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Herbert Grönemeyer soll in die Politik
veröffentlicht
Montag, 25. Juni 2007, 00:00 Uhr
Christian Wulff, niedersächsischer Ministerpräseident will Herbert Grönemeyer in die Pflicht nehmen. Der CDU-Politiker würde sich dafür einsetzen, dass der Sänger eine Chance auf einen Sitz für die CDU im Bundestag bekommt. Das teilte laut der "BamS" ein Sprecher der Staatskanzlei in Hannover mit. Wulff reagierte damit auf Grönemeyers Aussagen am Rande des G8-Gipfels, in denen der Sänger die Glaubwürdigkeit der Politik in Frage stellte.
Wulff hatte Grönemeyer zuvor heftig wegen seines Auftritts am Rande des G8-Gipfels kritisiert.
Er sagte: "Ich halte Herbert Grönemeyer für einen der ganz großen Künstler. Aber dieser Mann hat inzwischen völlig vergessen, dass er eine gewaltige Vorbildfunktion hat." Diese habe Grönemeyer beim Konzert "Deine Stimme gegen Armut" am Rande des G8-Gipfels benutzt, um Politiker pauschal zu verunglimpfen. Das sei "verhängnisvoll", so Wulff.
Herbert Grönemeyer hat sich mit der Aktion "Deine Stimme gegen Armut" dem Kampf gegen Aids und Armut, für fairen Welthandel, Schuldenerlass und Korruptionsbekämpfung verschrieben. Im Umfeld des G8-Gipfels versucht er, die deutsche Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und mit in die Verantwortung zu nehmen.





