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CD Kritik

Letzte Instanz: Pure energetische Rockmusik!

Mittwoch, 25. Februar 2009, 13:27 Uhr

Letzte Instanz: Pure energetische Rockmusik!

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Die Musikformation Letzte Instanz veröffentlicht jetzt das mittlerweile zehnte Album. In der Vergangenheit hat die Band ihre Hörer immer wieder mit musikalischen Experimenten und neuen Einflüssen überrascht. Die Fans konnten also gespannt sein, we

Die Musikformation Letzte Instanz veröffentlicht jetzt das mittlerweile zehnte Album. In der Vergangenheit hat die Band ihre Hörer immer wieder mit musikalischen Experimenten und neuen Einflüssen überrascht. Die Fans konnten also gespannt sein, welche Klänge es von der Letzten Instanz dieses Mal auf die Ohren gibt. „Schuldig“ heißt die neue Platte und ist ein aus dreizehn Liedern bestehendes Bekenntnis für Deutschrock. Dabei handelt es sich aber weniger um den in den letzten Jahren kursierenden Mode-Möchtegern-Rock, als vielmehr um klare, dunkle Klänge, mit fordernden Texten. Das Ergebnis ist nicht weiter verwunderlich, denn die siebenköpfige Band hatte sich für die Entstehung des Albums einen Kodex aufgestellt: Keine Spielerei, sondern nur pure energetische Rockmusik. Dieses Ziel hat Letzte Instanz ohne Frage auch erreicht. Klanglich werden dabei immer wieder Erinnerungen an die Erfolgsband Rammstein wach. Grund dafür ist ein leicht düsterer Unterton, der sich wie ein roter Faden durch die Musikstücke zieht. Genauso lassen sich auch an vielen Stellen Einflüsse von Bands wie den H-Blockx oder In Extremo festmachen. Trotz einer konsequenter Linie hat sich Letzte Instanz aber um Variation bemüht. Zum Beispiel holen sich die tiefen Stimmen in dem Stück „Der Garten“ durch die Musikerin Aylin Aslim weibliche Verstärkung für den Gesang dazu. Vergleichsweise sanfte Klaviertöne gibt es in „Dein Licht“ zu hören und mit „Wann“, dem letzten Lied auf der Platte, liefert die Band mit einem leisen Meeresrauschen einen fast schon ruhigen Abschluss. Generell handelt es sich bei „Schuldig“ um eine laute, direkte Platte, die für Fans von Rockmusik und eher düsteren Klängen wärmstens zu empfehlen ist. Das Album kann aber vor allem beim ersten Hören etwas monoton klingen, weil sich viele Songs insgesamt doch sehr stark ähneln. Diese Einheitlichkeit wird jedoch dem von der Band aufgestellten Kodex gerecht, weshalb Letzte Instanz diesbezüglich jedenfalls nichts schuldig bleibt.

Diese CD Kritik wurde geschrieben von Musik-Base Redaktion

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