Du bist hier: Musik-Base » Bands » Interpreten mit P » Panic! At the Disco » CD Kritik: Genial oder Genial!?

CD Kritik

Genial oder Genial!?

Samstag, 26. August 2006, 22:01 Uhr

Genial oder Genial!?

Panic-at-the-disco_medium
Panic! At the Disco. Was für eine Band. Habe ich erst vor Kurzem für mich entdeckt. Es begann damit das ich von dieser Band gehört, aber keine Vorstellung von ihrer Musik hatte. Dann hörte ich das erste mal einen Song von ihnen namentlich und war

Panic! At the Disco. Was für eine Band. Habe ich erst vor Kurzem für mich entdeckt. Es begann damit das ich von dieser Band gehört, aber keine Vorstellung von ihrer Musik hatte. Dann hörte ich das erste mal einen Song von ihnen namentlich und war einfach nur baff. Dieser Song klang so unglaublich gut, frisch und spritzig, dass ich unbedingt mehr erfahren musste. Nicht lange und ich hatte ein paar Informationen rausgesucht, und fand ihr Album. Ohne anhören, kaufte ich sie mir und sie war jeden Cent wert. Seit etwa 3 Wochen läuft sie fast jeden Tag oder immer ein paar Lieder und ich kann immer noch einfach nicht genug von ihnen bekommen. Musikrichtung, nach der wurde ich schon oft gefragt. Meine Meinung: Modern/Punk Rock mit vielen elektronischen aber keinesfalls Techno- mäßig klingenden Elementen. Vieler meiner Freunde war wie ich überwältigt von Panic! At the Disco, die vom Sänger der Band „Fall out Boy“ entdeckt wurden. Und deshalb auch für euch eine Einführung in die Lieder des absolut geilen Albums „A Fever you can´t sweat out“ geben. Und bitte wundert euch nicht über die Liedtitel die oft ganze Sätze sind. Lied 01: „Introduction“ Der Titel sagt alles. Die Einführung, die aber gerade mal 0.36 Sekunden andauert und eher wie eine Radiostörung klingt oder wie eine kurz aufflackernde Empfangnahme eines weitentfernten Signals. Nichts besonders, aber da es eben gerade mal 036 Sekunden dauert kann man es sich in dieser Zeit noch mal richtig gemütlich auf dem Bett machen. Lied 02: „The Only Difference between Martyrdom and Suicide is press Coverage” Um es gleich hier zu sagen. Die Songtitel können ziemlich verwirren, weil man nicht annehmen darf, das sie inhaltlich irgendwas mit dem Text zu tun haben. Haben sie nämlich nicht. Aber wen stört das schon? Der Text dieses Songs ist wirklich interessant. Man könnte es als Rede an den Zuhörer also uns sehen. Als richtige Einleitung von P! atD an den Käufer und Hörer. Und die Musik ist auch einfach nur spitze. Brendon Urie’s Stimme ist wundervoll weich und klangvoll ein riesiges Vergnügen ihr zu zuhören. Man schwingt mit, und hat in Windeseile einen Ohrwurm nach dem anderen. Die Gitarre begeleitet perfekt und ab der letzten Minute geht der Song einem ins Blut über. Die elektronischen Elemente die in jedem der 13 Lieder deutlich zu erkennen sind, werden genial eingesetzt. Lied 03: „London beckoned songs about money written by machines.” Wieder startet das Lied sofort mit Brendons Stimme. Ein schneller und frischer Song mit großem Ohrwurmpotenzial. Die laut-leise Übergänge mit Elektro- und Vocal Mix wecken einen immer wieder auf. Und natürlich wieder typisch für P!atD Lieder. Das „mitgehpotenzial.“ Lied 04: „ Nails for Breakfast, Tracks for Snacks“ Hach, einer meiner Lieblingssongs dieses Albums. Anfangs wird Brendons Stimme gewitzt etwas verzerrt. Der Refrain ist genial gemacht. Intuitiv kann man sofort mitsingen. Er geht in Mark und Knochen. Keineswegs Gänsehautfeeling, aber auf seine eigene Art was wirklich einzigartiges. Lied 05: „Camisado“ Ein frischer Start, ein schneller Sound, ein fantastischer Song. So wie ich P!atD liebe. Diese Übergänge und der Refrain sind genial. „Sit back, relax” unglaublich wie man diese 3 Worte anwenden kann, dass sie am Ende ein hammer Song ergeben. Und wie Brendon das „emergency“ hochziehen kann ist beeindruckend. Lied 06: „Time to dance“ Dieser Song beweist wieder wie verdammt gut die Jungs mit elektrischem Sound umgehen können. Der Song gehört jetzt nicht zu meinen Lieblingen von ihnen, aber wenn man im „Give me...“ „Give me...“ steckt fällt es schwer wieder wegzuschalten und die leichten Verzerrungen der Stimme wirken perfekt eingesetzt.“ Lied 07: „Lying is the most fun a girl can have without taking her clothes off“ Ich liebe diesen Song. Nach etwa der Hälfe des Albums, ist das der erste Song der ruhiger beginnt. Und wie Brendon den Satz „I´ve got more wit, a better kiss, a hotter touch... a better fuck” in das Mikrofon haucht ist beeindruckend. Und wenn man sich gerade an die ruhige Stimme gewöhnt hat, ertönt es aufeinmal viel lauter: „FASTER, FASTER“ Und so laut und frisch geht es den Refrain erst einmal weiter bevor es wieder ruhiger wird. Diese Laut-Leise Übergänge sind super!!! Lied 08: „Intermission“ Gut, wie P!atD ihre Titel auswählt. Für alle die es nicht wissen, nach diesen vielen geilen Songs ist dieser die wörtlich übersetzte „Pause.“ Hier merkt man wieder was die Jungs für Spaß daran haben mit Instrumenten und Soundreglern zu spielen. Es wird nicht gesungen sondern nur verschieden Zusammenmischungen aus schnelleren, wilderen und altmodisch klingenderen Sounds gemacht. Kann man, wenn einen so was nicht interessiert getrost überspringen. Lied 09: „But its better if you do“ So, Lied 9 ist in Kombination mit Lied 10 mein absolutes Lieblingslied. Ich kann das stundenlang zusammen mit dem anderen hören. Für mich ist es so gut wie unbeschreiblich darzustellen, wie dieses Lied ist. Man muss es einfach hören!!! Der Refrain ist vom feinsten und keiner schafft es so gut „But I´m afraid that I, well I may have faked. I woudn´t be caught dead in this place“ in Pose zu setzten. Ich lege es euch allen ans Herz. Hört euch diesen Song an und das wohl genialste ist der Übergang in mein Lieblingslied Nummer 10. Er ist so perfekt gewählt das man ihn überhaupt nicht merkt. Also, genau hinschauen, bzw. hören. Lied 10: „I write sins not tragedies“ Diesem Song verdanke ich es, das ich mir dieses grandiose Album gekauft habe. Einfach in allen Punkten genial. Finden auch meine Freunde und es ist eine Tragödie, dass das ebenso geniale Video nie im deutschen TV ausgestrahlt wird. Von Anfang bis Ende ein Ohren bzw. Augenschmaus. Wer sich diesen Song entgehen lässt, verpasst 100%ig etwas. Lied 11: „I constantly thank god for Esteban“ Mir wurde oft gesagt das dieser Song in der Aufmachung der Art von System of a down ähnelt. Ob es stimmt, kann ich nicht wirklich sagen, aber das es nicht schlecht ist, steht fest. Keiner meiner absoluten Lieblinge überzeugt aber in der Panic! At the Disco Marnier. Wieder die Laut- Leise Effekte. Ohne frage ein Mitgehsong. Lied 12: „There’s a good reason these tables are numbered honey, you just haven’t thought of it yet” Was für ein Liedtitel. Sehr schön zu hören, wenn es auch etwas von den anderen Songs abweicht. Aber so was sollte es schließlich immer geben. Die Soundelemente wirken wieder sehr gut eingesetzt. Lied 13: „Build god, then well talk“ Panic! At the Disco verabschiedet sich mit einem tollen Song. Ein letztes mal auf diesem Album beweisen sie, was sie zu einer besonderen neuen Band macht. Dieses mal sind keine sehr auffälligen Laut- Leise Übergänge vorhanden, mindert aber keineswegs die Stärke. Ist Lied 13 vorbei will man sich das Album gleich noch einmal anhören. Für mich gehört dieses Album in jedes CD Regal was Wert auf Abwechslung und Newcomermusik legt. Ohne Zweifel für mich, eines der besten Alben dieses Jahres.

Diese CD Kritik wurde geschrieben von The Killers Fan

Diese Seite speichern bei:   Diese Seite zu Favoriten.de hinzufügen   Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen  

0 Kommentare zu Genial oder Genial!?

Es sind noch keine Kommentare vorhanden. :(