Yngwie Malmsteen Biographie
Yngwie Malmsteen
Neues vom schwedischen Überschall-Gitarristen Yngwie Malmsteen: Mit Unleash The Fury liefert der in Miami, Florida wohnende Star erneut eine Lehrstunde für alle Nachwuchsgitarristen ab und präsentiert gleichzeitig eines der kompositorisch stärksten Werke seiner Karriere. Wichtigster Partner ist dabei der britische Sänger Dougie White (Ex- Rainbow, Cornerstone), der wie auch Schlagzeuger Patrick Johansson bereits seit dem Vorgängeralbum Attack zur festen Besetzung zählt. Neu in der Band ist Keyboarder Joakim Svalberg als Nachfolger von Derek Sherinian (Ex- Dream Theater).
Malmsteens flinkes Spiel gleicht auch weiterhin einem pyrotechnischen Spektakel aus Skalen, Quintolen oder Arpeggien. Der Ausnahmemusiker spielt eine mit klassischen Zitaten und raffinierten Gimmicks getränkte Metal-Gitarre, die Anhängern des Genres den Atem stocken lässt. Fetzige Uptempo-Tracks wie ´Locked & Loaded` oder ´Cracking The Whip` stehen neben hymnischen Nummern wie ´Russian Roulette` oder ´Unleash The Fury`. Mit ´Cheerokee Warrior` (übrigens gesungen von Malmsteen persönlich!) präsentiert der Maestro seine wohl beste Ballade seit dem faszinierenden ´Dreaming (Tell Me)` vom Album Odyssey. Abgerundet wird Unleash The Fury mit ´The Bogeyman` (Malmsteen: „Das Stück besitzt ein Riff, das einem nicht wieder aus dem Gedächtnis geht“) und ´Revelation (Drinking With The Devil)`, eine musikalische Vergangenheitsbewältigung, die der Gitarrist als „ganz besonders intensiv und persönlich“ bezeichnet.
Dass sich am Skandinavier die Geister scheiden, gehört zu seinem unverwechselbaren Image. Malmsteen ist eigenwillig und selbstbewusst, achtet auch anno 2005 weder auf Trends oder Moden noch auf kommerzielle Gesichtspunkte, sondern verfolgt seine ganz persönlichen künstlerischen Ideale. „Es ist viel leichter, einem Trend zu folgen und damit einen Nr.1 Hit zu landen, als mit einer ganz eigenen Spieltechnik sämtliche Moden zu überstehen“, sagt er. „Ich mache mein Ding seit weit über zwanzig Jahren und es gibt mich immer noch.“ Wohl auch deshalb sind sich sogar seine Kritiker einig: Belanglos ist Malmsteens Musik niemals. Auf seinem neuesten Album schwingt er das Zepter in Richtung eines virtuosen Stils, der bei Rainbow oder Purple'>Deep Purple begründet liegt und erneut einen neoklassischen Metal der extravaganten Sorte offenbart.
Insgesamt 18 brandneue Tracks (plus ein Bonus-Song) hat Malmsteen für seine mittlerweile 15. Studioscheibe aufgenommen, darunter die vier Instrumentalnummern ´Fuguetta`, ´Guardian Angel`, ´Magic And Mayhem` (hier werden Erinnerungen an Al Di Meolas ´Race With Devil On Spanish Highway` wach) und ´Paraphrase`. Produziert und gemischt wurde das Album von Mike Fraser (AC/DC, Metallica, Van Halen, Aerosmith) und Malmsteen selbst. Beim ungewöhnlichen Cover-Artwork kommt erneut seine Eigenwilligkeit zum Tragen. „Ich wollte etwas ganz Einfaches, das die Energie der Scheibe reflektiert“, erklärt er und fügt augenzwinkernd hinzu: „Die Leute werden das Artwork entweder lieben oder hassen.“
Geboren wurde Malmsteen am 30. Juni 1963. Bereits im Alter von 13 formierte er seine erste Band Powerhouse, die ein Jahr später nach Vorlage eines gleichnamigen Rainbow-Albums den Namen Rising bekam. Von 1980 bis 1982 produzierte er diverse Instrumental-Demos, von denen eines in die Hände des amerikanischen Gitarrengurus Mike Varney geriet. Varney holte Malmsteen daraufhin nach Amerika und verschaffte ihm ein Engagement bei der Band Steeler, mit der er ein Album produzierte. Anschließend schloss sich Malmsteen Alcatrazz an, der Gruppe des früheren Rainbow- bzw. MSG-Sängers Graham Bonnet, und produzierte No Parole From Rock´n`Roll und Live Sentence. Mit Yngwie Malmsteen´s Rising Force begann 1984 seine Solokarriere. Das Werk wurde mehrfach zum besten Album des Jahres ausgezeichnet und sogar für den Grammy-Award nominiert. Es gilt bei seinen Fans als „Bibel des neoklassischen Rock.“ Nach Marching Out (1985) und Trilogy (1986) verunglückte Malmsteen mit seinem Sportwagen und lag monatelang im Krankenhaus. Unter seinen schweren Verletzungen war auch eine Lähmung der rechten Hand. Ein Desaster für einen Ausnahmemusiker wie ihn, doch mit Geduld und bewundernswertem Durchhaltevermögen konnte er seine Motorik vollständig wiederherstellen. Das 88er Album Odyssey dokumentiert die Rückkehr des skandinavischen Virtuosen. Der Singlehit ´Heaven Tonight` ging bei MTV auf heavy rotation und zog eine sensationell gut besuchte Tournee nach sich. Bei zwei ausverkauften Konzerten in Moskau und Leningrad wurde das mit Gold ausgezeichnete Video Live in Leningrad / Trial By Fire aufgezeichnet.
Nach seinem Umzug nach Florida erschien 1990 das Werk Eclipse, das in Japan und Europa diverse Gold- und Platinauszeichnungen einheimste. Auch vom folgenden Fire And Ice verkaufte Malmsteen allein am Tag der Veröffentlichung mehr als 100.000 Tonträger. Ein weiterer Höhepunkt: Das ´94er Werk The Seventh Sign mit Verkaufszahlen in Dreifach-Platin-Regionen. Mit Concerto Suite For Electric Guitar And Orchestra in E Flat Minor, Opus 1 verneigte sich Malmsteen dann symbolisch vor den großen Komponisten der klassischen Musik und kooperierte erfolgreich mit dem Tschechischen Philharmonie-Orchester. Im Anschluss daran produzierte er Facing The Animal und bestritt Tourneen in Japan, Südamerika, Europa und England, bei denen Yngwie Malmsteen Live!! mitgeschnitten wurde. Dann widmete er sich erneut seinen klassischen Vorlieben und veröffentlichte das Concerto Suite For Electric Guitar, eingespielt mit dem New Japan Philharmonic Orchestra. Mit dem 2002er Album Attack und dem aktuellen Opus Unleash The Fury präsentiert er nun ein weitestgehend stabiles Line Up, bestehend aus Sänger Dougie White und Schlagzeuger Patrick Johansson.
Malmsteens flinkes Spiel gleicht auch weiterhin einem pyrotechnischen Spektakel aus Skalen, Quintolen oder Arpeggien. Der Ausnahmemusiker spielt eine mit klassischen Zitaten und raffinierten Gimmicks getränkte Metal-Gitarre, die Anhängern des Genres den Atem stocken lässt. Fetzige Uptempo-Tracks wie ´Locked & Loaded` oder ´Cracking The Whip` stehen neben hymnischen Nummern wie ´Russian Roulette` oder ´Unleash The Fury`. Mit ´Cheerokee Warrior` (übrigens gesungen von Malmsteen persönlich!) präsentiert der Maestro seine wohl beste Ballade seit dem faszinierenden ´Dreaming (Tell Me)` vom Album Odyssey. Abgerundet wird Unleash The Fury mit ´The Bogeyman` (Malmsteen: „Das Stück besitzt ein Riff, das einem nicht wieder aus dem Gedächtnis geht“) und ´Revelation (Drinking With The Devil)`, eine musikalische Vergangenheitsbewältigung, die der Gitarrist als „ganz besonders intensiv und persönlich“ bezeichnet.
Dass sich am Skandinavier die Geister scheiden, gehört zu seinem unverwechselbaren Image. Malmsteen ist eigenwillig und selbstbewusst, achtet auch anno 2005 weder auf Trends oder Moden noch auf kommerzielle Gesichtspunkte, sondern verfolgt seine ganz persönlichen künstlerischen Ideale. „Es ist viel leichter, einem Trend zu folgen und damit einen Nr.1 Hit zu landen, als mit einer ganz eigenen Spieltechnik sämtliche Moden zu überstehen“, sagt er. „Ich mache mein Ding seit weit über zwanzig Jahren und es gibt mich immer noch.“ Wohl auch deshalb sind sich sogar seine Kritiker einig: Belanglos ist Malmsteens Musik niemals. Auf seinem neuesten Album schwingt er das Zepter in Richtung eines virtuosen Stils, der bei Rainbow oder Purple'>Deep Purple begründet liegt und erneut einen neoklassischen Metal der extravaganten Sorte offenbart.
Insgesamt 18 brandneue Tracks (plus ein Bonus-Song) hat Malmsteen für seine mittlerweile 15. Studioscheibe aufgenommen, darunter die vier Instrumentalnummern ´Fuguetta`, ´Guardian Angel`, ´Magic And Mayhem` (hier werden Erinnerungen an Al Di Meolas ´Race With Devil On Spanish Highway` wach) und ´Paraphrase`. Produziert und gemischt wurde das Album von Mike Fraser (AC/DC, Metallica, Van Halen, Aerosmith) und Malmsteen selbst. Beim ungewöhnlichen Cover-Artwork kommt erneut seine Eigenwilligkeit zum Tragen. „Ich wollte etwas ganz Einfaches, das die Energie der Scheibe reflektiert“, erklärt er und fügt augenzwinkernd hinzu: „Die Leute werden das Artwork entweder lieben oder hassen.“
Geboren wurde Malmsteen am 30. Juni 1963. Bereits im Alter von 13 formierte er seine erste Band Powerhouse, die ein Jahr später nach Vorlage eines gleichnamigen Rainbow-Albums den Namen Rising bekam. Von 1980 bis 1982 produzierte er diverse Instrumental-Demos, von denen eines in die Hände des amerikanischen Gitarrengurus Mike Varney geriet. Varney holte Malmsteen daraufhin nach Amerika und verschaffte ihm ein Engagement bei der Band Steeler, mit der er ein Album produzierte. Anschließend schloss sich Malmsteen Alcatrazz an, der Gruppe des früheren Rainbow- bzw. MSG-Sängers Graham Bonnet, und produzierte No Parole From Rock´n`Roll und Live Sentence. Mit Yngwie Malmsteen´s Rising Force begann 1984 seine Solokarriere. Das Werk wurde mehrfach zum besten Album des Jahres ausgezeichnet und sogar für den Grammy-Award nominiert. Es gilt bei seinen Fans als „Bibel des neoklassischen Rock.“ Nach Marching Out (1985) und Trilogy (1986) verunglückte Malmsteen mit seinem Sportwagen und lag monatelang im Krankenhaus. Unter seinen schweren Verletzungen war auch eine Lähmung der rechten Hand. Ein Desaster für einen Ausnahmemusiker wie ihn, doch mit Geduld und bewundernswertem Durchhaltevermögen konnte er seine Motorik vollständig wiederherstellen. Das 88er Album Odyssey dokumentiert die Rückkehr des skandinavischen Virtuosen. Der Singlehit ´Heaven Tonight` ging bei MTV auf heavy rotation und zog eine sensationell gut besuchte Tournee nach sich. Bei zwei ausverkauften Konzerten in Moskau und Leningrad wurde das mit Gold ausgezeichnete Video Live in Leningrad / Trial By Fire aufgezeichnet.
Nach seinem Umzug nach Florida erschien 1990 das Werk Eclipse, das in Japan und Europa diverse Gold- und Platinauszeichnungen einheimste. Auch vom folgenden Fire And Ice verkaufte Malmsteen allein am Tag der Veröffentlichung mehr als 100.000 Tonträger. Ein weiterer Höhepunkt: Das ´94er Werk The Seventh Sign mit Verkaufszahlen in Dreifach-Platin-Regionen. Mit Concerto Suite For Electric Guitar And Orchestra in E Flat Minor, Opus 1 verneigte sich Malmsteen dann symbolisch vor den großen Komponisten der klassischen Musik und kooperierte erfolgreich mit dem Tschechischen Philharmonie-Orchester. Im Anschluss daran produzierte er Facing The Animal und bestritt Tourneen in Japan, Südamerika, Europa und England, bei denen Yngwie Malmsteen Live!! mitgeschnitten wurde. Dann widmete er sich erneut seinen klassischen Vorlieben und veröffentlichte das Concerto Suite For Electric Guitar, eingespielt mit dem New Japan Philharmonic Orchestra. Mit dem 2002er Album Attack und dem aktuellen Opus Unleash The Fury präsentiert er nun ein weitestgehend stabiles Line Up, bestehend aus Sänger Dougie White und Schlagzeuger Patrick Johansson.
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