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Bruce Springsteen: Laudatio für verstorbenen Saxophonisten Clarence Clemons
(AK) – Clarence Clemons wurde am Donnerstag in Palm Beach, Florida, beerdigt. Der Saxophonist war am 18. Juni an den Folgen eines Schlaganfalls im Alter von 69 Jahren gestorben. Er war viele Jahre Musiker der E Street Band, der Band von Bruce Springsteen. In seiner Laudatio während der Beerdigung erzählte Springsteen, dass Clarence Clemons mit seinem legendären Saxophon viele Songs geprägt habe.
„Er war ein Mann mit einer bedingungslosen Liebe, und doch muss ich sagen, dass seine Liebe viele Bedingungen mit sich brachte. Er war eben ein komplexer Typ. Aber wenn man mit ihm zusammen war, so fühlte man sich wie in einer besonderen Atmosphäre von Souveränität“, sagte Springsteen.
Schon vor der Beerdigung hatte der Boss den verstorbenen Saxophonisten auf seiner Webseite BruceSpringsteen.net gewürdigt: „Clarence lebte ein wunderbares Leben. Er trug die Liebe von vielen Menschen in sich, und er liebte sie. Er schuf eine wunderbare große Familie. Er liebte das Saxophon, er liebte unsere Fans und er gab alles, was er hatte, immer wenn wir zusammen auf der Bühne standen. Sein Tod ist ein unermesslicher Verlust und wir fühlen uns geehrt, dass wir ihn gekannt haben und mit ihm fast vierzig Jahre zusammen sein konnten.“
Clarence Clemons wurde am 11. Januar 1942 in Virgina geboren, er lernte schon mit neun Jahren das Saxophon. Ende der 1960er Jahre startete er seine Karriere als Profimusiker. Sein Saxonphonspiel wurde zu einem tragenden Teil des Sounds von Bruce Springsteens E Street Band. Wegen seiner Körpergröße hatte Clemons den Spitznamen „Big Man“, er galt neben dem Gitarrist Steven Van Zandt als Kopf der Band.
Immer wenn Boss Springsteen seine Band bei einem Konzert vorstellte, wurde seine große Wertschätzung für Clarence Clemons deutlich. Im Song „Tenth Avenue Freeze Out“ (Album: Born To Run) verewigte Springsteen seinen Big Man Clemons:
“When the change was made uptown
And the Big Man joined the band
From the coastline to the city
All the little pretties raise their hands”





