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CD Kritik

Nicht unbegründet gelobt

Dienstag, 10. April 2007, 13:09 Uhr

Nicht unbegründet gelobt

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30 Seconds to Mars. Die Band um Jared Leto und seinen Bruder Shannon brillierte schon 2002 mit ihrem gleichnamigen Debutalbum. Seit 2005 gibt es nun auch die zweite CD. \"A Beautiful Lie\" stellt momentan eines der meistbesprochenen Alben der \"Altern

Mars'>30 Seconds to Mars. Die Band um Jared Leto und seinen Bruder Shannon brillierte schon 2002 mit ihrem gleichnamigen Debutalbum. Seit 2005 gibt es nun auch die zweite CD. \"A Beautiful Lie\" stellt momentan eines der meistbesprochenen Alben der \"Alternative\" Musikwelt dar. Auch hier soll es nicht unbeachtet bleiben deshalb meine Kritik zu diesem Album. #Lied 1: Attack Das Intro ist nicht das wahre, auch wenn es nur kurz ist. Danach geht es erst mal mit klassischem Alternative Sound weiter. Auch die versuchten Shoutparts lassen nicht lange auf sich warten. Textlisch gesehen ließe sich hier zwar sicher was verbessern, aber alles in allem ein ganz gelungener Einstieg. #Lied 2: A Beautiful Lie Ein sehr schöner Song mit der Prise etwas. Ein intelligenter Text gepaart mit gelungenem Sound. Der schreiende Jared übertönt leider nicht die an manchen stellen schon wieder zu poppige \"Melodie\" ist aber sicher für die Leute angenehm, die an solchen Stellen noch was vom Text verstehen wollen. #Lied 3: The Kill Momentan der bekannteste Song der Jungs und gleichzeitig der beliebteste. Hier muss jeder rausfinden zu wem er gehören will. Die einen finden es einfach zu lasch, ohne Unterton und billig, die anderen hingegen freuen sich über den gängigen und ohrwurmtauglichen Sound. Höhepunkt im Lied ist sicher die Stelle, die uns im Video als \"Jared vs. Jared\" bekannt ist. Wer es noch nicht kennt, dem sei eine Empfehlung hiermit nahegelegt. #Lied 4: Was It a Dream? Altbekannter Drumsound trifft hier auf eine etwas herbere Stimme von Mr. Leto. Das anfangs leicht melancholische geht dann leider im Refrain wieder verloren. Dieser klingt viel zu abgedroschen, schon nahezu lethargisch. und owohl es die restlichen Strophen ebenfalls wieder ruhig angehen lassen, macht der Refrain doch einiges kaputt. Also abgesehen von diesem ein guter Song. #Lied 5: The Fantasy Ein eigenartiges Intro, das dann aber doch ganz interessant weitergeht. Anfangs war ich nicht schlecht überraschte als ich dachte diesesmal \"Was it a Dream\" zwei Spuren schneller zu hören. Ist es zwar nicht, aber keineswegs uninteressant. Leider ist auch hier der Refrain nicht so mein Geschmack. Was hier aber eher am textlichen liegt. Also kein herber Rückschlag. Die \"Echo-Szene\" mit den Kindern so etwa ab der 2. Minute gibt dem Song einen U2 Toch, der noch was zur Stärke des Songs beiträgt. Ein gut gelungener Song, für den einen mehr für den anderen weniger Gewöhnungsbedürftig. #Lied 6: Savior Ein Song mit meiner Meinung nach ziemlich fadem Text. Dennoch haben sie was ganz gutes draus gemacht. Alles Enthalten was man von einer \"Alternative\" Band verlangen kann. (Solange sie sich so bezeichnen) Alles relativ gleichwellig und ohne große Aussetzer. Von ein paar kleinen Shoutparts abgesehen. #Lied 7: From Yesterday Ein typischer und schöner Song, ohne viel Tam Tam aber mit genügend Hit Potenzial. Das abgeschwächte \"geschreie\" erinnert an The Kill und auch der restliche Sound lässt die Erinnerung an Song 3 wieder aufkommen. Anders, ohne viel neues, eben einfach gut.´ #Lied 8: The Story Langsam. Schon zu lahm für meinen Geschmack. Nichts melodisch heraustretendes. Der Text hat zwar Aussage, sber der tiefere Sinn fehlt dennoch. Nicht schlecht, aber nichts von dem sich lange reden lässt. #Lied 9: R-Evolve Somit kommen wir zu R-Evolve meinem Lieblingslied auf dem Album. Hier hat die Band eine gute Mischung zwischen gelungenem Text, Sound und Aktivität gefunden. Das Ruhige liegt ihnen, auch wenn sie bei Jared Letos Stimme darauf achten müssen nicht in die stimmliche Langeweile zu verfallen. Ein gelungener Refrain peppt ebenfalls nochmal angenehm auf ohne zu übertrieben zu wirken. Auch Shoutparts sind wieder vertreten, auch wenn ein richtiger Metal\'er übeer diese bezeichnung lachen würde. Sie sind anderes gewohnt. Für mich aber, ist so alles vom besten. Super! #Lied 10: A Modern Myth Noch ein angenehmes Lied das da an R-Evolve angliedert. Neben leicht bekömmlichen Sound bekommen wir eine Leto\'ische Stimmlage vom feinsten geliefert. Leicht traurig, einlullend und belagernd. Früh kommt auch schon der Aufsteigereffekt. Sprich von leise nach laut. Und da die Wortwohl währenddessen immer die gleiche ist, lässt sich auch schnell mitsingen. Eher schwachsinnig finde ich die 8 Minütige Pause, die zwischen dem Ende von A Modern Myth Part 1 und Part 2 liegt. Erst mal darauf zu kommen das Lied solange weiterlaufen zu lassen. Der dann kommende Sound ist nicht mehr wirklich beeindruckend. Völlig ausreichend, aber da birkt nichts mehr hinter. #Lied 11: [Untitled Hidden Track] Zu guter letzt folgen noch zwei Untitled Hidden Track\'s. Ein Sound der es diesesmal härter angehen lässt kämpft gegen die ebenfalls kraftvollere Stimme Leto\'s. Dennoch kann ich diesem Lied nicht allzuviel abgewinnen. Es ist einfach ungewohnt am Ende dann noch sowas zu Ohren zu bekommen. ^^ #Lied 12: [Untitled Hidden Track] 2 Auch der zweite Unbetitelte Track weißt einen anderen Klang auf als die Vorgänger. Hier lässt es Jared Leto wieder ruhiger angehen, begleitet von einem Sound, der an Freak05 von Michael'>George Michael erinnert. So endet das Album. Leich misteriös. Wer weiß was 30 Seconds to Mars noch für uns verbereitet haben. ... Also alles in allem ein recht lohnendes Album, welches sicher bei Fans des eher poppigen Alternative Genres eine große und gute Resonanz erhalten wird. Mit den beiden Auskopplungen The Kill und From Yesterday haben und 30STM schon zwei Songs vorgelegt, die zwischen der musikalischen Lage des gesammten Albums liegen. Empfehlung ist auf jeden Fall da.

Diese CD Kritik wurde geschrieben von The Killers Fan

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