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Gentleman: Diversity und It No Pretty

veröffentlicht Donnerstag, 18. Februar 2010, 00:00 Uhr
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2010. Wir schreiben das Jahr des Tigers. Es ist auch das chinesische Tierkreiszeichen, unter dem Gentleman geboren ist. Tiger gelten als sensibel, mutig und führungsstark. Tatsächlich sind dies alles Eigenschaften, die Deutschlands bekanntesten Reggaemusiker und mehrfachen Echo Gewinner dahin gebracht haben, wo er heute steht. Der gerade mal 35-jährige gilt als unermüdlicher Botschafter des Reggae, hat er diesem Genre doch mit meisterlichen Alben wie „Journey To Jah“ und „Confidence“ ein neues, unverkennbares Profil und jene zeitgenössische Relevanz verliehen, die dieses Genre hierzulande seit Bob Marley nicht mehr gehabt hat. Mehr noch, Gentleman ist längst weit über unsere Landesgrenzen hinaus zum international gefeierten Star avanciert. In etlichen europäischen Ländern, in Südamerika, in Afrika und selbst in den USA ist er eine anerkannte Größe, allerorten schätzt man sein Bühnencharisma und seine prächtigen Reggaehymnen. Consciousness, Righteousness and Tolerance.  

„Diversity“ heißt sein nunmehr fünftes Studioalbum, was er in erster Linie als eine musikalische Herausforderung an sich selbst, aber auch an die Erwartungshaltung seiner Fans verstanden wissen will. Es gibt nicht viele deutsche Musiker, die so verwurzelt sind im Roots-Reggae, aber Gentleman kann auch im Dancehall explodieren, als gäbe es kein Morgen. Auf seinem neuen Album findet man eine Vielfalt stilistischer Ausrichtungen, Texturen und Kollaborationen. „Ich hatte diesmal gar keine Berührungsängste und kein Problem, mich als roten Faden zu sehen“, erklärt Gentleman, der mit ebenso viel kreativem Heißhunger wie Mut zur reflexiven Selbstkritik an das neue Werk herangegangen ist. „Das Feuer, das man als Newcomer hat, das hält nicht lange an. Es geht  dann um die Glut, die man schüren muss, die hat viel mehr Kraft. Ich verspüre riesige Lust, wieder richtig anzugreifen.“  

Gentleman hat sich stark gemacht, neu sortiert und frisch justiert. Der Sänger hat einen neuen Plattenvertrag, der es ihm auch ermöglicht, das neue Album gleich mal zu einem Opus Magnum zu machen. Bereits die Standard-CD wartet mit sage und schreibe 19 Songs auf, die alle Formen und Farben des Reggaes ausreizen. Auf der 28-Track-Deluxe-Edition gibt es noch mal einen Schwung Tracks extra und als Download hält Gentleman auch noch ein paar Delikatessen bereit. Vierfach-Vinyl und ein opulentes Box-Set machen das Glück für jeden Sammler perfekt. Auch sein musikalisches Umfeld ist nicht mehr das gleiche. Seine Begleitband heißt nunmehr Evolution. Deren Besetzung ist zwar weitgehend mit der seiner Far East Band identisch, aber nun an einigen Schaltstellen neu besetzt, um wieder mit jener Leidenschaft ans Werk gehen zu können, die Gentleman für eine imposante Bühnenshow einfordert. Er selbst will brennen und die Band soll jederzeit auf Höchsttemperatur sein.

„Diversity“ ist ein schillerndes Vexierspiel mit den Möglichkeiten des Reggaes, der in diesem Formenreichtum nicht mehr viel gemein hat mit den noch immer herrschenden Klischees des Sunshine-Reggaes. An seinem bisherigen Arbeitsprinzip, das in dieser Kontinente umspannenden Form einmalig ist, hat sich im Wesentlichen nichts geändert. Basis aller Songs sind nach wie vor die Riddims, die Gentleman zum Teil in seinem eigenen Studio digital vorproduziert, zum anderen in stundenlangen Listening-Sessions in jamaikanischen Studios auswählt und mit seinem untrüglichen Gespür für großartige und galante Melodien adaptiert. „Diversity“ ist bei allem Spaß und all der Freude, die die Songs vermitteln, geprägt von großer Ernsthaftigkeit. Das von Starphotograph Olaf Heine für das Cover des Albums geschossene Porträt von Gentleman veranschaulicht das sehr gut. Durchzogen von herbstgefärbten Bäumen, symbolisiert das in einer Doppelbelichtung ikonisch gestaltete Konterfei die weite Verzweigung, die tiefe Verwurzelung einer Kunst im Wandlungsprozess. Gentleman setzt auf Veränderung, Fortschritt und Vielfalt. Diversity rules!


DIVERSITY Tour 2010
Präsentiert von Riddim und  Piranha



28.04. Hamburg – Docks (verschoben vom 27.4.)
02.05. Erfurt – Thüringenhalle
05.05. Saarbrücken - Garage
06.05. Köln – Palladium
07.05. Bremen – Pier 2 (verschoben vom 16.04.)
22.05. Bielefeld – Ringlokschuppen (verschoben vom 17.04.)
25.05. CH- Zürich – Maaghalle (verschoben vom 20.04)
26.05. A- Wien – Gasometer (verschoben vom 25.04.)
28.05. Kiel – Halle 400
29.05. Berlin – C-Halle (verschoben vom 28.04.)
30.05. München – Zenith (verschoben vom 24.04.)


Part II
14.10. Bochum – Ruhrkongress (verschoben vom 04.05.)
15.10. Dresden – Alter Schlachthof (verschoben vom  23.04.)
16.10. CH- Uetendorf – TUS (verschoben vom 21.04.)
Weitere Daten folgen.
Booking: Bushhouse Booking


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2 Kommentare zu Gentleman: Diversity und It No Pretty

Autor Kommentar

junk

Mittwoch, 24. März 2010, 10:49 Uhr

confidence hat mir nich ganz so gefallen wie damals journey to jah... hoffen wir mal, dass das neue album wieder alles topt. !

sae

Dienstag, 23. März 2010, 13:57 Uhr

das album wird bestimmt der hammer!! bin schon echt gespannt! das lied it no pretty find ich ja mega genial! http://www.myvideo.de/watch/7402783/Gentleman_It_No_Pretty das video spiegelt wirklich die heutige gesellschaft wieder! findet ihr das auch?



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