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CD Kritik

Oceana wird mit tollem Debüt hohen Erwartungen gerecht

Dienstag, 28. April 2009, 14:38 Uhr

Oceana wird mit tollem Debüt hohen Erwartungen gerecht

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Das erste Album von Oceana wurde von vielen mit Spannung und großen Hoffnungen erwartet. Mit dem am 1. Mai erscheinenden Album „Love Supply“ werden die Leute nun nicht länger auf die Folter gespannt- was aber noch wichtiger ist: ihre Erwartungen

Das erste Album von Oceana wurde von vielen mit Spannung und großen Hoffnungen erwartet. Mit dem am 1. Mai erscheinenden Album „Love Supply“ werden die Leute nun nicht länger auf die Folter gespannt- was aber noch wichtiger ist: ihre Erwartungen werden nicht enttäuscht. Die Tracks, die auf einer Mischung aus 60s Soul, R\'n\'B, Pop, Reggae, Hip Hop und Funk basieren, sind durchweg gut gelungen. Der Einstieg „Pussycat On The Leash“ benutzt 60s Soul-Arrangements, die die Pop-Musik mittlerweile durch Amy Winehouse wiederentdeckt hat und zeigt gleich zu Beginn, dass die sich hier Gehör verschaffende Künstlerin qualitativ mit den internationalen Vergleichsgrößen mithalten kann. Zu der ersten Singel-Auskopplung „Cry Cry“ muss nicht mehr viel gesagt werden, sie spricht mit ihrem Ohrwurm-Charme für sich. Auch der folgende soulpoppige Track „Love Supply“ birgt Hitpotenzial. Die nächsten beiden reaggaelastigen Nummern zeigen dann ein anderes Arrangement, das Oceana aber ebenfalls durch gesanglichen Ausdruck zu beherrschen weiß. Die folgenden Songs bringen dann das rhythmische Temperament der in Hamburg, Paris und London aufgewachsenen Interpretin zum Vorschein. Für mich eher der schwächere Teil des Albums, aber die Geschmäcker sind ja nun einmal verschieden. Mit „As Sweet As You Are“ und „Upside Down“, die den letzten Abschnitt des Albums einleiten sind zwei Songs benannt, die kommerzielles Potenzial haben, wobei das kommerzielle Potenzial bei „As Sweet As You Are“ schon ausgeschöpft wird, denn der Song läuft bereits im Rahmen der „25 Jahre RTL“-Kampagne. Den Schlusspunkt auf „Love Supply“ setzen zwei Balladen, die das Album würdig abschließen. Man merkt dem Debütalbum „Love Supply“ von Oceana deutlich an, dass die Debütantin schon viele wertvolle Erfahrungen in der internationalen Musikszene machen konnte- während der Zusammenarbeit mit Maceo Parker, Seeed, Fettes Brot usw.- und gelernt hat, diese in die eigene künstlerische Performance einzuarbeiten und effektiv zu nutzen. „Love Supply“ ist ein Album, dem man nichts vorwerfen kann und das in die Messlatte sein wird, mit der man die zukünftigen Arbeiten Oceanas beurteilen wird.

Diese CD Kritik wurde geschrieben von Musik-Base Redaktion

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