiner neuen Band The Black League wieder auf. Eine Ära ging zu Ende, in der SENTENCED zusammen mit Amorphis und Waltari den Grundstein für den finnischen Metal-Boom legten und den Weg für so unterschiedliche Bands wie Children of Bodom oder Nightwish bahnten.
Doch SENTENCED ruhten sich keineswegs auf ihren Lorbeeren aus, rekrutierten statt dessen den charismatischen Fronthünen Ville Laihiala und meldeten sich mit "Down" (1996) sensationell zurück. Mit "Down" war das Kapitel Death Metal für das neuformierte Quintett für alle Zeiten abgeschlossen. Tanelis imposant tiefe Rumpelstimme machte Villes weniger rauen, klaren Kehle Platz. Dem schwarzhaarigen Finnen gelang es auf Anhieb, den neuen, wehmütigen und Schmerz erfüllten Stücken seinen gefühlvollen Stempel aufzudrücken. Gefangen zwischen Wut und Verzweiflung offerierte "Down" oftmals nur den Selbstmord als scheinbar einzigen Ausweg, womit SENTENCED voller triefendem Sarkasmus und Selbstironie auf die melancholische Grundhaltung ihrer Landsleute anspielten, denen anscheinend die dunklen Wintertage auf das Gemüt schlagen. Dieser gleichzeitige Wechsel von Stil und Sänger war gegenüber ihren eingefleischten Fans ein großes Wagnis, erwies sich jedoch als Glücksgriff. SENTENCED behielten nicht nur ihre Gefolgschaft, sondern sie gewannen noch neue Freunde hinzu und bauten ihre Spitzenposition mit jedem neuen Album, die im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren erschienen, weiter aus. Zunächst verfeinerte "Frozen" (1998) die auf "Down" gefundene Formel, anschließend goss "Crimson" (2000) einen gehörigen Schuss Bitterkeit hinzu und schließlich trieb "The Cold White Light" (2002) den SENTENCED-Sound auf die Spitze: Das perfekte Wechselspiel des Gitarren-Duos Lopakka/Tenkula, welches scheinbar schwerelose Riffwolken an den düsteren Himmel zaubert. Melodische Groovemonster angetrieben von Villes elektrisierender Stimme, die gleichzeitig das Leid gebrochener Herzen verkörpert und in Strömen von Alkohol zu versinken scheint. SENTENCED vollbringen das Kunststück, sämtliche Klischees ihrer Heimat zu bedienen, ohne jemals stereotyp oder abgedroschen zu wirken. Im Gegenteil! Zum jungen Erwachsenen gereift, liefern die Finnen einige ihrer ergreifendsten Songs, wie das bitterböse "Excuse Me While I Kill Myself" oder das traurige "Cross My Heart And Hope To Die." Es kann keinen Zweifel daran geben, dass SENTENCED in ihrem zweiten Lebensabschnitt als Meister der Melancholie letztlich den entscheidenden Impuls lieferten, den Andere so erfolgreich in poppigere Klänge umwandelten, wie HIM, Charon oder sogar The Rasmus. Doch immer blieben SENTENCED dem Metal-Genre treu. Und jetzt soll alles vorbei sein. Wie in ihren Liedern, begehen die fünf Finnen als Band einen kollektiven Selbstmord und gehen zukünftig getrennte Wege. SENTENCED werden am Ende dieses Jahres nicht mehr unter uns weilen, ein Gedanke voller Dramatik und Tragik. Doch vorher wird uns, liebe Gemeinde, ein letztes Mal die Glückseligkeit eines neuen SENTENCED-Werkes zuteil, und unter dem folgerichtigen Titel "The Funeral Album" eröffnen die Finnen aus Oulu ihr Testament.
"Wir wussten bereits, dass dieses Album unsere Bandkarriere beenden wird, als wir die Songs schrieben", lässt Gitarrist Sami Lopakka wissen. "Also entschieden wir uns für eine letzte Runde: ein Album zum Abschied und ausgewählte Shows als Begräbnis." Dieses Wissen um die eigene Sterblichkeit setzte bei SENTENCED ein letztes Mal ungeahnte Kraftreserven frei: "The Funeral Album" strotzt vor Selbstbewusstsein, Vielseitigkeit und Angriffslust. Das neue Album wurde in den finnischen Tonebox und Finnvox Studios aufgenommen und von dem angesehenen Mika Jussila im Finnvox gemastert. Im Produzenten-Sessel saß abermals Hiili Hiilesmaa (HIM, Moonspell, Apocalyptica, Theatre Of Tragedy u.v.a.), der auch die beiden Vorgängeralben "Crimson" und "The Cold White Light" produzierte. Schon die Eröffnung "May Today Become The Day" geht in die Vollen – rockt bei flottem Tempo und lässt geniale Soli aufblitzen. Mit "Ever-Frost" folgt ein knackiger Eisbrecher, der unwillkürlich an "Frozen" erinnert. "We Are But Falling Leaves" setzt die schöne Tradition trauriger Halbballaden der Finnen fort, eine Wehmut, die "Her Last 5 Minutes" anschließend noch steigern kann. Unterstrichen von zerbrechlichen Solo-Einsätzen der Gitarrenfraktion bietet dieser ergreifende Song irdische Lebensmüdigkeit in Vollendung und hinterlässt das frostige Gefühl, in einem kalten Winterregen zu stehen. Und der eisige Guss folgt sofort: "Where Waters Fall Frozen" stellt eine kleine instrumentale Reminiszenz an die alten Death Metal-Tage dar. "Wir haben tatsächlich einige Referenzen an unsere Vergangenheit auf diesem Album verarbeitet", stellt Sami klar. "Aber diese kamen ganz natürlich zu uns. "Where Waters Fall Frozen" entstand zum Beispiel beim Warten im Proberaum, sobald wieder einer zu spät kam und erinnert als kleiner Ausbruch an Aggression natürlich an "North From Here"." Nostalgisch geht es auch bei "Despair-Ridden Hearts" zu. Eine Mundharmonika eröffnet traurig diese Bestandsaufnahme, und wenn der Song dann mächtig Fahrt aufnimmt, die flinken Finger über die Saiten flitzen, fühlt sich der Hörer unwillkürlich zu "Amok" zurück versetzt. Dagegen strahlt das ruppige "Vengeance Is Mine" die wütende Wucht von "Down" aus. Allerdings kommt keiner dieser Songs als plumpe Kopie vergangener Großtaten daher, sondern sie stecken lediglich voller Anspielungen und gleichfalls frischer Ideen, wie der verblüffende Kinderchor bei "Vengeance Is Mine". "A Long Way To Nowhere" groovt schmutzig und verfolgt ebenso wie "Consider Us Dead" den melodiösen Pfad zwischen Metal und Gothic Rock der beiden Vorgängeralben weiter. Wobei besonders das folgende "Lower The Flags" nicht nur wegen seiner Piano-Einleitung als echter Düsterrocker durchgehen kann und diverse finnische Kollegen alt aussehen lässt. Ein letztes Aufbäumen vor dem Ende bietet das trotzige, munter vorwärts strebende "Drain Me", doch dann ist es Zeit für das unvermeidliche: Nach dem nachdenklich wirkenden "Karu" setzt „End Of The Road.“ den Stein auf das Grab. Ville singt wehmütig vom Ende des Weges und von einem schweren Grabglockenschlag eingeläutet, singen auch die elektrischen Gitarren mit tiefer Stimme ihr Abschiedslied, erneut begleitet von einem Kinderchor. Ein letztes Mal bäumt sich "End Of The Road" auf, um dann in die Unendlichkeit zu entschwinden. "Natürlich tragen alle Songs die Aufschrift "Good Bye" und vermitteln ein finales Gefühl", fasst Sami die Grundstimmung auf "The Funeral Album" zusammen. "Aber wir können damit zurück sehen und sagen: Wir ließen die Flamme bis zuletzt strahlend lodern und am Ende mitWürde sterben."
Diesen letzten Worten gibt es nichts hinzu zu fügen. Darum lasst uns nun "The Funeral Album" feiern und preisen, denn es stellt den Höhepunkt in SENTENCEDs herausragender Karriere dar. Und bei ihren letzten Konzerten in diesem Jahr wollen wir SENTENCED mit einem lachenden und einem weinenden Auge ein würdiges Begräbnis geben. Amen.
Line-up:
Ville Laihiala- vocals
Sami Lopakka - guitars
Miika Tenkula - guitars
Sami Kukkohovi - bass
VesaRanta - drums
Doch SENTENCED ruhten sich keineswegs auf ihren Lorbeeren aus, rekrutierten statt dessen den charismatischen Fronthünen Ville Laihiala und meldeten sich mit "Down" (1996) sensationell zurück. Mit "Down" war das Kapitel Death Metal für das neuformierte Quintett für alle Zeiten abgeschlossen. Tanelis imposant tiefe Rumpelstimme machte Villes weniger rauen, klaren Kehle Platz. Dem schwarzhaarigen Finnen gelang es auf Anhieb, den neuen, wehmütigen und Schmerz erfüllten Stücken seinen gefühlvollen Stempel aufzudrücken. Gefangen zwischen Wut und Verzweiflung offerierte "Down" oftmals nur den Selbstmord als scheinbar einzigen Ausweg, womit SENTENCED voller triefendem Sarkasmus und Selbstironie auf die melancholische Grundhaltung ihrer Landsleute anspielten, denen anscheinend die dunklen Wintertage auf das Gemüt schlagen. Dieser gleichzeitige Wechsel von Stil und Sänger war gegenüber ihren eingefleischten Fans ein großes Wagnis, erwies sich jedoch als Glücksgriff. SENTENCED behielten nicht nur ihre Gefolgschaft, sondern sie gewannen noch neue Freunde hinzu und bauten ihre Spitzenposition mit jedem neuen Album, die im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren erschienen, weiter aus. Zunächst verfeinerte "Frozen" (1998) die auf "Down" gefundene Formel, anschließend goss "Crimson" (2000) einen gehörigen Schuss Bitterkeit hinzu und schließlich trieb "The Cold White Light" (2002) den SENTENCED-Sound auf die Spitze: Das perfekte Wechselspiel des Gitarren-Duos Lopakka/Tenkula, welches scheinbar schwerelose Riffwolken an den düsteren Himmel zaubert. Melodische Groovemonster angetrieben von Villes elektrisierender Stimme, die gleichzeitig das Leid gebrochener Herzen verkörpert und in Strömen von Alkohol zu versinken scheint. SENTENCED vollbringen das Kunststück, sämtliche Klischees ihrer Heimat zu bedienen, ohne jemals stereotyp oder abgedroschen zu wirken. Im Gegenteil! Zum jungen Erwachsenen gereift, liefern die Finnen einige ihrer ergreifendsten Songs, wie das bitterböse "Excuse Me While I Kill Myself" oder das traurige "Cross My Heart And Hope To Die." Es kann keinen Zweifel daran geben, dass SENTENCED in ihrem zweiten Lebensabschnitt als Meister der Melancholie letztlich den entscheidenden Impuls lieferten, den Andere so erfolgreich in poppigere Klänge umwandelten, wie HIM, Charon oder sogar The Rasmus. Doch immer blieben SENTENCED dem Metal-Genre treu. Und jetzt soll alles vorbei sein. Wie in ihren Liedern, begehen die fünf Finnen als Band einen kollektiven Selbstmord und gehen zukünftig getrennte Wege. SENTENCED werden am Ende dieses Jahres nicht mehr unter uns weilen, ein Gedanke voller Dramatik und Tragik. Doch vorher wird uns, liebe Gemeinde, ein letztes Mal die Glückseligkeit eines neuen SENTENCED-Werkes zuteil, und unter dem folgerichtigen Titel "The Funeral Album" eröffnen die Finnen aus Oulu ihr Testament.
"Wir wussten bereits, dass dieses Album unsere Bandkarriere beenden wird, als wir die Songs schrieben", lässt Gitarrist Sami Lopakka wissen. "Also entschieden wir uns für eine letzte Runde: ein Album zum Abschied und ausgewählte Shows als Begräbnis." Dieses Wissen um die eigene Sterblichkeit setzte bei SENTENCED ein letztes Mal ungeahnte Kraftreserven frei: "The Funeral Album" strotzt vor Selbstbewusstsein, Vielseitigkeit und Angriffslust. Das neue Album wurde in den finnischen Tonebox und Finnvox Studios aufgenommen und von dem angesehenen Mika Jussila im Finnvox gemastert. Im Produzenten-Sessel saß abermals Hiili Hiilesmaa (HIM, Moonspell, Apocalyptica, Theatre Of Tragedy u.v.a.), der auch die beiden Vorgängeralben "Crimson" und "The Cold White Light" produzierte. Schon die Eröffnung "May Today Become The Day" geht in die Vollen – rockt bei flottem Tempo und lässt geniale Soli aufblitzen. Mit "Ever-Frost" folgt ein knackiger Eisbrecher, der unwillkürlich an "Frozen" erinnert. "We Are But Falling Leaves" setzt die schöne Tradition trauriger Halbballaden der Finnen fort, eine Wehmut, die "Her Last 5 Minutes" anschließend noch steigern kann. Unterstrichen von zerbrechlichen Solo-Einsätzen der Gitarrenfraktion bietet dieser ergreifende Song irdische Lebensmüdigkeit in Vollendung und hinterlässt das frostige Gefühl, in einem kalten Winterregen zu stehen. Und der eisige Guss folgt sofort: "Where Waters Fall Frozen" stellt eine kleine instrumentale Reminiszenz an die alten Death Metal-Tage dar. "Wir haben tatsächlich einige Referenzen an unsere Vergangenheit auf diesem Album verarbeitet", stellt Sami klar. "Aber diese kamen ganz natürlich zu uns. "Where Waters Fall Frozen" entstand zum Beispiel beim Warten im Proberaum, sobald wieder einer zu spät kam und erinnert als kleiner Ausbruch an Aggression natürlich an "North From Here"." Nostalgisch geht es auch bei "Despair-Ridden Hearts" zu. Eine Mundharmonika eröffnet traurig diese Bestandsaufnahme, und wenn der Song dann mächtig Fahrt aufnimmt, die flinken Finger über die Saiten flitzen, fühlt sich der Hörer unwillkürlich zu "Amok" zurück versetzt. Dagegen strahlt das ruppige "Vengeance Is Mine" die wütende Wucht von "Down" aus. Allerdings kommt keiner dieser Songs als plumpe Kopie vergangener Großtaten daher, sondern sie stecken lediglich voller Anspielungen und gleichfalls frischer Ideen, wie der verblüffende Kinderchor bei "Vengeance Is Mine". "A Long Way To Nowhere" groovt schmutzig und verfolgt ebenso wie "Consider Us Dead" den melodiösen Pfad zwischen Metal und Gothic Rock der beiden Vorgängeralben weiter. Wobei besonders das folgende "Lower The Flags" nicht nur wegen seiner Piano-Einleitung als echter Düsterrocker durchgehen kann und diverse finnische Kollegen alt aussehen lässt. Ein letztes Aufbäumen vor dem Ende bietet das trotzige, munter vorwärts strebende "Drain Me", doch dann ist es Zeit für das unvermeidliche: Nach dem nachdenklich wirkenden "Karu" setzt „End Of The Road.“ den Stein auf das Grab. Ville singt wehmütig vom Ende des Weges und von einem schweren Grabglockenschlag eingeläutet, singen auch die elektrischen Gitarren mit tiefer Stimme ihr Abschiedslied, erneut begleitet von einem Kinderchor. Ein letztes Mal bäumt sich "End Of The Road" auf, um dann in die Unendlichkeit zu entschwinden. "Natürlich tragen alle Songs die Aufschrift "Good Bye" und vermitteln ein finales Gefühl", fasst Sami die Grundstimmung auf "The Funeral Album" zusammen. "Aber wir können damit zurück sehen und sagen: Wir ließen die Flamme bis zuletzt strahlend lodern und am Ende mitWürde sterben."
Diesen letzten Worten gibt es nichts hinzu zu fügen. Darum lasst uns nun "The Funeral Album" feiern und preisen, denn es stellt den Höhepunkt in SENTENCEDs herausragender Karriere dar. Und bei ihren letzten Konzerten in diesem Jahr wollen wir SENTENCED mit einem lachenden und einem weinenden Auge ein würdiges Begräbnis geben. Amen.
Line-up:
Ville Laihiala- vocals
Sami Lopakka - guitars
Miika Tenkula - guitars
Sami Kukkohovi - bass
VesaRanta - drums
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