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Yvonne Betz Biographie

Yvonne Betz

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Die Singer/Songwriterin Yvonne Betz ist eine Newcomerin, die eigentlich schon ein „alter Hase“ ist. Die musikalische Laufbahn der 27-jährigen beginnt noch ganz unauffällig während der Schulzeit. Sie singt im Schulchor, nimmt nebenbei noch Gitarrenunterricht und entdeckt zunehmend ihre Vorliebe für die Musik-Welt. Irgendwann zu dieser Zeit kommen die ersten Reaktionen aus ihrem näheren Umfeld, die ihr Talent erkennen und bestätigen. Doch bevor sich die aus Mannheim stammende Künstlerin durchringen kann, sich auf eine professionelle Musikerkarriere einzulassen, wird noch einige Zeit vergehen. Nach dem Abitur beginnt sie an der Uni Mannheim Soziologie und Erziehungs-wissenschaften zu studieren, wobei das Singen nach wie vor ein privates Vergnügen bleibt. Diese Musik-Leidenschaft begleitet sie auch die nächsten fünf Jahren (1996 – 2000) mit einer klassischen Gesangsausbildung unter Wolfram Blank.

1997 meldet sich ein alter Schulfreund und erzählt von einem Projekt, bei dem verschiedene Sänger aus der Region die schönsten Melodien aus bekannten Musicals gemeinsam mit Band und einem kleinen Orchester präsentieren und musikalisch neu interpretieren sollen. Yvonne, zu diesem Zeitpunkt noch ein unbeschriebenes Blatt, wird zu ihrem ersten offiziellen Vorsingen eingeladen. Ihre Stimme überzeugt den musikalischen Leiter des Projekts, Michael Herberger, sofort und damit wird sie Mitglied einer bunten Schar von bereits regional bekannten Musikern wie Claus Eisenmann, Helena Paul, Jannette de Lara, Smaida Platais und Xavier Naidoo. Unter Mitwirkung dieser bemerkenswerten Künstler überzeugt Yvonne mit Stücken aus „Chess” und „Les Miserables” und stellt ihre stimmlichen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Noch im selben Jahr erhält Yvonne ein Engagement bei der Mannheimer Umsetzung des „Kleinen Horrorladens”. Darüber hinaus wird sie Mitglied des Ensembles von „People” (1998), sowie „Dehoff & Friends” im Januar 1999.

Die ersten Auftritte vor einem großen Publikum haben allerdings auch ihre Begleiterscheinungen. So kämpft die Sängerin am Anfang mit schlaflosen Nächten, Bauchschmerzen und Lampenfieber. Sie ist froh, jedem erst mal versichern zu können, dass sie ja reine Amateurin sei, und eigentlich ja studiere und ganz andere Pläne habe. Xavier Naidoo und Michael Herberger haben jedoch auch Pläne mit ihr; die sind sehr einfach in: Studium – Nein!, Sängerin – Ja! Unterteilt.

Im Herbst 2000 tritt Yvonne erneut vor eine breite Öffentlichkeit und präsentiert ihre Debüt-Single „Kein Weg Daran Vorbei“, die nicht nur der Einstieg in die Musik-Branche ist sondern gleichzeitig auch der Titelsong des märchenhaften Kino-Films „Dolphins” von Farhad Yawari.

Nach dieser reizvollen Erfahrung konzentriert sich Yvonne jedoch wieder auf ihr Studium, während die Männer aus ihrem musikalischen Umfeld sich zu den „Söhnen Mannheims“ formieren und zahlreiche Erfolge feiern.

Im Frühjahr 2002 beginnt für Yvonne erneut eine aufregende musikalische Zeit: Xavier startet seine Solokarriere und nimmt sie als Backgroundsängerin und Duettpartnerin bei dem Titel „Don’t give up“, der auch auf seinem Album erscheint, mit auf seine beiden Tourneen.

Kurz nach der Frühjahrstour, im April 2002 hat sie ihren Uniabschluß in der Tasche und macht etwas für ihre Verhältnisse sehr ungewöhnliches: sie entscheidet sich tatsächlich dazu, Musikerin zu sein. Kein Beruf mit festen Arbeitszeiten, Regeln und Vorschriften, sondern unsicheres Einkommen und kurze Nächte; das grenzt schon fast an eine persönliche Revolution. Der Sommer beginnt mit zahlreichen Festivals, fest integriert in Xaviers Band, und endet mit den ersten Demos für ihre eigene Platte, die im Mai 2004 erscheint. Die Monate sind vollgepackt mit wundervollen Eindrücken, einem charismatischen Lehrer, schöner Musik und dem Wissen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Yvonne stellt fest, dass langes Warten nicht nur unangenehm sein muss. Denn heute schreibt sie mit ihrer Gitarre eigene Lieder und emanzipiert sich immer mehr von ihrem Mentor.

Die ambitionierte Songwriterin mit der einfühlsamen Stimme steht für anspruchsvolle Musik und Texte, die sich am besten als „Alternativ Pop“ beschreiben lassen. Ihre Inspiration bezieht sie unter anderem aus der Musik von Künstlern wie Tori Amos, Kate Bush, U2, Sinead O’Connor und Fiona Apple. Im Sommer 2003 begleitete Yvonne Xavier Naidoo als Support-Act auf seiner „Himmel über Deutschland“ Tour und stellte zum ersten Mal einem großen Publikum ihre eigenen Lieder, die sie unter anderem in Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo, seinem Produzenten-Partner Michael Herberger und Markus Born geschrieben hat, vor. Natürliche Ausstrahlung, Ausdauer, eine solide musikalische Ausbildung, Kraft und Persönlichkeit sind zwar keine Garantie aber ein sicheres Indiz für ein großes Ziel von Yvonne Betz: „beständigen Erfolg“.
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