CD Kritik
The Next Amy
The Next Amy
Auch wenn das neue Duffy-Album nicht zwangsläufig und nicht genau in diese Richtung geht, so stellt sich doch durchgehend die Frage, wie viel Einfluss die Existenz einer gewissen Amy W. aus London auf die ganze Sache hat – oder ob die zeitliche Überschneidung einfach ein für Duffy ziemlich unglücklicher Zufall ist. Musikalisch jedenfalls würde ihr Album „Rockferry“ sehr gerne in genau diese Kerbe schlagen – schafft es leider nur nicht ganz. Ebenfalls irgendwo im Großraum zwischen Pop, Soul und etwas Jazz angesiedelt, fehlt oftmals ganz einfach die Coolness – und die Qualität der Songs. Zudem klingen Stimme und Gesangsstil – ob gewollt oder nicht – oftmals ganz einfach nach einem eben nicht ganz so guten Abklatsch. Damit wir uns nicht falsch verstehen: „Rockferry“ ist keinesfalls ein unerträgliches Album. Es bleibt halt nur nicht wirklich viel haften – weder Melodien, noch musikalische Außergewöhnlichkeiten. Das einzige, was hängen bleibt, ist am Ende wohl ein leicht fader Trittbrettfahrerbeigeschmack.




