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CD Kritik

Münsteraner Metal rockt!

Montag, 06. April 2009, 09:37 Uhr

Münsteraner Metal rockt!

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Eat The Gun präsentieren ihr drittes Album mit dem etwas unhandlichen Namen „Super Pursuit Mode Aggressive Trash Distortion“. Dass man mit drei Mann seinen Zuhörern in den Arsch treten kann, man hat sich zum zweiten Mal vom Leadgitarristen get

Eat The Gun präsentieren ihr drittes Album mit dem etwas unhandlichen Namen „Super Pursuit Mode Aggressive Trash Distortion“. Dass man mit drei Mann seinen Zuhörern in den Arsch treten kann, man hat sich zum zweiten Mal vom Leadgitarristen getrennt, zeigen Eat The Gun auf „S.P.M.A.T.D“ eindrucksvoll. Sie präsentieren eine Scheibe voll wütendem Punk`n`Roll und einer Energie die nicht zuletzt durch Hendriks Gesang und dem gelegentlichen Einsatz der Double-Bass von Drummer Gereon stark und mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch nach vorn geht. Passend zum rotzig verzerrtem und diesmal durchaus härterem Sound als noch auf den beiden Vorgängern kommen auch die Gitarrenriffs daher, die nicht mal ansatzweise vermuten lassen, dass man sich gerade vorher vom Leadgitarristen getrennt hat. Die einschneidenden low- und midtempo Passagen von „Blood Running Black“ erinnern teilweise an „Sick Of It All“ und sorgen für stampfendes Headbangen. Die gut konzeptionierten und auch im dritten Refrain noch nicht nervigen Texte gehen direkt ins Ohr und bleiben hängen, bei Liveauftritten werden wohl vor allem „Tendency To Sin“ und „Solitary Sinners“ das meiste Mitgröhlpotential bieten. Das „Eat The Gun“ auf ihrem neuen Album weniger rotzig und etwas mehr nach Crossover klingen, ist natürlich nicht verwunderlich wenn man weiß, dass Eat The Gun von Klaus Grabke produziert werden, seines Zeichens Produzent von Dog Eat Dog, der genau wie Guido und Arne von den Donots und Henning Wehland von den H-Blockx einfach mal bei den Songs mitmischt. Heraus kommt eine Scheibe, die vielleicht nicht das (Rock)Rad neu erfindet, aber durchaus Spaß macht und eine super Möglichkeit bietet, um in fröhlicher Atmosphäre einen ordentlichen Pogo zu tanzen. Nicht nur wegen der Beteiligung von Wehland & Co für Fans von Musik a là Donots und H-Blockx wärmstens zu empfehlen.

Diese CD Kritik wurde geschrieben von Musik-Base Redaktion

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