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CD Kritik

Variety Lab „TeamUp!“: Ein Lob der Teamarbeit

Donnerstag, 23. April 2009, 10:48 Uhr

Variety Lab „TeamUp!“: Ein Lob der Teamarbeit

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Mit „Team Up!“ veröffentlichen Variety Lab nach ihrem 2003 erschienenen Debüt „Providence“ ihr zweites Studioalbum. Basierte „Providence“ noch weitesgehend auf Housemusik, setzt Mastermind Thierry Bellia bei „Team Up!“ auf elektronis

Mit „Team Up!“ veröffentlichen Variety Lab nach ihrem 2003 erschienenen Debüt „Providence“ ihr zweites Studioalbum. Basierte „Providence“ noch weitesgehend auf Housemusik, setzt Mastermind Thierry Bellia bei „Team Up!“ auf elektronische Strukturen, die pop-rockig inspiriert sind. Das wird auch deutlich durch die verschiedenen Support-Acts, die ihn bei den einzelnen Songs auf „Team Up!“ in verschiedenem Ausmaß unterstützen. Neben den Musikern Jérôme Didelot, Alexandre Longo und Jacques Tellitocci, die Thierry Bellia schon beim Debüt unterstützt haben, ist auf der neuen Platte gleich bei mehreren Songs der Leadsinger der beligischen Band „Sharko“, David Bartholomé zu hören. Auch Usa Kekaula, Sängerin bei Bellray's und die französische Newcomerin Yaël Naïm übernehmen auf „Team Up!“ Gesangsparts und drücken den von Bellia komponierten Stücken mal mehr mal weniger intensiv ihren Stempel auf. Besonders gefreut haben wird sich Thierry Bellia aber über die Zusammenarbeit mit Donovan, einer Folk-Legende. Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Donovan, der Eröffnungssong des Albums „Is This The Last Time?“, trägt denn auch den Kern des Albums in sich und zeigt an, worauf sich die Hörer im Folgenden freuen dürfen: Zuckersüße Melodien und bezaubernder Gesang. Die erste Single-Auskopplung „ Soda Pop Confusion“ ist ein weiteres Beispiel dafür. Hier schmückt die „Kidaredead“-Stimme Vincent Mougel den von Thierry Bellia entworfenen Klangraum. War das erste Album von Variety Lab dann besonders stark, wenn sich die Arrangements in Richtung Lounge bewegten, ist „Team Up!“ ein durchweg starkes Elektro-Pop-Album, auf dem viele Nummern das Zeug zum Ohrwurm haben. Bei aller Eingängigkeit der Melodien, von denen „Team Up!“ getragen wird, scheint trotzdem immer die Fähigkeit zur avantgardistischen Klangspielerei, die Bellia auszeichnet, durch und gibt dem Album so das gewisse Etwas. Mit „Team Up!“ ist Variety Lab ein Album gelungen, das Zeiten der Unbeschwertheit noch unbeschwerter machen wird.

Diese CD Kritik wurde geschrieben von Musik-Base Redaktion

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