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Dieter Bohlen - DSDS droht 100.000 € Klage
veröffentlicht
Mittwoch, 20. Februar 2008, 00:00 Uhr
Jetzt macht die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) wirklich ernst, und verklagt RTL.
Bereits seit einiger Zeit wurden Vorwürfe laut, der Sender verbreite jugendgefährdende Inhalte. Die KJM hält ein Bußgeld in Höhe von 100.000 € für angemessen, aufgrund der „antisozialen" und "beleidigenden" Sendung "Deutschland Sucht Den Superstar".
Die Chefetage habe es ganz klar versäumt die Sendung der freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) vorzulegen. Konkret geht es um die Sendungen, die zwischen dem 26. Januar und dem 3. Februar nachmittags wiederholt wurden. Eine Sendezeit, zu der vor allem minderjährige Zuschauer vor der Flimmerkiste sitzen. Die Redaktion von „DSDS" hatte zusätzlich Animationen und Kommentare eingefügt, die das Ziel hatten, den Hohn und Spott über die Darbietung zu erhöhen. Dieter Bohlen hatte versucht die Eltern zur Verantwortung zu ziehen. Als ein siebzehnjähriger bei der Sendung zusammenbrach, machte er dessen Vater für das Desaster verantwortlich: „Ich verstehe den Vater nicht, der sein Kind für diese Sendung anmeldet." Zu dieser Argumentation meint der Medienwächter Wolf - Dieter Ring in einem Interview bei spiegel-online: „So leicht kann RTL sich nicht aus der Verantwortung ziehen. Wenn beispielsweise die Verantwortung für den Zusammenbruch eines 17-Jährigen dem Vater in die Schuhe geschoben wird, dann finde ich das verlogen und scheinheilig."
Sobald sich Vertreter von RTL zu den Vorwürfen geäußert haben, wird über die Forderungen der KJM entschieden.
Neben dem Bußgeld fordert die Kommission, dass alle beanstandeten Clips von der Internetplattform verschwinden.
Bereits seit einiger Zeit wurden Vorwürfe laut, der Sender verbreite jugendgefährdende Inhalte. Die KJM hält ein Bußgeld in Höhe von 100.000 € für angemessen, aufgrund der „antisozialen" und "beleidigenden" Sendung "Deutschland Sucht Den Superstar".
Die Chefetage habe es ganz klar versäumt die Sendung der freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) vorzulegen. Konkret geht es um die Sendungen, die zwischen dem 26. Januar und dem 3. Februar nachmittags wiederholt wurden. Eine Sendezeit, zu der vor allem minderjährige Zuschauer vor der Flimmerkiste sitzen. Die Redaktion von „DSDS" hatte zusätzlich Animationen und Kommentare eingefügt, die das Ziel hatten, den Hohn und Spott über die Darbietung zu erhöhen. Dieter Bohlen hatte versucht die Eltern zur Verantwortung zu ziehen. Als ein siebzehnjähriger bei der Sendung zusammenbrach, machte er dessen Vater für das Desaster verantwortlich: „Ich verstehe den Vater nicht, der sein Kind für diese Sendung anmeldet." Zu dieser Argumentation meint der Medienwächter Wolf - Dieter Ring in einem Interview bei spiegel-online: „So leicht kann RTL sich nicht aus der Verantwortung ziehen. Wenn beispielsweise die Verantwortung für den Zusammenbruch eines 17-Jährigen dem Vater in die Schuhe geschoben wird, dann finde ich das verlogen und scheinheilig."
Sobald sich Vertreter von RTL zu den Vorwürfen geäußert haben, wird über die Forderungen der KJM entschieden.
Neben dem Bußgeld fordert die Kommission, dass alle beanstandeten Clips von der Internetplattform verschwinden.
KP
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