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Cheryl Cole erhält Morddrohungen
veröffentlicht
Mittwoch, 13. Oktober 2010, 06:50 Uhr
Cheryl Cole hatte mit ihrem „Nein“ dafür gesorgt, dass die Kandidatin Gamu Nhengu die Casting-Show „X-Faktor“ verlassen musste. Die Entscheidung führte zu einem Sturm der Entrüstung: mehr als 250.000 Fans schrieben sich auf einer Seite des Social-Neworks Facebook mit dem Titel „Gamu hätten bleiben müssen“ ein. Jurorin Cheryl Cole erhielt in den letzten Tagen mehrere Morddrohungen.
Die Kandidatin Gamu Nhengu hatte die Zuschauer der englischen Casting-Show „X Factor“ mehrfach zu Standing Ovations hingerissen, die 18-Jährige sang sich schnell in die Herzen der Fans. Viele sehen in ihr einen künftigen Superstar. Nur Jurorin Cheryl Cole hat da eine ganz andere Meinung: sie stimmte gegen Gamu Nhengus Weiterkommen in die Top Drei und verhinderte damit deren Teilnahme an den entscheidenden Live-Shows von „X-Factor“.
Seitdem bekommt Cole Morddrohungen. „Jeder hat eine Kugel für dich. Cheryl, das war der größte Fehler deines Lebens. Du magst harmlos im Fernsehen rüberkommen, so, als wüsstest du nicht, was du tust. Aber wir wissen alle, was für eine Rassistin du bist,“ zitiert die englische Zeitung „The Sun“ einen anonymen Drohbrief. Die Produzenten der Show nehmen diese Drohungen ernst, Scotland Yard hat die Ermittlungen aufgenommen. Zudem wurde eine Alarmanlage im Haus von Cole installiert. Cheryl Cole sagte laut dem „Daily Mirror“ zu den Vorfällen: „Ich werde hier wegen Gamu zum Sündenbock gemacht.“
Die Empörung der Fans heizt sich inzwischen weiter auf, da Gamu Nhengu die Abschiebung aus England droht. Gamus Mutter, die vor fünf Jahren aus Simbabwe mit ihren Kindern auf der britischen Insel ankam, soll einen Antrag auf Aufenthaltsverlängerung fehlerhaft und zu spät abgegeben haben. Die britischen Einwanderungsbehörden fordern Gamu und ihre Familie jetzt auf, freiwillig nach Simbabwe zurückzukehren, wenn sie keine Abschiebung riskieren will. Nachdem diese Entscheidung bekannt wurde, versammelten sich hunderte Fans vor Gamus Haus und forderten auf Transparenten und mit Sprechchören ein Bleiberecht für die Familie. Simon Cowell, der Produzent der Casting-Show, sagte laut „Daily Record“: “Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, um Gamu zu helfen.“





