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CD Kritik

No longer at Ease

Mittwoch, 19. März 2008, 18:43 Uhr

No longer at Ease

Nneka_medium
Lange hat man nichts mehr von dem Label „Yo Mama Records“ gehört, das in der Vergangenheit Größen wie 5 Sterne Deluxe und Dendemann beherbergt hat. Jetzt gibt es ein neues Lebenszeichen. In Kooperation mit Four Music erscheint das Album „No l

Lange hat man nichts mehr von dem Label „Yo Mama Records“ gehört, das in der Vergangenheit Größen wie 5 Sterne Deluxe und Dendemann beherbergt hat. Jetzt gibt es ein neues Lebenszeichen. In Kooperation mit Four Music erscheint das Album „No longer at Ease“ von Nneka. Ihr Vorgänger „African“ hat bereits schon für begeisterte Kritiken gesorgt, auch wenn der große kommerzielle Durchbruch ausblieb, konnte sie zahlreiche neue Fans gewinnen. Entschlossen und ernst legt Nneka in dem Track „Death“ los, in dem sie mit einem wunderbar energiegeladenen Rap-/Shoutpart überzeugen kann. Inhaltlich geht es wie in den meisten anderen Tracks auf der Scheibe, um generelle Ungerechtigkeiten, die vor allem dem afrikanischen Kontinent wieder fahren. In dem Track „Heartbeat“ erhebt die gebürtige Nigerianerin die Bedeutung der Themen Spiritualität, Liebe und Moral zu grundlegenden Herzenssache. Beim anspielen von „Mind vs. Heart“ hat man kurz den Eindruck, es würde sich um eine antiquierte Schallplatte handeln. Es knistert als würde eine Nadel über das Vinyl gleiten. Ein Effekt der wunderbare nostalgische Gefühle erzeugt, und dem Stück einen ganzen eigenen Charakter verleiht. Richtig zur Höchstleistung läuft Nneka auf wenn sie aggressiv und entschlossen rappt, und trotzdem in der Hookline zu ihrem entspannten Soulflow zurückfindet. Sehr, sehr schönes Ding!

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