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CD Kritik

Fairytales aus Schottland

Donnerstag, 13. März 2008, 18:32 Uhr

Fairytales aus Schottland

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Das Vereinigte Königreich ist wahrlich herausragend darin, eine unglaubliche Sängerin nach der anderen hervorzubringen, die auf den Namen Amy hört. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass Verteilungsgerechtigkeit zwischen den einzelnen Ländern zu herrsc

Das Vereinigte Königreich ist wahrlich herausragend darin, eine unglaubliche Sängerin nach der anderen hervorzubringen, die auf den Namen Amy hört. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass Verteilungsgerechtigkeit zwischen den einzelnen Ländern zu herrschen scheint. Während Amy Winehouse in London geboren wurde, und die Newcomerin Aimee Duffy zum Liebling von Wales avanciert ist, schafft es die jüngste von allen, Amy Macdonald, unglaublich souverän Schottland zu repräsentieren. Ihr Debütalbum ist im Vereinigten Königreich direkt auf Platz 1 der Albumcharts gestürmt, und das vollkommen zu Recht! Das Intro „Mr. Rock ’n’ Roll“ ist eine wunderbare Hymne an die Geister & Wunder der Rockmusik. Ihr schottischer Akzent gepaart mit einer unglaublich klaren, sicheren Stimme passt perfekt zu der minimalistischen Musikkulisse. Zwangsläufig öffnet sich beim Anhören der CD die Tür zu einer mystischen Welt. Vor dem inneren Auge zieht die schottische Hochlandschaft genauso vorbei, wie kleine Konzerthallen und neblige Dörfer. Deutlich fühlt man, dass sie ihre Texte selber schreibt. Jede Zeile passt perfekt zu ihrer hypnotischen Stimme, und dem musikalischen Arrangement. Respekt, ganz großes Kino! Im wahrsten Sinne des Wortes. KP

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