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Vanilla Ninja Biographie

Vanilla Ninja

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Lenna's Biografie

Lenna wurde am 26. September 1985 geboren. Sie geht in die elfte Klasse am deutschen Gymnasium in Tallinn. Seit ihrem fünften Lebensjahr singt sie im ETV-Mädchenchor und hat sechs Jahre lang Geige gelernt. In ihrer Freizeit tanzt sie sehr gerne und spielt in der Schülermanschaft Basketball. Sie nahm am "Fizz Superstar 2002" teil und erreichte dort das Halbfinale, außerdem spielte sie in den Musicals "The King And I" und "The Sound Of Music" mit. Nach ihrem Schulabschluss möchte Lenna gerne auf die Musikschule in Tallinn gehen. Privat hört sie am Liebsten R'n'B, HipHop und Punk Rock.

Katrin's Biografie

Katrin wurde am 10. Dezember 1983 geboren. Momentan studiert sie Buchhaltung an der Wirtschaftsschule in Tallinn. Vorher machte sie ihre Abschlussprüfung an der Tallinn-Schule Nr. 21 - an der sie die Tischnachbarin von Piret war. Nebenbei modellt sie, möchte sich aber in Zukunft mehr der Investition und Finanzierung widmen. In ihrem Leben spielen Musik und Tanzen eine sehr wichtige Rolle, beides liebt sie sehr und hat drei Jahre lang Klavier spielen gelernt und sang schon in mehreren Chören. Zu ihren Lieblingskünstlern zählen Portishead, Staind, Kelis, Incubus und Goldie. Vom Stil her mag sie Drum'n'Bass, R'n'B, HipHop und NuMetal.

Maarja's Biografie

Maarja wurde am 18. Januar 1986 geboren. Sie besucht gerade die 12. Klasse am deutschen Gymnasium in Tallinn. Gerade lernt sie Saxophon spielen und hat schon zwei nationale Wettbewerbe für Blasinstrumentenspieler und dreimal den Liedwettbewerb "Laulukarussell" gewonnen. Beim estnischen Vorentscheid für den "Eurovision Songcontest" im Jahr 2002 erreichte sie den siebten Platz. In ihrer Freizeit betreibt sie Turnen und Skating. Zu ihren Lieblingskünstlern gehören Queen, Queens Of The Stoneage, Incubus, Lenny Kravitz und Robbie Williams. Vom Stil her hört sie am Liebsten Pop-Rock.

Piret's Biografie

Piret wurde am 6. Februar 1984 in Tallinn geboren. Sie studiert gerade an der internationalen Universität Medien. Vorher machte sie ihre Abschlussprüfung an der Tallin-Schule Nr. 21 - an der sie Tischnachbarin von Katrin war. Sie war Gastgeberin der TV-Sendung "The Crazy World" mit DJ Alari Kivisaar. Im Sommer 2003 moderierte sie eine Sendung namens "SuveFizz" imt Indrek "Summer" Raadik und anderen. Zu ihren Lieblingskünstlern zählen Incubus, Puddle Of Mudd, Aaliyah, Tweet und Jill Scott. Fünf Jahre lang lernte sie Klavier spielen und sang dreizehn Jahre in verschiedenen Chören. Neben Ihren Hobbies Lesen und Zeichnen interessiert sie sich sehr für Kunstgeschichte.
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Vanilla Ninja melden sich zurück wie neugeboren. Es hat sich tatsächlich viel getan im Leben und in der Karriere der erfolgreichsten Popband, die der kleine baltische Staat Estland jemals hervorgebracht hat. Die wichtigste Neuheit ist, dass Lenna (Gesang, Gitarre), Piret (Gitarre, Gesang) und Katrin (Keyboards) in Zukunft nur noch zu dritt sind. Das Trio, das nach schicksalsträchtigen Umwälzungen nun auch mit neuem Management und neuer Plattenfirma frischen Fahrtwind aufnimmt, hat künstlerisch den nächsten Gang eingelegt. Der kreative Schaffensprozess zu ihrem neuen Studioalbum "Love Is War" war Befreiungsschlag und Kraftakt zugleich. Ein halbes Jahr lang haben sich Vanilla Ninja mit Leib und Seele diesem Longplayer gewidmet. An fast allen Songs haben sie mitgeschrieben. Für die mitwirkenden Gastmusiker und für das Produktionsteam finden sie nur lobende Worte. Vor allem, weil sich das Trio hier musikalisch frei entfalten konnte. Sie sind wesentlich rockiger, geradliniger und souveräner geworden. Nicht nur in der Gesangsperformance und an ihren Instrumenten, die neuen Songs sind auch persönlicher, in ihrer Transparenz wesentlich natürlicher und ergo intensiver. Vanilla Ninja sind bei sich selbst angekommen.

Bereits die Single "Dangerzone" dürfte die Alarmglocken in den Charts schrillen lassen: ein mitreißender Rocksong von dringlicher melodischer Pracht. Da ist direkt ein ganz neuer Biss zu spüren, eine befreiend wirkende Dynamik, wie es sie so bei Vanilla Ninja noch nicht gegeben hat. "Love Is War" ist ein treffender Albumtitel für eine Band, die ihren Rock'n'Roll-Lifestyle über alles liebt und die nicht nur die Bühne, sondern auch die Charts zu ihrem Schlachtfeld erklärt hat. "Das ganze Album markiert einen riesigen Schritt nach vorn, das wird sich auch auf unsere Live-Shows auswirken", konstatiert Lenna. Und Piret ergänzt: "Wir haben im letzten Jahr wirklich um unsere Existenz gekämpft. Davon handelt auch das Album. Aber auch von unserer Liebe zur Musik, ohne die wir nicht mehr leben könnten. Für diese Liebe kämpfen wir." Entsprechend kämpferisch sind auch die neuen Songs. Von der vehement auftrumpfenden Single "Dangerzone" über "Kingdom Burning Down", einer gnadenlosen Abrechnung mit der jüngeren Vergangenheit, bis zu der sich düster zusammenbrauenden "Black Symphony" mit Gesangssätzen, wie sie Abba nicht besser hinbekommen hätten. Vanilla Ninja beherrschen aber nicht nur die Klassizismen der Rockmusik in Perfektion, sondern auch das feine Spiel mit der Ironie.

Über das Image so genannter "Rockstarz", ein an wieselflinker Eingängigkeit kaum zu überbietender Track, machen sich Vanilla Ninja in dem gleichnamigen Song ebenso lustig wie über die tragikomische Figur einer "Band That Never Existed". Dabei sind Vanilla Ninja wahrscheinlich noch nie den Bangles - der Institution des Female Rock für die Popwelt schlechthin - musikalisch so nahe gekommen. Überhaupt finden sich auf "Love Is War" Spurenelemente von Generationen weiblicher Ikonen der Pop- und Rockgeschichte, die hier zu einer schlüssigen Einheit aus teenage rebellion und mass appeal verschmelzen. Natürlich erfinden auch Vanilla Ninja die Popmusik nicht neu. Aber wie man aus dem Gefühl, neugeboren zu sein, eine märchenhafte Ballade macht, das zeigen sie mit "Spirit Of The Dawn" in Perfektion. Die Trilogie der Balladen vollenden "Pray", pendelnd zwischen klassischer Pianoballade und gigantischem Gitarrenrock, sowie das grandiose Albumfinale "Silence", das nicht nur wegen des Orchesters wie für die große Kinoleinwand geschaffen scheint. "Love Is War", das ist ein grandioses Dutzend Songs, mit denen Vanilla Ninja nicht nur einmal mehr ihren untrüglichen Hitinstinkt beweisen, sondern aus ihrer Leidenschaft für Musik die Kraft zum Visionären geschöpft haben.

Tallinn im Jahr 2001: Noch ist Estland nicht in der Europäischen Union, aber Europa schon längst angekommen in dem baltischen Staat, aus dem der Begriff der Singenden Revolution stammt und das in jenem Jahr sogar erstmals den Grand Prix gewinnt. Für den Eurovision Song Contest geht ein Jahr später auch Maarja Kivi ins Rennen. Die damals gerade mal 16-jährige Sängerin fällt einem Manager auf, der gerade nach Talenten für eine Mädchenrockband sucht. Maarja wird Leadsängerin und Bassistin. Es folgen Lenna Kuurmaa, 17-jährige Halbfinalistin bei "Fizz Superstar 2002", als Gitarristin und weitere Sängerin sowie schließlich die beiden damals 18-jährigen Freundinnen Piret Järvis an der Gitarre und Katrin Siska an den Keyboards. Vanilla Ninja sind geboren und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Mit ihrem Debütalbum "Vanilla Ninja", das Songs sowohl in englischer als auch estnischer Sprache enthält, avancieren sie im Jahr 2003 auf Anhieb zu Superstars in ihrer Heimat. Schon bald sind sie so berühmt, dass sogar eine Eissorte nach der Band benannt wird. Heute sind sie die größten Pop-Idole Estlands, Trendsetter in punkto Style und Fashion, erfolgreich auch im Fernsehgeschäft, Publikumsmagneten und fast schon Nationalheldinnen.

Noch im Jahr 2003 folgen Vanilla Ninja dem Lockruf des Westens und lassen sich in Deutschland nieder. Gleich mit ihrer ersten Single, "Tough Enough", gelingt ihnen hierzulande der erste Top-20-Hit. Ihr erstes rein englischsprachiges Album, "Traces Of Sadness" aus dem Jahr 2004, wird ein internationaler Bestseller und in Deutschland sogar platinveredelt. Als Maarja schwanger wird, steigt sie aus und wird kurze Zeit später durch die damals gerade 15-jährige Bassistin Triinu Kivilaan ersetzt, die ihrer Vorgängerin verblüffend ähnlich sieht und sich prächtig in die Band einfügt. Lenna übernimmt von nun an den Leadgesang und Vanilla Ninja setzen mit Songs wie "Don't Go Too Fast", "Liar" und "When The Indians Cry" ihre rasante Hitserie unverdrossen fort. Mittlerweile ist die Band nicht nur in etlichen europäischen Ländern erfolgreich, sondern selbst in Brasilien und Japan. Doch nirgendwo werden Vanilla Ninja gefeiert wie in Estland, wo sie bei einem Open-Air-Konzert vor 20.000 Zuschauern spielen und mit 8000 Besuchern bei ihrem bis dato größten Hallenkonzert sogar von einem riesigen Streichorchester unterstützt werden. Im Jahr 2005 schließlich ist es das Studioalbum "Blue Tattoo", mit dem Vanilla Ninja erneut Furore machen, sowie die Single "Cool Vibes", mit der sie - da der Produzent Schweizer ist - beim Grand Prix für die Schweiz antreten und mit dem beachtlichen achten den seit Jahren besten Platz für die Eidgenossen erzielen. Nach dem Ausstieg ihrer Bassistin Ende letzten Jahres entschließen Lenna, Piret und Katrin kurz und bündig, es fortan beim Trio zu belassen.

Vanilla Ninja haben in wenigen Jahren eine wahrlich phänomenale Karriere absolviert. Hits ohne Ende, drei reguläre Studioalben mit Gold- und Platinsegen, eine Best-Of-Collection und zwei DVDs können sie inzwischen vorweisen. Dabei sind alle drei Musikerinnen jetzt gerade mal Anfang zwanzig. Gleichwohl markiert "Love Is War" eine Art Neubeginn für die Band, die seit Jahren dort zuhause ist, wo sie ihre Koffer aufschlägt. Ein Rock'n'Roll-Leben par excellence. "Wir lieben die Bühnenshows, die Tourneen und das Reisen", sagen die drei charmanten Estinnen. Doch bei aller selbst auferlegten Rastlosigkeit ruhen sie in diesen Tagen mehr denn je in sich selbst. So stimmig und doch komplex wie auf dem Album "Love Is War" waren ihre Songs noch nie. Mit dem Hitpotential dieses Longplayers dürften sie in den internationalen Charts fürwahr manche Schlacht gewinnen. Die drei Engel aus Estland nehmen gleich mit "Dangerzone" den Chartgipfel ins Visier. Die Single wird auch in dem Trailer zur US-Erfolgsserie "Veronica Mars" (ZDF) eingesetzt und die Teenage-Detektivstory ist ganz nach dem Geschmack von Vanilla Ninja, die für den in Kapstadt gedrehten Videoclip zu "Dangerzone" ebenfalls eine spannungsgeladene Action-Story wählten. Zimperlich sind Vanilla Ninja wahrlich nicht. Wer die Welt erobern will, muss auch wissen wie. Lenna, Piret und Katrin haben dafür in jedem Sinne die richtige Rezeptur gefunden.
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