Whirlwind Heat Biographie
Whirlwind Heat
Es war einmal ein unsterbliches Genie, das vor Jahren prophetisch den Satz „the heat is on“ in die Welt entließ. Sicherlich konnte damals niemand wissen, dass Mr. Glenn Freys Worte auch 20 Jahre später nichts an Aktualität eingebüßt haben – niemand außer Whirlwind Heat.
Die Geschichte beginnt in Grand Rapids, der amerikanischen „Möbel- und Holzfällerstadt“, wo drei 15jährige mit einem Mal begreifen, dass das einzige Leben, das ihnen Michigan bietet, das eines Möbelverkäufers oder eines Restaurant-Mangagers im örtlichen Steakhouse sein wird. Sich dieser Tatsache bewusst und aus Angst davor schreiben die Jungs Songs und nehmen ihre erste EP „Limited Edition Fuzz“ auf.
Dann, im Jahre 1998, hört zufällig ein gewisser Jack White eben diese Aufnahmen und fragt bei Whirlwind Heat an, mit ihm und seiner Band, den (damals noch) unbekannten White Stripes, zu touren. Später, als der Erfolg der Stripes explodiert, nimmt er Whirlwind Heat unter die Fittiche seines Labels „Third Man Records“ und produziert ihr Debütalbum „Do Rabbits Wonder“ (2003). Über den Produktionsstil ist man sich schnell einig: „Schreibe eine Platte ohne Hooks und ohne Wiederholungen“.
Die Dinge nehmen ihren Lauf, Whirlwind Heat touren quer durch die USA, England, Europa, Australien und Japan und spielen Shows mit den White Stripes, Yeah Yeah Yeahs oder den Kills. Die Hürde von 160 Bühnen dieser Welt wird lässig genommen und überall werden junge Menschen in einen Zustand wilden, kollektiven Zuckens versetzt.
2004 veröffentlichen Whirlwind Heat dann „Flamingo Honey“ auf Dim Mak/XL Recordings – 10 Titel mit einer Gesamtlänge von sage und schreibe 10 Minuten! Die Drei komponieren und nehmen die Platte innerhalb von 5 Stunden (!) auf, gemeinsam mit Indie-Mastermind Brendan Benson in den Grand Studios. Mit einer Länge von 10 Minuten kann man diese Platte etwa viermal in der gleichen Zeitspanne hören, die man für das neueste Werk der Strokes benötigen würde.
Von Unruhe getrieben setzen sich die Jungs abermals in ihren Bandbus, fahren quer durch die Lande um schließlich in Sacramento in Zusammenarbeit mit Kirt Shearer und Craig Long (bekannt für ihre innovativen CAKE Recording-Sessions) und in der (unglaublich langen) Zeit von einer Woche ihr selbst-finanziertes und selbst-produziertes Werk „Types of Wood“ aufzunehmen.
„Types of Wood“ zeigt die Band von einer anderen Seite ihrer ungezügelten Kreativität. Alles klingt belebt und ausgeprägt – man hört das schwache Echo von „Blue Monday“, schwingt hinüber zu Frenchie oder stellt sich Gainsbourg vor, der seine Puppen hier für Blinde tanzen lässt – man stelle sich vor, jeder einzelne Finger stecke in der Mitte des Lautsprechers und spüre die geifernden, saloppen und sexuellen Wellen, die einem entgegenschlagen. Und all das nur hervorgebracht mit Bass, Schlagzeug und Moog-Synthesizer…
Hier ist nun das vorläufige Ende der Geschichte von Whirlwind Heat. Inzwischen alle Anfang Zwanzig, ist eins sonnenklar: die haben es faustdick hinter den Ohren. Nach den Jahren ihrer musikalischen Stilsuche kann man die Band getrost als absolut viel versprechende und aufregende Entdeckung aus den Staaten handeln.
Die Geschichte beginnt in Grand Rapids, der amerikanischen „Möbel- und Holzfällerstadt“, wo drei 15jährige mit einem Mal begreifen, dass das einzige Leben, das ihnen Michigan bietet, das eines Möbelverkäufers oder eines Restaurant-Mangagers im örtlichen Steakhouse sein wird. Sich dieser Tatsache bewusst und aus Angst davor schreiben die Jungs Songs und nehmen ihre erste EP „Limited Edition Fuzz“ auf.
Dann, im Jahre 1998, hört zufällig ein gewisser Jack White eben diese Aufnahmen und fragt bei Whirlwind Heat an, mit ihm und seiner Band, den (damals noch) unbekannten White Stripes, zu touren. Später, als der Erfolg der Stripes explodiert, nimmt er Whirlwind Heat unter die Fittiche seines Labels „Third Man Records“ und produziert ihr Debütalbum „Do Rabbits Wonder“ (2003). Über den Produktionsstil ist man sich schnell einig: „Schreibe eine Platte ohne Hooks und ohne Wiederholungen“.
Die Dinge nehmen ihren Lauf, Whirlwind Heat touren quer durch die USA, England, Europa, Australien und Japan und spielen Shows mit den White Stripes, Yeah Yeah Yeahs oder den Kills. Die Hürde von 160 Bühnen dieser Welt wird lässig genommen und überall werden junge Menschen in einen Zustand wilden, kollektiven Zuckens versetzt.
2004 veröffentlichen Whirlwind Heat dann „Flamingo Honey“ auf Dim Mak/XL Recordings – 10 Titel mit einer Gesamtlänge von sage und schreibe 10 Minuten! Die Drei komponieren und nehmen die Platte innerhalb von 5 Stunden (!) auf, gemeinsam mit Indie-Mastermind Brendan Benson in den Grand Studios. Mit einer Länge von 10 Minuten kann man diese Platte etwa viermal in der gleichen Zeitspanne hören, die man für das neueste Werk der Strokes benötigen würde.
Von Unruhe getrieben setzen sich die Jungs abermals in ihren Bandbus, fahren quer durch die Lande um schließlich in Sacramento in Zusammenarbeit mit Kirt Shearer und Craig Long (bekannt für ihre innovativen CAKE Recording-Sessions) und in der (unglaublich langen) Zeit von einer Woche ihr selbst-finanziertes und selbst-produziertes Werk „Types of Wood“ aufzunehmen.
„Types of Wood“ zeigt die Band von einer anderen Seite ihrer ungezügelten Kreativität. Alles klingt belebt und ausgeprägt – man hört das schwache Echo von „Blue Monday“, schwingt hinüber zu Frenchie oder stellt sich Gainsbourg vor, der seine Puppen hier für Blinde tanzen lässt – man stelle sich vor, jeder einzelne Finger stecke in der Mitte des Lautsprechers und spüre die geifernden, saloppen und sexuellen Wellen, die einem entgegenschlagen. Und all das nur hervorgebracht mit Bass, Schlagzeug und Moog-Synthesizer…
Hier ist nun das vorläufige Ende der Geschichte von Whirlwind Heat. Inzwischen alle Anfang Zwanzig, ist eins sonnenklar: die haben es faustdick hinter den Ohren. Nach den Jahren ihrer musikalischen Stilsuche kann man die Band getrost als absolut viel versprechende und aufregende Entdeckung aus den Staaten handeln.
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