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Jugendschutz kritisiert Dieter Bohlen

veröffentlicht Dienstag, 05. Februar 2008, 00:00 Uhr
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Beleidigungen, Zusammenbrüche und Heulattacken veranlassen jetzt den Jugendschutz, das Format DSDS zu überprüfen.

Bereits bei den vergangenen Sendungen ist Dieter Bohlen wegen seiner direkten Degradierung der Kandidaten kritisiert worden. „Du singst, als wenn du eine Klobürste im Arsch hättest!" Sprüche wie diese gehören zum Standardrepertoire des Modern Talking Sängers. Der verteidigt sich: „Wer das Licht der Öffentlichkeit sucht, muss mit Rückschlägen rechnen." Außerdem schalten gerade viele Leute ein um möglichst unfähige Kandidaten zu sehen, die sich vor laufender Kamera blamieren. Ein Beleg hierfür sind die hohen Quoten während der ersten Runden. Sobald nur noch halbwegs talentierte Kandidaten übrig sind, fallen die Einschaltquoten deutlich.

Ein Opfer dieser blamageorientierten Verfahrensweise ist der 17 Jährige Raymund, der vor laufender Kamera heulend zusammenbrach. Video

Ein anderer Kandidat, der seine Nerven verloren hat, ist der 22 - jährige arbeitslose Friseur Dominik aus Frankfurt. Nachdem seine Gesangsfähigkeiten in Frage gestellt worden sind, rastet er aus und liefert sich einen verbalen Schlagabtausch mit Dieter Bohlen. Später ruft er verzweifelt bei dem Telefonseelsorger Jürgen Domian an, um seine Enttäuschung zu verarbeiten. Video

Sollte der Jugendmedienschutz weiterhin zu beanstandende Szenen feststellen, droht RTL ein Bußgeld. Eine Sprecherin des Senders verteidigt das Format: „Wir zwingen niemanden, bei uns aufzutreten."





KP



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