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Adele bricht alle Rekorde
Elf Wochen stand Adele mit ihrem Album „21“ auf Platz Eins der britischen Charts. Damit lässt sie selbst Madonna hinter sich. Mit ihren Single-Platzierungen steht die Sängerin mit den Beatles auf Augenhöhe.
Adele schloss 2006 die renommierte BRIT School for Performing Arts in London ab. Zu den Absolventen gehören auch Katie Melua, Leona Lewis, Amy Winehouse und Nash'>Kate Nash. Sie alle sind seit einigen Jahren erfolgreiche Sängerinnen. Aber Adele bricht jetzt alle Rekorde. Die 22-Jährige ist im Soul und Jazz genauso zu Hause wie im Pop. Adele beschreibt ihre Musik selbst als ein Mix aus „Heartbreak-Soul“ und „Heartbreak-Blues“. Ihr „Rolling in the Deep“ wurde zu einem weltweiten Hit. Die Fans lieben Adeles gefühlvollen, souligen und starken Gesang.
Mit ihrem Album „21“ hielt sie sich elf Wochen lang an der Spitze der britischen Charts. Das ist zuvor noch keiner anderen weiblichen Solokünstlerin gelungen. Selbst Madonna kann da nur staunen. Und vor ein paar Tagen stellte Adele einen weiteren Rekord ein: Sie war mit „Someone Like You“ und „Rolling in the Deep“ gleich zweimal in den Top 5 der Singlecharts und mit ihren Platten „21“ und „19“ auch zweimal in den Top 5 der Albumcharts platziert. Das war bisher nur den Beatles im Jahr 1964 gelungen. Für ihre Platten bekam Adele weltweit schon acht Gold- und zehn Platin-Auszeichnungen.
Mit ihrem Auftreten ist sie ein Gegenstück zu Lady Gaga und Amy Winehouse. Adele ist vergleichsweise „normal“ geblieben. Äußerliches ist der britischen Sängerin eher gleichgültig, der oft schrille Pop-Zirkus scheint sie kalt zu lassen. Adele wirft sich nicht in grelle Kostüme und dreht keine exzentrischen Videos. In ihren Interviews geht es nicht um Skandale und Drogenexzesse. Sie berichtet dort viel lieber davon, dass sie gerne kocht, backt und isst. Wegen Liebeskummer hat sie ihre erste geplante US-Tour abgesagt. Damals habe sie die Musik der Folkband „Mumford & Sons“ aus Trauer und Depression gezogen, erzählte sie kürzlich der Zeitschrift „Entertainment Weekly“. Heute trösten sich von Liebeskummer Geplagte mit ihrem „Rolling in the Deep“.





