Sugarplum Fairy Biographie
Sugarplum Fairy
Der Sommer 1998 war ein guter Sommer. Zumindest für den zwölfjährigen Victor Norén aus dem mittelschwedischen Industriestädtchen Borlänge. "Ich und mein zwei Jahre älterer Bruder Carl haben uns jeden Nachmittag bei unserem Kumpel Kristian Gidlund getroffen. Der hatte nämlich gerade ein Schlagzeug bekommen und er konnte den Anfang von ‚Live Forever' trommeln. Den ganzen Sommer haben wir damit verbracht, diesen einen Song von Oasis nachzuspielen - und weil Kristian den Drumsound hinkriegte, glaubten wir auch, dass wir so gut wären wie Oasis."
Sechseinhalb Jahre ist das jetzt her. Sechseinhalb Jahre, in denen sich das Repertoire von Sugarplum Fairy - um diese Band geht es hier - dann doch um so einiges erweitert hat. Denn die obsessiven Beatles- und Oasis-Fans Victor, Carl und Kristian fanden in der Zwischenzeit nicht nur in David Hebert (Bass, Orgel) und Jonas Karlsson (Lead Gitarre) in der Nachbarschaft zwei weitere Mitstreiter, um ihr Trio zum Quintett zu erweitern. Nein, sowohl Victor als auch Carl begannen, selbst Song um Song zu schreiben. Und, wie es sich für diese Geschichten gehört, bahnte sich Großes an. Victor (heute 19) und Carl (21) gelten inzwischen als zwei der größten Talente ihres Heimatlandes und können ihre Vorschusslorbeeren mit ersten Hits rechtfertigen. Schon die Debut-EP von Sugarplum Fairy "Stay Young" schaffte den Sprung in die schwedischen Top20, der Single-Nachfolger "Sweet Jackie" in die Top30. Das Video ist seit Wochen in den Top5 der MTV Nordic Charts. Klar, dass das erste Album "Young And Armed" schließlich zum wohl meistbeachteten Debüt der Saison avancierte.
Dabei ist der Sound dieser blutjungen Band streng genommen nicht neu. Sugarplum Fairy orientieren sich an Englands großen Songwritern von den 60s bis heute. "Borlänge ist eine Kleinstadt, in der Trends spät oder gar nie ankommen" erklärt Victor. "Dort hört niemand Dance oder HipHop - alle stehen auf die Beatles, The Who und die Stones. Ich bin mit den Beatlesplatten meiner Eltern groß geworden. Als ich die mit sechs oder acht Jahren hörte, wußte ich nicht mal, dass die sich längst getrennt hatten. Ich dachte, das wäre eine aktuelle Band."
Sugarplum Fairy machen also einfach zeitlose Musik, die sie lieben, ohne falsches Retro-Gefühl. Victor: "Klar klingt unser Song ‚Sweet Jackie' nach Oasis. Aber er ist keine Kopie, sondern ein Tribut. Ein Tribut nicht nur an Oasis, denn die bedienen sich schließlich wieder selbst bei den Beatles. Das ist eine lange Kette, in der wir ein weiteres Glied sein möchten."
Tatsächlich möchte man gerne glauben, dass eines Tages junge Kerls wegen Sugarplum Fairy Gitarren in die Hand nehmen werden. Die Songwriter Victor und Carl jedenfalls beginnen erst, ihr Potential zu realisieren. So entstand "Sail Beyond Doubt", der erste Track des Albums und sicher ein weiteres Highlight der Platte, erst in den finalen Zügen der Aufnahmen. "Wir waren fast fertig und ich schrieb den Song an einem der letzten Abende unseres Studioaufenthalts" erinnert sich Victor, "also habe ich ihn der Band am nächsten Morgen vorgespielt und alle waren sich einig, dass er noch aufs Album musste. So einfach war das."
Im Dezember kommen Sugarplum Fairy für zwei Shows nach Deutschland, gerade spielen sie ihre erste richtige Tournee in Skandinavien. Außerdem begleiten sie Anfang Dezember Mando Diao, die Band von Gustaf Norén, den dritten der Norèn-Bruder, auf ihrer Japan-Tour.
"Jaja, Gustaf. Nein, wir haben kein Problem, über ihn zu reden. Wir haben ein tolles Verhältnis und Gustaf unterstützt uns, wo er kann." Dann sind die Gerüchte, man würde Fragen nach Mando Diao genervt abblocken, also falsch? "Naja, es stört mich schon, wenn die Leute schreiben, wir seien ‚nur' die kleinen Brüder von Mando Diao. Aber wenn unsere Songs Mist wären, wäre den Leuten schnell egal, mit wem wir verwandt sind. Und jetzt mal ehrlich: Wenn ich Journalist wäre, würde ich doch auch über nichts anderes schreiben wollen als: Wie kommt es, dass drei Brüder in einer Familie allesamt Songs schreiben? Dass sie alle in Gitarrenbands spielen und damit auch noch Erfolg haben?" Ja, und? Wie kommt's? "Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt's ja doch an den Beatles-Platten unserer Eltern."
Vielleicht haben die Eltern Norén ihren Kindern aber auch einfach nur unheimlich viel Talent in die Wiege gelegt. Wir wiederholen: Victor ist 19, Carl auch erst 21 Jahre alt. Sugarplum Fairys Debutalbum "Young And Armed" begeistert trotzdem schon mit kommenden Klassikern und rohen Diamanten. Da gibt es, abgesehen von den schon genannten Hymnen, Kracher wie "Morning Miss Lisa", Pophits wie "Another Apple In My Mouth", Harmonien wie auf "Everlasting Me" und Balladen wie "Coming Home" zu bestaunen. Die Perspektiven dieser Himmelsstürmer für ihr drittes oder viertes Album traut man sich angesichts dieser bereits beeindruckenden Gegenwart kaum auszumalen.
Sugarplum Fairy. Young. And Armed.
Sechseinhalb Jahre ist das jetzt her. Sechseinhalb Jahre, in denen sich das Repertoire von Sugarplum Fairy - um diese Band geht es hier - dann doch um so einiges erweitert hat. Denn die obsessiven Beatles- und Oasis-Fans Victor, Carl und Kristian fanden in der Zwischenzeit nicht nur in David Hebert (Bass, Orgel) und Jonas Karlsson (Lead Gitarre) in der Nachbarschaft zwei weitere Mitstreiter, um ihr Trio zum Quintett zu erweitern. Nein, sowohl Victor als auch Carl begannen, selbst Song um Song zu schreiben. Und, wie es sich für diese Geschichten gehört, bahnte sich Großes an. Victor (heute 19) und Carl (21) gelten inzwischen als zwei der größten Talente ihres Heimatlandes und können ihre Vorschusslorbeeren mit ersten Hits rechtfertigen. Schon die Debut-EP von Sugarplum Fairy "Stay Young" schaffte den Sprung in die schwedischen Top20, der Single-Nachfolger "Sweet Jackie" in die Top30. Das Video ist seit Wochen in den Top5 der MTV Nordic Charts. Klar, dass das erste Album "Young And Armed" schließlich zum wohl meistbeachteten Debüt der Saison avancierte.
Dabei ist der Sound dieser blutjungen Band streng genommen nicht neu. Sugarplum Fairy orientieren sich an Englands großen Songwritern von den 60s bis heute. "Borlänge ist eine Kleinstadt, in der Trends spät oder gar nie ankommen" erklärt Victor. "Dort hört niemand Dance oder HipHop - alle stehen auf die Beatles, The Who und die Stones. Ich bin mit den Beatlesplatten meiner Eltern groß geworden. Als ich die mit sechs oder acht Jahren hörte, wußte ich nicht mal, dass die sich längst getrennt hatten. Ich dachte, das wäre eine aktuelle Band."
Sugarplum Fairy machen also einfach zeitlose Musik, die sie lieben, ohne falsches Retro-Gefühl. Victor: "Klar klingt unser Song ‚Sweet Jackie' nach Oasis. Aber er ist keine Kopie, sondern ein Tribut. Ein Tribut nicht nur an Oasis, denn die bedienen sich schließlich wieder selbst bei den Beatles. Das ist eine lange Kette, in der wir ein weiteres Glied sein möchten."
Tatsächlich möchte man gerne glauben, dass eines Tages junge Kerls wegen Sugarplum Fairy Gitarren in die Hand nehmen werden. Die Songwriter Victor und Carl jedenfalls beginnen erst, ihr Potential zu realisieren. So entstand "Sail Beyond Doubt", der erste Track des Albums und sicher ein weiteres Highlight der Platte, erst in den finalen Zügen der Aufnahmen. "Wir waren fast fertig und ich schrieb den Song an einem der letzten Abende unseres Studioaufenthalts" erinnert sich Victor, "also habe ich ihn der Band am nächsten Morgen vorgespielt und alle waren sich einig, dass er noch aufs Album musste. So einfach war das."
Im Dezember kommen Sugarplum Fairy für zwei Shows nach Deutschland, gerade spielen sie ihre erste richtige Tournee in Skandinavien. Außerdem begleiten sie Anfang Dezember Mando Diao, die Band von Gustaf Norén, den dritten der Norèn-Bruder, auf ihrer Japan-Tour.
"Jaja, Gustaf. Nein, wir haben kein Problem, über ihn zu reden. Wir haben ein tolles Verhältnis und Gustaf unterstützt uns, wo er kann." Dann sind die Gerüchte, man würde Fragen nach Mando Diao genervt abblocken, also falsch? "Naja, es stört mich schon, wenn die Leute schreiben, wir seien ‚nur' die kleinen Brüder von Mando Diao. Aber wenn unsere Songs Mist wären, wäre den Leuten schnell egal, mit wem wir verwandt sind. Und jetzt mal ehrlich: Wenn ich Journalist wäre, würde ich doch auch über nichts anderes schreiben wollen als: Wie kommt es, dass drei Brüder in einer Familie allesamt Songs schreiben? Dass sie alle in Gitarrenbands spielen und damit auch noch Erfolg haben?" Ja, und? Wie kommt's? "Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt's ja doch an den Beatles-Platten unserer Eltern."
Vielleicht haben die Eltern Norén ihren Kindern aber auch einfach nur unheimlich viel Talent in die Wiege gelegt. Wir wiederholen: Victor ist 19, Carl auch erst 21 Jahre alt. Sugarplum Fairys Debutalbum "Young And Armed" begeistert trotzdem schon mit kommenden Klassikern und rohen Diamanten. Da gibt es, abgesehen von den schon genannten Hymnen, Kracher wie "Morning Miss Lisa", Pophits wie "Another Apple In My Mouth", Harmonien wie auf "Everlasting Me" und Balladen wie "Coming Home" zu bestaunen. Die Perspektiven dieser Himmelsstürmer für ihr drittes oder viertes Album traut man sich angesichts dieser bereits beeindruckenden Gegenwart kaum auszumalen.
Sugarplum Fairy. Young. And Armed.
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