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CD Kritik

Aura Dione's Debüt: Columbine

Dienstag, 15. Dezember 2009, 15:53 Uhr

Aura Dione's Debüt: Columbine

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Aura Dìone ist der Künstlername der 23jährigen ehrgeizigen Dänin, die mit ihrem Debütalbum namens „Columbine“ eine abwechslungsreiche und solide Scheibe hingelegt hat. Ihre erste Singleauskopplung namens „I will love you Monday (365)“ st

Aura Dìone ist der Künstlername der 23jährigen ehrgeizigen Dänin, die mit ihrem Debütalbum namens „Columbine“ eine abwechslungsreiche und solide Scheibe hingelegt hat. Ihre erste Singleauskopplung namens „I will love you Monday (365)“ stürmt derzeit europaweit die Hitparaden und ist bei nahezu jedem TV-Jahresrückblick dieser Tage kurz vor Jahresende als Hintergrundmusik zu hören. Das Album lässt sich aber kaum als Dezember-Eintagsfliege einstufen, denn es bietet durchaus ernstzunehmenden Pop hoher Qualität. Nur wer bei dem Cover und dem Schmollmund der Sängerin klebrigen Dancepop erwartet, wird enttäuscht. Zum Einstieg bekommt der Hörer eine ruhige Zupfballade mit Cello geboten, der zweite Titel bedient sich in der Countryecke. „Stay the Same“ wartet mit einem Dub-Mix auf, neben „I will love you Monday (365)“ übrigens der einzige Song auf dem Album, der das Tempo mal deutlich anzieht. Absolute Highlights auf dem Album sind in jedem Fall „Song for Sophie“, dessen Text und Musik wunderbar harmonieren und bei aller zelebrierten Leichtigkeit die Ernsthaftigkeit des Inhalts sehr passend umrahmen, und „Anthony“. Dies ist eine Folknummer, die Sänger und Ikone Antony Hegarty gewidmet ist, den sie sehr bewundert. Melodie und Text gehen sofort ins Ohr. Alle anderen Songs passen sehr gut in die derzeitige Jahreszeit. Was die Instrumentalisierung angeht, hat Aura recht viel experimentiert, denn zu den üblichen Instrumenten und Rhythmen kommen je nach Song noch Streicher, Bläser, Banjo, Glockenspiel und ein Spielzeug Klavier. Seit 2008 ist Aura Dìone in Skandinavien bekannt und berühmt, dort hat sie mit „Something from Nothing“ und „Song for Sophie“ bereits Top-Hits gelandet und sich einen Namen gemacht. Hierzulande sollte es ihr nach dem Erfolg der ersten Single auch nicht schwer fallen, den Erfolg weiter auszubauen. Ihre dunkle und kräftige Stimme mit einem Hauch Schwermütigkeit, der sich durch das gesamte Album zieht, macht sie einzigartig. Man sollte sich eben nur bewusst sein, dass hier nicht zwölf tanzbare Popsongs vorliegen, sondern zehn ruhige Pop-Folk-Indie-Perlen und zwei Uptempo-Nummern. Also Kerzen an, ab aufs Sofa und entspannen.

Diese CD Kritik wurde geschrieben von Musik-Base Redaktion

     

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