Wolfgang Ambros Biographie
Wolfgang Ambros
1952 bis 1961
Wolfgang Ambros kommt am 19. März 1952 im niederösterreichischen Preßbaum als Sohn eines Volksschuldirektors und einer Lehrerin zur Welt. Er wächst ganz in der Nähe seines heutigen Wohnhauses auf und besucht die Volksschule, die sein Vater leitete.
1962 bis 1970
Wolfgangs Schulkarriere wird in Wien fortgesetzt. Zuerst im Bundeskonvikt im 2. Wiener Bezirk, nach zwei Jahren wechselt er an das Bundesgymnasium in Wien 14, Astgasse, fliegt dort durch und entscheidet sich nach einem weiteren Jahr in der Hauptschule für die "Graphische Lehr- und Versuchsanstalt", wo er sich zum Siebdrucker ausbilden läßt. In seiner Klasse: Joesi Prokopetz, zu dessen Gedichten er damals seine ersten Lieder schreibt. Von der "Graphischen" fliegt er aus "disziplinären Gründen" - weil er nämlich nach dem Abgang seiner "ersten großen Liebe", die in die gleiche Klasse gegangen ist, aufs Lernen "verzichtet" (nachzuhören auf der LP "Mann und Frau"). Stattdessen verdient er sein Geld als Schreibmaschinenmechaniker, Auslagenarrangeur und schließlich als Plattenverkäufer im Musikhaus "3/4" in der Seilergasse. Mit 17 vermittelt ihm der Geschäftsführer einen Job in London, wo Ambros aber nach einem Jahr ohne Arbeitsgenehmigung wieder ausgewiesen wird. In einem Café trifft er zufällig seinen "alten Haberer" Joesi.
1971
Wolfgang ist wieder in seinem "Traumjob" als Plattenverkäufer engagiert, diesmal im "Musik-Palais" in der Wiener Innenstadt. Am Abend trifft er sich mit Freunden am Theseustempel und singt seine Lieder - darunter den "Hofa", ein vertontes Prokopetz-Gedicht. Eine Besucherin im Plattengeschäft überredet ihren Freund, Wolfgangs Musik zu fördern: Gemeinsam geht man ins erste Studio des heutigen Austro-Topproduzenten Peter Müller und spielt in zwei Stunden das "Hofa"-Demo ein. Um 6.000 Schilling Produktionskosten wird später die damals revolutionäre Single eingespielt, die im Radio erst nach anfänglicher "Schockwirkung" eingesetzt wird. Als Ambros im Dezember damit in der TV-Sendung "Spotlight" von Peter Rapp im Ronacher auftritt, ist das Lied Nr. 1 in den Charts, die Single war zu diesem Zeitpunkt bereits über 30.000mal verkauft.
1972
Im Februar erscheint die erste Ambros-LP "Alles andere zählt net mehr", von der 15.000 Stück verkauft werden, für damalige Zeiten eine Sensation. Gemeinsam mit der "Hawelka"-Bekanntschaft Fredi Tauchen gründen Wolfgang und Joesi die Projektgruppe "Dröhnung", die bei dem "Arena 72" genannten Gegenstück zu den Wiener Festwochen die Urversion des "Watzmann" als Mitternachtseinlage aufführen und das Rustikal zwei Monate später als Hörspiel "Mit ana Flaschn Schnaps und meiner Gitarr" (W. Ambros) auf Ö3 präsentieren.
1973
Für die "Arena 72" schreiben Ambros und Prokopetz den "Fäustling" und lernen bei der Aufführung das damalige "Milestones"-Mitglied Christian Kolonovits kennen. Der "Fäustling" erscheint auch auf Platte. Im Sommer muß Wolfgang zum Bundesheer, wird aber schon nach wenigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen entlassen. Die Anti-BH-Single "Tagwache" wird vom Rundfunk boykottiert, im Herbst erscheint Wolfgangs erste hochdeutsche LP "Eigenheiten".
1974
Im Sommer veröffentlicht Wolfgang die Single "A Mensch möcht i bleibn", verkauft im ersten Jahr keine 3.000 Stück und wird erst Jahre später zum Dauerbrenner.
1975
Mit der LP "Es lebe der Zentralfriedhof" - inspiriert durch ein Plakat "100 Jahre Zentralfriedhof" vor dessen Haupttor in Wien - schafft Ambros den endgültigen Durchbruch und dokumentiert seine Freundschaft zum Musikerkollegen Georg Danzer, der "Heite drah i mi ham" und "A Gulasch und a Seidl Bier" geschrieben hat. Mit dem "Schurl" spielt er am 14. Dezember zweimal auf der Bühne des Konzerthauses um die - für damals - sensationelle Gage von 50.000 Schilling. In diesem Jahr "entdeckt" Ambros Bob Dylan und hat binnen fünf Monaten alle Dylan-LPs zu Hause.
1976
Das Jahr der ungewöhnlichen Projekte: Zuerst tritt W. Ambros für das Favoritner Duo "Blaschek & Svik" das erste Mal als Produzent in Erscheinung, führt dann zusammen mit Georg Danzer und Christian Kolonovits in der Wiener Stadthalle das Musical "Karli" auf, spielt im TV-Film "Fehlschuß" neben Paola Kinski die Hauptrolle, einen im entscheidenden Moment versagenden Fußballer und nimmt im Spätherbst das zweite Doppelalbum in der Geschichte des Austro-Rock auf: "19 Class A Numbers". Zu Weihnachten erscheint Österreichs geheime Nationalhymne "Schifoan" - und in einem Probekeller unter dem Antiquitätengeschäft in der Ballgasse gründet er seine Band, die "No.1 vom Wienerwald".
1977
Ende Jänner spielt Ambros den "Watzmann" im Deutschen Museum und reist dann für drei Monate nach Amerika. Nach seiner damals fast unbeachteten Single "Die Blume aus dem Gemeindebau" bringt er im Oktober die depressive LP "Hoffnungslos" auf den Markt.
1978
Nach der LP "Schaffnerlos", die Ambros nicht als Fortsetzung seiner eigenen Plattenlinie gelten läßt, beschließt er im Sommer Dylan-Lieder zu "verwienern". Die Notlösung heißt "Wie im Schlaf" und bringt Wolfgang den großen Durchbruch in Deutschland. Im Winter verkauft ein Wiener Sporthaus einen Original-Ambros-Schi.
1979
Bei der Deutschlandtournee entsteht die Live-Doppel-LP "Auf ana langen finstern Straßn" - insgesamt tourt Ambros binnen 12 Monate dreimal in der BRD(!), wo die Dylan-LP die 100.000er-Grenze überschreitet. Im September erscheint die LP "Nie und nimmer" - dazu als Wolfgangs Tribut an die Discowelle seine erste (gleichnamige) Maxisingle.
1980
Im Jänner absolviert Ambros erfolgreich die Hilfsschilehrerprüfung. Zwei Plattenprojekte beschäftigen ihn in diesem Jahr: Die LP "Weiß wie Schnee" und das dritte Ambros/Tauchen/Prokopetz-Werk "Augustin", für das Tauchen sogar ein ORF-Drehbuch schreibt. Das Fernsehprojekt scheitert dann aber an Geldmangel. Die letzten drei Monate verbringt Wolfgang in den USA und Mittelamerika, dort schreibt er - bereits für seine nächste LP - den Titel "Belize".
1981
Sieben Jahre nach seinem Erscheinen wird der "Watzmann" Gold. Ambros spielt in München seine LP "Selbstbewußt" ein. Im Herbst kauft er sein heutiges Wohnhaus in Preßbaum.
1982
Erstmals in seiner Karriere erscheint keine neue Ambros-Platte. Er konzentriert sich auf die Renovierung seines neuen Hauses und widmet sich seiner Familie: am 19. März, seinem 30. Geburtstag, heiratet Wolfgang seine Frau Margit, rund einen Monat später - am 10. April - kommt Ambros' Junior Mathias zur Welt. Bei seiner Österreich-Tour im Mai stellt er mit 34.000 Besuchern einen neuen Rekord auf, im Herbst bringt er mit Joesi Prokopetz und Manfred Tauchen den "Watzmann" live auf der Bühne.
1983
Mit seinem Freund Rainhard Fendrich spielt Wolfgang Anfang Februar im tirolerischen Waidring ein geheimes Konzert. Für die LP "Der letzte Tanz" mietet Ambros das digitale Studio von "Mr. Boney M". (Frank Farian), dessen Equipment heute teilweise im Ambros-Studio steht, bringt die erste Austropop-CD auf den Markt und spielt eine triumphale Österreich-Tournee, die in einem Ambros/Fendrich-Konzert im Wiener Weststadion vor 20.000 Fans gipfelt. Im Sommer stellt er sein Haus in Griechenland fertig, im Oktober startet der Probebetrieb im eigenen Studio, der "Powersound Factory": Im niederösterreichischen Achau hat Wolfgang mit seinen Partnern aus einer alten Wellpappenfabrik ein hochmodernes Plattenstudio gemacht. Das schon im November 82 aufgenommene Duett mit André Heller "Für immer jung" erscheint.
1984
"Diplomatische Ehren" für Ambros: er wird zum "Botschafter Tirols" und zum "Ehrenschilehrer" ernannt. Der Grund: Durch seinen Zweitwohnsitz in Waidring hat er kräftig am Aufstieg des Fremdenverkehrsortes mitgearbeitet. Ein Gag, den er sich mit Rainhard Fendrich erlaubt, erscheint ohne sein Wissen als Single: Die beiden haben eine Neuversion des Moser-Liedes "'s Naserl" eingespielt. Ambros produziert im eigenen Studio Hans Dujmic und Ulli Bäer. Im September veröffentlicht er seine eigene LP "Der Sinn des Lebens". Bei seiner Tournee macht der "Austro-Rock-Kaiser" das Unmögliche möglich: Die Wiener Stadthalle ist bei seinen Konzerten drei(!)mal ausverkauft!
1985
Wenn's ihn überkommt, arbeitet Wolfgang in seiner Discothek "No.1" in Waidring selbst als Discjockey oder hinter der Bar. Ende März erscheint auf der Heller-LP "Narrenlieder" das zweite Heller/Ambros-Duett: "Kumm ma mit kane Ausreden mehr" - produziert vom Austro-Amerikaner Peter Wolf. Nach einem gemeinsamen Benefizprojekt mit Rudi Dolezal und Rainhard Fendrich, "Austria für Afrika", "Warum" arbeitet Ambros an seiner nächsten LP, "No.13". Während der Aufnahmen kommt Harry Stampfer als neuer Drummer statt Helmut Novak zur Band.
1986
Am 13. Jänner erscheint "No. 13"; das Video zur Single "Langsam wachs ma z'samm" wird bei einem Urlaub auf den Kanarischen Inseln gedreht. An seinem Geburtstag wiederholt er das "Wunder" von 1984: zweimal die Wiener Stadthalle ausverkauft, wieder Zuschauerrekord auf seiner Österreich-Tournee! Die Euphorie wird durch einen Schicksalsschlag gebremst, als bei einem Bootsunfall am 30. April ein Mitfahrer ums Leben kommt. Ein Zuckerl für Musikkenner ist das Galakonzert, das am 5. September mit Friedrich Gulda, Jessye Norman und Wolfgang Ambros im Wiener Konzerthaus stattfindet. Am Jahresende schließt Wolferl eine Phase seiner Karriere ab: in einer 3-LP-Box hat er die besten Live-Nummern der letzten sechs Jahre zusammengefaßt.
1987
Von einem Kenia-Urlaub werden die Aufnahmen zur LP "Gewitter" unterbrochen, auf der Wolfgang Ambros gewagte Arrangements, neue Ideen und vor allem keine Kompromisse zeigt. Die LP erscheint im September und wird von einer Österreich-Tournee begleitet. Das geniale heimische Video-Duo Rossacher/Dolezal dreht wieder einmal ein Ambros-Video: "V.I.P". Ein Journalist will W.Ambros via Nachrichtenmagazin "in Pension schicken", aber die Zahlen zur Tour sprechen eine andere Sprache: Allein in Wien sind 27.000 Tickets verkauft!
1988
Der Versuch, mit "Miß World" Ulla Weigerstorfer in der "Powersound Factory" eine Single aufzunehmen, schlägt mangels entsprechender Erfahrungen der Miß fehl. Produzent Ambros verschiebt das Projekt auf unbestimmte Zeit.Im März und April ist Wolfgang mit seiner "No.1 vom Wienerwald" erfolgreich durch Deutschland unterwegs, seinen 36. Geburtstag feiert er bei einem ausverkauften Konzert im Deutschen Museum in München. Noch vorher wird Ambros wegen seines griechischen Motorbootunfalles von 1986 vor Gericht zitiert und erlebt dort eine Justizgroteske: Nach vier Stunden Verhandlung wird vertagt, um das Ergebnis einer Verhandlung in Griechenland abzuwarten. Dort wird Wolfgang schließlich freigesprochen. Der Fall ist somit erledigt. Zurück von einer halbjährigen Weltreise, die Wolfgang mit seiner Familie über Amerika, Australien, die Südsee und Griechenland zurück nach Wien führt, veröffentlicht er die englischsprachige Single "Rukuruku Bay", eine "tönende Postkarte" vom Traum-Urlaubsziel.
1989
Als Vorbote zum neuen Album erscheint die neue Version eines alten Hits "Zwickt's mi 2000". Im Frühjahr wird die LP "Mann und Frau" aufgenommen, die im Mai erscheint. Und am 4. Oktober startet die Österreich/Deutschland-Tournee '89.
1990
Verlängerung der Herbst-Tournee '89 "Mann und Frau" im Frühjahr und Sommer '90 durch Österreich und Deutschland. Anstelle eines von der Plattenfirma geplanten Samplers erscheint auf Wunsch von W.Ambros eine Kopplung aus bekannten Titeln und Hits, wie z.B. "Langsam wachs ma zsam" und "Die Blume aus dem Gemeindebau", die jedoch alle im Stile der "Lagerfeuerromantik" neu eingespielt werden.
1991
Wiederaufnahme von der Produktion "Der Watzmann ruft". Erstmalig 1974 als Hörspiel produziert, wurden bis heute mehr als 250.000 Tonträger verkauft. Im Jahre 1982 erfuhr das Stück seine erste abendfüllende Live-Inszenierung durch die Autoren W. Ambros, M.O. Tauchen und J. Prokopetz und begab sich in Form eines Wandertheaters auf Tournee durch den Süden der Bundesrepublik. Der überaus große Publikumserfolg führte beispielsweise in München zu 10, in Nürnberg sogar zu 14 Vorstellungen en suite. Aufgrund von damals bestehenden Rechtsproblemen mit der Produktionsfirma der Schallplatte (10-Jahres-Klausel) kam es zu keiner Aufzeichnung dieses Ereignisses, obwohl die Nachfrage sehr groß war. Aus diesem Anlaß und nicht zuletzt wegen des 20-jährigen Bühnenjubiläums von W. Ambros wird das Stück nocheinmal inszeniert und durch die renommierten Regisseure R. Dolezal und H. Rossacher auch auf Video festgehalten.
1992
"Die größten Hits aus 20 Jahren" von W. Ambros; ein Sampler mit unvergeßlichen Highlights wie "Da Hofa", "Es lebe der Zentralfriedhof", "Schifoan", "Von Liebe ka Spur" und viele mehr. Nach intensiver Produktionsphase erscheint im September die zeitgenössische Schöpfung "Äquator". Dieser Tonträger bietet auch die Grundlage für die im November startende Österreich-Tournee unter dem Motto "Äquator-Tour '92".
1993
Gemeinsam mit dem Kabarettisten Alexander Bisenz entsteht die parodistische Maxi-CD "Das Duell". Weiters kommt das Verkaufs-Video "Wolfgang Ambros - Die größten Hits aus 20 Jahren" - produziert vom erfolgreichen Filmduo Rudi Dolezal und Hannes Rossacher - auf den Markt. Auch bisher noch nicht veröffentlichtes Filmmaterial, zurückreichend bis in die 70er Jahre, ist auf diesem Streifen zu bewundern und sorgt für Unterhaltung. Diese Videocompilation ist mit über 15.000 verkauften Einheiten Österreichs meistverkauftes Musikvideo.
1994
Mit den Einnahmen eines Benefiz-Konzertes stiftet Ambros neue Batterien für eine Solar-Anlage in einem von AMREF in Kenia betreuten Dschungel-Spital. Das aktuelle Album "Wasserfall" wird am österreichischen Markt Ende Mai veröffentlicht. nach zahlreichen Einzelauftritten im Frühjahr und Sommer startet ab Oktober die neue Tournee.
1995
Im März und April 1995 findet die Wasserfall-Tournee in Deutschland statt. Zahlreiche Einzelauftritte in Österreich und Deutschland wurden für Frühjahr und Sommer fixiert.
1996
Im Jänner 1996 spielt Wolfgang Ambros die Hauptrolle in der Theaterproduktion "Das Spiel vom lieben Augustin" im Wiener Etablissement Ronacher. Die Musik für dieses Stück stammt zum Großteil aus seiner Feder. Daneben arrangiert er die Musik von Robert Stolz neu - ein Handschlag zwischen Generationen österreichischer Musikgeschichte. Noch in diesem Jahr erscheint der neue Tonträger mit dem Titel "Verwahrlost aber frei". Auf diesem aktuellen Album findet man u.a. all jene neuen Kompositionen, die auch für die Theaterproduktion "Das Spiel vom lieben Augustin" eigens von WOLFGANG AMBROS und seiner Band geschrieben wurden. Im Anschluß daran ist wieder eine Tournee durch Österreich und Deutschland unter dem Motto "25 Jahre Wolfgang Ambros" anberaumt. Den Höhepunkt dieser Tournee stellt sein Auftritt am 26. September d.J. in der Wiener Stadthalle dar, bei dem zahlreiche Gäste aus der deutschsprachigen Musikszene wie z.B. Peter Maffay, Wolfgang Niedecken, EAV, Georg Danzer u.v.a. dieses Ereignis mitfeiern werden. Dem DoRo-Team gelingt von diesem einzigartigen Konzert ein sensationeller Mitschnitt, das Verkaufsviedeo unter dem Titel "Für immer jung" erscheint und erzielt sensationelle Verkaufsergebnisse.
1997
Wegen des großen Erfolges der Tournee 96 'Verwahrlost aber frei' wurde für das Frühjahr eine große Wiederholungstournee in Österreich und Deutschland angesetzt. Neben diesen Auftritten konnten wieder zahlreiche Festivals in Österreich und Deutschland fixiert werden. Anfang November 97 erschien die Live-Doppel-CD "Verwahrlost aber Live", ebenso wie das gleichnamige Video, welches eine komplette Retrospektive des erfolgreichen Konzertprogramms 96/97, sowie Hintergrundinformationen bietet. Am 10. Dezember 1997 steht er erstmals gemeinsam mit Rainhard Fendrich und Georg Danzer als AUSTRIA3 auf der Bühne des Theaters an der Wien , als Begleitmusiker engagierte das hochkarätige Trio Ulli Bäer (Gitarren, Gesang), Gary Lux (Keyboards, Gesang), Harald Fendrich (Baß), Andi Steirer (Percussions) und Harry Stampfer (Schlagzeug).
1998
ab März findet die erfolgreiche Tournee AUSTRIA 3 * DREI IM KONZERT statt. Die Tonträger und Videos werden mit Auszeichnungen überhäuft. Für vier ausverkaufte Konzerte in der Wiener Stadthalle erhalten Wolfgang Ambros, sowie Rainhard Fendrich und Georg Danzer, die goldenen Eintrittskarte.
1999
am 26. Februar präsentiert Wolfgang Ambros und die No. 1 vom Wienerwald in der Meierer im Wiener Stadtpark die neue CD "VOOM VOOM VANILLA CAMERA" mit einem Kurz - Konzert und anschließendem Fest für Freunde und Medienpartner. Im Rahmen einer ausgedehnten Tournee wird diese dem Publikum auch live vorgestellt.
Wolfgang Ambros kommt am 19. März 1952 im niederösterreichischen Preßbaum als Sohn eines Volksschuldirektors und einer Lehrerin zur Welt. Er wächst ganz in der Nähe seines heutigen Wohnhauses auf und besucht die Volksschule, die sein Vater leitete.
1962 bis 1970
Wolfgangs Schulkarriere wird in Wien fortgesetzt. Zuerst im Bundeskonvikt im 2. Wiener Bezirk, nach zwei Jahren wechselt er an das Bundesgymnasium in Wien 14, Astgasse, fliegt dort durch und entscheidet sich nach einem weiteren Jahr in der Hauptschule für die "Graphische Lehr- und Versuchsanstalt", wo er sich zum Siebdrucker ausbilden läßt. In seiner Klasse: Joesi Prokopetz, zu dessen Gedichten er damals seine ersten Lieder schreibt. Von der "Graphischen" fliegt er aus "disziplinären Gründen" - weil er nämlich nach dem Abgang seiner "ersten großen Liebe", die in die gleiche Klasse gegangen ist, aufs Lernen "verzichtet" (nachzuhören auf der LP "Mann und Frau"). Stattdessen verdient er sein Geld als Schreibmaschinenmechaniker, Auslagenarrangeur und schließlich als Plattenverkäufer im Musikhaus "3/4" in der Seilergasse. Mit 17 vermittelt ihm der Geschäftsführer einen Job in London, wo Ambros aber nach einem Jahr ohne Arbeitsgenehmigung wieder ausgewiesen wird. In einem Café trifft er zufällig seinen "alten Haberer" Joesi.
1971
Wolfgang ist wieder in seinem "Traumjob" als Plattenverkäufer engagiert, diesmal im "Musik-Palais" in der Wiener Innenstadt. Am Abend trifft er sich mit Freunden am Theseustempel und singt seine Lieder - darunter den "Hofa", ein vertontes Prokopetz-Gedicht. Eine Besucherin im Plattengeschäft überredet ihren Freund, Wolfgangs Musik zu fördern: Gemeinsam geht man ins erste Studio des heutigen Austro-Topproduzenten Peter Müller und spielt in zwei Stunden das "Hofa"-Demo ein. Um 6.000 Schilling Produktionskosten wird später die damals revolutionäre Single eingespielt, die im Radio erst nach anfänglicher "Schockwirkung" eingesetzt wird. Als Ambros im Dezember damit in der TV-Sendung "Spotlight" von Peter Rapp im Ronacher auftritt, ist das Lied Nr. 1 in den Charts, die Single war zu diesem Zeitpunkt bereits über 30.000mal verkauft.
1972
Im Februar erscheint die erste Ambros-LP "Alles andere zählt net mehr", von der 15.000 Stück verkauft werden, für damalige Zeiten eine Sensation. Gemeinsam mit der "Hawelka"-Bekanntschaft Fredi Tauchen gründen Wolfgang und Joesi die Projektgruppe "Dröhnung", die bei dem "Arena 72" genannten Gegenstück zu den Wiener Festwochen die Urversion des "Watzmann" als Mitternachtseinlage aufführen und das Rustikal zwei Monate später als Hörspiel "Mit ana Flaschn Schnaps und meiner Gitarr" (W. Ambros) auf Ö3 präsentieren.
1973
Für die "Arena 72" schreiben Ambros und Prokopetz den "Fäustling" und lernen bei der Aufführung das damalige "Milestones"-Mitglied Christian Kolonovits kennen. Der "Fäustling" erscheint auch auf Platte. Im Sommer muß Wolfgang zum Bundesheer, wird aber schon nach wenigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen entlassen. Die Anti-BH-Single "Tagwache" wird vom Rundfunk boykottiert, im Herbst erscheint Wolfgangs erste hochdeutsche LP "Eigenheiten".
1974
Im Sommer veröffentlicht Wolfgang die Single "A Mensch möcht i bleibn", verkauft im ersten Jahr keine 3.000 Stück und wird erst Jahre später zum Dauerbrenner.
1975
Mit der LP "Es lebe der Zentralfriedhof" - inspiriert durch ein Plakat "100 Jahre Zentralfriedhof" vor dessen Haupttor in Wien - schafft Ambros den endgültigen Durchbruch und dokumentiert seine Freundschaft zum Musikerkollegen Georg Danzer, der "Heite drah i mi ham" und "A Gulasch und a Seidl Bier" geschrieben hat. Mit dem "Schurl" spielt er am 14. Dezember zweimal auf der Bühne des Konzerthauses um die - für damals - sensationelle Gage von 50.000 Schilling. In diesem Jahr "entdeckt" Ambros Bob Dylan und hat binnen fünf Monaten alle Dylan-LPs zu Hause.
1976
Das Jahr der ungewöhnlichen Projekte: Zuerst tritt W. Ambros für das Favoritner Duo "Blaschek & Svik" das erste Mal als Produzent in Erscheinung, führt dann zusammen mit Georg Danzer und Christian Kolonovits in der Wiener Stadthalle das Musical "Karli" auf, spielt im TV-Film "Fehlschuß" neben Paola Kinski die Hauptrolle, einen im entscheidenden Moment versagenden Fußballer und nimmt im Spätherbst das zweite Doppelalbum in der Geschichte des Austro-Rock auf: "19 Class A Numbers". Zu Weihnachten erscheint Österreichs geheime Nationalhymne "Schifoan" - und in einem Probekeller unter dem Antiquitätengeschäft in der Ballgasse gründet er seine Band, die "No.1 vom Wienerwald".
1977
Ende Jänner spielt Ambros den "Watzmann" im Deutschen Museum und reist dann für drei Monate nach Amerika. Nach seiner damals fast unbeachteten Single "Die Blume aus dem Gemeindebau" bringt er im Oktober die depressive LP "Hoffnungslos" auf den Markt.
1978
Nach der LP "Schaffnerlos", die Ambros nicht als Fortsetzung seiner eigenen Plattenlinie gelten läßt, beschließt er im Sommer Dylan-Lieder zu "verwienern". Die Notlösung heißt "Wie im Schlaf" und bringt Wolfgang den großen Durchbruch in Deutschland. Im Winter verkauft ein Wiener Sporthaus einen Original-Ambros-Schi.
1979
Bei der Deutschlandtournee entsteht die Live-Doppel-LP "Auf ana langen finstern Straßn" - insgesamt tourt Ambros binnen 12 Monate dreimal in der BRD(!), wo die Dylan-LP die 100.000er-Grenze überschreitet. Im September erscheint die LP "Nie und nimmer" - dazu als Wolfgangs Tribut an die Discowelle seine erste (gleichnamige) Maxisingle.
1980
Im Jänner absolviert Ambros erfolgreich die Hilfsschilehrerprüfung. Zwei Plattenprojekte beschäftigen ihn in diesem Jahr: Die LP "Weiß wie Schnee" und das dritte Ambros/Tauchen/Prokopetz-Werk "Augustin", für das Tauchen sogar ein ORF-Drehbuch schreibt. Das Fernsehprojekt scheitert dann aber an Geldmangel. Die letzten drei Monate verbringt Wolfgang in den USA und Mittelamerika, dort schreibt er - bereits für seine nächste LP - den Titel "Belize".
1981
Sieben Jahre nach seinem Erscheinen wird der "Watzmann" Gold. Ambros spielt in München seine LP "Selbstbewußt" ein. Im Herbst kauft er sein heutiges Wohnhaus in Preßbaum.
1982
Erstmals in seiner Karriere erscheint keine neue Ambros-Platte. Er konzentriert sich auf die Renovierung seines neuen Hauses und widmet sich seiner Familie: am 19. März, seinem 30. Geburtstag, heiratet Wolfgang seine Frau Margit, rund einen Monat später - am 10. April - kommt Ambros' Junior Mathias zur Welt. Bei seiner Österreich-Tour im Mai stellt er mit 34.000 Besuchern einen neuen Rekord auf, im Herbst bringt er mit Joesi Prokopetz und Manfred Tauchen den "Watzmann" live auf der Bühne.
1983
Mit seinem Freund Rainhard Fendrich spielt Wolfgang Anfang Februar im tirolerischen Waidring ein geheimes Konzert. Für die LP "Der letzte Tanz" mietet Ambros das digitale Studio von "Mr. Boney M". (Frank Farian), dessen Equipment heute teilweise im Ambros-Studio steht, bringt die erste Austropop-CD auf den Markt und spielt eine triumphale Österreich-Tournee, die in einem Ambros/Fendrich-Konzert im Wiener Weststadion vor 20.000 Fans gipfelt. Im Sommer stellt er sein Haus in Griechenland fertig, im Oktober startet der Probebetrieb im eigenen Studio, der "Powersound Factory": Im niederösterreichischen Achau hat Wolfgang mit seinen Partnern aus einer alten Wellpappenfabrik ein hochmodernes Plattenstudio gemacht. Das schon im November 82 aufgenommene Duett mit André Heller "Für immer jung" erscheint.
1984
"Diplomatische Ehren" für Ambros: er wird zum "Botschafter Tirols" und zum "Ehrenschilehrer" ernannt. Der Grund: Durch seinen Zweitwohnsitz in Waidring hat er kräftig am Aufstieg des Fremdenverkehrsortes mitgearbeitet. Ein Gag, den er sich mit Rainhard Fendrich erlaubt, erscheint ohne sein Wissen als Single: Die beiden haben eine Neuversion des Moser-Liedes "'s Naserl" eingespielt. Ambros produziert im eigenen Studio Hans Dujmic und Ulli Bäer. Im September veröffentlicht er seine eigene LP "Der Sinn des Lebens". Bei seiner Tournee macht der "Austro-Rock-Kaiser" das Unmögliche möglich: Die Wiener Stadthalle ist bei seinen Konzerten drei(!)mal ausverkauft!
1985
Wenn's ihn überkommt, arbeitet Wolfgang in seiner Discothek "No.1" in Waidring selbst als Discjockey oder hinter der Bar. Ende März erscheint auf der Heller-LP "Narrenlieder" das zweite Heller/Ambros-Duett: "Kumm ma mit kane Ausreden mehr" - produziert vom Austro-Amerikaner Peter Wolf. Nach einem gemeinsamen Benefizprojekt mit Rudi Dolezal und Rainhard Fendrich, "Austria für Afrika", "Warum" arbeitet Ambros an seiner nächsten LP, "No.13". Während der Aufnahmen kommt Harry Stampfer als neuer Drummer statt Helmut Novak zur Band.
1986
Am 13. Jänner erscheint "No. 13"; das Video zur Single "Langsam wachs ma z'samm" wird bei einem Urlaub auf den Kanarischen Inseln gedreht. An seinem Geburtstag wiederholt er das "Wunder" von 1984: zweimal die Wiener Stadthalle ausverkauft, wieder Zuschauerrekord auf seiner Österreich-Tournee! Die Euphorie wird durch einen Schicksalsschlag gebremst, als bei einem Bootsunfall am 30. April ein Mitfahrer ums Leben kommt. Ein Zuckerl für Musikkenner ist das Galakonzert, das am 5. September mit Friedrich Gulda, Jessye Norman und Wolfgang Ambros im Wiener Konzerthaus stattfindet. Am Jahresende schließt Wolferl eine Phase seiner Karriere ab: in einer 3-LP-Box hat er die besten Live-Nummern der letzten sechs Jahre zusammengefaßt.
1987
Von einem Kenia-Urlaub werden die Aufnahmen zur LP "Gewitter" unterbrochen, auf der Wolfgang Ambros gewagte Arrangements, neue Ideen und vor allem keine Kompromisse zeigt. Die LP erscheint im September und wird von einer Österreich-Tournee begleitet. Das geniale heimische Video-Duo Rossacher/Dolezal dreht wieder einmal ein Ambros-Video: "V.I.P". Ein Journalist will W.Ambros via Nachrichtenmagazin "in Pension schicken", aber die Zahlen zur Tour sprechen eine andere Sprache: Allein in Wien sind 27.000 Tickets verkauft!
1988
Der Versuch, mit "Miß World" Ulla Weigerstorfer in der "Powersound Factory" eine Single aufzunehmen, schlägt mangels entsprechender Erfahrungen der Miß fehl. Produzent Ambros verschiebt das Projekt auf unbestimmte Zeit.Im März und April ist Wolfgang mit seiner "No.1 vom Wienerwald" erfolgreich durch Deutschland unterwegs, seinen 36. Geburtstag feiert er bei einem ausverkauften Konzert im Deutschen Museum in München. Noch vorher wird Ambros wegen seines griechischen Motorbootunfalles von 1986 vor Gericht zitiert und erlebt dort eine Justizgroteske: Nach vier Stunden Verhandlung wird vertagt, um das Ergebnis einer Verhandlung in Griechenland abzuwarten. Dort wird Wolfgang schließlich freigesprochen. Der Fall ist somit erledigt. Zurück von einer halbjährigen Weltreise, die Wolfgang mit seiner Familie über Amerika, Australien, die Südsee und Griechenland zurück nach Wien führt, veröffentlicht er die englischsprachige Single "Rukuruku Bay", eine "tönende Postkarte" vom Traum-Urlaubsziel.
1989
Als Vorbote zum neuen Album erscheint die neue Version eines alten Hits "Zwickt's mi 2000". Im Frühjahr wird die LP "Mann und Frau" aufgenommen, die im Mai erscheint. Und am 4. Oktober startet die Österreich/Deutschland-Tournee '89.
1990
Verlängerung der Herbst-Tournee '89 "Mann und Frau" im Frühjahr und Sommer '90 durch Österreich und Deutschland. Anstelle eines von der Plattenfirma geplanten Samplers erscheint auf Wunsch von W.Ambros eine Kopplung aus bekannten Titeln und Hits, wie z.B. "Langsam wachs ma zsam" und "Die Blume aus dem Gemeindebau", die jedoch alle im Stile der "Lagerfeuerromantik" neu eingespielt werden.
1991
Wiederaufnahme von der Produktion "Der Watzmann ruft". Erstmalig 1974 als Hörspiel produziert, wurden bis heute mehr als 250.000 Tonträger verkauft. Im Jahre 1982 erfuhr das Stück seine erste abendfüllende Live-Inszenierung durch die Autoren W. Ambros, M.O. Tauchen und J. Prokopetz und begab sich in Form eines Wandertheaters auf Tournee durch den Süden der Bundesrepublik. Der überaus große Publikumserfolg führte beispielsweise in München zu 10, in Nürnberg sogar zu 14 Vorstellungen en suite. Aufgrund von damals bestehenden Rechtsproblemen mit der Produktionsfirma der Schallplatte (10-Jahres-Klausel) kam es zu keiner Aufzeichnung dieses Ereignisses, obwohl die Nachfrage sehr groß war. Aus diesem Anlaß und nicht zuletzt wegen des 20-jährigen Bühnenjubiläums von W. Ambros wird das Stück nocheinmal inszeniert und durch die renommierten Regisseure R. Dolezal und H. Rossacher auch auf Video festgehalten.
1992
"Die größten Hits aus 20 Jahren" von W. Ambros; ein Sampler mit unvergeßlichen Highlights wie "Da Hofa", "Es lebe der Zentralfriedhof", "Schifoan", "Von Liebe ka Spur" und viele mehr. Nach intensiver Produktionsphase erscheint im September die zeitgenössische Schöpfung "Äquator". Dieser Tonträger bietet auch die Grundlage für die im November startende Österreich-Tournee unter dem Motto "Äquator-Tour '92".
1993
Gemeinsam mit dem Kabarettisten Alexander Bisenz entsteht die parodistische Maxi-CD "Das Duell". Weiters kommt das Verkaufs-Video "Wolfgang Ambros - Die größten Hits aus 20 Jahren" - produziert vom erfolgreichen Filmduo Rudi Dolezal und Hannes Rossacher - auf den Markt. Auch bisher noch nicht veröffentlichtes Filmmaterial, zurückreichend bis in die 70er Jahre, ist auf diesem Streifen zu bewundern und sorgt für Unterhaltung. Diese Videocompilation ist mit über 15.000 verkauften Einheiten Österreichs meistverkauftes Musikvideo.
1994
Mit den Einnahmen eines Benefiz-Konzertes stiftet Ambros neue Batterien für eine Solar-Anlage in einem von AMREF in Kenia betreuten Dschungel-Spital. Das aktuelle Album "Wasserfall" wird am österreichischen Markt Ende Mai veröffentlicht. nach zahlreichen Einzelauftritten im Frühjahr und Sommer startet ab Oktober die neue Tournee.
1995
Im März und April 1995 findet die Wasserfall-Tournee in Deutschland statt. Zahlreiche Einzelauftritte in Österreich und Deutschland wurden für Frühjahr und Sommer fixiert.
1996
Im Jänner 1996 spielt Wolfgang Ambros die Hauptrolle in der Theaterproduktion "Das Spiel vom lieben Augustin" im Wiener Etablissement Ronacher. Die Musik für dieses Stück stammt zum Großteil aus seiner Feder. Daneben arrangiert er die Musik von Robert Stolz neu - ein Handschlag zwischen Generationen österreichischer Musikgeschichte. Noch in diesem Jahr erscheint der neue Tonträger mit dem Titel "Verwahrlost aber frei". Auf diesem aktuellen Album findet man u.a. all jene neuen Kompositionen, die auch für die Theaterproduktion "Das Spiel vom lieben Augustin" eigens von WOLFGANG AMBROS und seiner Band geschrieben wurden. Im Anschluß daran ist wieder eine Tournee durch Österreich und Deutschland unter dem Motto "25 Jahre Wolfgang Ambros" anberaumt. Den Höhepunkt dieser Tournee stellt sein Auftritt am 26. September d.J. in der Wiener Stadthalle dar, bei dem zahlreiche Gäste aus der deutschsprachigen Musikszene wie z.B. Peter Maffay, Wolfgang Niedecken, EAV, Georg Danzer u.v.a. dieses Ereignis mitfeiern werden. Dem DoRo-Team gelingt von diesem einzigartigen Konzert ein sensationeller Mitschnitt, das Verkaufsviedeo unter dem Titel "Für immer jung" erscheint und erzielt sensationelle Verkaufsergebnisse.
1997
Wegen des großen Erfolges der Tournee 96 'Verwahrlost aber frei' wurde für das Frühjahr eine große Wiederholungstournee in Österreich und Deutschland angesetzt. Neben diesen Auftritten konnten wieder zahlreiche Festivals in Österreich und Deutschland fixiert werden. Anfang November 97 erschien die Live-Doppel-CD "Verwahrlost aber Live", ebenso wie das gleichnamige Video, welches eine komplette Retrospektive des erfolgreichen Konzertprogramms 96/97, sowie Hintergrundinformationen bietet. Am 10. Dezember 1997 steht er erstmals gemeinsam mit Rainhard Fendrich und Georg Danzer als AUSTRIA3 auf der Bühne des Theaters an der Wien , als Begleitmusiker engagierte das hochkarätige Trio Ulli Bäer (Gitarren, Gesang), Gary Lux (Keyboards, Gesang), Harald Fendrich (Baß), Andi Steirer (Percussions) und Harry Stampfer (Schlagzeug).
1998
ab März findet die erfolgreiche Tournee AUSTRIA 3 * DREI IM KONZERT statt. Die Tonträger und Videos werden mit Auszeichnungen überhäuft. Für vier ausverkaufte Konzerte in der Wiener Stadthalle erhalten Wolfgang Ambros, sowie Rainhard Fendrich und Georg Danzer, die goldenen Eintrittskarte.
1999
am 26. Februar präsentiert Wolfgang Ambros und die No. 1 vom Wienerwald in der Meierer im Wiener Stadtpark die neue CD "VOOM VOOM VANILLA CAMERA" mit einem Kurz - Konzert und anschließendem Fest für Freunde und Medienpartner. Im Rahmen einer ausgedehnten Tournee wird diese dem Publikum auch live vorgestellt.
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