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CD Kritik

A-ha – Gelungenes Comeback

Donnerstag, 02. Juli 2009, 17:11 Uhr

A-ha – Gelungenes Comeback

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Für viele ist der Name A-Ha ein Begriff, sind sie doch schon seit 1982 im Geschäft. Dabei muss man allerdings feststellen, dass es zumindest im internationalen Pop-Business in den letzten 4 Jahren seit ihrem „Analogue“ Album ruhig geworden war.

Für viele ist der Name A-Ha ein Begriff, sind sie doch schon seit 1982 im Geschäft. Dabei muss man allerdings feststellen, dass es zumindest im internationalen Pop-Business in den letzten 4 Jahren seit ihrem „Analogue“ Album ruhig geworden war. Das kommt zum einen daher, dass „Analouge“ kein wirkliches Überfliegeralbum ist, bemängeln doch sogar Fans dass das Album sperrig und kompliziert gehalten war. Und genau da ist es anders als „Foot of the Mountain“. Denn das ist überhaupt nicht kompliziert, sondern scheint auf einem sehr klaren Konzept aufzubauen. „Foot of the Mountain“ setzt genau dort an, wo A-Ha Ende der 80er Jahre aufgehört zu haben scheinen, poppige Melodien mit synthiegeladener Athmosphäre gepaart mit modernen Akoustik- und E-Gitarrenelementen, dabei eine Albumstruktur die jeden Hörer in das Album einführt. Denn die ersten 4 Songs klingen wie eine Zeitreise zurück in die 80er. Vor allem „The Bandstand“ und „Riding the Crest“ würden auch gut auf ein New Wave Album passen. In „What There Is“ hört man deutlich, dass sich Morton Harkets Stimme verändert hat, weniger eingängig ist als damals bei „Sun Shines on Tv“ oder „Take on Me“ in den längst vergangenen Jahren. Was natürlich verständlich ist, sind doch seit „Take on Me“ 25 Jahre ins Land gegangen. Im Refrain von „What there is“ beweist er aber wieder das gleiche gefühlvolle und eingänge Stimmengefühl das in den alten Hits die Hörer begeistert hat, weniger auch ein wenig älter. Man kann es als eine Weiterentwicklung bezeichnen, die Altes erkennen aber Neues hören lässt. Die Singleauskopplung „Foot of the Mountain“ können einen Sprung in die Moderne erkennen lassen, die Akoustikgitarre und der eingängiger Gesang lässt Änlichkeiten zu Bands wie Coldplay erkennen, wobei so ein Vergleich natürlich paradox ist, geben die Jungs von Coldplay doch an, dass A-Ha ihre Musik massgeblich beeinflusst haben. A-Ha ist der erfolgreichste Norwegische Act aller Zeiten mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern auf dem internationalen Pop-Parkett. Und heute ist es schwer ein Popalbum mit Synthies und gefühlvollem Gesang zu machen, das nicht kitschig wirkt oder als billige Kopie der Erfolge in den Achtzigern abgetan wird. Aber der gelungene Mix aus modernen Klängen mit Akustik- und E-Gitarre wie in „Foot of the Mountain“ und den synthilastigen Klängen der Tracks „The Bandstand“ und „Riding the Crest“ ist ein gelungenes Verbindungsstück zwischen Altbewährtem und Neuem, mit viel Potential für ein Comeback in die internationale Pop-Elite, welches beim Vorgänger „Analouge““ ausgeblieben ist. Für manch einen waren sie nie weg, für viele sind sie jetzt wieder da. „Foot of the Mountain“ ist ein mit nur Zehn Songs kurzes, aber durchaus solides Album, was den Spagat zwischen den Achtzigern und der heutigen Zeit schafft. Sehr gelungen, unausgesprochene Empfehlung für alle die, die mal wieder an die Achtziger erinnert werden wollen und gleichzeitig keine Lust mehr auf den heutigen Einweg-Pop haben. Nicht umsonst ist das Album mittlerweile Top in den Charts eingestiegen.

Diese CD Kritik wurde geschrieben von Musik-Base Redaktion

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