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Lena Meyer-Landrut: Favorisierte Konkurrenten setzen sich im 2. Halbfinale durch
Am Donnerstagabend wurden in Düsseldorf die letzten zehn Teilnehmer für das Eurovision Song Contest-Finale gekürt. Lena muss jetzt gegen die stimmgewaltige Nadine Beiler aus Österreich und die Jedward-Zwillinge aus Irland singen.
Während es im ersten Halbfinale am Dienstag mit dem Ausscheiden der Türkei, Norwegens und Armeniens (Emmy mit „Boom Boom“) einige Überraschungen gab, setzten sich gestern Abend die Favoriten weitgehend durch. Jetzt stehen alle Konkurrenten für Lena fest.
Das irische Duo Jedward ist im Finale dabei. Die eineiigen Zwillinge John und Edward sind nicht nur für viele Journalisten die Top-Favoriten, sie liegen auch bei der Google-Prognose noch vor Lena auf dem ersten Platz. Und in den letzten Jahren war die Vorhersage von Google treffsicher. Jedwards Songs „Lipstick“ hat ein hohes Tempo. Die Zwillinge performten mit einer sportlichen Choreografie und schrägen Turmfrisuren, die selbst Marge Simpson neidisch machen. John und Edward wirken wie die Pet Shop Boys auf Speed. Entgegen der Prognosen räumt der irische Grand-Prix-Rekordgewinner Johnny Logan den Zwillingen von Jedward nur geringe Chancen auf den Titel ein, weil sie nach seiner Ansicht nicht singen können.
Zu den hoch gehandelten Kandidaten gehört auch Nadine Beiler aus Österreich. Die 20-Jährige ist eine der besten Stimmen des Wettbewerbs. Am Donnerstag berührte sie die Zuschauer mit ihrer Soulballade „The Secret Is Love“: Nadine ist im Finale dabei. Für Österreich ist es die erste Grand-Prix-Teilnahme nach einer vierjährigen Pause
Mit dem 49-jährigen Dino Merlin aus Bosnien-Herzegowina wird am Samstag auch der älteste Teilnehmer in der Endrunde stehen. Er singt bereits zum dritten Mal beim Eurovision Song Contest. Die Gruppe Zdob si Zdub aus Moldawien war wirklich glücklich mit ihrem „So Lucky“. Die Band präsentierte ihren smarten Ethno-Punk-Song mit schrägen Kegelhüten.
Die große Überraschung des Abends: Israels Dana International, die Gewinnerin von 1998, konnte sich mit ihrem „Ding Dong“ nicht durchsetzen. Raus sind auch die Holländer, deren Finaleinzug von vielen Beobachtern erwartet wurde.
Am Samstagabend dabei sind dagegen die rumänische Pop-Band Hotel FM mit „Change“ und Maja Keuc aus Slowenien mit ihrem Song „No One“. Außerdem erreichten Schweden, Estland, Dänemark und die Ukraine das Finale.





