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James Morrison im Interview

veröffentlicht Montag, 13. Oktober 2008, 00:00 Uhr

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Bald können wir es uns wieder auf der heimischen Couch gemütlich machen und uns mit James Morrison auf romantische Herbsttage einstimmen: Sein neues Album „Songs for You, Truths for Me" steht ab dem 31.10. in den Plattenläden zum Verkauf bereit! Ich konnte mir beim Interview mit dem gebürtigen Briten aus Cornwall bereits einen Vorgeschmack auf sein zweites Studioalbum holen.

Im 19. Stock des Hamburger Empire Riverside Hotels treffe ich am Mittag auf James, der ziemlich hungrig zu sein scheint und sich über einen großen Korb knuspriger Mini-Croissants hermacht. Während seines „Frühstücks" betreiben wir ein wenig Smalltalk. Er habe noch nicht viel von Hamburg sehen können, aber der Blick auf den Hafen und eine Nacht auf dem Kiez reichen schon aus, um sich ein Bild von der „schönsten Stadt Deutschlands" und seinen „slutty girls" machen zu können.

 

 

 

Musik-base: Wie in den Medien bekannt gegeben wurde, hast Du bei Deinem zweiten Album mit Gary Barlow von Take That zusammengearbeitet. Wie liefen die gemeinsamen Aufnahmen?

James Morrison: Nun ja, die Zusammenarbeit mit Gary Barlow wird etwas größer gemacht, als sie tatsächlich war. Eigentlich ist nur ein Song auf dem Album mit Gary Barlow entstanden und zwar „Save Yourself". Ich habe das Album in den „Real World Studios" von Peter Gabriel aufgenommen. Dort traf ich eine Menge verschiedener Künstler, darunter eben auch Gary Barlow. Neben ihm sind aber noch eine ganze Reihe anderer Künstler mit auf meinem neuen Album vertreten.

Musik-base: Wie kam es zu der Kooperation mit Jason Mraz im März diesen Jahres? Wie ist der gemeinsame Song "Details in the Fabric" entstanden?

James Morrison: Also der Producer meines ersten Albums rief mich eines Tages an und fragte, ob ich mir vorstellen könnte einen Song mit Jason Mraz aufzunehmen. Eigentlich kannte ich ihn vorher kaum, ich hatte bestenfalls einen Tune von ihm im Ohr, aber seine Stimme ist hammermäßig und so habe ich sofort zugestimmt. Jason ist echt ein lockerer Typ - ein bißchen wie ein Hippie eben; wohnt in San Diego unter beständiger Sonne und das spiegelt sich auch in seinen Songs wider. Die Zusammenarbeit mit ihm war wirklich cool und ich würde jederzeit wieder etwas mit ihm zusammen machen.

Musik-base: Mit welchem Musiker würdest Du sonst noch zusammenarbeiten wollen?

 

James Morrison: Kürzlich habe ich mich Cat Stevens zusammen gearbeitet. Das war total abgefahren - Er gehört zu den Künstlern, die ich schon immer bewundert habe - er schreibt tolle Songs und hat einfach eine fantastische Stimme! Prinzipiell liebe ich Kooperationen mit anderen Musikern. Alicia Keys hat eine wahnsinnige Stimme und auch Citizen Cope ist ein grandioser Musiker. Ich habe sein Album einen ganzen Sommer lang rauf und runter gehört - er vereint darauf Hip-Hop Beats mit Gitarre - das Ding ist großartig geworden, mit ihm möchte ich unbedingt mal etwas zusammen aufnehmen.

Das neue Album hat einen sehr emotionalen Touch - hast Du darin viele persönliche Erfahrungen verarbeitet?

 

James Morrison: Ja, definitv! Nehmen wir zum Beispiel den Song „Precious Love", r bezieht sich auf die Zeit, in der ich lange Zeit getrennt von meiner Freundin war, weil ich auf Tour war. Liebe ist etwas so Kostbares, das man nicht als selbstverständlich und gegeben ansehen sollte. Es ist etwas so Einzigartiges und Wertvolles!

Musik-base: „Songs for You, truths for me" ist schon sehr lovesong-lastig, nicht wahr ?

James Morrison: (setzt sofort ein) Ja, das ist es und es war nicht einmal meine Intention. Es hat sich einfach so ergeben. Ich habe einfach das niedergeschrieben, was ich in den Momenten gefühlt habe - es gibt einen Song auf dem Album, den ich „If you don't want to love me anymore" genannt habe. Der Song beschreibt mitunter, die Schwierigkeiten und Ängste, die aufkommen, wenn man eine Zeit getrennt vom Partner lebt und beispielsweise nach einer längeren Tour zurück kehrt - es braucht einfach eine gewisse Zeit, bis man sich wieder aneinander gewöhnt und aufeinander eingestellt hat.
Den Song „Dream on Haley" habe ich für meine Schwester geschrieben - er bezieht sich auf die Kindheit, genau wie „Once when I was little". „Fix the world up" ist meinem ungeborenen Kind gewidmet .

 

Musik-base: (erstaunt) Oh, geht es bei Dir jetzt an die Familienplanung?

 

James Morrison: (strahlend) Die hat schon längst begonnen. In zwei Wochen ist es so weit, dann wird mein erstes Kind geboren.

Musik-Base: Wow, und dann gehst Du jetzt auf Promo-Tour für das Album...

James Morrison: Ja, ich bin schon total aufgeregt und kann es auch kaum abwarten, wieder bei meiner Freundin zu sein.

Musik-base: Wann gehst Du wieder auf Tour?

James Morrison: Im Januar/ Februar nächsten Jahres wird es losgehen. Ich kann es kaum erwarten und werde schon vorab im November ein paar Gigs geben, um mich auf die Tour einzustimmen. Dieses mal werde ich übrigens von einer geilen Band und tollen Background-Sängerinnen unterstützt.

 

Interview & Übersetzung: C.B.

 

 


       

2 Kommentare zu James Morrison im Interview

Autor Kommentar

BritFan

Dienstag, 14. Oktober 2008, 12:04 Uhr

Der liest sich ja echt angenehm, die Type. scheint wohl echt chillig zu sein.

BritFan

Dienstag, 14. Oktober 2008, 12:03 Uhr

Der liest sich ja echt angenehm, die Type. scheint wohl echt chillig zu sein.



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