Toni Braxton Biographie
Toni Braxton
Zudem thematisiert Toni Dinge, mit denen sich wirklich jeder identifizieren kann, ganz gleich welchen Alters, welchen Geschlechts oder welcher Nationalität. Universelle Musik über Gefühle, Liebe und Leidenschaft, welche die Pfarrerstochter aus Maryland mit einer Intensität und Wärme vermittelt, dass man sich ihr kaum entziehen kann.
Und Toni weiss, wovon sie singt: von ihren unglücklichen Erfahrungen, von vertrackten Beziehungen und einem Netz aus Lügen. Dafür ist die 32jährige erklärte Spezialistin – und meistens in der Rolle des Opfers.
Denn trotz ihres attraktiven Äusseren und des bahnbrechenden Erfolgs – den richtigen Partner hat sie noch nicht gefunden. Den Frust und die Enttäuschung kompensiert sie in ihren Texten, die vor Emotionalität nur so bersten. ”Ich gebe den Leuten allein dadurch Mut und Hoffnung, indem ich ihnen zeige, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Und das funktioniert am besten mit Balladen, die immer dann entstehen, wenn ich mich einsam, verlassen und unglücklich fühle. Das ist kein Theater, sondern pure Emotion. Die Fans erfahren alles von mir: Meine Wut, meine Leidenschaft und meine Ohnmacht.”
Dabei spielt Toni aber nicht die Gekränkte, sondern verarbeitet den Schmerz mit viel Humor und gelegentlichen Seitenhieben. Etwa im augenzwinkernden ”He Wasn´t Man Enough”, in dem sie sich als männerfressender Vamp outet und beim ewigen Geschlechterkampf auch mal als große Siegerin vom Platz geht. Wie ernst es ihr damit ist, zeigt aber allein die abschließende Frage ”Does anybody want some ice-cream?”.
Ähnlich verhält es sich mit dem verträumten Latino-Ausflug ”Spanish Guitar”. Dort gibt sie sich einem gutgebauten Traumtypen hin, was sie im wahren Leben niemals tun würde. Aber in der Musik ist diese Phantasie nicht nur legal, sondern fast schon eine Pflicht. Schliesslich versteht sie ihre Songs als Vorlage zum Träumen – hier ist alles erlaubt und nichts unmöglich.
”The Heat” birgt ein Füllhorn von potenziellen Hits, die ihren grössten Erfolgen wie ”You´re Making Me High” oder ”Un-Break My Heart” in nichts nachstehen. Es ist ein lupenreines Sommer-Album - der Soundtrack für Herzflimmern, durchtanzte Nächte und ein musikalisches Lustwandeln durch eine Welt voller Schönheit, Romantik und Wärme. Ob am malerischen Sandstrand oder im kleinen, verschwiegenen Restaurant: Toni kreiert Stimmungsbilder, die sich per Knopfdruck auf den CD-Player reproduzieren lassen.
Dafür fährt Toni alles auf, was Rang und Namen hat. Angefangen bei versierten Songwritern wie Diane Warren, Teddy Bishop oder Daryl Simmons, bis hin zu erfahrenen Produzenten wie Antonio ‚LA‘ Reid und Kenny ‚Babyface‘ Edmonds. Letztere zaubern einen transparenten Sound, der seinesgleichen sucht. Mit innovativen Beats, verspielten Hooks, verschachtelten Vokal-Parts und orchestralen Arrangements. So wird selbst eine gefühlvolle Ballade wie ”Speaking In Tongues” zum musikalischen Erlebnisurlaub für Geist und Seele.
Hinzu kommen Gastauftritte von TLCs Left Eye (”Gimme Some”) oder Dr. Dré, der das Intro zum Beziehungsdrama ”Just Be A Man About It” spricht. ”Er ist der beste schwarze Musiker und Produzent aller Zeiten – ein echtes Genie”, schwärmt Toni. ”Er macht sich bei dem Stück wirklich gut – der perfekte Lügner. Eben ein richtiger Mann...”. Auf Drés Monolog reagiert Toni mit einer souligen Stimme, die einem wollüstige Schauer über den Rücken treibt. So viel Gefühl und Spannung muss man erst einmal transportieren. Für die zierliche, gerade mal 1,58-Meter große Toni kein Problem.
Genau wie die schrittweise Emanzipation als Songwriterin. Denn Toni will nicht nur die kraftvolle Stimme sein, sondern auch Kontrolle über ihre Kunst erlangen. Zum Beispiel indem sie sich verstärkt um Produktion und Lyrics kümmert oder – wie bei ”Speaking In Tongues” – erstmals als Komponistin auftritt. Und das hat Toni in den letzten vier Jahren bewusst forciert. ”Ich schreibe mehr und vor allem auch besser”, gibt sie sich selbstbewusst. ”Das heißt aber nicht, daß ich mich fremden Ideen von vornherein verschliesse. Wenn Babyface einen tollen Song hat, dann gibt es nichts, was ich lieber singe. Selbst, wenn das nicht meine Gefühle oder Erlebnisse sind, interpretiere ich sie so, wie ich es für richtig halte und wie sie nur von Toni Braxton stammen können.”
Nach den Platin-Alben „Toni Braxton“ (1992) und „Secrets“ (1996), die sich nicht nur 20 Millionen mal verkauften, sondern auch diverse Grammies erhielten, bewirbt sie sich für das Broadway-Musical ”Die Schöne und das Biest” und bekommt die Rolle der Belle – ein echter Jugendtraum: ”Ich habe mir das Stück 20 Mal angesehen und konnte den Text beinahe auswendig. Belle wirkt bei rund 90 Prozent des Bühnengeschehens mit. Das war zwar sehr anstrengend, hat aber auch viel Spass gemacht. Nach Ablauf der offiziellen Spielzeit haben sie mir dann noch ein sechsmonatiges Engagement in London angeboten, was ich aber aus Termingründen ablehnen mußte. Ganz so schlecht kann ich also nicht gewesen sein...”
Inzwischen fühlt sich die 32jährige stärker, selbstbewusster und weiblicher denn je. Selbst ihr kleines Image-Problem hat sich von selbst gelöst. ”Bei meiner ersten Platte war ich diese naive 22jährige mit der Aretha Franklin-Stimme, die für ihr Alter einfach viel zu markant war. Um das zu kaschieren, hat man mich wie Aretha gestylt – grausam. Inzwischen habe ich das Gefühl, als hätte sich mein Körper der Stimme angepasst. Ich habe also eine innere Balance erreicht und insofern auch überhaupt kein Problem damit, viel nackte Haut zu zeigen.”
Und das geniesst Toni in vollen Zügen – genau wie die Idee einer kommenden Welttournee oder überfälligen Filmkarriere. Ihr Traumziel: Die Hauptrolle in der geplanten Eartha Kitt-Biographie ”I´m Still Here”. ”Eine unglaublich starke, selbstbewusste Frau, die sehr viel mitgemacht hat”, schwärmt Toni. ”Und so etwas imponiert mir.”
Dass die ehrgeizige Powerfrau in Hollywood genau so erfolgreich werden dürfte, wie in der Musikbranche, steht eigentlich ausser Frage. Genau wie das ewige Männerproblem, an dessen Lösung sie derzeit bastelt. ”Ich glaube nicht, daß ich immer alleine bleibe. Wenn ich momentan Single bin, liegt das nur daran, daß ich mich auf meine Karriere konzentriere. Das ist mir das Wichtigste – aber nur so lange, bis ich den Richtigen gefunden habe. Drückt mir die Daumen. Vielleicht klappt es ja diesmal.”
Und Toni weiss, wovon sie singt: von ihren unglücklichen Erfahrungen, von vertrackten Beziehungen und einem Netz aus Lügen. Dafür ist die 32jährige erklärte Spezialistin – und meistens in der Rolle des Opfers.
Denn trotz ihres attraktiven Äusseren und des bahnbrechenden Erfolgs – den richtigen Partner hat sie noch nicht gefunden. Den Frust und die Enttäuschung kompensiert sie in ihren Texten, die vor Emotionalität nur so bersten. ”Ich gebe den Leuten allein dadurch Mut und Hoffnung, indem ich ihnen zeige, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Und das funktioniert am besten mit Balladen, die immer dann entstehen, wenn ich mich einsam, verlassen und unglücklich fühle. Das ist kein Theater, sondern pure Emotion. Die Fans erfahren alles von mir: Meine Wut, meine Leidenschaft und meine Ohnmacht.”
Dabei spielt Toni aber nicht die Gekränkte, sondern verarbeitet den Schmerz mit viel Humor und gelegentlichen Seitenhieben. Etwa im augenzwinkernden ”He Wasn´t Man Enough”, in dem sie sich als männerfressender Vamp outet und beim ewigen Geschlechterkampf auch mal als große Siegerin vom Platz geht. Wie ernst es ihr damit ist, zeigt aber allein die abschließende Frage ”Does anybody want some ice-cream?”.
Ähnlich verhält es sich mit dem verträumten Latino-Ausflug ”Spanish Guitar”. Dort gibt sie sich einem gutgebauten Traumtypen hin, was sie im wahren Leben niemals tun würde. Aber in der Musik ist diese Phantasie nicht nur legal, sondern fast schon eine Pflicht. Schliesslich versteht sie ihre Songs als Vorlage zum Träumen – hier ist alles erlaubt und nichts unmöglich.
”The Heat” birgt ein Füllhorn von potenziellen Hits, die ihren grössten Erfolgen wie ”You´re Making Me High” oder ”Un-Break My Heart” in nichts nachstehen. Es ist ein lupenreines Sommer-Album - der Soundtrack für Herzflimmern, durchtanzte Nächte und ein musikalisches Lustwandeln durch eine Welt voller Schönheit, Romantik und Wärme. Ob am malerischen Sandstrand oder im kleinen, verschwiegenen Restaurant: Toni kreiert Stimmungsbilder, die sich per Knopfdruck auf den CD-Player reproduzieren lassen.
Dafür fährt Toni alles auf, was Rang und Namen hat. Angefangen bei versierten Songwritern wie Diane Warren, Teddy Bishop oder Daryl Simmons, bis hin zu erfahrenen Produzenten wie Antonio ‚LA‘ Reid und Kenny ‚Babyface‘ Edmonds. Letztere zaubern einen transparenten Sound, der seinesgleichen sucht. Mit innovativen Beats, verspielten Hooks, verschachtelten Vokal-Parts und orchestralen Arrangements. So wird selbst eine gefühlvolle Ballade wie ”Speaking In Tongues” zum musikalischen Erlebnisurlaub für Geist und Seele.
Hinzu kommen Gastauftritte von TLCs Left Eye (”Gimme Some”) oder Dr. Dré, der das Intro zum Beziehungsdrama ”Just Be A Man About It” spricht. ”Er ist der beste schwarze Musiker und Produzent aller Zeiten – ein echtes Genie”, schwärmt Toni. ”Er macht sich bei dem Stück wirklich gut – der perfekte Lügner. Eben ein richtiger Mann...”. Auf Drés Monolog reagiert Toni mit einer souligen Stimme, die einem wollüstige Schauer über den Rücken treibt. So viel Gefühl und Spannung muss man erst einmal transportieren. Für die zierliche, gerade mal 1,58-Meter große Toni kein Problem.
Genau wie die schrittweise Emanzipation als Songwriterin. Denn Toni will nicht nur die kraftvolle Stimme sein, sondern auch Kontrolle über ihre Kunst erlangen. Zum Beispiel indem sie sich verstärkt um Produktion und Lyrics kümmert oder – wie bei ”Speaking In Tongues” – erstmals als Komponistin auftritt. Und das hat Toni in den letzten vier Jahren bewusst forciert. ”Ich schreibe mehr und vor allem auch besser”, gibt sie sich selbstbewusst. ”Das heißt aber nicht, daß ich mich fremden Ideen von vornherein verschliesse. Wenn Babyface einen tollen Song hat, dann gibt es nichts, was ich lieber singe. Selbst, wenn das nicht meine Gefühle oder Erlebnisse sind, interpretiere ich sie so, wie ich es für richtig halte und wie sie nur von Toni Braxton stammen können.”
Nach den Platin-Alben „Toni Braxton“ (1992) und „Secrets“ (1996), die sich nicht nur 20 Millionen mal verkauften, sondern auch diverse Grammies erhielten, bewirbt sie sich für das Broadway-Musical ”Die Schöne und das Biest” und bekommt die Rolle der Belle – ein echter Jugendtraum: ”Ich habe mir das Stück 20 Mal angesehen und konnte den Text beinahe auswendig. Belle wirkt bei rund 90 Prozent des Bühnengeschehens mit. Das war zwar sehr anstrengend, hat aber auch viel Spass gemacht. Nach Ablauf der offiziellen Spielzeit haben sie mir dann noch ein sechsmonatiges Engagement in London angeboten, was ich aber aus Termingründen ablehnen mußte. Ganz so schlecht kann ich also nicht gewesen sein...”
Inzwischen fühlt sich die 32jährige stärker, selbstbewusster und weiblicher denn je. Selbst ihr kleines Image-Problem hat sich von selbst gelöst. ”Bei meiner ersten Platte war ich diese naive 22jährige mit der Aretha Franklin-Stimme, die für ihr Alter einfach viel zu markant war. Um das zu kaschieren, hat man mich wie Aretha gestylt – grausam. Inzwischen habe ich das Gefühl, als hätte sich mein Körper der Stimme angepasst. Ich habe also eine innere Balance erreicht und insofern auch überhaupt kein Problem damit, viel nackte Haut zu zeigen.”
Und das geniesst Toni in vollen Zügen – genau wie die Idee einer kommenden Welttournee oder überfälligen Filmkarriere. Ihr Traumziel: Die Hauptrolle in der geplanten Eartha Kitt-Biographie ”I´m Still Here”. ”Eine unglaublich starke, selbstbewusste Frau, die sehr viel mitgemacht hat”, schwärmt Toni. ”Und so etwas imponiert mir.”
Dass die ehrgeizige Powerfrau in Hollywood genau so erfolgreich werden dürfte, wie in der Musikbranche, steht eigentlich ausser Frage. Genau wie das ewige Männerproblem, an dessen Lösung sie derzeit bastelt. ”Ich glaube nicht, daß ich immer alleine bleibe. Wenn ich momentan Single bin, liegt das nur daran, daß ich mich auf meine Karriere konzentriere. Das ist mir das Wichtigste – aber nur so lange, bis ich den Richtigen gefunden habe. Drückt mir die Daumen. Vielleicht klappt es ja diesmal.”
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